Also wenn Sie schon eine Firma haben und diese jetzt verkaufen, sollte Ihnen doch der Unterschied zwischen Sach- und Geldwert bekannt sein.
Diese vermeintliche Sicherheit auf dem Tagesgeldkonto ist nur so viel wert, wie die Lebenshaltungskosten nicht mitsteigen.
Wenn Sie 3,5% dort einstreichen, im Umkehrschluss aber um die 3% Inflation haben, agieren Sie nicht gerade sehr glücklich.
Ich finde es auch ausgesprochen blödsinnig, schlecht verzinste Anlagen zu tätigen, nur um Steuern zu sparen.
Fahren Sie gemischt:
Kalkulieren Sie, wieviel Geld Sie in den nächsten 10-12 Jahren brauchen. Berücksichtigen Sie dabei auch die zu erwartenden Zinsen (wobei diese zum Großteil durch Inflation und Steuer verbraten wird).
Diese Summe wird in ein ziemlich devensiv ausgerichtetes Depot und auf ein Tagesgeldkonto eingezahlt. Nach 10 oder 12 Jahren dürfte dieses dann so ziemlich aufgebraucht sein.
Die restliche Summe legen Sie in ein anderes Depot, dieses sollte deutlich stärker auf Rendite ausgerichtet sein. Da sollten also zum Großteil Aktien und Aktienfonds drin sein.
Bevor nun das Entnahmedepot leer ist, beginnt man langsam, umzuschichten. Aus dem Aufbaudepot wird herausgefischt, was gerade gut dasteht oder raus muss. Und damit stocken Sie ihr Entnahmedepot wieder auf.
Alternativ zum Entnahmedepot oder als Teil können Sie natürlich auch eine sofortbeginnende RV abschliesen, das gibt eine gewisse Sicherheit.
Auf jeden Fall sollten Sie in Sach- und in Geldwerte investieren.
Je länger die Laufzeit, umso stärker die Sachwerte.
Schauen Sie mal in die Geschichtsbücher 
Und hören Sie nicht so sehr auf die Panikmache mancher Versicherungsvertreter.
Hallo Kai,
hier im Forum wirst Du wohl keine abschließende Lösung finden für den Anlagegedanken. Kann ja auch nicht sein, denn so eine Beratung macht richtig Arbeit, wenn es nutzen soll. Und da ist so viel mir Dir abzustimmen, damit es paßt. Du wirst wohl nicht umhinkommen, mal eine Bank aufzusuchen, oder besser zwei, und dazu einen freien Berater. Und alle müssen dann auch ihren Kopf dafür herhalten, daß die Versprechungen auch funktionieren. Das Beratungsergebnis muß eine breite Mischung von Produkten darstellen, die Du verstehen kannst und Dir ein gutes Bachgefühl verursachen. Aber eine gute Pauschallösung hierfür, was Dir ja wirklich existenzwichtig ist, die gibt es nicht. Aber so 2.300 Rente ohne Kapitalverzehr vor evtl. Steuer sind realistisch.
Gruß
Boris
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Hallo Boris,
die Situation ist dann nach Rücksprache mit meinem Steuerberater eh ganz anders, denn ich müßte neben den Gebühren auch noch 42& Einkommensteuer von der Summe bezahlen (und dann auch noch mal etwa 30% von eventuellen späteren Zinseinnahmen). Das ist wesentlich mehr als ich erwartet hatte. Da mich der Staat hier voll unverschämt abzieht, kann ich mir das Leben von der Zinsen wohl nicht leisten …
Es war ein Traum und ich muß vermutlich als Sklave bis an mein Lebensende im Büro sitzen bleiben …