Lebenslauf I

Hallo Forumsmitglieder,

das folgend geschriebene beschäftigt mich schon eine ganze Weile:

Als Kleinkind hatte ich einen schweren Unfall erleiden müssen, wo ich schwere Schädelverletzungen davontrug, u.a. auch ein Schädel-Hirntrauma 2.-3. Grades und ein Teil des Kleinhirns ist fehlt seitdem.

Ich habe versucht, zunächst ohne Bedenken das der Unfall ein Einfluss haben könnte, das Leben so wie wohl ein Großteil meiner Mitmenschen, also unbeschwert und mit Zuversicht auf eine positive weitere Entwicklung, zu leben.

Doch dann hatte ich einen Schulwechsel zu bewältigen und es kamen Hänseleien gegenüber meiner Person auf. Diese Entwicklung hat mich dann zum nachdenken gebracht was denn an meiner Person so anders ist als an den anderen und die Hänseleien hervorrufen. Nach längerer Zeit des Nachdenkens bin ich bei meiner Persönlichen Erkenntnis angekommen das es den Anschein hat das durch den Unfall als Klein-kind, und die erlittenen Verletzungen, doch stärker zum Verlauf meines Lebens beitragen als angenommen vor allen Dingen meine ich damit mein Aussehen. (Wo ich dann im Brett Medizin und oder Kosmetik noch näher drauf eingehen werde). Mir kam es schon immer so vor, das ich irgendwie anders aussehe als andere Personen, was aber genau anders ist war aber für mich nicht erkennbar.

Das negative Bild von mir hat sich dann im Laufe der Zeit konkretisiert, jetzt ist es sehr konkret und ich hab mich mehr oder weniger damit abgefunden das ,meine Situation so ist wie eben beschrieben, auch wenn es schwer fällt. Dazwischen waren paar Geschehnisse dabei die meine Gedanken positiver gestimmt haben, das war aber nur ein vergleichsweis kurzer Moment und hat dazu geführt das ich mir dann gedacht hab, wenn ich vorher negativ gedacht habe, wie sollte es dann glaubhaft positiv werden.

Manchmal bin ich neidisch auf andere und es ist eine gewisse Wut und Traurigkeit zu sehen was sie so erleben und wie gut sie in der Gesellschaft an- bzw. zurechtkommen und ich hab Probleme. Denn die Ursache, dass ich nicht so gut in der Gesellschaft ankomme liegt daran, dass die Leute denen ich begegne von meinem Aussehen zurückschrecken. Das ist meine Sicht der Dinge und hat dazu geführt das ich doch lieber Einzelgänger bleibe, als wieder gehänselt zu werden.

Ich weis auch nicht, ob die Folgen des erlittenen Schädelhirntraumas dahingehend eine Rolle spielen das ich die Dinge dann letztendlich negativer sehe als das der Wirklichkeit entspricht. Kann das sein? Wenn ja, wie kann ich rausfinden wie ich mich ohne Schädelhirntrauma sehen würde? Aber das schlechter ankommen in der Gesellschaft und die Schwierigkeiten, die ich beschrieben habe, zeigt mir das ich doch nicht so neben der Realität von mir denken kann. Manchmal zeig ich in verschiedenen Situationen viele Gefühle, bin oft sentimental würd ich sagen. Kann das auch das Schädelhirntrauma mit reinspielen?

Wenn ich mit meinen Eltern, meiner Pädagogin oder Psychologin oder Verwandte die es gut mit mir meinen, über die Thematik rede, das ich die Vermutung habe das auch äußerlich etwas anders sein kann nach und durch den Unfall, da kommt die Antwort das es nicht so sei, aber ich habe den Eindruck das diese Antwort eher so daher gesagt wird und es scheinbar auch selbstverständlich ist das das Leben positiv verläuft und man Spaß hat. Gerade das Erleben eines Unfalles wie ich ihn erleben musste, kann ja schon zu Einschränkungen der Lebensfreude führen oder, wie seht ihr das?

Ich würd liebend gern „normal“, ohne diese negativen Gedanken mit anderen Personen zurecht-kommen wollen, und einigen Personen nicht auf die Nerven gehen mit meinen negativen Gedankengut, aber einerseits lässt der Verlauf meines Lebens diese Gedanken aufkommen und andererseits kann ich mich nicht so verstellen als wär alles OK mit mir, um die besagten Personen den Eindruck zu erwecken, „Mensch, er kommt ja jetzt mit seiner Situation doch ganz gut klar“, aber die Wirklichkeit ist es nicht so. Manche Personen mit denen ich über die Thematik rede, mache ich mit der Zeit auch traurig, sie haben glaub Angst das ich mir was Antue, sie meinen auch Sie hätten kämpfen müssen damit sie werden was Sie jetzt sind. Das hört sich dann so an, als meinen Sie das so, wenn Sie das geschafft haben, kann ich das auch schaffen. dabei weis ich aber nicht mit welchen Problemen sie konkret zu kämpfen hatten und umgekehrt ist ihnen das mit was ich zu kämpfen habe auch nicht wirklich bewusst oder wird auf die sichtbaren Verletzungen nach dem Unfall reduziert. Ich möchte die Personen ja nicht enttäuschen und traurig machen, ich möchte nur auf meine Situation schildern. Sicherlich ist der Lebensverlauf aus Sicht jedes einzelnen zu betrachten und nicht auf die Allgemeinheit übertragbar.
Niemand würde, glaube ich, sich freiwillig so schlecht sehen. Mir ist auch unangenehm mich gegenüber der oben genannten Personen mit meiner negativen Sicht der Dinge zu äußern, weil ich glaub jeder davon ausgeht das jeder irgendwo in der Gesellschaft integriert ist und kein Einzelgänger sein braucht. Häufig fühle ich mich, in gegenward von vielen Leuten, einfach Überflüssig und möchte am liebsten das ich niemandem auffalle. Früher hab ich auch Bedenken gehabt, wenn ich manchmal in einer größeren Menschenmenge stand, das ich jetzt jemand war der Ihnen vom Aussehen her am negativsten aufgefallen ist den Sie bisher gesehen hatten.

Meine Situation jetzt: Ich befinde mich im 3. Lehrjahr meines Ausbildungsberufes und stehe kurz vor der mündlichen Prüfung. Das dieses Negativdenken mir in dieser Zeit am wenigsten hilft weis ich auch. Ich hab wenig bis keine Motivation was zu machen. Ich kann mir nicht vorstellen wie es dann weiter gehen soll.

Ich hab schon insgeheim meine Pläne, erst möchte ich meine Situation verbessern, dass ich zufriedener bin im Leben. Aber wie ich das genau anstelle weiß ich noch nicht. Ich hab da so eine Idee, aber die werde ich im Brett Schönheit/Kosmetik oder Medizin reinstellen.
Ich hab eigentlich keine Lust so ein eher tristes Leben weiterzuführen, und ich hätte auch keine Lust dann arbeiten zu gehen mit diesem mit in diesem Zustand. So wie es jetzt aussieht wird es sich ja so entwickeln. Ich bin mit den Problemen auch nicht voraussehend und plane z.B. Dinge langfristig,
sondern lebe eher von Tag zu Tag, was sich auch oft als Nachteil auswirkt. Ich glaub ich bin vom naturell her so ein Typ der wie es richtig ist z. B. erst Ausbildung bestehen, dann ins Berufsleben einsteigen, durch die genannte Entwicklung diese Sicht etwas aus den Fugen geraten ist.

Kürzlich habe ich gelesen das auch die Ausschüttung von Neurotrans-mittern zur Stimmung beiträgt,für dessen Ausschüttung auch das Gehirn verantwortlich ist,durch meine Verletzung diese Ausschüttung aber beeinflusst negativ wird. Was ich jetz aber nicht verstehe, wird die Ausschüttung der verschiedenen Neurotransmitter an die jeweilige Lebenssituation eines Menschen angepasst?

Also, zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich mit dem Verlauf meines Lebens nicht zufrieden bin und ich denke das der Unfall damals entscheidend zu der Entwicklung beigetragen hat nicht nur durch Schäden auf neurologischer Ebene sondern auch mein Aussehen. Im Brett Philosophie werde ich auch noch eine Frage reinstellen die, wie ich finde, dort eher hin passt als hier.

Kennt jemand ähnliche Probleme und kann mir helfen, ich weis nicht weiter wie ich in meinem glücklicher werden kann?

Danke, dass ihr die Zeit nehmt um euch meine Probleme so gut es geht anzunehmen. Im Brett Philosophie werde ich noch ein

Hallo,

Du hast viel geschrieben. Ohne Zweifel beschäftigt Dich diese bedauerliche Angelegenheit sehr.
Wie wären Deine Sorgen zu bewerten, wenn Du ganz allein auf einer Insel leben tätest?
Wahrscheinlich wären Deine Sorgen dann nahe Null. Zumindest in der angesprochenen Beziehung. Also kommen Deine Probleme offensichtlich nicht von Dir. Sie scheinen mir einzig ein Produkt Deiner Umwelt!

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, der hat es bereits!
(www.mydays.kilu.de)

Alles erdenklich gute für Dich

Hallo Phippser87,

mir fallen bei Deiner Schilderung zwei, drei Dinge auf, die Du auf jeden Fall noch abchecken könntest:

Deine Gedanken darüber, wie die Menschen über Dich denken. Mache Dir bewusst, dass es zunächst eine Vermutung von Dir ist. Es hört sich ja so an, als würden die Menschen in Deiner Umgebung nicht so negative Rückmeldungen geben. Das kann daran liegen, dass sie höflich sind, aber nicht die Wahrheit sagen, aber auch, dass sie Dich schon länger kennen und Dich mit Deinen Stärken und Schwächen mögen.

Um zu einem Ergebnis zu kommen kannst Du eine Realitätsprüfung machen. Da hätte ich folgende Idee:
a) Fahre in eine entfernte Großstadt, wo Dich garantiert keiner kennt und frage die Leute, ob ihnen an Deinem Aussehen etwas auffällt. Betone, dass das für Dich wichtig wäre und Du die Meinung von Fremden einholen wollest.
b) Wenn Dir das zu offensiv ist, kannst Du auch einen Fragebogen entwerfen, wo die Leute Alter, Geschlecht, eintragen. Du kannst einen kurzen erklärenden Text aufsetzen, so dass Du das nicht immer wieder neu erzählen musst. Dann sollen die Leute z.B. das Aussehen, die Sympathie, und ähnliches auf einer Skala von 1-5 einschätzen (1 = schlecht, 5= sehr gut). Anschließend kannst Du das auswerten…
c) Wenn Du gar kein Mensch bist, der so etwas macht (Du kannst Deine Angst aber überwinden), könntest Du auch Freunde bitten, mit einem Foto und dem Fragebogen loszuziehen.

Das tolle an dem Fragebogen ist, wenn Du ihn mit Freunden entwickelst, kommt ihr über das Thema konstruktiv ins Gespräch, auch gibt es einen „spielerischen“ Anlass über Höflichkeit und Ehrlichkeit zu sprechen, dass kann sehr erholsam für alle sein!
… und Du hast ein reales Feedback über Dein Aussehen und die Außenwirkung. Wenn die Rückmeldungen gut sind und Du immer noch nicht glauben kannst, dass Fremde, die Dich nicht kennen und anonym einen Fragebogen ausfüllen, Dir die Wahrheit sagen, solltest Du genauer nachschauen, was mit Deinem Selbstbild los ist.

Traurigkeit und Antriebslosigkeit.
Phippser87, bezieht sich die 87 auf Dein Geburtsjahr? Dann wärest Du jetzt um die 23?
Bedenke, dass es in der Zeit um die 20-25 Jahre für jeden zu einer Identitätskrise kommt. Bei dem einen ist sie schwerer, einige erleben sie gar nicht. Das hängt mit der Umstellung Schule-Beruf und Berufswahl zusammen und die Frage: „Habe ich die Weichen für mein Leben so gestellt, dass am Ende das rauskommt, was ich gerne hätte?“ Hier kann auch die Frage auftauchen: „Wäre, wenn dies und das nicht passiert wäre, alles anders gekommen?“
Diese Krise dient der Sicherung der eigenen Entscheidungen. Der Mensch hinterfragt, ob er wirklich selber die Entscheidung getroffen hat und ob er das wirklich so will. Weil in der Zukunft vieles davon abhängt.
Ich kenne Dich nicht und ich weiß nicht, wie Du aussiehst. Wenn jetzt aber eine Verunsicherung über Dich ins Spiel kommt, fängt alles an zu schwimmen. Das wird das sein, was Du „Leben von Tag zu Tag“ nennst. Weil es keine sicheren Anhaltspunkte mehr gibt.

Wenn Du sagst, dass Du Menschen mit Deiner Traurigkeit ansteckst und Du Dich nicht mehr traust, ehrlich zu sein, kann das unterschiedliche Dimensionen haben:

  • Deine Traurigkeit könnte eine depressive Episode sein, wie lange hält sie schon an?
  • Wird Deine Antriebslosigkeit schlimmer?
  • Hast Du auf der Arbeit Fehlzeiten wegen der Antriebslosigkeit?
  • Merkst Du, dass Du Dich weniger konzentrieren kannst?
  • Hast Du Schlafstörungen?
  • Dauert das ganze schon (am Stück) länger als 2 Wochen?
  • Negative Zukunftsperspektiven?
    Wenn das so ist , kann es sein, dass Du einen Fachmann aufsuchen solltest. Es kann dann sein, dass Du „nur“ eine (Art der) Depression hast. Das ist mittlerweile eine Volkskrankheit, ähnlich, wie Grippe!
    Die Fragen, sind keine Diagnose, nur ein Bauchgefühl von mir… und Ferndiagnosen sind höchst unseriös, das muss ein Fachmann vor Ort im persönlichen Gespräch machen.

Ich lehne mich jetzt sehr weit aus dem Fenster, bitte verstehe das richtig, ich kenne Dich nicht und ich kenne Deine Situation nicht und kann nicht einschätzen, wie es Dir jetzt geht. Aber es hört sich so an, als würdest Du überlegen, eine Schönheits-OP anzustreben? Bevor Du das in Angriff nimmst, überlege ob der Unfall für Dich eine Art „Entschuldigung“ ist, sich nicht mit Dir auseinander zu setzen. Wenn Dein Selbstbild schlecht ist, wird auch eine OP zunächst Linderung bringen, aber es kann sein, dass Du schnell neue Dinge findest, „die gemacht werden müssen, damit Menschen Dich lieben können“. Versteh, das bitte richtig, ich kenne Dich nicht und weiß weder, wer Du bist, noch wie Du auf andere wirkst…
Aber es gibt diese „OP“-Falle.

Ich wünsche Dir vor allem anderen, dass Du Dir jemanden suchst, mit dem Du ehrlich reden kannst, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, der Deine Traurigkeit auch aushalten kann.

Viele liebe Grüße
Thorn

Hallo,

Also, zuerst einmal muss ich zugeben, dass ich Dir vom medizinischen Standpunkt her nicht helfen kann. Also die Sache mit dem Kleinhirn, kenne mich da gar nicht aus.

Hingegen :

  1. Du hast Augen und kannst sehe. Wenn Du wirklich so anders aussehen würdest, eine Missbildung, zu gross zu klein etc müsstest Du dies auch sehen!!!
  2. Du bist jung, also warst Du vor nicht allzu langer Zeit noch mit „Kindern“ zusammen. Und Kinder sind in einem gewissen Sinn „grausam“… Damit meine ich z.B. sie hänseln Alte und Behinderte, Dicke und magere, Rothaarige, solche mit grossen Ohren etc etc Die Liste ist unendlich!!! Dich hat dies irgendwie um Dein Selbstbewusstsein gebracht…
  3. Du schreibst, Du seist manchmal neidisch wenn Du andere siehst, was sie erleben, wie sie ankommen in der Gesellschaft etc.

Aus eigener Erfahrung möchte ich Dir sagen ACHTUNG!!!

Du siehst nur die Fassade der anderen Leute, so wie Du auch nur die Fassade eines Hauses siehst!!! Und Du kannst auch nur sehen, was die Leute sehen lassen wollen!!! Aber Du hast keine Ahnung wie es in ihnen aussieht!!! Und das was die Leute erleben… Du kennst nur die Version welche sie erzählen!!! Wie kannst Du wissen ob es wahr ist???

Weisst Du, ich war mit 17 eifersüchtig auf ein Mädchen das mit mir die gleiche Ausbildung machte. Ich fand sie sei schöner, sie käme viel besser an als ich, sie war zartgliedriger und schlanker als ich. Ich mochte sie, war aber neidisch.

Jahre später habe ich erfahren, dass sie seit ihrem 8. Lebensjahr Inzest mit ihrem Vater erdulden musste… Und ich war eifersüchtig auf sie!!!

Versuch positives Denken zu lernen!!! Sehr sehr wichtig im Leben. Schau mal, bei jeder noch so versch… Situation kann man eine positive Seite entdecken!!! Wie auch jedes Glück nie vollständig ist, es hat immer eine Schattenseite!!! Das ist das Leben!!!

Und lerne die wahren Werte zu erkennen!! Erscheint mir auch sehr wichtig!!!

Solltest Du wirklich eine körperliche Missbildung haben und Leute lehnen Dich deswegen ab; sei FROH darüber!!! Solche Leute sind uninteressant und oberflächlich!!!

Wir sind nicht gut, interessant, etc weil wir schön sind!!!

Hoffe meine Antwort kann Dir helfen!!! Und zögere nicht mir wieder zu schreiben!!! Wenn ich antworten kann, dann tue ich es!!!

Gruss und einen schönen Tag wünsch ich Dir!!!

Grüß dich,

es ist immer scheiße der Gehänselte zu sein. Das sind nicht immer die Kranken, sondern auch die Dicken, die Streber, die „Emos“, die die eben anders sind und meistens eine Minderheit bilden. Ann gibts auch immer wieder die Assozialen die darauf rum hacken müssen.

Ich war z.B. einer der Dicken die nicht nur durch sein Aussehen, sondern auch durch Leistungsdruck ziemlich seelisch in die Mangel genommen wurde, bis zu dem Punkt als ich mir was antun wollte…

Ich war in so einer negativen Stimmung, die ich nach meinem Versuch einfach akzeptiert habe. Danach fand ich etwas, was zum. mir meinen Lebenswillen und Lebensmut wieder auf die Sprünge geholfen hat. Das war die Liebe und die Akzeptanz von Anderen.

Ich hatte sowas noch die miterlebt, aber diese Person hatte mich sehr stark berührt in ihrem Handeln, sodass ich auf einer positiven Ebenen war.

Gut, später stellte sich heraus das sie nichts von mir wollte und ich noch so einigen Herzschmerz mit machte, bei denen ich auch am Boden angekommen war… aber ich bin damit doch klar gekommen und aus dieser dauerhaften negativen Ebenen herausgekommen.

Man muss dabei bedenken, dass ich damals immer noch fett war.

Später bin ich einfach gewachsen und die Molligkeit ist verschwunden, wobei ich damit immer noch nicht umgehen kann und ich mi9ch wahrscheinlich für den Rest meines Lebens als fett empfinden werde, womit ich aber klar komme, weil ich mich auch selber akzeptiert habe.

Meine Situation im Moment ist die, dass ich bei einer neutralen Ebenen angekommen bin, diese Hänselei mich geprägt und erwachsener gemacht hat. Es war zwar ein harter Weg, der sich aber, wenn ich darauf zurück blicke, gelohnt hat.

Was du auch beachten solltest ist, dass du dir nicht als Ziel setzt „normal“ zu sein. Normale Menschen sind nicht gut, da sie am Ende ihrees Lebens auf sich zurück schauen und dann sagen: „Joa, ich hab ein normales Leben geführt“ und dann abkratzen.
Lebe lieber so, wie du dich wohl fühlst. Lebe aber auch so, dass du Kontakt mit anderen Menschen bekommst, denn es ist kein Leben, wenn du ewig allein bist und dich darin wohl fühlst. Das Leben ist wesentlich spannender mit anderen zusammen.
Mach auch mal verrückte Sachen oder Dinge die du schon immer mal machen wolltest. Ich bin z.B. mal alleine nach Mainz gefahren für einen Tag und meine Freunde haben mir den Vogel gezeigt, was ich denn da wollte. Ich wollte die Stadt und die Welt sehen… was du auch machen könntest wäre z.B. mit Freuden in einen Hochseilgarten gehen o.ä.

Die kleinen Pillen die Sorgen unterdrücken würde ich nicht empfehlen, denn das ist wie mit dem Alkohol… du versuchst damit deine Sorgen zu ertränken, aber die Viecher können leider schwimmen.

Denk auch dran, dass eine Lebensänderung nicht von einem Tag auf den anderen passiert und dass du auch etwas dafür tun musst und auch über deinen Schatten springen musst. Notfalls mit Gewalt durch gute Freunde… mit guten Freunden meine ich auch gute Freunde und nicht deine Schulkameraden, die du nur in der Schule triffst. Jemanden den du sehr vertrauen kannst.

mit freundlichen Grüßen,

Hanzo (ehmaliger Fetti ^^)

Hallo Couco,

erstmal danke für deine Tipps. Ich denk das das Wort „Eifersüchtig“ meinem Empfinden anderen gegenüber, die besser ankommen, besser be-schreibt als das Wort „neidisch“. Im Grunde sagt es ja ähnliches über meinen Zustand aus, ob nun mit neidisch oder eifersüchtig beschrieben oder?
Aber gerad fällt mir ein, dass das verwenden dieser beiden Wörter in Kompination meinen Zustand noch zutreffender beschreibt, denn ich möchte das in dem Text möglichst das reale Gefühlsleben zur Geltung kommt.

Jetzt möcht ich zu deiner Erfahrung mit der " Fassade" der Leute kommen:
Ich denke so: wenn angenommen eine Frau einen Mann äußerlich atttraktiv findet und sie Freunde werden,und dann die Frau merkt das der Mann charakterlich ein A…loch ist, kann ja dann passieren, das die Frau sich von ihm trennt oder die Freundschaft aufgiebt. Dieser Mann kann aber dann durch seine Atraktivität immer neue Frauen kennen lernen und bei ihnen gut ankommen.

Manche haben das Zeug durch ihr aussehen von vielen Aufmerksamkeit zu bekommen, andere, mich eingeschlossen, haben das Zeug dazu, zumindest vom Aussehen her nicht. Dabei kommt es mir so vor das Aussehen die erste, ich möcht es Visitenkarte nennen, ist für den Gegenüber und dann erst geschaut wird welche Charaktereigenschaften derjenige an den Tag legt.
Vllt. denk ich auch so weil es mir so vorkommt das ich noch unterdurchschnittlicher vom Aussehen her bin als die andern durschnittlich ausehenden die ich kenne.

Ich seh mich auch selbst, also mit eigenen Augen, das ich denk das der Unfall eine Rolle in der Entwicklung meines Aussehens gespielt hat. Wie schon so ähnlich erwähnt, erst der Unfall, dann entwickelt sich ein tristes Leben, das hat den Eindruck für mich das sich das Leben aufgrund meines Unfalls und den erlittenen Verletzungen soentwickelt hat.
Manchmal kann ich meine Gedanken auch nicht so genau in Worte fassen, worauf es manchmal wohl bisschen umständich formuliert ist, wober man es auch einfacher hätte formulieren können.

Aber nochmals vielen Dank für deine Hilfe!!

Hallo nochmal,

vielen Dank auch für deine Tipps.
Das mit dem mit der Realitätsprüfung ist eine gute Idee.
Ich muss aber sagen, das ich Ausbildungsbedingt in einer entfernteren Großstadt war. Da ist genauso reagiert worden, wie ich das von meiner Heimat kannte.
Das mit einer Schönheits-OP überleg ich mir auch, allerdings möchte ich rausfinden ob der Unfall mein Aussehen verändert hat. Das wollt ich mit Hilfe von Computerprogrammen machen (ein Bild von mir als Kleinkind vor dem Unfall hab ich schon eingescannt). Ich weiß nicht ob die Thematik mit der Schönheits-OP und dem Computerprogramm was ich dazu zu Hilfe nehmen möcht, wirklich hier in das Brett passt.
Ich glaub das würde eher zu Schönheit und Kosmetik reinpassen oder?

MfG

Philipp