wenn alles klappt kann ich ein Auslandssemester ab August in Baton Rouge (Louisiana) machen. Nun meine Frage: Wie hoch sind die Lebenserhaltungskosten (Essen, Mietauto, Eintritte…) in der USA? Okay, Auto gehört nicht unbedingt zum Leben
Wäre toll wenn ihr mir eine Auskunft geben könntet, damit ich weiß wieviel ich vorher sparen muss bzw. ob mein Geld reicht.
Meiner Erfahrung nach liegen die Kosten in den USA ähnlich wie hier. Einige Dinge (Autos, Häuser) sind oft erheblich günstiger, andere (Schule, Uni, Krankenversicherung) erheblich teurer.
Für Dich als Student für ein paar Monate ist das weniger relevant, Dich erwarten in Baton Rouge, wo ich auch selbst schon war, ähnliche Kosten wie in Nürnberg. In Miami ist es dann eher wie in M oder HH. Mietautos sind günstiger als hier, ca. 20-30 USD / Tag. Allerdings brauchst Du eine Kreditkarte und musst mindestens 21 sein. Die Kreditkarte solltest Du aber sowieso haben, man kann dort alles damit bezahlen. Sehr angenehm.
Man kann mit dem Auto gut nach New Orleans fahren, würde ich unbedingt empfehlen. Ein Auto ist unerlässlich in den USA. Falls die Miete für ein Semester zu teuer ist, kaufe Dir eines. Achte dabei darauf, dass der Wagen einen sauberen „Title“ (Papiere) hat. Ein „Savage“-Title bedeutet, der Wagen ist als Schrott klassifiziert. So etwas wird meistens den Langzeit-Touris angedreht…
Doch - in den USA schon. In der Großstadt wird es wohl einen öffentlichen Nahverkehr geben. Es gibt auch Züge und Busse. Aber die Situation ist nicht mit Europa vergleichbar. Zumindest für Ausflüge in die Umgebung solltest du damit rechnen, dass da ohne Mietwagen nichts geht.
Ansonsten möchte ich mich meiner Vorschreiberin anschließen: Die Kosten sind in etwa gleich. Einige Lebensmittel waren etwas teurer (z.B. Milch, Tee), aber es war nicht generell teurer.
Schöne Grüße und viel Spaß,
Petra
(P.S. … Baton Rouge … du studierst aber nicht zufällig in Germersheim?)
Versuch Folgendes:
Wenn man eine relativ lange Zeit dort sein wird, kann es günstiger sein, sich ein einfaches, gebrauchtes Auto (aber nur in fachkundiger Begleitung!) zu kaufen (vielleicht einen kleinen Toyota), hoffen, dass er solange hält (ein paar kleine Reparaturen machen aber auch nix) und nachher wieder verkaufen.
Aber auskennen sollte man sich bezüglich Gebrauchtwagenpreise und technischen Check schon.
weißt Du schon wo Du unterkommst? Das war für mich in den USA der größte Posten in meiner Rechnung. (aber ich bin auch von Berlins WG-Preisen sehr verwöhnt gewesen) Mußte dann auch feststellen, dass die Erwartung meiner Zimmervermieterin über Besuchsgäste mit meiner nicht übereinstimmte. (nach 22.00 Uhr kein Herrenbesuch traf dann doch nicht so ganz meinen geschmack…)
in Punkte Lebensmittel kann ich mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Teuer war immer nur mein Ausflug zu nem vernünftigen Bäcker.
Auto ist ein wirkliches thema, Du bist ohne Auto quasi nicht existenzfähig. Du kommst schlicht nicht weiter und im Zweifel nicht mal an Lebensmittel. Mieten für ein komplettes semester ist sicher zu teuer, ich würde wirklich kaufen erwägen.
Eintrittspreise: Nutz die Kinotage, auch die Museen haben oft bestimmte Tage / Zeiten freien Eintritt und/Oder interessante Sonderveranstaltungen, frei oder erschwinglich.
Für den Besuch von Nationalparks würde ich mir das Jahresticket besorgen, das rechnet sich schnell, falls Du so etwas öfter vorhast.
Ausgehen/Tanzen, hier kommt man mit Charme an der Bar bzw. Tür recht weit. Und es gibt bestimmt irgendwo die gute alte Happy Hour. Vernissagen / Eröffnungen sind ne gute Gelegenheit, das ein oder andere Glas / Snack umsonst zu genießen. Hier macht Not erfinderisch.
Ansonsten sind die Preise ähnlich wie bei uns.
Was brauchts noch? Telefonkarten sollten die Anrufe nach Dt. erschwinglich machen. Fürs mobile telefonieren würde ich mir dort ebenfalls ne Karte zulegen. Bin da aber nicht auf dem laufenden.
Schließ unbedingt eine Krankenversicherung ab, aber das mußt Du wahrscheinlich sowieso als Student.
Dir ist ja bereits viel Wichtiges mit auf den Weg gegeben worden…zum Auto kann ich nur sagen: eine Freundin von mir hatte ein Gebrauchtes während ihrer Studienzeit in Miami gekauft. Leider hatte sie desöfteren Ärger mit dem Auto, weil es hier und den Einen und Anderen Defekt hatte, wie sich später herausstellte. Nimm Dir auf jeden Fall jemanden mit, der sich etwas auskennt, vielleicht landest Du ja bei einem netten, sachkundigen Vermieter:wink:
Bezüglich Wohnungsvermietung: frag auf jeden Fall beim Uni-House of Internationals (oder so ähnlich) der Uni nach, welche Wohnungsagebote die haben. Ich z.B. lebe bei einer, die mit diesem Haus der Organisation zusammenarbeitet. Meine Vermieterin bekommt Geld dafür, dass sie mich aufnimmt und dadurch zahle ich auch erheblich weniger.
Plane auf jeden Fall viel Geld für Bücher ein. Bei mir war es auf jeden Fall so, dass ich etwa um die 200$ für Bücher ausgegeben habe, die verpflichtend waren.
So viel von meinen bisherigen Erfahrungen.
Beste Grüße und viel Erfolg,
Paruna
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