also ich bin mir nicht sicher ob deine aussage wirklich so
richtig ist. leasing kann auch evtl. vom vorteil sein. es geht
ja um einen laptop, der ist in einem jahr nicht mal die hälfte
des neupreises wert. sollte man den für ein jahr leasen und
einen drittel des preises zehlen, dann finde ich das man einen
guten deal hat. zu dem hast du dann den vorteil das du jedes
jahr ein neues gerät hast, die wahrscheinlcihkeit das etwas
defekt geht, ist sehr gering, und 1jahr gibt jeder als
garantie. ich würde prinzipiell vom leasen abraten, aber es
gibt immer ausnahmen, wo es sich lohnen kann. auch wenn man
kein unternehmenr ist…
Guten Morgen,
innerhalb des ersten Jahres hat jeder Gegenstand - egal ob Auto oder PC - den höchsten Wertverlust. Ein Leasingvertrag über so kurze Zeit, wie z. B. ein Jahr, ist deshalb die denkbar teuerste Variante einer Beschaffung, die es überhaupt gibt.
Natürlich hat der Leasingnehmer den Vorteil, wenn er nach einem Jahr einen neuen Leasingvertrag für dann wieder einen neuen Gegenstand abschließt, daß er stets über ein neues Notebook, ein neues Auto usw verfügt. Aber der Leasingnehmer muß neben der Kapitalverzinsung immer den hohen Wertverlust über seine Leasingraten ausgleichen.
Solche Spielchen lohnen sich für den Privatmenschen ohne jede Ausnahme nie und nimmer. Auch der Gewerbetreibende, der die Leasingraten als sofort absetzbare Kosten bei der Einkommensteuer (oder bei Kapitalgesellschaften bei der Körperschaftssteuer) geltend machen kann, sollte sich Leasing über so kurze Laufzeit gründlich durchrechnen. „Von der Steuer absetzen“ heißt ja nicht, daß die Beträge nicht trotzdem bezahlt werden müssen. Das Geld muß also erwirtschaftet werden. Nur zahlt der Selbständige für das in Leasingraten gesteckte Geld keine einkommensabhängigen Steuern.
Weite Kreise haben sich zwar an den Kauf auf Pump gewöhnt, aber man kann es drehen und wenden wie man will, der private Erwerb von Gütern, die dem Wertverlust unterliegen, geschieht am günstigsten mit der altmodischen Methode „erst sparen, dann kaufen“. Alles andere ist Werbegewäsch für Leute, die nicht so genau nachrechnen können.
Gewerblich sieht es eben anders aus. Wenn mit dem erworbenen Gegenstand mehr Geld verdient wird, als Kosten anfallen, ist eine Finanzierungsvariante für den Kaufmann in Ordnung.
Der Private verdient aber mit seinen erworbenen Gütern kein Geld. Der Private füttert mit seinem ausgegebenen Geld die Hersteller und den Handel. Kommt noch eine Leasinggesellschaft oder eine kreditgebende Bank dazu, wird eben diese auch noch gefüttert. Die Zusammenhänge sind so einfach und für jedermann überschaubar, daß man solchen Stuß mit Kreditkauf oder Leasing als angeblich günstige Variante für privat genutzte Gegenstände nicht mehr erzählen sollte.
Dabei gibt es auch keine Ausnahmen, wirklich keine.
Gruß
Wolfgang