Lebensdauer von Daten auf Speicherkarten

Hi Ihrs,

gibt es eigentlich seriöse Untersuchungen, wie lange Daten in Speicherkarten gespeichter werden können und auch wieviele male eine solche Karte wiederbeschrieben werden kann?

Gandalf

10 Jahre, 100.000 Male schreiben
Hallo Gandalf,

das die Technologie dieser wiederbeschreibbaren Karten 1. nichts Neues und 2. in der Industrie (RFID-Chips) genutzt wird, sind das die Eckdaten, die glaubhaft sind.

Darüber hinaus hat gibt es Einschränkungen wg. mangelhafter Fertigung, bzw. Einbau der Chips in das Gehäuse (schlechtes Bonding, alternde Materialien).

Gruß

Stefan

Hallo Stefan,

mit 100.000 mal beschreiben kann ich ja ganz gut leben, aber zehn Jahre machen mir doch ein wenig Angst.
Wie könnte ich die ‚Lebensdauer‘ der Bilder verlängern?
Auf eine Festplatte speichern? Die haben ja auch nur eine beschränkte ‚Lebensdauer‘ Dito CDs etc.

Gandalf

Hallo Gandalf,

mit 100.000 mal beschreiben kann ich ja ganz gut leben, aber
zehn Jahre machen mir doch ein wenig Angst.
Wie könnte ich die ‚Lebensdauer‘ der Bilder verlängern?
Auf eine Festplatte speichern? Die haben ja auch nur eine
beschränkte ‚Lebensdauer‘ Dito CDs etc.

Du vergisst da noch eine Kleinigkeit:
Du brauchst auch ein passendes Lesegerät !!

Insofern musst du sowieso alle 5 bis 10 Jahre die Daten umkopieren.

Lesegeräte mit den datenträgern einzulagern funktioniert auch nicht wirklich:

  1. geht die Elektronik, z.B. die Elkos, auch wenn sie nur gelagert wird auch mit der Zeit kaputt.
  2. hast du dann immer noch das Problem der passenden SChnittstellen. Wer weiss ob es in 10 Jahren noch PCs mit USB gibt ??
    z.B. der PCI-Bus wurde so vor 10 jahren eingeführt und verschwindet jetzt weil er durch den, nicht kompatiblen, PCI-E ersetzt wird.

MfG Peter(TOO)

Hallo,

mit 100.000 mal beschreiben kann ich ja ganz gut leben, aber
zehn Jahre machen mir doch ein wenig Angst.
Wie könnte ich die ‚Lebensdauer‘ der Bilder verlängern?

Ausdrucken :wink:

Auf eine Festplatte speichern? Die haben ja auch nur eine
beschränkte ‚Lebensdauer‘ Dito CDs etc.

Das ist ein prinzipielles Problem, für das es noch keine gute Lösung gibt.
Die meisten Firmen benutzen Tape-Backups und kopieren die Bänder automatisiert hin und her.
Aber es gibt bisher soweit ich weiß keine gute Möglichkeit, digitale Daten dauerhaft zu konservieren. Am beständigsten ist immer noch ein Ausdruck auf säurefreiem Papier.

Grüße,
Moritz

hallo gandalf.

mit 100.000 mal beschreiben kann ich ja ganz gut leben, aber
zehn Jahre machen mir doch ein wenig Angst.

die daten hängen auch davon ab, bei welchen umgebungsbedingungen (temperatur!) die karten beschrieben und gelagert werden.

Wie könnte ich die ‚Lebensdauer‘ der Bilder verlängern?
Auf eine Festplatte speichern? Die haben ja auch nur eine
beschränkte ‚Lebensdauer‘

ich würde die bilder auf gute CD-Rs brennen, diese ordentlich lagern (senkrecht, kühl, trocken, dunkel), und alle 5 jahre eine kopie davon machen.

wenn man sich ohnehin alle paar jahre einen neuen PC antut, und die bilder häufiger benötigt werden, bietet sich auch an, sie auf einer festplatte zu archivieren und von dieser regelmäßig ein backup zu machen.

gruß

michael

CDs
Hallo Gandalf,

die heutigen CDs werden ziemlich alt, WENN man sie richtig behandelt:

  • kein Licht
  • keine Hitze
  • kein mechanischer Streß

Korrekt wäre es, wenn man sie selbst prüfen könnte.

Gruß

Stefan

Hallo,

die heutigen CDs werden ziemlich alt, WENN man sie richtig
behandelt:

  • kein Licht
  • keine Hitze
  • kein mechanischer Streß

Das stimmt für gepresste CDs (Schätzungen gehen bis zu 50-100 Jahre), aber für selbstgebrannte wird kaum jemand mehr als 10 Jahre Haltbarkeit ansetzen.

Grüße,
Moritz (der leider im Moment keine Refernz zur Verfügung hat)

Du wirst doch nicht ernsthaft …
… Deine Bilddaten auf Speicherkarten speichern! Das sind keine Filme. Speicherkarten sind wiederbeschreibbar und kosten viel zu viel für die dauerhafte Archivierung.

Sicherung, wie ich sie praktiziere: Alle Daten von den Speicherkarten auf PC sammeln. Wenn für eine CD (700MB) genug zusammen ist, auf CD brennen (CD abschließen, keine Multisession). Und diese CDs werden auf einer externen Marken-Festplatte (da vertraue ich meinem IT-Händler) sichern. 300 GB (Platz für über 400 CDs) kosten derzeit etwas über 100 Euro. Wenn diese Platte das erste Mal Zicken macht, dann speichere ich sofort auf eine zweite externe (soweit das noch geht - kürzlich konnte ich keine Daten mehr runterlesen - IT-Händler - es war nicht die Platte selber, sondern nur das Gehäuse samt Controller). Somit habe ich die Daten immer 2x (!) - das ist ein Grundprinzip für die Datensicherung. Die statistische Gefahr, dass beide auf einmal draufgehen, ist eher gering …

Gruß, Dietmar

Hi Dietmar,

… Deine Bilddaten auf Speicherkarten speichern!

natürlich nicht.

Das sind
keine Filme. Speicherkarten sind wiederbeschreibbar

Wirklich?
Gut daß Du es sagst :wink:
Nein mir ging es nur darum, ob Bilder, die auf einer Karte vergessen werden nach zwei drei Jahren nicht mehr zu gebrauchen sind.

Sicherung, wie ich sie praktiziere: Alle Daten von den
Speicherkarten auf PC sammeln. Wenn für eine CD (700MB) genug
zusammen ist, auf CD brennen (CD abschließen, keine
Multisession).

So in etwa mache ich es auch.

Bisher hab ich erst wenige GB an Daten erzeugt.
Das mit der (externen Festplatte ist zu überlegen, bisher tuts die im Rechner noch prima.

Gandalf

Hi,
wie Peter schon schrieb: umkopieren und bei Bedarf die Formate rechtzeitig konvertieren.

Trotz digitaler Fotos, MP3s, Videos usw. sind die Kapazitäten und Geschwindigkeiten der neuen Speichermedien immer schneller gestiegen als das Volumen meiner Daten.
Die längste Dauer des umkopierens meiner Daten war von meinem ersten Rechner auf meinen zweiten Rechner. Die Festplatte hatte immerhin 40Mb! und das mußte ich über ein serielles LapLink-Kabel kopieren. Stunden um Stunden hat das gedauert.

Gruss
Q.

PS: und deinem Nachwuchs erklären wie sie das machen muß, damit die Daten auch noch in 300 Jahren zu lesen sind.

Hi Gandalf,

So in etwa mache ich es auch.

Bisher hab ich erst wenige GB an Daten erzeugt.
Das mit der (externen Festplatte ist zu überlegen, bisher tuts
die im Rechner noch prima.

Überlege nicht zu lange. Bisher war ich mit der Lösung auch zufrieden (zwei Fesplatten im Rechner).
Dann Stromausfall und bei der Reparatur durch den Notdienst nicht dran gedacht, den Rechner vom Netz zu trennen.
Modem kaputt, Netzteil kaputt, Prozessor kaputt und auf die Festplatten habe ich auch noch keinen Zugriff…zumindest die Steuerelektronik einer Platte (die die meisten Daten enthielt) hat es wohl auch zerglüht.

Hab’ jetzt noch ne zweite typgleiche Platte gekauft und hoffe, daß ich durch den Umbau der Steuerelektronik die Daten der im Rechner eingebaut gewesenen wieder bekomme.

Grüße
HylTox

Hallo,

Somit habe ich die Daten immer 2x (!) - das ist ein Grundprinzip
für die Datensicherung. Die statistische Gefahr, dass beide auf
einmal draufgehen, ist eher gering …

Ist gering, aber lange nicht null.

Um z.B. bestimmte Falle wie Einbruch, Brand oder Wutausbruch
des Ehepartners abzusichern, muß man die 2. Kopien auch noch an
einem anderen Ort aufbewahren.
Gruß Uwi