Leben mit anankastischem Partner

Hallo,

charakteristisch für die anankastische Persönlichkeitsstörung ist, daß Betroffene versuchen, ihre Partner ihren rigiden Gewohnheiten zu unterwerfen, von denen nicht abgewichen werden darf. Dazu las ich, daß diese Menschen (also die Zwanghaften) eigentlich keinen subjektiven Leidensdruck verspüren, weil sie es verstehen, ihre Umgebung so zu strukturieren (ihre Mitmenschen eingeschlossen), daß sie ihre Zwänge ausleben können. Durch die Anpassung der Partner, Familie etc. z.B. wird das eigene Verhalten weiter gelernt und verfestigt.

Meine Frage: Was ist, wenn der Partner sich nicht fügt und unterordnet ? Kompromisse scheinen nicht möglich zu sein. Kann es durch ständigen Kampf zur Abschwächung bestimmter Verhaltensweisen kommen ? Oder gibt es für den Partner nur zwei Alternativen - Unterordnung oder Trennung ?

Danke für Eure Antworten.

Moin

Meine Frage: Was ist, wenn der Partner sich nicht fügt und
unterordnet ? Kompromisse scheinen nicht möglich zu sein. Kann
es durch ständigen Kampf zur Abschwächung bestimmter
Verhaltensweisen kommen ? Oder gibt es für den Partner nur
zwei Alternativen - Unterordnung oder Trennung ?

Es gibt noch die häufig praktizierte Art des Sich-gegenseitig-den-Schädel-einschlagen. Nicht umsionst dürfen wir unseren Tageszeitungen entnehmen, dass mal wieder x seinen Partner y umgebracht hat oder ein Kind seine Eltern oder -heute morgen gerade- eine Oma ihren 5jährigen Enkel.
Auf ein Abschwächen der Verhaltensweisen durch stänigen Kampf würde ich nicht setzen, denn interfamiliär bzw. unter Lebenspartnern funktioniert keine Verhaltenstherapie oder sonst eine Art von Psychotherapie.
Gruß,
Branden