Lebenslauf gefälscht

Hallo,

mal angenommen, jemand hat ein Vierteljahr in einem Unternehmen (Firma A) gearbeitet und ist dann aus guten Grund „geflogen“. Dieser jemand bewirbt sich, führt aber diese unrühmliche Zeit nicht im Lebenslauf auf. Stattdessen wird die Angabe vom Zeitraum des Jobs (bei Firma B) danach einfach verändert.

Auch angenommen, Firma B ist so nett (vielleicht wg. einem Verwandschaftsgrad) und stellt diesem Jemand ein Zeugnis aus, welches dieses Vierteljahr mit einschliesst.

Dumm ist, dass Google auch längere Zeit danach Suchergebnisse ausspuckt, die auf die Tätigkeit in Firma A hinweisen. Würde es einem evtl. neuem Arbeitgeber noch auf anderem Weg auffallen? Mal abgesehen davon, dass irgendwelche Kollegen plaudern könnnten?

Ein evtl. neuer Arbeitgeber dürfte doch sicherlich den Arbeitsvertrag anfechten / kündigen oder sonstwas - wg. Täuschung oder?

Was ist mit dem Aussteller des Zeugnisses, Fa. B.:
Drohen da Konsequenzen?

Danke und viele Grüße
Monroe

Hallo,

Hallo,

mal angenommen, jemand hat ein Vierteljahr in einem
Unternehmen (Firma A) gearbeitet und ist dann aus guten Grund
„geflogen“. Dieser jemand bewirbt sich, führt aber diese
unrühmliche Zeit nicht im Lebenslauf auf. Stattdessen wird die
Angabe vom Zeitraum des Jobs (bei Firma B) danach einfach
verändert.

—das sind so fiktive Standardfragen,…als was war denn die Person in dem Unternehmen tätig, (Hilfs-)Arbeiter, leitend, nicht leidend :wink:

Wenn hier „untergeordnete“ Jobs gesucht werden, macht sich kein Personalchef darüber Gedanken, was die Person vorher tatsächlich machte, ausschlaggebend für diesen Fall wäre die Art der Position und des Unternehmens.

Auch angenommen, Firma B ist so nett (vielleicht wg. einem
Verwandschaftsgrad) und stellt diesem Jemand ein Zeugnis aus,
welches dieses Vierteljahr mit einschliesst.

—Das wäre nicht der erste Fall, in dem im Arbeitszeugnis vom Arbeitgeber falsche Daten eingesetzt sind, da wäre dies noch ein harmloser Fall, (wenn Vorsatz, natürlich strafbar)

Dumm ist, dass Google auch längere Zeit danach Suchergebnisse
ausspuckt, die auf die Tätigkeit in Firma A hinweisen. Würde
es einem evtl. neuem Arbeitgeber noch auf anderem Weg
auffallen?

—Hier kommt es wieder darauf an, welche Position besetzt wird; eine öffentlicher Dienst etc. würde dies schon näher prüfen

Mal abgesehen davon, dass irgendwelche Kollegen

plaudern könnnten?

Ein evtl. neuer Arbeitgeber dürfte doch sicherlich den
Arbeitsvertrag anfechten / kündigen oder sonstwas - wg.
Täuschung oder?

—Es gibt Unternehmen, die arbeitsvertraglich die Vorlage eines pol. Führungszeugnisses verlangen (müssen), dies aber nicht reklamieren, wenn es nicht vorgelegt wird, weil der AG an Mitarbeitern interessiert ist, die „Verkaufen“ und dem Unternehmen Umsatz generieren. Ist der MA fleißig, interessiert das pol. Führungszeugnis nicht (mehr), will man ihn loswerden, wird der AV wegen dem fehlenden FZ dann beendet ( gern beliebt bei Versicherungen und Strukturvertrieben).
Es kommt immer darauf an, was die Firma für Interesse hat.

Was ist mit dem Aussteller des Zeugnisses, Fa. B.:
Drohen da Konsequenzen?

Bei nachweisbaren Vorsatz ja,.

LG :smile:

Danke und viele Grüße
Monroe

Hi,

Was ist mit dem Aussteller des Zeugnisses, Fa. B.:
Drohen da Konsequenzen?

Bei nachweisbaren Vorsatz ja,.

Sicher? Ich meine, mal hier gelesen zu haben, daß eine beurkundete Lüge nicht strafbar ist (ist ja keine Urkundenfälschung im eigentlichen Sinne).

Stimmt das, werte Experten?

Gruß S

Hallo

Wenn ein AG ein falsches Zeugnis ausstellt, kann er bei einem bezifferbaren Schaden zum Schadensersatz herangezogen werden, wenn der neue AG bei wahrheitsgetreuem Zeugnis den AN nicht eingestellt bzw mit der zugrundeliegenden Aufgabe nicht betraut hätte.

Gruß,
LeoLo

Hallo,

—das sind so fiktive Standardfragen,…als was war denn die
Person in dem Unternehmen tätig, (Hilfs-)Arbeiter, leitend, nicht
leidend :wink:

Kfm Angestellte / Festanstellung / nicht leitend / noch in der Probezeit.

—Das wäre nicht der erste Fall, in dem im Arbeitszeugnis vom
Arbeitgeber falsche Daten eingesetzt sind, da wäre dies noch ein
harmloser Fall, (wenn Vorsatz, natürlich strafbar)

Wäre dann definitiv Vorsatz von beiden Parteien. Lebenslauf und Zeugnis würden in diesem natürlich fiktiven Fall auf falsche Weise übereinstimmen.

VG
Monroe

Um den heißen Brei herum…
Hallo

Möchtest Du nun Absolution erteilt bekommen oder nur wissen, wie wahrscheinlich es ist, mit einem evtl Betrug(sversuch) durchzukommen?

Beides gehört nicht in dieses Forum.

Kurz und knapp: Die Angaben im Lebenslauf haben der Wahrheit zu entsprechen.

Gruß,
LeoLo

2 „Gefällt mir“

Die Wahrscheinlichkeit,
dass ein Unternehmen eine kfm. Mitarbeiterin einstellt, diese einen erheblichen Schaden anrichtet und aufgrund eines Fehlers in einem Arbeitszeugnis nunmehr der derzeitige AG den früheren AG auf Schadensersatz verklagt, dürfte so groß sein wie Schneeschauer im Hochsommer, aber auch das hat man irgend wann einmal erlebt!
Wenn ich immer wieder lesen muss, was Andere müssen, könnte einem manchmal der „Gaul durchgehen“.

G:smile:

Hallo

Möchtest Du nun Absolution erteilt bekommen oder nur wissen,
wie wahrscheinlich es ist, mit einem evtl Betrug(sversuch)
durchzukommen?

Absolution ist quatsch. Letzteres passt. Zufällig ist mir genauso etwas wie beschrieben aufgefallen. Das ist Anlass der Frage.

Ich versuche übrigens nur, mich an die FAQ 1129 zu halten. Verfasst man es konkret ist es falsch, macht man es nicht, ist es auch falsch.

VG
Monroe

Hi,

um es mal so zu sagen: Lügen haben kurze Beine. Eine Tätigkeit von 3 Monaten ist nicht unbedingt vorteilhaft - man ist aber nicht gezwungen den Grund für die frühe Trennung anzugeben - beim VOrstellungsgespräch hat man dazu noch Gelegenheit. Und da hilft dann gut die Aussage: Persönliche Differenzen mit dem Arbeitgeber auf die man nicht näher eingehen will.

Grüße