der gute alte Büchmann („Geflügelte Worte“) gibt folgende Auskunft:
In Zincgref-Weidners „Apophtegmata“ (Leipzig 1693) heißt es: „Als er (Maximilian I., gest. 1519) auf eine Zeit gar vertraulich Gespräch hielte mit etlich seiner Leuten von einem und andern Land und Königreich, fället er unter andern auch dieses Urteil: ‚Wenn es möglich wäre, daß ich Gott sein könnte und zween Söhne hätte, so müßte mir der älteste Gott nach mir und der andre König in Frankreich sein.‘“ Die Redensart „wie Gott in Frankreich“, die allein in Deutschland gebräuchlich ist, läßt sich nur aus dieser Anekdote erklären.
Was der Kaiser für seine Söhne wünschte, hat der Volksmund durch Kombination noch gesteigert. „Frankreich“ steht dabei für Luxus und Geschmack, „Gott“ für das grenzenlose Maß.
ein sehr verspätetes, aber umso herzlicheres DANKESCHÖN! Leider scheint die Benachrichtigungsmail irgendwo hängengeblieben zu sein. Sie kam erst gestern. Ich war davon ausgegangen, dass bisher keinerlei Reaktion erfolgt ist und hab auch nicht nachgesehen!
Ein dickes, liebes DANKESCHÖN sei hiermit nachgereicht. Ich habe mich jedenfalls eben sehr, sehr über Deine Auskunft gefreut. Aber ein bissl schämen muss ich mich schon. Den BÜCHMANN hab ich, aber nicht daran gedacht, dass er mir weiterhelfen könnte.
Schön, dass Du es getan hast!
Einen wunderschönen Abend, Freitag und Wochenende!