Lebenstraum

Ganz doofe Frage

Hallo liebe Gemeinde,

ich traue mich jetzt einfach mal eine wirklich doofe aber dennoch ernst gemeinte Frage zu stellen. Ich kenne viele Menschen die einen „Lebentraum“ haben. Etwas was man sich als weit entferntes Ziel setzt. Sei es eine Weltreise, eine Rolex oder andere Dinge. Bei den meisten die ich kenne geht es gar nicht unbedingt darum dieses Ziel auch wirklich zu erreichen aber spricht man sie darauf an so kommt über die Jahre die gleiche Antwort.

Nun es mag so dumm klingen wie es will, aber ich habe schon seit der Teeny-Zeit den Traum einmal mit zwei Frauen zu schlafen (fühle mich damit übrigens nicht alleine *fg*). Dieses ist kein Traum den ich ernsthaft verfolge und jede zweite Frau auf der Strasse danach anspreche aber dennoch ist er oft präsent und geistert wie ein Tagtraum durch den Kopf.

Meine Frage ist warum das so ist, warum erträumt man sich dinge über Jahre und nimmt es als „Ziel“ auch in kauf dieses nie zu erreichen ? Was ist wenn man es erreicht hat?

Ich freue mich über eure Antworten

Viele Grüße
Me

PS (bei meinem persönlichen Ziel bin ich mir über Risiken und Nebenwirkungen durchaus bewusst und meine Frau kennt dieses „Geheimnis“ und schließt es nicht gänzlich aus)

Hallo Me,

Meine Frage ist warum das so ist, warum erträumt man sich
dinge über Jahre und nimmt es als „Ziel“ auch in kauf dieses
nie zu erreichen ?

vielleicht, weil „der Weg ist das Ziel“?

Was ist wenn man es erreicht hat?

im schlimmsten Fall ist man enttäuscht,
evtl. schlichtweg ernüchtert,
im besten Fall war es den langen Weg wert und man ist glücklich über die Realisierung des Traumes.

meinen Traum würd ich gern erfüllt sehen, aber ich kann nicht erwarten, dass es dann tatsächlich die Erfüllung bleibt…

Grüße
Demenzia

Hallo Demenzia,

vielen Dank für deine Antwort. Deinen letzten Satz finde ich gut und er wird sicherlich noch einige Zeit nachwirken. Bei der Frage ob der Weg das Ziel ist bin ich skeptisch. Ich habe einen Kollegen der von einer Uhr träumt (ist glaube ich aber keine Rolex) und er geht regelmäßig zum Juwelier und schaut sich die Uhr im Schaufenster an (schon seit vielen Jahren). Früher sagte er mir mal das er die Uhr schon immer haben wollte und wenn er sich die leisten kann, dann schlägt er zu. Heute ist er die Kariereleiter raufgefallen, verdient viel Geld und könnte sie sich locker leisten, angesprochen darauf warum er sie sich nicht kauft weiss er selbst aber keine Antwort. Mich macht es im Hinblick auf meinen Traum ein wenig „ängstlich“ und das liegt wohl nur daran das ich es nicht versteh.

lG
Me

Hallo MeToo

Meine Frage ist warum das so ist, warum erträumt man sich
dinge über Jahre und nimmt es als „Ziel“ auch in kauf dieses
nie zu erreichen ? Was ist wenn man es erreicht hat?

Ich versuche es mal mit einer physiologischen Erklaerung:
Gedanken sind bestimmte Schaltmuster im Gehirn. Unsere Wahrnehmung
dieser Schaltmuster ist die „sichtbare“ Seite des Gedankens, d.h.
seine Bewusstseinsrepraesentation. Diese Schaltmuster fuehren
ebenfalls auf physiologischem Wege (andere Neuronen,
Neurotransmitter) Gefuehle herbei. Wie stark die Gefuehle sind und ob
sie angenehm sind oder nicht, haengt von unserer individuellen
Praegung ab, also physiologisch gesehen von der Geschichte unseres
Gehirns.
Eines Tages hat ein Mensch einen Gedanken, der intensive positive
Gefuehle in ihm hervorruft. Diese Belohnung merkt sich das System und
produziert den Gedanken bald darauf erneut. Wenig spaeter ist das
Schaltmuster, dessen bewusster Aspekt „der Lebenstraum“ wird, so fest
verdrahtet, dass es immer wieder erscheint. Soviel zur Persistenz des
Traumes.
Warum erfuellen manche Menschen ihre Traeume nicht?
Nicht immer geht die Vorstellung mit einem Handlungsimpuls einher.
Das ist eine Ursache. Eine andere ist, dass gleichzeitig Hemmungen
vorliegen koennen, also Gedanken an eine Realisierung des Taumes, die
negative Emotionen hervorrufen.
Erfuellt sich jemand seinen Traum kann es zur Freude oder zur
Enttaeuschung kommen.
Wann immer wir ein grosses Ziel ansteuern, wissen wir weder ob die
Dinge noch ob unsere Gefuehle so sein werden wie erhofft.
So ist das Leben: ungewiss.

Gruss, Tychi

Hi Tychi,

das ist doch mal eine Antwort. Ich verstehe zwar nur die Hälfte aber speziell den Teil mit den Fortführen bzw. Erinnern mit den „Positiven Gefühlen“ kann ich für mich glaube ich gut nachvollziehen. Wenn ich es mir so überlege, dann kommt mir mein Ziel oft in den Kopf wenn ich down bin und fühle mich bei dem Gedanken an den Traum besser.

Einzig wenn ich weiter denke bekomme ich ein wenig angst, angst davor dass das gute Gefühl an den Traum zur Sucht wird. Denn das ist auch der Grund der mich zum Fragen bewegt hat. War es bis vor einigen Monaten noch so, dass mein „Lebenstraum“ hin und wieder auftaucht, so werden dieser Tage die Abstände kürzer.

nochmals vielen Dank
Me

by the way, wenn ich es mir recht überlege ist es unter dem srich auch eine form von seblstbefriedigung :wink:

Machs doch!
Hallo MeToo,

interessante Frage, interessante Antworten.

Was ich nicht verstehe:

Dein Traum ist doch relativ einfach zu erfüllen, auch ohne größeren finanziellen Aufwand.

Wieso tust Du’s nicht einfach? Machs doch!

Hast Du Angst, daß Du dann danach keine Träume mehr hast?

Also nach meiner Erfahrung gibt es immer neue Wünsche und Träume. Sobald man sich einen Traum erfüllt hat, ist schon wieder ein neuer da…

Warum in der Wegesmitte anhalten und analysieren wollen, was man am Ziel überhaupt will? Warum herumüberlegen? Geh hin, schau es Dir an und wenn es Dir nicht gefällt, kannst Du ja wieder umkehren und woanders hinlaufen.

Bei Deinem Freund mit der Uhr glaub ich folgendes: Sein wirklicher Traum war der Karrieresprung. Weil ihm die Leiter zu hoch schien, das Ziel zu unerreichbar / utopisch träumte er eben „nur“ von einer tollen Uhr. Vielleicht träumte er davon, wen er mit dieser Uhr alles beeindrucken könnte, möglicherweise sogar Leute, die ihn beruflich weiterbringen könnten usw. usw. Als er seinen wirklichen Traum erfüllt hat, war ihm die Uhr gar nicht mehr wichtig… - er braucht sie nicht mehr.

Liebe Grüsse

Gabriele

2 „Gefällt mir“

Guten Tag,
ich habe dazu nur die Erklärung, dass das es sich dann eher um eine liebgewordene Phantasie handelt und eigentlich nichts, was wirklich gemacht werden soll.
Sollte der Traum ein tatsächliches Ziel / Wunsch sein, wird man doch gewisse Anstrengungen unternehmen, dieses/n zu erreichen.

Dein Fall ist doch ein üblicher Klassiker für Männer. Diesen Traum auch in die Tat umzusetzen, ist doch dann aber doch mit einigem Streß bzw. evtl. mit Ängsten verbunden, dass mann sich daran lieber nur im Kopf ergötzt.

Generell finde ich es allerdings schade, wenn man sich seine Träume nicht erfüllt.
no risk no fun
PP

Hallo Gabriele,

vielen Dank für deine Antwort.

Hi Pat,

dank dir. Sicherlich gibt es Überlegungen die dafür und welche die dagegen sprechen aber angst habe ich nicht wirklich (nur zum besseren Verständnis, es geht dabei gar nicht so sehr um mich und ich halte mich auch nicht für so einen tollen Hengst das mir eine Frau nicht genügen würde, vielmehr ist die zweite Frau eine Art „Unterstützung“ für mich bzw. ein weiterer visueller Anreiz).

Die Tatsache, dass es schade ist sich seine Träume nicht zu erfüllen war glaube ich auch der Grund warum ich mich getraut habe diese Frage zu stellen. Geht wohl so ein bisschen in die Richtung a) erfülle ich ihn mir jetzt (bzw. versuche es) oder b) hake ich ihn ab und such mir einen neuen.

Viele Grüße
Me

hi Me

Meine Frage ist warum das so ist, warum erträumt man sich
dinge über Jahre und nimmt es als „Ziel“ auch in kauf dieses
nie zu erreichen ?

das hängt von dem Traum7wunsch/Ziel ab :o) ich habe auch viele Träume - manche erfülle ich mir selber, manche erbitte ich mir von meinem Partner und manche werden nie erfüllt

Manche Träume will ich als Traum erhalten und mir eben nicht erfüllen (lassen), weil sie sonst ihren Zauber und ihre Spannung verlieren (oder weil sie zu gefährlich, verboten, unrealistisch blabla wären)

meinem Partner geht es ganz genauso :o) deswegen haben wir verabredet uns

  1. nur ausgeprochene Träume zu erfüllen (und nicht meinen erahnen zu können, was sich der andere wünschen könnte - das könnte nur zu Frust auf beiden Seiten führen ;o))

  2. und wir erfüllen uns selber und auch gegenseitig nur Wünsche die wir explizit als „es wäre schön wenn ich das haben/erleben …könnte“ ausgesprochen haben

In welche Kategorie ein „Traum/Wunsch“ fällt muss deswegen jeder für sich selber entscheiden - manche Träume sind einfach schöner, wenn man weiter von ihnen träumen kann :o)

Gruß H.

Hallo Tychi,

Ich versuche es mal mit einer physiologischen Erklaerung:
Gedanken sind bestimmte Schaltmuster im Gehirn. Unsere
Wahrnehmung
dieser Schaltmuster ist die „sichtbare“ Seite des Gedankens,

Das Gehirn soll denken können???
Seit wann?
Und was mache i c h in der Zwischenzeit, hm?

Nur weil einige „Experten“ (??) in Sachen Neurobiologie(religion) selber keine Ahnung hatten, wo und wie Denken (und selbstverständlich auch „Träumen“) w i r k l i c h passiert und dann einmal halt diese Kuriosität als unbewiesene und auch nie beweisbare (weil falsche) Theorie in die Welt gestzt haben, plappern anscheinend noch immer einige das genau so nach.

Lieber Herr Tychi, i c h denke und nicht „mein“ Gehirn! (man beachte: „mein“, da spielen schon sprachlich ausgedrückt offensichtlich z w e i Aspekte zusammen).

Wann fangt Ihr endlich an, s e l b e r zu denken und nicht jeden Unsinn, den ein Prof.DDDr. (= angeblicher „Experte“) mit seinen Kollegen in die Welt setzt auch gleich so nachzuplappern: Ja wenn ein Prof.DDDr. das so sagt, dann kann es ja gar nicht mehr anders sein.

Und um die Frage des zweiten Aspektes daran, nämlich „was bin i c h?“ kümmern wir uns gleich gar nicht, weil wenn´s der Prof.DDDr. nicht versteht, wie soll das dann i c h verstehen können, nicht wahr?

Nix für ungut, aber immer wenn ich so was lese, glaub´ ich, ich träum´.

Grüße
Gert

Traumobjekte sind Symbole
Hallo MeToo

Folgende Ueberlegung ist zwar keine Antwort auf deine Frage, duerfte
aber trotzdem interessant sein.
Die konkreten Traumobjekte (Sex mit zwei Frauen, protzige Uhr,
Lottogewinn) sind meistens nur Symbole fuer das, wovon wir wirklich
traeumen. Es sind konkrete Verkoerperungen abstrakter Sehnsuechte.
Was soll das nun schon wieder heissen?
Ganz einfach:
Jemand der eine protzige Uhr will, dem geht es nicht so unbedingt um
die Uhr. Vielmehr wuenscht er sich einen hohen gesellschaftlichen
Status und Beweunderung.
Der Lottogewinn ist das Symbol fuer Freiheit und Sicherheit. Endlich
koennte man dann das tun, was man will und braeuchte sich um die
Zukunft keine Sorgen zu machen.
Sex mit zwei Frauen steht dafuer, maennliche Potenz zu beweisen,
sexuell attraktiv zu sein, gesellschaftliche Normen zu uebertreten
usw.

Wenn man sich die Frage stellt „Was ist es eigentlich, das ich mit
meinem Traum will? Was ist mein tieferliegendes Beduerfnis, das sich
in dem Symbol konkretisiert?“, dann findet man oft Wege, wie man sich
dieses Beduerfnis befriedigen kann, ohne das Objekt zu
bekommen.
Z.B. koennte der Mann, der die Rolex will, die er sich
nicht leisten kann, sein Beduerfnis nach Status und Anerkennung
vielleicht auch dadurch befriedigen, dass er ein gutes Buch schreibt
oder promoviert oder sich sozial engagiert. Das wuerde natuerlich nur
dann klappen, wenn er sich wirklich davon ueberzeugt hat, dass die
Rolex ihm eigentlich scheiss egal ist, sondern dass er eigentlich
Anerkennung begehrt.
Natuerlich lassen sich nicht immer Ersatzsymbole finden. Bei
Lottogewinn und Sex mit zwei Frauen, fallen mir so auf die Schnelle
auch keine aehnlich befriedigenden Alternativen ein.

Dieses Muster erklaert auch, warum viele Menschen ungluecklich sind,
obwohl sie objektiv gesehen alles haben:
Unsere Kultur und Gesellschaft gibt Symbole vor. Schau dir
Lifestylemagazine und Werbung an, achte auf den Respekt die die
meisten Menschen Doktoren gegenueber haben usw. Innerhalb eines Tages
kannst du locker 100 Glueckssymbole identifizieren. Neben einer
Flasche Coca-Cola sind darunter auch viele schwer zu erlangende
Glueckssymbole: Kinder, Haus, Karriere, Gesundheit, akademische
Weihen.
Unwissend, was ihn wirklich gluecklich macht, bemueht sich so
mancher, diese kulturellen Glueckssymbole zu erlangen - natuerlich in
der Hoffnung, dass sich mit ihrer Erlangung das Glueck einstellen
werde. Aber wo bleibt dann das Glueck?
Viele jagen Symbolen nach, die fuer Beduerfnisse stehen, die nicht
ihre eigenen sind. Deshalb kommt es oft vor, dass jemand nach der
Promotion auch nicht zufriedener ist als vorher, oder dass das Haus
ihm zwar Schulden aber keine Freude gebracht hat.
Dummerweise weiss man sowas meistens erst hinterher. Das nennt sich
dann Lebenserfahrung.

Lebe deine Traeume, aber sieh zu, dass es auch wirklich deine
eigenen1) sind und ob andere, leichter zu erreichende
Symbole sie nicht auch erfuellen koennen.

  1. Wie man das prueft, ist mir auch noch nicht so ganz klar. Denn was
    ist schon mein Ureigenes? Es gibt keinen von der kulturellen Praegung
    unverseuchten Quell authentischer Wuensche.

Die ganze Angelegenheit ist ein weites Feld und stellt eines der
grossen Probleme menschlicher Existenz dar, auf die es keine
Standardantworten gibt.

Gruss, Tychi

Hallo Gert

Ich versuche es mal mit einer physiologischen Erklaerung:
Gedanken sind bestimmte Schaltmuster im Gehirn. Unsere
Wahrnehmung
dieser Schaltmuster ist die „sichtbare“ Seite des Gedankens,

Das Gehirn soll denken können???

Das kommt darauf an, was wir unter „denken“ verstehen.

Seit wann?

Wenn, dann immer schon.

Und was mache i c h in der Zwischenzeit, hm?

Wen meinst du mit i c h ?

Nur weil einige „Experten“ (??) in Sachen
Neurobiologie(religion) selber keine Ahnung hatten, wo und wie
Denken (und selbstverständlich auch „Träumen“) w i r k l i c
h passiert und dann einmal halt diese Kuriosität als
unbewiesene und auch nie beweisbare (weil falsche) Theorie in
die Welt gestzt haben, plappern anscheinend noch immer einige
das genau so nach.

Hast du mehr Ahnung? Wenn ja, woher?

Lieber Herr Tychi, i c h denke und nicht „mein“ Gehirn!

Schoen fuer dich. Das kannst du definieren wie du willst.

(man
beachte: „mein“, da spielen schon sprachlich ausgedrückt
offensichtlich z w e i Aspekte zusammen).

Na dann. Beachte nur, dass Sprache den Vorstellungen und Theorien
folgt und dass ein Rueckschluss von der Sprache auf die vermeintlich
richtige Theorie ein Zirkelschluss waere.

Wann fangt Ihr endlich an, s e l b e r zu denken und nicht
jeden Unsinn, den ein Prof.DDDr. (= angeblicher „Experte“)
mit seinen Kollegen in die Welt setzt auch gleich so
nachzuplappern: Ja wenn ein Prof.DDDr. das so sagt, dann
kann es ja gar nicht mehr anders sein.

Meinst du mit selber denken kommt man weiter? Warum sollte ich
klueger sein, als ein Prof. DDDr? Und ausserdem sind auch deine
Einwaende von Gelehrten formuliert worden und alles andere als
originell.

Und um die Frage des zweiten Aspektes daran, nämlich „was bin
i c h?“ kümmern wir uns gleich gar nicht, weil wenn´s der
Prof.DDDr. nicht versteht, wie soll das dann i c h verstehen
können, nicht wahr?

Verstehst du es? Wenn ja, dann ist es Einbildung oder du bist der
erste Mensch, dem das wirklich gelingt.

Nix für ungut, aber immer wenn ich so was lese, glaub´ ich,
ich träum´.

Woher nimmst du deine Sicherheiten? Du trittst sehr selbstbewusst
auf. Aus meiner Sicht hast du dazu gar keinen Grund. Schon allein der
Satz aus deiner VIKA „Völlig neue Erklärung für die Ursache der Angst
gefunden. Will dieses Wissen weiter geben“ disqualifiziert dich als
wahren Denker und Philosophen. Aber das habe ich dir schon frueher
einmal geschrieben.

Gruss, Tychi

Hello again,

nochmals vielen dank. Liest sich nicht nur gut (dieses mal habe ich auch alles verstanden *fg*) sondern klingt auch plausibel. Einzig den Zusammenhang mit zwei Frauen = Wunsch nach mehr Potenz muss ich mir noch mal durch den Kopf gehen lassen, war bis jetzt immer zufrieden und die Beschwerden hielten sich auch in Grenzen :wink:

lieben Dank
Me

Hallo Tychi,

Ich versuche es mal mit einer physiologischen Erklaerung:
Gedanken sind bestimmte Schaltmuster im Gehirn. Unsere
Wahrnehmung
dieser Schaltmuster ist die „sichtbare“ Seite des Gedankens,

Das Gehirn soll denken können???

Das kommt darauf an, was wir unter „denken“ verstehen.

Ja klar, aber das lassen wir hier mal sozusagen außen vor, weil das hatten wir ja dereinst schon am Philobrett, und wie Du Dich sicher erinnerst, hat diese „Diskussion“(??) letztlich zu nix geführt.
Das aber nicht deswegen, weil sie nicht auch sachlich zu Ende geführt hätte werden könne, sondern aus „emotionalen“ Gründen.

Seit wann?

Wenn, dann immer schon.

Nee, bei mir jedenfalls kann ich sagen, daß ich erst „denken“ kann, seit ich auch die sprachlichen Begriffe kenne. Ich war zwar schon als Kind angeblich sehr aufgeweckt, aber „immer“ konnte ich nicht auch schon „denken“ (klar wieder dabei: was ist „denken“?).

Und was mache i c h in der Zwischenzeit, hm?

Wen meinst du mit i c h ?

Darum geht´s ja genau!
Nur wird´s jetzt etwas sonderbar, nämlich wegen folgender Situation:
Dereinst am Philobrett hatte ich diese Fragestellung und die Kuriosität des nach wie vor gegebenen Nichtverständnisses dazu zur Diskussion angeboten und dafür auch gleich einen Vorschlag, wieso es zu dieser scheinbaren(!!) Problemstellung überhaupt kommt.
Das Diskussionsangebot wurde (auch von Dir) emotional „abgewürgt“, und jetzt fragst Du mich: was meinst du mit i ch? (???)
Dort ( http://de.geocities.com/gertkriwetz/DER.doc ) steht alles, wie Du weißt und wem diese Argumentation nicht paßt, der kann ja gerne selber was „Besseres“ schreiben.
Ausdiskutiert ist es bereits an anderer Stelle, hier paßt das Lay-out des Forums nicht, wie ich schon mehrmals gesagt habe.

Nur weil einige „Experten“ (??) in Sachen
Neurobiologie(religion) selber keine Ahnung hatten, wo und wie
Denken (und selbstverständlich auch „Träumen“) w i r k l i c
h passiert und dann einmal halt diese Kuriosität als
unbewiesene und auch nie beweisbare (weil falsche) Theorie in
die Welt gestzt haben, plappern anscheinend noch immer einige
das genau so nach.

Hast du mehr Ahnung? Wenn ja, woher?

Ich bin so frei und hoff´, das ist nicht verboten. Siehe wieder das o.g. Manusktipt.

Lieber Herr Tychi, i c h denke und nicht „mein“ Gehirn!

Schoen fuer dich. Das kannst du definieren wie du willst.

(man
beachte: „mein“, da spielen schon sprachlich ausgedrückt
offensichtlich z w e i Aspekte zusammen).

Na dann. Beachte nur, dass Sprache den Vorstellungen und
Theorien
folgt und dass ein Rueckschluss von der Sprache auf die
vermeintlich
richtige Theorie ein Zirkelschluss waere.

Umgekehrt, lieber Tychi: zuerst sind die Vorstellungen und Theorien!
Als ich noch ein Kind war, habe ich zwar alles wahrgenommen, aber von nichts noch eine „Vorstellung“ oder „Theorie“ gehabt.
Die wurden mir dann alle erst mittels „Sprache“ a n e r z o g e n!
Bei Dir war das nicht so?

Wann fangt Ihr endlich an, s e l b e r zu denken und nicht
jeden Unsinn, den ein Prof.DDDr. (= angeblicher „Experte“)
mit seinen Kollegen in die Welt setzt auch gleich so
nachzuplappern: Ja wenn ein Prof.DDDr. das so sagt, dann
kann es ja gar nicht mehr anders sein.

Meinst du mit selber denken kommt man weiter? Warum sollte ich
klueger sein, als ein Prof. DDDr? Und ausserdem sind auch
deine

Auf das Weitere erspare ich mir, einzugehen, weil mein Standpunkt dazu ja gesamtheitlich im o.g. Manuskript steht.
Nur dazu noch was:

gefunden. Will dieses Wissen weiter geben" disqualifiziert
dich als
wahren Denker und Philosophen. Aber das habe ich dir schon
frueher
einmal geschrieben.

Siehst Du, und ich meine, daß dieser Absatz eher Dich als einen solchen disqualifiziert.
Als Du den geschrieben hast, hast Du vorher ganz sicher nicht „gedacht“, sondern einer emotionalen Regung nachgegeben.

Grüße
Gert

Hello again,

nochmals vielen dank. Liest sich nicht nur gut (dieses mal
habe ich auch alles verstanden *fg*) sondern klingt auch
plausibel. Einzig den Zusammenhang mit zwei Frauen = Wunsch
nach mehr Potenz muss ich mir noch mal durch den Kopf gehen
lassen, war bis jetzt immer zufrieden und die Beschwerden
hielten sich auch in Grenzen :wink:

Hallo Me

Danke fuer dein Lob.
Wunsch nach mehr Potenz habe ich nicht gesagt. Ich schrieb: Wunsch, Potenz zu beweisen.
Davon abgesehen moechte ich auf noch einen Umstand im Zusammenhang mit Wunschtraeumen oder Zielen aufmerksam machen:
Es kann sein, dass du dir eines Tages deinen Wunsch erfüllst und es dann aber doch nicht so ganz das Wahre ist. O.k., die Sache ist damit abgehakt.
Oder doch nicht?
Es kann naemlich passieren, dass du denkst: Hmm, es waere viel besser gewesen, wenn die Frauen/die Umstaende anders gewesen waeren. Ich muss es nochmal versuchen. Ich ahne, dass nur noch eine Kleinigkeit besser sein muesste und dann waere es der ultimative Genuss.
Besonders im Sexuellen kann sich ein solches Denken schnell entwickeln. Kaum jemand, der sich den ersten Sex herbeigesehnt hatte und diesen dann als Enttaeuschung erlebt hat, gibt auf und sagt sich: „Das war’s, das ist nichts fuer mich.“ Nein, nach schlechtem Sex gibt fast niemand auf. Dann naemlich beginnt die Suche nach gutem und besserem Sex.
Auch ein Gluecksspieler wird durch Enttaeuschungen ermutigt und glaubt, dass er ganz nah dran sei und dass die Enttaeuschungen wichtige Lehren seien, die ihn raffinierter und erfolgreicher machen.
Alles, was mit so starken psychischen Belohnungen verbunden ist wie Sex oder Gewinnstraehnen, treibt zur Sucht.
Hat man erst angefangen, sich Ausschweifungen zu erlauben, findet man oft den Absprung nicht mehr. Sex mit zwei Frauen, aber den richtigen, kann zu einer Obsession werden, der du am Ende deine Familie und alles opfern wuerdest.
Es kann aber auch eine bereichernde Erfahrung sein, die du einmal hast und nach der du bis ans Ende deiner Tage zufrieden bist.

Man weiss es nicht.

Gruss, Tychi