Art der Angaben…
erst auf konkrete Nachfrage kann der Bewerber diese Daten dann preisgeben (und nur der Bewerber!).
Okay, wenn es so steht, ist es OK, nur der Themenstarter meinte ja etwas nach der Art „wo kann ich meinen LL hinpflanzen, dass potentielle AG ihn direkt sehen“ - und das würde ich halt auf keinen Fall machen und auch jedem davon abraten.
Die konkreten Firmendaten kann man ja auch verschleiern.
Sollte man, aber genau die interessieren - zumindest in meiner Branche - sehr. Einfach weil der Markt sagen wir mal überschaubar ist und wenn man den Namen des ehemaligen AG kennt, weiß man prinzipiell auch direkt über das Qualifikationsniveau Bescheid O.o
Das Gehalt habe ich in einem Lebenslauf noch nie genannt
Naja, wenn da steht Softwareentwickler, 10 Jahre Erfahrung, keine Führungskraft - und tätig in einem dem großen Unternehmen im Großraum Soundso… kann man anhand von Branchenindizes relativ gut festmachen, wo das Gehalt jetzt liegt.
Das kann man sich auch erschließen, wenn man sich die Profile von Benutzern bei Amazon oder sonst wo anschaut.
Da hat man sie aber nicht in der Weltöffentlichkeit mit Name, Anschrift und Telefonnummer.
Aber wie gesagt, alle Punkte sind ziemlich gut unter Kontrolle, wenn man den LL zwar hochgeladen hat, aber dieser nur nach expliziter Freischaltung für explizit geeignete Leserschaft zugänglich ist.
- Je nach dem was in Deinem LL drin steht, kann Dir ein
Arbeitgeber Geheimnisverrat unterstellen und Dich vor den Kadi
ziehen!
Ich würde auch nicht den Quellcode des Softwareproduktes (oder Blaupausen eines Protoypten) meines Arbeitgebers in den Lebenslauf schreiben.
Das Problem fängt da an, wo man auch nur ein einziges Wort über ein Projekt fallen läßt, welches einer hohen Geheimhaltungsstufe unterliegt. Insbesondere, wenn man im Bereich Innovation tätig ist und das aktuelle Produkt noch nicht Marktreife erlangt hat, lustig.
„Projekt zur Entwicklung eines Online-Heilmittels für Krebs“, das ist globalgalaktisch aber enthält für die Konkurrenz bereits genug Informationen, um ein ganz spezielles Vorstellungsgespräch vorzubereiten…
Aus dem allgemein formulierten Tätigkeitsfeld und den fachlichen Kenntnissen kann Dir meiner Meinung nach keiner einen Strick daraus ziehen.
Och, hängt alles von der Geheimhaltungsstufe und der Formulierung ab.
Aber das werden dann entsprechende Anwälte unter sich ausmachen.
Zumindest bei XING steht bei den meisten der konkrete Firmenname mit dem beruflichen Werdegang früherer Firmen und der jetzigen Position (konkrete Anstellung) drin. Das ist nach Deiner Meinung ja schon zuviel?
Hängt wohl vom Einzelfall ab.
Aber von dem Online-Exhibitionismus, den viele Leute auf solchen Seiten betreiben kriegt so mancher Datenschützer Albträume.
Gruß,
Michael