Hallo,
charakteristisch für die anankastische Persönlichkeitsstörung ist, daß Betroffene versuchen, ihre Partner ihren rigiden Gewohnheiten zu unterwerfen, von denen nicht abgewichen werden darf. Dazu las ich, daß diese Menschen (also die Zwanghaften) eigentlich keinen subjektiven Leidensdruck verspüren, weil sie es verstehen, ihre Umgebung so zu strukturieren (ihre Mitmenschen eingeschlossen), daß sie ihre Zwänge ausleben können. Durch die Anpassung der Partner, Familie etc. z.B. wird das eigene Verhalten weiter gelernt und verfestigt.
Meine Frage: Was ist, wenn der Partner sich nicht fügt und unterordnet ? Kompromisse scheinen nicht möglich zu sein. Kann es durch ständigen Kampf zur Abschwächung bestimmter Verhaltensweisen kommen ? Oder gibt es für den Partner nur zwei Alternativen - Unterordnung oder Trennung ?
Danke für Eure Antworten.