Hallo Tychi,
Ich versuche es mal mit einer physiologischen Erklaerung:
Gedanken sind bestimmte Schaltmuster im Gehirn. Unsere
Wahrnehmung
dieser Schaltmuster ist die „sichtbare“ Seite des Gedankens,
Das Gehirn soll denken können???
Das kommt darauf an, was wir unter „denken“ verstehen.
Ja klar, aber das lassen wir hier mal sozusagen außen vor, weil das hatten wir ja dereinst schon am Philobrett, und wie Du Dich sicher erinnerst, hat diese „Diskussion“(??) letztlich zu nix geführt.
Das aber nicht deswegen, weil sie nicht auch sachlich zu Ende geführt hätte werden könne, sondern aus „emotionalen“ Gründen.
Seit wann?
Wenn, dann immer schon.
Nee, bei mir jedenfalls kann ich sagen, daß ich erst „denken“ kann, seit ich auch die sprachlichen Begriffe kenne. Ich war zwar schon als Kind angeblich sehr aufgeweckt, aber „immer“ konnte ich nicht auch schon „denken“ (klar wieder dabei: was ist „denken“?).
Und was mache i c h in der Zwischenzeit, hm?
Wen meinst du mit i c h ?
Darum geht´s ja genau!
Nur wird´s jetzt etwas sonderbar, nämlich wegen folgender Situation:
Dereinst am Philobrett hatte ich diese Fragestellung und die Kuriosität des nach wie vor gegebenen Nichtverständnisses dazu zur Diskussion angeboten und dafür auch gleich einen Vorschlag, wieso es zu dieser scheinbaren(!!) Problemstellung überhaupt kommt.
Das Diskussionsangebot wurde (auch von Dir) emotional „abgewürgt“, und jetzt fragst Du mich: was meinst du mit i ch? (???)
Dort ( http://de.geocities.com/gertkriwetz/DER.doc ) steht alles, wie Du weißt und wem diese Argumentation nicht paßt, der kann ja gerne selber was „Besseres“ schreiben.
Ausdiskutiert ist es bereits an anderer Stelle, hier paßt das Lay-out des Forums nicht, wie ich schon mehrmals gesagt habe.
Nur weil einige „Experten“ (??) in Sachen
Neurobiologie(religion) selber keine Ahnung hatten, wo und wie
Denken (und selbstverständlich auch „Träumen“) w i r k l i c
h passiert und dann einmal halt diese Kuriosität als
unbewiesene und auch nie beweisbare (weil falsche) Theorie in
die Welt gestzt haben, plappern anscheinend noch immer einige
das genau so nach.
Hast du mehr Ahnung? Wenn ja, woher?
Ich bin so frei und hoff´, das ist nicht verboten. Siehe wieder das o.g. Manusktipt.
Lieber Herr Tychi, i c h denke und nicht „mein“ Gehirn!
Schoen fuer dich. Das kannst du definieren wie du willst.
(man
beachte: „mein“, da spielen schon sprachlich ausgedrückt
offensichtlich z w e i Aspekte zusammen).
Na dann. Beachte nur, dass Sprache den Vorstellungen und
Theorien
folgt und dass ein Rueckschluss von der Sprache auf die
vermeintlich
richtige Theorie ein Zirkelschluss waere.
Umgekehrt, lieber Tychi: zuerst sind die Vorstellungen und Theorien!
Als ich noch ein Kind war, habe ich zwar alles wahrgenommen, aber von nichts noch eine „Vorstellung“ oder „Theorie“ gehabt.
Die wurden mir dann alle erst mittels „Sprache“ a n e r z o g e n!
Bei Dir war das nicht so?
Wann fangt Ihr endlich an, s e l b e r zu denken und nicht
jeden Unsinn, den ein Prof.DDDr. (= angeblicher „Experte“)
mit seinen Kollegen in die Welt setzt auch gleich so
nachzuplappern: Ja wenn ein Prof.DDDr. das so sagt, dann
kann es ja gar nicht mehr anders sein.
Meinst du mit selber denken kommt man weiter? Warum sollte ich
klueger sein, als ein Prof. DDDr? Und ausserdem sind auch
deine
Auf das Weitere erspare ich mir, einzugehen, weil mein Standpunkt dazu ja gesamtheitlich im o.g. Manuskript steht.
Nur dazu noch was:
gefunden. Will dieses Wissen weiter geben" disqualifiziert
dich als
wahren Denker und Philosophen. Aber das habe ich dir schon
frueher
einmal geschrieben.
Siehst Du, und ich meine, daß dieser Absatz eher Dich als einen solchen disqualifiziert.
Als Du den geschrieben hast, hast Du vorher ganz sicher nicht „gedacht“, sondern einer emotionalen Regung nachgegeben.
Grüße
Gert