Hallo Care,
ich verstehe die Frage nicht, aber ich vermute mal das Folgende:
Aus dieser Rechnung und den dargestellten Zahlen wird davon ausgegangen, dass sich der Anfangswert von 20.350,- um die geleisteten Zahlungen von 14.984,- vermindert und man nur noch 5.366,- zu zahlen hätte, damit der Anfangswert bezahlt ist. Das ist falsch, denn es fehlt hier die Verzinsung für 48 Monate, die ich hier mal mit rd. 9,13 % ermittelt habe. Der Zins ist m.E. in Ordnung.
Dann kommen wir zum nächsten Punkt: Eigentümer des Fahrzeugs ist die Leasinggesellschaft, die das Fahrzeug gegen Zahlung für eine bestimmte Zeit zur Nutzung zur Verfügung stellt. Die Nutzung wurde für 48 Monate und 80 tkm vereinbart. Danach gibt man das Fahrzeug üblicherweise wieder ab und die Leasinggesellschaft verwertet es nach eigenem Ermessen. Dafür trägt sie möglicherweise auch einen eventuellen Wertverfall, wenn der Restwert zu hoch kalkuliert wird. Aber das sind andere Themen, das würde hier zu weit führen. Fakt ist: Die Gesellschaft verkauft das Auto. Wenn man es denn als Leasingnehmer erwerben möchte und Restwert und Zeitwert stimmen so einigermaßen überein, kann man das tun. In jedem Fall darf man aber nicht davon ausgehen, dass das Fahrzeug einem irgendwann gehört, weil man es ja bezahlt hat. Nein, nein, man hat für die Nutzung bezahlt, nicht für das Eigentum.
Es sind immer wieder die gleichen Fehler, die gemacht werden, und die unserer (Leasing-)Branche nicht gut tun. Aber wer billig ein Fahrzeug fahren will und sich dabei auf die Spielchen der Hersteller einlässt, soll sich das vorher überlegen und nachher auch die Konsequenzen tragen. Und nur die einfache Rechnung Rate mal Laufzeit plus Anzahlung plus Restwert gleich zu teuer geht auch nicht (Das hat neulich ein Kunde von mir bei einer PV-Anlage mit einer Laufzeit von 15 Jahren gemacht und sich dabei gehörig erschrocken, weil in 15 Jahren eben doch einiges an Zinsen in Geldeinheiten zusammenkommt, kann man auch bei Immobilienfinanzierungen nachrechnen.). Dafür werben die Autohersteller ja mit niedrigen Zinsen, damit sie ihre Rabatte in den Verträgen gut verstecken können. Und wer glaubt wirklich, er bekommt heute das Geld für 1,9 %? Mal ehrlich! Aber so ist das Volk, man schaut nur auf die Rabatte und will dann noch möglichst keine Zinsen zahlen.
Außerdem gibt es ja das Portal mobile.de, wo man nachsehen kann, für welchen Preis vergleichbare Fahrzeuge angeboten werden. So kann man sehen, ob der Preis passen könnte oder ob er überzogen ist. Der Suchfilter Fahrzeugtyp, Alter und Kilometer ergab bei mir 110 Treffer und die Grenze 10.000,- war schon auf der ersten Seite erreicht, alles andere ist teurer. Somit liegt also die Vermutung nahe, dass der genannte Preis passt.
Ich hoffe, diese Infos haben weitergeholfen.
Viele Grüße und viel Erfolg beim Erwerb des Autos und natürlich auch weiterhin viel Spaß damit wünscht
Mikey