Lebensdauer Etiketten von Etikettendrucker

Hallo allerseits,

kann mir jemand etwas zu der Lebensdauer der mit Thermodruckverfahren erzeugten Etiketten (Brother, Dymo, etc) sagen? Verblasst der Druck oder haelt der leicht 10 Jahre oder veraendern sich die Etiketten im Laufe der Zeit anderweitig? Bei anderen mit Thermodruckverfahren erzeugtem Output (z.B. Quittungen von der Tanke) kann man ja nach 3 Jahren schon nichts mehr erkennen.

Oder ergänzend: Kennt jemand (erschwingliche) Etikettendrucker, die nach anderen Verfahren arbeiten?

Gruss
norsemanna

kann mir jemand etwas zu der Lebensdauer der mit
Thermodruckverfahren erzeugten Etiketten (Brother, Dymo, etc)
sagen? Verblasst der Druck oder haelt der leicht 10 Jahre oder
veraendern sich die Etiketten im Laufe der Zeit anderweitig?

Pauschale Aussagen sind da nicht möglich, weil es sowohl beim Material als auch bei den Umweltbedingungen große Unterschiede gibt. Auch gibt es ganz unterschiedliche Techniken, die unter Thermodruckverfahren subsummiert werden.

Bin gerade dabei alte DAT-Cassetten auf Festplatte zu kopieren. Deren Etiketten (Plastik, Brother P-Touch) sind sowohl von der Schrift als auch vom Träger und Kleber her noch wie vor 12 Jahren.
Allerdings ist das auch ein teures Vergnügen, da die Hersteller die Geräte durch hohe Verbrauchskosten subventieren.

Bei anderen mit Thermodruckverfahren erzeugtem Output (z.B.
Quittungen von der Tanke) kann man ja nach 3 Jahren schon
nichts mehr erkennen.

Das ist noch nicht mal kurz. Einige Bons vom Discount verblassen schon im ersten Jahr und in der Sonne ist manchmal schon nach Wochen alles ausgebleicht.

Oder ergänzend: Kennt jemand (erschwingliche)
Etikettendrucker, die nach anderen Verfahren arbeiten?

Kommt darauf an, wie die Einsatzzwecke sind. In der Praxis gibt es für alle Verfahren (Nadel, Tinte, Laser, div. Thermo) Anwendungen.

Ciao, Allesquatsch

Oder ergänzend: Kennt jemand (erschwingliche)
Etikettendrucker, die nach anderen Verfahren arbeiten?

Klar. Könnt’ man jetzt Harry Potter-dicke Schinken drüber schreiben. Aber wär’s nicht cleverer, das Bier erst einzuschenken, bevor man sich’s über die Hose schüttet? Anders ausgedrückt: Welche Anforderungen hast du? Einsatzzweck, Haltbarkeits- und Qualitätsanforderungen, Einsatzort, Volumina…

Gruß

Howdy,

einzuschenken, bevor man sich’s über die Hose schüttet? Anders
ausgedrückt: Welche Anforderungen hast du? Einsatzzweck,
Haltbarkeits- und Qualitätsanforderungen, Einsatzort,
Volumina…

simple, private Nutzung

Einsatzort zu Hause
Volumina 50-100 pro Monat
Qualitaet und Haltbarkeit: TrueType oder ähnliches sollte er koennen und die Etiketten sollen 10 Jahre spaeter noch lesbar sein (Das ist eine Anforderung des Finanzamtes)

Und natuerlich kommen keine Geraete in Frage, die mehr als 150 Ohren kosten… :wink:

Ja, ich weiss, das sind 3 Wuensche auf einmal …

Gruss
norsemanna

Hallo,
google mal nach Thermotransfer- und Thermodirektdruckern.
Thermodirekt ist der übliche Kassenzettel oder das 20 Jahre alte Faxgerät.
Da kann das Papier schon nach einigen Monaten unlesbar sein.
Bei Thermotransfer wird eine Farbschicht auf das Papier aufgebracht, die „ewig“ halten sollte. Dafür mußt du aber schon 2 bis 3 Hunderter (oder noch mehr) auf den Tisch legen.
Grafikfähig sind eigentlich fast alle.
Gruß
Bernd

Hallo Bernd,

Thermodirekt ist der übliche Kassenzettel oder das 20 Jahre
alte Faxgerät.
Da kann das Papier schon nach einigen Monaten unlesbar sein.

Bei Thermodirekt spielt das Papier eine grosse Rolle, der Kassenzettel ist die billigste Qualität.
Es gibt auch Hersteller, welche 99 Jahre Lagerfähigkeit garantieren, ich kenne da aber die Preise nicht.

MfG Peter(TOO)

Moin,

kann mir jemand etwas zu der Lebensdauer der mit
Thermodruckverfahren erzeugten Etiketten (Brother, Dymo, etc)
sagen? Verblasst der Druck oder haelt der leicht 10 Jahre oder
veraendern sich die Etiketten im Laufe der Zeit anderweitig?

ich habe mit dem Dymo mal ein Namensetikett für meinen Briefkasten gemacht. Trotzdem es unter einer Plastkabdeckung und extra mit Tesafilm befestigt war, war es nur ca. 12 Wochen lesbar. Wärme, Feuchtigkeit und Licht sind also ganz sicher der schnelle Tod für Thermodruck. Geschützt aufgewahrt hält der Druck deutlich länger (2 Jahre im Büroregal kann ich mittlerweile garantieren), aber 10 Jahre wage ich zu bezweifeln.

Gruß, Jesse

Hi Peter,

Bei Thermodirekt spielt das Papier eine grosse Rolle, der
Kassenzettel ist die billigste Qualität.
Es gibt auch Hersteller, welche 99 Jahre Lagerfähigkeit
garantieren, ich kenne da aber die Preise nicht.

welche Hersteller machen das denn? Tante Guugle ist bei „99 Jahre Etiketten“ schon nicht so recht fündig geworden

Gruss
norsemanna

Hi Bernd,

aufgebracht, die „ewig“ halten sollte. Dafür mußt du aber
schon 2 bis 3 Hunderter (oder noch mehr) auf den Tisch legen.
Grafikfähig sind eigentlich fast alle.

na, das wär schon an der Schmerzgrenze, auch wenn ich einiges davon vom Fiskus wiederbekomm. Ich schau mal, was fuer Angebote es da gibt.

Gruss
norsemanna

Wie groß sollen denn die Etiketten sein. Bei größeren Etiketten reicht nämlich auch ein guter Laserdrucker. Da wird nix blaß. Zum Beispiel jedes Krankenhaus druckt mit einem Laserdrucker die Etiketten ( für z.B. Krankenakten ) Die Etiketten sind dann auf einem A4 Blatt und gibt es in zich Größen. Wasserfest, Lichtbeständig und Dokumentenecht

Hallo norsemanna,

Es gibt auch Hersteller, welche 99 Jahre Lagerfähigkeit
garantieren, ich kenne da aber die Preise nicht.

welche Hersteller machen das denn? Tante Guugle ist bei „99
Jahre Etiketten“ schon nicht so recht fündig geworden

Das ist jetzt auch schon wieder 5 Jahre her. Da habe ich einen kleinen Einbaudrucker für ein Messgerät evaluiert, die Messprotokolle müssen Lagerfähig sein.
Früher gabs in dieser Baugrösse auch noch Nadel- und Metallpapier-Drucker, heute nur noch Thermodieckt-Drucker.

Laut einhelleiger Auskunft sind diese hauptsächlich für den medizinischen Bereich entwickelt worden, aber nicht ganz billig.

Scheinbar sind die Hersteller jetzt mit den Garantien etwas zurückgekrebst, aber bis 25 Jahre bekommt man das Papier:
http://www.mitsubishi-paper.com/downloads/thermoscri…

MfG Peter(TOO)

Hallo norsemanna,

kann mir jemand etwas zu der Lebensdauer der mit
Thermodruckverfahren erzeugten Etiketten (Brother, Dymo, etc)
sagen? Verblasst der Druck oder haelt der leicht 10 Jahre oder
veraendern sich die Etiketten im Laufe der Zeit anderweitig?
Bei anderen mit Thermodruckverfahren erzeugtem Output (z.B.
Quittungen von der Tanke) kann man ja nach 3 Jahren schon
nichts mehr erkennen.

Ich habe seit etwa 15 Jahren einen Brother P-Touch-Drucker.

Der arbeitet mit thermotransfer und da ist noch alles lesbar.

Thermotransfer arbeitet wie mit einem Farbband. Die Farbe wird aber nicht mechanisch aufs Papier übertragen, sondern die Farbe wird aufgeschmolzen. Das Farbband verbleibt in der TZ-Kasette und wird dann entsorgt.
Technisch kann nur das Papier vergilben oder die Pigmente können abschiessen.

Beim Thermo direktdruck ist das Paier chemisch behandel und verfärbt sich bei Erwärmung. Das Papier kann aber nicht unterscheiden ob es im Drucker erwärmt wird oder durch ein Streichholz. Zudem ist der chemische Prozess nicht so ganz stabil. Durch Sonne (UV) oder Chemikaliendämpfe verblasst die Schrift leicht wieder.

MfG Peter(TOO)

Zebra TLP 2844

wäre z.B. so einer.
Der kann Thermodirekt wenn’s billig sein soll und Thermotransfer für längere Haltbarkeit.