Ldr 03, 05, 07

Hallo Uwe,

Biete ein A77 (waren mal 2) und einen Cassettenrecorder (waren
auch mal mehrere)…

Auch A77, ein Uher Royal und Cassettenrecorder.

Es dürfte die schwachste Stelle im Übertragungssystem sein.

Aber die CD-Player bringen Dir keine Pegel von mehreren Volt, sondern eher was im 100-mV-Bereich. Und damit ist der Knotenpunkt CD-Ausgang/Mixer-Eingang ebenso ‚berauscht‘ wie die FET-Schaltung.

Bingo! Deshalb hätte ich so gerne Daten… Ich nehme aber an
(bin mir eigentlich sicher), dass der LDR als Widerstand nicht
mehr und nicht weniger rauscht, als eben ein entsprechender
Widerstand - woher sollte er auch sonst die (Rausch-)Energie
nehmen? Es ist ein passives Bauteil! Hmmm… aus dem Licht
natürlich - hmmmm… *kopfkratz* - bin garnicht mehr sicher…

Das Licht, ich denke, da kann ich Dich beruhigen. Das Rauschen wird sich sehr wahrscheinlich nur als Widerstandsrauschen bemerkbar machen. Ich habe noch ein paar LDRs herumfahren, vielleicht lässt sich mit denen etwas messen. Zumindest das Zeitverhalten und die Kapazität.

Digitale Potis - könnte vielleicht sogar gehen… Sie könnten
genügend Stufen haben, das Rauschen sollte sich auf das der
internen Widerstände beschränken, die Signalspannung ist
ausreichend. Nur blöd, dass eine komplette digitale
Ansteuerung nötig wäre. Wäre! Denn den LDR redet mir _KEINER_
aus :smile:

Die Ansteuerung kann sich auf eine oder zwei Leitungen beschränken. Man könnte sich aber auch ein Transistor-Array vorstellen, und Du schaltest dann damit mehr oder weniger Widerstände auf GND. Ansteuerung könnte über Schmitt-Trigger erfolgen, die wiederum von der Höhe des Steuersignal schalten.

Gruß

Dieter

Hallo Dieter,

Auch A77, ein Uher Royal und Cassettenrecorder.

Ja, da war auch mal ein Uher Report 4200…

Aber die CD-Player bringen Dir keine Pegel von mehreren Volt,
sondern eher was im 100-mV-Bereich. Und damit ist der

Das dachte ich auch mal. Dann habe ich die Ausgänge von meinen beiden „besseren“ CD-Spielern untersucht (ein alter Revox und ein Sony 200er-Wechsler): Beide(!) brachten an der Cinch-Buchse 6Vss(!!). Seit dem bin ich etwas irritiert. Genau genommen sogar etwas stärker irritiert. Bei mindestens einem anderen Gerät hatte ich dann das Gleiche festgestellt. Ich versteh’s nicht.

Knotenpunkt CD-Ausgang/Mixer-Eingang ebenso ‚berauscht‘ wie
die FET-Schaltung.

Nicht ganz, denn am FET sollten nicht mehr als einige -zig mV anstehen, am Cinch-Ausgang hätte ich mit wenigen hundert mV gerechnet. Das ist, wie jeder Elektroniker weiß, ein Unterschied von genau 12,3456789dB zugunsten CD. Aber bei 2Veff Ausgangsspannung ist das schon deutlicher.

bemerkbar machen. Ich habe noch ein paar LDRs herumfahren,

Ich habe meine verbummelt…

vielleicht lässt sich mit denen etwas messen. Zumindest das
Zeitverhalten und die Kapazität.

Das sollte eigentlich mein Job sein. Aber wenn’s Dich prickelt - ist freilich nicht ganz so trivial, wie einfach an ein Multimeter zu halten.

Die Ansteuerung kann sich auf eine oder zwei Leitungen
beschränken. Man könnte sich aber auch ein Transistor-Array
vorstellen, und Du schaltest dann damit mehr oder weniger
Widerstände auf GND. Ansteuerung könnte über Schmitt-Trigger
erfolgen, die wiederum von der Höhe des Steuersignal schalten.

Ein Up-/Down-Counter, zählt schnell bei Überschreitung auf- und langsam wieder abwärts. Ich müsste nach dem Steuersignal für Poti-ICs sehen, ob die sich so trivial ohne uC ansteuern lassen.

Nee, nee, nee - ich will 'nen LDR :smile:

Grüße

Uwe

Hallo Uwe,

Ja, da war auch mal ein Uher Report 4200…

War auch mal ein Variocord St und IST noch ein sehr altes Grundig mit Röhren. Ich bin halt auch ein bisschen Sammler…

Das dachte ich auch mal. Dann habe ich die Ausgänge von meinen
beiden „besseren“ CD-Spielern untersucht (ein alter Revox und
ein Sony 200er-Wechsler): Beide(!) brachten an der
Cinch-Buchse 6Vss(!!). Seit dem bin ich etwas irritiert. Genau
genommen sogar etwas stärker irritiert. Bei mindestens einem
anderen Gerät hatte ich dann das Gleiche festgestellt. Ich
versteh’s nicht.

Oh, das habe ich nicht erwartet. Das sind aber eher nicht die genormten Pegel. Muss ich mal bei meinem (DVD-)Player messen.

Knotenpunkt CD-Ausgang/Mixer-Eingang ebenso ‚berauscht‘ wie
die FET-Schaltung.

Nicht ganz, denn am FET sollten nicht mehr als einige -zig mV
anstehen, am Cinch-Ausgang hätte ich mit wenigen hundert mV
gerechnet. Das ist, wie jeder Elektroniker weiß, ein
Unterschied von genau 12,3456789dB zugunsten CD. Aber bei
2Veff Ausgangsspannung ist das schon deutlicher.

Trotzdem, irgendwo im CD-Player sind vergleichbare Pegel, die Du auch mit OP handeln musst. Und da helfen nur die guten OPs, sonst geht ein Störabstand von 96 dB – was das Digitale vorgibt – auch nicht.

Das sollte eigentlich mein Job sein. Aber wenn’s Dich prickelt

  • ist freilich nicht ganz so trivial, wie einfach an ein
    Multimeter zu halten.

Ja, aber die Messungen waren eigentlich schnell erledigt. ich habe Dir per eMail ein Zip geschickt.

Ein Up-/Down-Counter, zählt schnell bei Überschreitung auf-
und langsam wieder abwärts. Ich müsste nach dem Steuersignal
für Poti-ICs sehen, ob die sich so trivial ohne uC ansteuern
lassen.

Ich glaube, das geht einfacher – ich habe mal eines verwendet.

Viele Grüße

Dieter

Hallo Dieter,

Grundig mit Röhren. Ich bin halt auch ein bisschen Sammler…

ich habe gerade eine Menge Mikrofone gehortet… da muss ich mal wieder was gegen unternehmen…

Oh, das habe ich nicht erwartet. Das sind aber eher nicht die
genormten Pegel. Muss ich mal bei meinem (DVD-)Player messen.

Solche Messungen interessieren mich sehr. Mit normalen Musik-CDs muss man manchmal recht lange warten, bis ein 100%-Peak kommt, aber mit einem Speicheroszi ist das kein Problem. Notfalls wirst Du Dir aber auch bestimmt einen 100%-Sinus erzeugen und brennen können.

Der Hintergrund meines Interesses: Studiopegel liegen bei +4dBu (symmetrisch) bzw -10dBv (Cinch „auf den billigen Plätzen“). -10dBv = ca. 300mVeff bzw. 1Vss können in der Analogtechnik (Band, Platte, Rundfunk) problemlos etwas überschritten werden, die Verzerrungen setzten langsam ein. Wenn ich aber ein -10dBv-Signal digitalisiere, wie viel Reserve sollte dabei geplant werden? 1Vss würde zweifellos zum ständigen clippen führen. Deshalb vermute ich eine Art standardisierter Übersteuerungsreserve beim AD-Wandeln, die natürlich beim DA-Wandeln wieder erscheint, denn AD-Eingangspegel und DA-Ausgangspegel sollten gleich sein. 6Vss, also 16dB, sind freilich etwas heftig.

Eben habe ich mal (m)einen DA-P1, einen portablen DAT-Recorder, vor den Oszi gehängt. Überraschung? 6Vss - wie in Stein gemeißelt. Man kann die Y-Ablenkung danach eichen. In den technischen Daten ist der Ausgang spezifiziert als:"-10dBv (0,3V 10kOhm-load)". Bei einem DVD-Spieler in unserer Firma hat man offensichtlich das Gleiche festgestellt. Wo kommen bloß diese 2Veff bzw. 6Vss her???

Trotzdem, irgendwo im CD-Player sind vergleichbare Pegel, die
Du auch mit OP handeln musst. Und da helfen nur die guten OPs,
sonst geht ein Störabstand von 96 dB – was das Digitale
vorgibt – auch nicht.

Die -96dB sind Quantisierungsrauschen, bei digital Null, in den Pausen, sind es deutlich weniger. Mit guten OPs, allerdings.

Ich glaube, das geht einfacher – ich habe mal eines
verwendet.

Das werde ich mir merken. Aber erstmal widme ich mich anderen Themen. Mein Detektor läuft (mit dem AD734), aber die Signalqualität am Eingang ist so lausig, das die bisherige Diskussion etwas „daneben“ war. Aber mit dem Multiplizierer ist die Schaltung sehr einfach, was sehr angenehm für Prototypenaufbau war. Ich will jetzt vielleicht mit höheren Frequenzen arbeiten, um bessere Signalqualitäten zu erreichen - da komme ich schnell an die Grenze des AD734 (wenn Du verstehst, was ich meine :wink:

Viele Grüße

Uwe

Hallo Uwe,

ich habe gerade eine Menge Mikrofone gehortet… da muss ich
mal wieder was gegen unternehmen…

Ebay, oder?

Solche Messungen interessieren mich sehr. Mit normalen
Musik-CDs muss man manchmal recht lange warten, bis ein
100%-Peak kommt, aber mit einem Speicheroszi ist das kein
Problem. Notfalls wirst Du Dir aber auch bestimmt einen
100%-Sinus erzeugen und brennen können.

Ich habe eine Test-CD mit umfangreichen Signalen.

ständigen clippen führen. Deshalb vermute ich eine Art
standardisierter Übersteuerungsreserve beim AD-Wandeln, die
natürlich beim DA-Wandeln wieder erscheint, denn
AD-Eingangspegel und DA-Ausgangspegel sollten gleich sein.
6Vss, also 16dB, sind freilich etwas heftig.

Meine Vermutung ist, dass bei professionellen Aufnahmen DNRs zum Einsatz kommen. Ich muss mal Literatur wälzen.

Eben habe ich mal (m)einen DA-P1, einen portablen
DAT-Recorder, vor den Oszi gehängt. Überraschung? 6Vss - wie

Zum DAT muss ich Dich mal etwas fragen, aber nicht hier.

in Stein gemeißelt. Man kann die Y-Ablenkung danach eichen. In
den technischen Daten ist der Ausgang spezifiziert als:"-10dBv
(0,3V 10kOhm-load)". Bei einem DVD-Spieler in unserer Firma
hat man offensichtlich das Gleiche festgestellt. Wo kommen
bloß diese 2Veff bzw. 6Vss her???

Würde mich auch interessieren.

Das werde ich mir merken. Aber erstmal widme ich mich anderen

Bei einem selbstgebastelten Hörtestgerät habe ich mal dig. Potis verwendet.

Prototypenaufbau war. Ich will jetzt vielleicht mit höheren
Frequenzen arbeiten, um bessere Signalqualitäten zu erreichen

  • da komme ich schnell an die Grenze des AD734 (wenn Du
    verstehst, was ich meine :wink:

Tue ich, ja. Da kommt dann der ‚andere‘ wieder zu Ehren.

Viele Grüße

Dieter

Hallo Dieter,

Ebay, oder?

Ja sicher :smile:, Eingang und Ausgang…

Meine Vermutung ist, dass bei professionellen Aufnahmen DNRs
zum Einsatz kommen. Ich muss mal Literatur wälzen.

Einmal das, zum Anderen wird sicherlich mit 24 Bit aufgenommen, so dass man am Schluss in einem Zug ohne Verluste auf 16 bit reduzieren und dabei auf 100% Vollaussteuerung im Peak normalisieren kann.

Würde mich auch interessieren.

Man sollte mal in einem Forum, wo lauter schlaue Leute Rede und Antwort stehen, fragen - vielleicht kennst Du ja so ein Forum :wink: ?

Das mit dem Koppler ist (mal wieder) ein nettes Angebot. Im Moment fehlt mir die Zeit, um damit zu experementieren. Und wenn ich anfange, dann werde ich wahrscheinlich das Ganze auch zu einem Ende bringen wollen, dann brauche ich wieder zwei :frowning:

Jetzt erstmal weiter mit meiner Geschichte mit dem mittlerweile 2 MHz-Detektor, bei dem ich mir gestern ein wichtiges IC zerschossen habe. Ersatz ist da. Mal sehen, wie viel Sinn ich in Schaltung noch kriege.

Grüße

Uwe

Hallo Uwe,

Einmal das, zum Anderen wird sicherlich mit 24 Bit
aufgenommen, so dass man am Schluss in einem Zug ohne Verluste
auf 16 bit reduzieren und dabei auf 100% Vollaussteuerung im
Peak normalisieren kann.

Die letzten 4 von 24 Bit sind sowieso gelogen. :wink: Die Digitaltechnik behauptet es zwar, aber das Ganze drumherum müsste man wahrscheinlich unter das Boltzmann-Rauschen drücken, wollte man diese 24-Bit aufrechterhalten. Und das geht ja bekanntlich nicht.

Man sollte mal in einem Forum, wo lauter schlaue Leute Rede
und Antwort stehen, fragen - vielleicht kennst Du ja so ein
Forum :wink: ?

Noch nicht. Hier ist wohl auch nichts zu finden. Man könnte Audio und HiFi versuchen. Aber das Klientel dort – ich weiß nicht. Der Prozentsatz an Experten ist hier nicht so hoch, wie es sich für ein echtes Expertenforum gehörte.

Das mit dem Koppler ist (mal wieder) ein nettes Angebot. Im
Moment fehlt mir die Zeit, um damit zu experementieren. Und
wenn ich anfange, dann werde ich wahrscheinlich das Ganze auch
zu einem Ende bringen wollen, dann brauche ich wieder zwei :frowning:

Warum, die kann man ja kaum ‚schießen‘. Ich habe das Ding hier, wenn Du mir Deine Adresse gibst, dann schicke ich es weg.

Jetzt erstmal weiter mit meiner Geschichte mit dem
mittlerweile 2 MHz-Detektor, bei dem ich mir gestern ein
wichtiges IC zerschossen habe. Ersatz ist da. Mal sehen, wie
viel Sinn ich in Schaltung noch kriege.

Warum ist es mit dem Träger höherer Frequenz besser? Wegen des Abstandes Modulationsfrequenz – Trägerfrequenz? Vielleicht sollten wir mal – mit neuem Start – das Eigentliche diskutieren, was Du damit machen willst. Oder ist das schon geschehen und ich habe bloß nicht alle Postings gelesen?

Viele Grüße

Dieter