Leasing Notebooks

Hallo,

ich möchte ein Notebook beschaffen - kostet 3999 DM (Notebook HP Omnibook XE3 "Power Special II) bei VOBIS. Ich habe keinerlei Erfahrungen, ob nun Leasing besser ist als Barkauf oder Ratenkauf. Kann mir bitte jemand sagen, worin der Hauptvorteil des Leasings besteht ? Hat jemand schon Erfahrungen mit Leasing - besonders im privaten Bereich ?

Besten Dank !
Gruß Ludwig Stangl

ich möchte ein Notebook beschaffen - kostet 3999 DM (Notebook
HP Omnibook XE3 "Power Special II) bei VOBIS. Ich habe
keinerlei Erfahrungen, ob nun Leasing besser ist als Barkauf
oder Ratenkauf. Kann mir bitte jemand sagen, worin der
Hauptvorteil des Leasings besteht ? Hat jemand schon
Erfahrungen mit Leasing - besonders im privaten Bereich ?

Hallo Ludwig,

Leasing von Gegenständen zur privaten Nutzung ist grundsätzlich unsinnig. Der Gewerbetreibende kann die Leasingraten sofort in voller Höhe gewinnmindernd ansetzen. Nur über diese steuerliche Gestaltungsmöglichkeit rechnet sich Leasing, aber eben nur für gewerblichen Bedarf. Derartige Angebote an Privatleute sind Dummenfang - ohne jede Ausnahme!

Der Barkauf ist für den Privatmann die günstigste Wahl. Als Barzahler kannst Du um den Preis handeln. Beim Ratenkauf, wenn er denn vermeintlich nicht zu umgehen ist, solltest Du den eff. Jahreszins mit den Kosten für einen gewöhnlichen Kleinkredit bei der Bank vergleichen.

Gruß
Wolfgang

Hi,

also ich bin mir nicht sicher ob deine aussage wirklich so richtig ist. leasing kann auch evtl. vom vorteil sein. es geht ja um einen laptop, der ist in einem jahr nicht mal die hälfte des neupreises wert. sollte man den für ein jahr leasen und einen drittel des preises zehlen, dann finde ich das man einen guten deal hat. zu dem hast du dann den vorteil das du jedes jahr ein neues gerät hast, die wahrscheinlcihkeit das etwas defekt geht, ist sehr gering, und 1jahr gibt jeder als garantie. ich würde prinzipiell vom leasen abraten, aber es gibt immer ausnahmen, wo es sich lohnen kann. auch wenn man kein unternehmenr ist…

gruss

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also ich bin mir nicht sicher ob deine aussage wirklich so
richtig ist. leasing kann auch evtl. vom vorteil sein. es geht
ja um einen laptop, der ist in einem jahr nicht mal die hälfte
des neupreises wert. sollte man den für ein jahr leasen und
einen drittel des preises zehlen, dann finde ich das man einen
guten deal hat. zu dem hast du dann den vorteil das du jedes
jahr ein neues gerät hast, die wahrscheinlcihkeit das etwas
defekt geht, ist sehr gering, und 1jahr gibt jeder als
garantie. ich würde prinzipiell vom leasen abraten, aber es
gibt immer ausnahmen, wo es sich lohnen kann. auch wenn man
kein unternehmenr ist…

Guten Morgen,

innerhalb des ersten Jahres hat jeder Gegenstand - egal ob Auto oder PC - den höchsten Wertverlust. Ein Leasingvertrag über so kurze Zeit, wie z. B. ein Jahr, ist deshalb die denkbar teuerste Variante einer Beschaffung, die es überhaupt gibt.

Natürlich hat der Leasingnehmer den Vorteil, wenn er nach einem Jahr einen neuen Leasingvertrag für dann wieder einen neuen Gegenstand abschließt, daß er stets über ein neues Notebook, ein neues Auto usw verfügt. Aber der Leasingnehmer muß neben der Kapitalverzinsung immer den hohen Wertverlust über seine Leasingraten ausgleichen.

Solche Spielchen lohnen sich für den Privatmenschen ohne jede Ausnahme nie und nimmer. Auch der Gewerbetreibende, der die Leasingraten als sofort absetzbare Kosten bei der Einkommensteuer (oder bei Kapitalgesellschaften bei der Körperschaftssteuer) geltend machen kann, sollte sich Leasing über so kurze Laufzeit gründlich durchrechnen. „Von der Steuer absetzen“ heißt ja nicht, daß die Beträge nicht trotzdem bezahlt werden müssen. Das Geld muß also erwirtschaftet werden. Nur zahlt der Selbständige für das in Leasingraten gesteckte Geld keine einkommensabhängigen Steuern.

Weite Kreise haben sich zwar an den Kauf auf Pump gewöhnt, aber man kann es drehen und wenden wie man will, der private Erwerb von Gütern, die dem Wertverlust unterliegen, geschieht am günstigsten mit der altmodischen Methode „erst sparen, dann kaufen“. Alles andere ist Werbegewäsch für Leute, die nicht so genau nachrechnen können.

Gewerblich sieht es eben anders aus. Wenn mit dem erworbenen Gegenstand mehr Geld verdient wird, als Kosten anfallen, ist eine Finanzierungsvariante für den Kaufmann in Ordnung.

Der Private verdient aber mit seinen erworbenen Gütern kein Geld. Der Private füttert mit seinem ausgegebenen Geld die Hersteller und den Handel. Kommt noch eine Leasinggesellschaft oder eine kreditgebende Bank dazu, wird eben diese auch noch gefüttert. Die Zusammenhänge sind so einfach und für jedermann überschaubar, daß man solchen Stuß mit Kreditkauf oder Leasing als angeblich günstige Variante für privat genutzte Gegenstände nicht mehr erzählen sollte.

Dabei gibt es auch keine Ausnahmen, wirklich keine.

Gruß
Wolfgang

hi,

also in einer sache gebe ich dir vollkommen recht, und das ist das mit derm erwerben von gütern. ich bin auch prinzipiell der meinung das man alles was nur geht, bar vom ersparten bezahlen sollte, und nicht mehrere kredite nebeneinander lufen lässt. in der sache gebe ich dir absolut recht.
um dir zu zeigen das sich auch leasing lohnen kann, gebe ich dir ein anderes beispiel. mir bedeuten automarken nicht so viel, als ich anfing mir zu überlegen welches auto ich kaufen sollte, wurde mir von einenm mitsubishi händler ein super angebot gemacht. ich habe damals eine anzahlung von 10.000,-dm geleistet und einen 10 jahresvertrag unterschrieben. ich kann jedes jahr mir ein neues fahrzeug leasen, und die leasingraten bleiben immer bei 100,- dm im monat. das fand ich ein super angebot, und habe jetzt schon das 3te mitsubishi modell. ich habe keine probleme mit service und defekten, weil der hersteller 1 jahr garantie gewährt. 2 monate bevor ich den „alten“ wagen abgebe gehe ich mir den nächsten aussuchen. ich hatte anfangs befürchtet das sie mich mit mängeln von dem übergebenem fahrzeug versuchen zur kasse zu bitten, aber das war auch nicht der fall. ich gehe zwar vorsichtig mit den autos um (sind ja auch nicht meine), aber nach einem jahr hat man immer steinschläge und kratzer am auto. das sehen die aber ziemlich kullant.
ich bin der meinung das ich damit einen super deal gemacht habe. mitsubishi ist zwar bei weitem kein vw, audi, mb oder bwm aber diese autos bekäme ich nie für solch einen preis.

gruss

ps: mit den notebooks leasen für 1jahr kann ich dir sehr sehr empfehlen. ich habe bereits notebooks gehabt die regelmässig defekt waren. bei dem einem ist nach 14tagen der monitor defekt, festplatten gehen bei min 90% der geräte kaputt, ebenso die dvd/cd-rom laufwerke…
ich könnte mich nie länger als 1jahr mit einem von den laptops anfreunden, die ich bis jetzt hatte. und es waren keine no name, wie gericom oder sowas. waren sony, compaq (bis jetzt das schlechteste) dell und ibm. alles nach 1jahr sondermüll…

Guten Morgen,

innerhalb des ersten Jahres hat jeder Gegenstand - egal ob
Auto oder PC - den höchsten Wertverlust. Ein Leasingvertrag
über so kurze Zeit, wie z. B. ein Jahr, ist deshalb die
denkbar teuerste Variante einer Beschaffung, die es überhaupt
gibt.

Natürlich hat der Leasingnehmer den Vorteil, wenn er nach
einem Jahr einen neuen Leasingvertrag für dann wieder einen
neuen Gegenstand abschließt, daß er stets über ein neues
Notebook, ein neues Auto usw verfügt. Aber der Leasingnehmer
muß neben der Kapitalverzinsung immer den hohen Wertverlust
über seine Leasingraten ausgleichen.

Solche Spielchen lohnen sich für den Privatmenschen ohne jede
Ausnahme nie und nimmer. Auch der Gewerbetreibende, der die
Leasingraten als sofort absetzbare Kosten bei der
Einkommensteuer (oder bei Kapitalgesellschaften bei der
Körperschaftssteuer) geltend machen kann, sollte sich Leasing
über so kurze Laufzeit gründlich durchrechnen. „Von der Steuer
absetzen“ heißt ja nicht, daß die Beträge nicht trotzdem
bezahlt werden müssen. Das Geld muß also erwirtschaftet
werden. Nur zahlt der Selbständige für das in Leasingraten
gesteckte Geld keine einkommensabhängigen Steuern.

Weite Kreise haben sich zwar an den Kauf auf Pump gewöhnt,
aber man kann es drehen und wenden wie man will, der private
Erwerb von Gütern, die dem Wertverlust unterliegen, geschieht
am günstigsten mit der altmodischen Methode „erst sparen, dann
kaufen“. Alles andere ist Werbegewäsch für Leute, die nicht so
genau nachrechnen können.

Gewerblich sieht es eben anders aus. Wenn mit dem erworbenen
Gegenstand mehr Geld verdient wird, als Kosten anfallen, ist
eine Finanzierungsvariante für den Kaufmann in Ordnung.

Der Private verdient aber mit seinen erworbenen Gütern kein
Geld. Der Private füttert mit seinem ausgegebenen Geld die
Hersteller und den Handel. Kommt noch eine Leasinggesellschaft
oder eine kreditgebende Bank dazu, wird eben diese auch noch
gefüttert. Die Zusammenhänge sind so einfach und für jedermann
überschaubar, daß man solchen Stuß mit Kreditkauf oder Leasing
als angeblich günstige Variante für privat genutzte
Gegenstände nicht mehr erzählen sollte.

Dabei gibt es auch keine Ausnahmen, wirklich keine.

Gruß
Wolfgang

ich habe damals eine anzahlung von 10.000,-dm
geleistet und einen 10 jahresvertrag unterschrieben. ich kann
jedes jahr mir ein neues fahrzeug leasen, und die leasingraten
bleiben immer bei 100,- dm im monat. das fand ich ein super
angebot, und habe jetzt schon das 3te mitsubishi modell. ich
habe keine probleme mit service und defekten, weil der
hersteller 1 jahr garantie gewährt. 2 monate bevor ich den
„alten“ wagen abgebe gehe ich mir den nächsten aussuchen.

Guten Morgen,

habe ich das richtig verstanden? Du hast einmalig 10.000 DM bezahlt und zahlst 10 Jahre lang 100 DM/Monat, insgesamt also 22.000 DM in 10 Jahren und bekommst dafür jedes Jahr ein neues Auto? Also 10 neue Autos für insgesamt 22.000 DM?

Nee, das kann nicht stimmen. An keinem Ort der Welt, bei keinem Fabrikat, bei keinem Händler. Entweder hast Du Informationen unterschlagen, der Händler ist Dein Schwager und schuldet Dir noch was, Du zahlst jedes Jahr 10.000 DM oder mußt für jeden Fahrkilometer noch extra zahlen. Aber so, wie Du es geschrieben hast, gibts das nicht.

Weshalb es so einen Vertrag nicht gibt: Ein Fahrzeug hat im ersten Jahr den höchsten Wertverlust, je nach Typ und Marktlage ungefähr ein Viertel des Neupreises. Ein Kleinwagen für 20.000 DM ist auch mit geringer Fahrleistung nach einem Jahr nur noch 15.000 DM wert. Wenn der Vertrag 10 x diesen Wertverlust vorsieht, entstehen Kosten von 50.000 DM. Von Kapitalverzinsung und Verdienst des Händlers ist noch nicht einmal die Rede. Nicht einmal im gewerblichen Bereich bekommt man wirtschaftlich vernünftige Verhältnisse, wenn man stets die Kosten des höchsten Wertverlustes zu tragen hat, ein Wirtschaftsgut also schon nach einem Jahr durch ein neues ersetzt. Im privaten Bereich ist das allemal Irrwitz.

Auch Dein Beispiel mit dem Notebook ist alles andere als stichhaltig. Es sind die typischen Sprüche windiger Vertragsverkäufer, die leichtgläubigen Leuten etwas aufschwatzen. Es ist schon richtig, daß ein dauernd im harten Außendienst eingesetztes Notebook nicht ewig lebt. Von Compac 286 über IBM 386 bis zum heute benutzten Dell Pentium habe ich seit fast 10 Jahren 3 tragbare PCs in beruflicher Nutzung. Was für Autos gilt, gilt für Notebooks in noch viel stärkerer Ausprägung. Der technische Wandel läßt den Restwert nach nur einem Jahr auf einen kleinen Bruchteil des Anschaffungspreises sinken. Diese Differenz zuzüglich Kapitalverzinsung muß der Leasingnehmer in jedem Falle zahlen. Wieder kommt für den Privatnutzer eine teure Rechnung dabei heraus.

Es ist schon merkwürdig, wie leicht Menschen bereit sind, sich selbst in die Tasche zu lügen. Zum Ärgernis wird es aber, wenn nachrechenbarer Unfug verbreitet wird. Genau das tust Du mit Deinen merkwürdigen Beispielen. Gestylte Schlipsträger, dumm wie ein Meter Brot, erzählen irgendwelche Prospektweisheiten und verkaufen für ihre paar Mark Provision die eigene Großmutter.

Gruß
Wolfgang