Hallo Leute,
den folgenden Artikel fand ich sehr intressant, da auch hier Leute von ihren Schicksalen erzählen und Anteilnahme ernten.
http://heise.de/tp/deutsch/special/auf/7763/1.html
Tschuess Marco.
Hallo Leute,
den folgenden Artikel fand ich sehr intressant, da auch hier Leute von ihren Schicksalen erzählen und Anteilnahme ernten.
http://heise.de/tp/deutsch/special/auf/7763/1.html
Tschuess Marco.
Das ist eine erschreckende Geschichte, auf eine Art. Wenn man das Web auf beiderlei Art benutzt (informativ und kommunikativ), dann ist man da niemals vor gefeit.
Natürlich kann alles Fälschung sein. Aber da ist es wie im wahren Leben: Soll ich mich, nur weil ich weiß, daß ich betrogen werden kann, auf nichts mehr einlassen? Wie ängstlich, wie seelisch und geistig immobil würde ich dann sein?
Das könnte eine interessante Diskussion werden.
Liebe Grüße, Nike
Das ist eine erschreckende Geschichte, auf eine Art. Wenn man
das Web auf beiderlei Art benutzt (informativ und
kommunikativ), dann ist man da niemals vor gefeit.
Das zum ersten aber::
Das könnte eine interessante Diskussion werden.
Ja und dazu meine Meinung:
Diese Hausfrau: vielleicht haben ihr unbewußt diese vielen
Menschen, wenn auch auf sehr ungewöhnliche und die Anteilnehmenden verletzende Art und Weise, mehrmals das Leben
gerettet??? So etwas tut kein gesunder Mensch, diese Frau
brauchte Hilfe, und hat sie auf ihre Art gesucht und bekommen…
Von der Seite betrachtet, ist das so schrecklich, wie es auf
den ersten Blick scheint, vielleicht gar nicht…?
Dil.
Anfang Februar verkündete ein Mensch sein sterben auf der eigenen HP. Über 1000 Menschen jagten ihn im Web. Nach ungefähr 4 Stunden (die Polizei war informiert, wurde von uns koordiniert) wurde der Mensch (Real Name) gefunden. Fünf Tage später hat er sich dann doch getötet. Ich könnte immer noch heulen.
Grüße
Aber so ist das nun mal, wenn wer wirklich sterben will, dann
stirbt er auch…und ihr habt schließlich alles versucht…
Das hört sich möglicherweise kühl an, aber ich hab schon so
viel erlebt, eher bekomm ich manchmal die Wut, wenn Selbst-
mörder, so schlimm es auch ist, noch so viele andere Menschen
damit belasten, um sie dann mit ihren Frustrationen einfach
allein lassen.
Viele Grüße und nicht unterkriegen lassen
D.
Aber so ist das nun mal, wenn wer wirklich sterben will, dann
stirbt er auch…und ihr habt schließlich alles versucht…
Hi Heidi,
das ist ja die Brutalität. Da bringen sich Menschen um (diese verantwortungslosen Hohlköpfe) die anderen Menschen fehlen. Wie soll ich aber noch mit einem Menschen reden den es nicht mehr physisch gibt?
Diese blöden Selbsttöter machen im Prinzip nur mir Probleme Hätten ja vorher fragen können.
Ohne Jok mal. In meinem sozialem Umfeld bringen sich derzeit die Menschen schon fast reihenweise um. Ist das derzeit Trend? Welche Angst steckt da wohl dahinter.
Grüße
Nein davon mußt Du weg, es ist eben nicht DEIN Problem, es
wird zu Deinem Problem gemacht… wenn Du´s zuläßt.
Es ist kein Trend, es ist die Angst vorm Leben und das
Leben wird halt zunehmend schwieriger (zumindest scheinbar).
Und an Feiertagen ist es eh immer am schlimmsten, da haben
wir reichl. Zugänge in der Klinik.
Aber noch was, jemand der sich wirklich tötet, hat keine
Energie mehr, an die Brutalität, die er anderen zufügt zu denken, weil er viel zu sehr in sich selber lebt, dass sollte
evtl. reichen, um verzeihen zu können und den dringend not-
wendigen inneren Abstand zu gewinnen…
D.
Nun ist es eine interessante Diskussion, wenn auch zu einem völlig anderen Thema. 
ich muß sagen, daß ich Heidis Meinung teile. Ja, wenn jemand sterben will, wird er das tun. Aber was gibt ihm das Recht, andere mit hineinzuziehen? Welch seltsame Art von Geltungsbedürfnis treibt ihn dazu, über das Internet sogar noch die, die ihn nicht kennen, mit in die Trauer zu reißen? Ist das purer Egoismus?
Einer meiner Ex-Freunde (Das ist jetzt aber schon etliche Jahre her) verfolgte mich über ein halbes Jahr nach der Trennung mit Psychoterror. Das gipfelte irgendwann in Selbstmord- (und Mord-) Drohungen. Erstere waren viel schwerer zu ertragen. Zuerst habe ich versucht, ihm zu sagen, daß ich nicht der Grund für sein Leben sein kann. Irgendwann, als er nicht aufhörte, wurde ich einfach kalt. Und sagte ihm, ok, wenn Du es tun willst, dann tu’s. Stirb. Mir ist es egal, und wenn Du es wirklich willst, kann ich Dir eh nicht helfen. Aber laß mich in Ruhe damit.
Soweit ich weiß, hat er es nicht getan.
Wenn ein Mensch so weit geht, muß man sich irgendwann einfach abgrenzen. Es ist sein Leben.
Nachdenkliche Grüße, Nike