Lebensversicherung auflösen ?

Guten Tag,

ich habe eine Frage bezüglich einer bereits abgeschlossenen Lebensversicherung.

Als ich noch in der Oberstufe war, haben meine Eltern eine Lebensversicherung auf mich abgeschlossen.
In diese Lebensversicherung wurde 1 Jahr lang monatlich 5€ eingezahlt. Dies hat sich mittlerweile auf 12,50€ erhöht.

Ein paar Daten :

  • Es handelt sich um eine kleinere Versicherungsgesellschaft (ich glaub den Namen darf ich hier nicht hinschreiben, wenn doch, würde ich den Namen der Gesellschaft bei einer Antwort von mir nennnen)
  • Eintrittsdatum war der 30.04.2005
  • Garantierte Versicherungssumme bei Todesfall 10.976, 27 €
  • Garantierte Versicherungssumme bei Ablauf 21.413, 10€
  • Auf die Versicherungssumme bei Ablauf kann ich frühestens erst am 30.04.2050 zugreifen
  • der Rück-Kaufswert der Lebensversicherung beträgt 4,60€
  • Nach den Vertragsbedingungen würde ich demnach bis zum Jahre 2050 monatlich stets 12,50€ einzahlen

Da ich mich damals nicht wirklich für das Thema Lebensversicherung etc interessiert habe, habe ich einfach auf meine Eltern vertraut und bin dieser Versicherung beigetreten.
Aber nun stellt sich mir die Frage, hat diese Versicherung wirklich einen Nutzen für mich oder zahle ich monatlich für nichts ?
Bekannte warfen die Frage auf, ob ich jemals überhaupt etwas von diesem Geld sehen würde, da die Lebensversicherung eventuell bis zu diesem Zeitpunkt noch etwas wert sei.
Ist dieser Versicherungsabschluss überhaupt seriös? (Bezug auf den Rück-Kaufswert von 4,60€)
Mich würde interessieren, welche allgemeine Meinungen Leute zu diesem Thema haben.
Ich würde mich über Rückmeldungen wirklich freuen.
Gruß

Da ich mich damals nicht wirklich für das Thema
Lebensversicherung etc interessiert habe, habe ich einfach auf
meine Eltern vertraut und bin dieser Versicherung beigetreten.
Aber nun stellt sich mir die Frage, hat diese Versicherung
wirklich einen Nutzen für mich oder zahle ich monatlich für
nichts ?
Bekannte warfen die Frage auf, ob ich jemals überhaupt etwas
von diesem Geld sehen würde, da die Lebensversicherung
eventuell bis zu diesem Zeitpunkt noch etwas wert sei.
Ist dieser Versicherungsabschluss überhaupt seriös? (Bezug auf
den Rück-Kaufswert von 4,60€)

Moin moin!
Seriös? - Nein, aus meiner Sicht nicht, aber rechtmäßig ist es schon.
Die Crux bei Lebensversicherungen besteht darin, dass sie die Verwaltungs-, Risiko-, und Vertriebskosten der gesammten Laufzeit in den ersten paar Jahren erheben und so natürlich fast nichts in die eigentliche Sparform fließt. Daher auch der mickrige Rückkaufwert.

Bemüht man nun die Statistiken und sieht, dass mehr als 65% der Lebensversicherungsverträge weit vor Vertragsablauf gekündigt werden, stellt man schnell fest, dass das ein äußerst lukratives Geschäft ist - für die Versicherung und deren Vermittler!

Ferner ist der Vertrag bereits nach neuem Recht abgeschlossen worden (also nicht zu 100% steuerfrei), was die Sache noch uninteressanter macht. Der Betrag, der dort bislang hineingeflossen ist, ist auch sehr überschaubar. Daher würde ich jetzt hier einen Schlußstrich ziehen und den Vertrag auflösen.

Und noch ein Tipp für die Zukunft:
Kombiniere niemals Versicherung und Kapitalanlage! Der einzige, der dabei gut aussieht ist der Vermittler.

Meine Empfehlung:
Du bist noch jung und brauchst Flexibilität. Beschäftige Dich intensiv mit der Thematik Börse und Aktien(fonds-)investment, suche Dir einen schönen Aktienfonds aus und richte dafür einen kleinen Sparplan ein (nur einen Teil Deines Geldes, denn die Börse ist keine Einbahnstraße! - Man muss Krisen auch mal aussitzen können). Diesen kannst Du ohne vertragliche Bindung jederzeit erhöhen, reduzieren, einstellen oder auflösen. Die Kosten des Produktes sind übersichtlich, transparent und werden jeweils nur für den Zeitraum berechnet, den Du auch investiert gewesen bist. Über Direktbanken bekommst Du zudem oft auch noch Rabatte auf die Ankaufgebühren.

Solltest Du später einmal eine Lebensversicherung brauchen (Familie mit Kindern oder finanzielle Verpflichtungen, sprich Hauskauf etc.), besorge Dir eine Risikolebensversicherung bei einem Direktversicherer. Da gibt’s am Ende zwar nichts raus, aber dafür kostet die Absicherung auch nur ein paar Euro und die kannst Du Dir dann auch in schlechten Zeiten noch leisten. Bei der üblichen Kombination (Anlage + Versicherung) klappt das nämlich nicht.

So viel ganz kurz und knapp.
Alles Gute und viel Spass an der Börse - und immer daran denken: Antizyklisch investieren und nicht alle Eier in einen Korb legen!

Stephan Heddinga

Eine Frage habe ich noch :smile:
Gibt es irgendwelche Besonderheiten bei der Kündigung oder reicht ein normaler Brief zur Kündigung mit Unterschrift?
Ich möchte dies lieber vorher wisen, bevor ich einen ständigen Briefwechsel mit dem Unternehmen habe.
Gruß

Eine Frage habe ich noch :smile:
Gibt es irgendwelche Besonderheiten bei der Kündigung oder
reicht ein normaler Brief zur Kündigung mit Unterschrift?

Normaler Brief - vorzugsweise per Einschreiben - genügt.

VG
Stephan Hedddinga

Hallo hercs,
zu Steffans weisen Worten: willst Du die 4,60 retten?
Wirf sie weg! Bzw. kaufe Dir davon ein Eis und schloze es.
Das hast du mehr davon.
Wenn Du Kapital ansparen willst: zeichne eine gute Kapitalanlage (breit gestreut, wenig Schwankungsbreite)
Wenn Du Sicherheit für Hinterbliebene suchst: schließe eine Risikoversicherung ab. Und hier wenn sinnvoll: eine mit fallender Leistung (= wesentlich günstiger als die gleichbleibende Leistung die oft nicht nötig ist)
Vergleiche mit diversen Gesellschaften. Teuer heißt nicht besser!
Denk dran: Tot = tot! Es gibt kein halbtot.
Causa

Hallo,

Wenn Du Kapital ansparen willst: zeichne eine gute
Kapitalanlage (breit gestreut, wenig Schwankungsbreite)
Wenn Du Sicherheit für Hinterbliebene suchst: schließe eine
Risikoversicherung ab. Und hier wenn sinnvoll: eine mit
fallender Leistung (= wesentlich günstiger als die
gleichbleibende Leistung die oft nicht nötig ist)

und das alles für 5 EUR!!

Wenn Du Kapital ansparen willst: zeichne eine gute
Kapitalanlage (breit gestreut, wenig Schwankungsbreite)

Erstmal danke für alle Antworten. Der Kündigungsbrief für die Lebensversicherung steht bereit :smile:
Die gesparten monatlichen Gebühren für die gekündigte Lebensversicherung werde ich in eine Rechtsschutzversicherung investieren. Zumindestens diese scheint mir recht sinnvoll.

Da ich aber bei den Alternativen in dieser Thematik nicht wirklich versiert bin, stellen sich mir grundlegende Fragen, was für eine Kapitalanlage überhaupt sinnvoll ist.
Welche Kapitalanlage zum Beispiel würden sich als „breit gestreut“ und über eine „geringe Schwankungsbreite“ definieren?

Gruß

Hallo

Denk dran: Tot = tot! Es gibt kein halbtot.

Das habe ich bei diversen Direktversicherern schon ander erlebt… beispielsweise gibt es Versicherer die aus einem „Fahrradunfall“ mit Todesfolge tatsächlich schließen, dass der Verstorbene Rennrad gefahren ist und das lt. AVB ein Auschluss ist.

Der Versicherer hat einen Vergleich angeboten. Die Hinterbliebenen gingen bis vors Landgericht, bekamen auch dort recht. Allerdings wollte der Versicherer wieder in Revision gehen. Da hat man zähneknirschend dem Vergleich zugestimmt, weil man das Geld gebraucht hat (50 % der VS gingen verloren) und weil die Versicherung einfach den längeren Atem hat.

Irgendwo müssen die günstigen Tarife herkommen, das Risiko ist das gleiche wie bei allen anderen Direktversicherern auch… und wenn man Raucher o.ä. ist dann wars das auch mit den günstigen Werbeprämien!

Hallo,

Wenn Du Kapital ansparen willst: zeichne eine gute
Kapitalanlage (breit gestreut, wenig Schwankungsbreite)

Erstmal danke für alle Antworten. Der Kündigungsbrief für die
Lebensversicherung steht bereit :smile:

Warum eigentlich?

Die gesparten monatlichen Gebühren für die gekündigte
Lebensversicherung werde ich in eine Rechtsschutzversicherung
investieren. Zumindestens diese scheint mir recht sinnvoll.

statt einem Fahhrad kaufst du dir jetzt also Lego-Bausteine!

Da ich aber bei den Alternativen in dieser Thematik nicht
wirklich versiert bin, stellen sich mir grundlegende Fragen,
was für eine Kapitalanlage überhaupt sinnvoll ist.
Welche Kapitalanlage zum Beispiel würden sich als „breit
gestreut“ und über eine „geringe Schwankungsbreite“
definieren?

Das können dir solche „Profis“ wie causa sagen aber komm denen nicht mit 12,50 Eur!
Solltest du aber „richtig“ in eien Altersversorgung einsteigen wollen, lass die LV laufen, die ist (im Gegensatz zu neuen Anlagen) schon bezahlt, ist mit die sicherste Anlage, bringt mehr als die „Garantieleistung“, ist immer noch steuerlich begünstigt und wird nur ein kleiner Teil einer „vollwertigen“ Altersversorgung sein.
Wie gesagt, das ist dann sinnvoll, wenn du vorhast Kapitalanlagen in obiger Beschreibung zu treffen.
Sollte das aber in weiter Ferne sein, dann kannst du auch die Lego-Bausteine kaufen!

Gruß cooler

P.S. Lass dich nicht von der Seite beschwatzen - gerade die nur 4,60 EUR Rückkaufswert beweisen ja, dass die Abschlusskosten jetzt in etwa durch sind. Oder glaubst du, dass du nach weiteren 4 Jahren auf 9,20 EUR kommen wirst? Du würdest ja dann im Jahre 2050 ca. 50 EUR erreicht haben, wenn es so weitergehen würde - geschweige denn, deine Garantieleistung!

Hallo Cooler,
versuche mal vernünftig zu sein!
Wer hat hier von Beiträgen gesprochen?
Eine Kapitalbildung geht bei vielen Anlagen schon bei 25 € mtl. los.
Ein Kapitallebensversicherung mit 5 € ist rausgeworfenes Geld.
Also: lass die dummen Sprüche.:smile: Sie bringen zur Klärung eines Problems gar nichts!
Causa

Hallo cooler,
woher hast Du nur Deine überragende Weisheit?

Das können dir solche „Profis“ wie causa sagen aber komm denen
nicht mit 12,50 Eur!
Solltest du aber „richtig“ in eien Altersversorgung einsteigen
wollen, lass die LV laufen, die ist (im Gegensatz zu neuen
Anlagen) schon bezahlt, ist mit die sicherste Anlage, bringt
mehr als die „Garantieleistung“, ist immer noch steuerlich
begünstigt und wird nur ein kleiner Teil einer „vollwertigen“
Altersversorgung sein.

Das sind die Sprüche von Versicherungen, die damit vertuschen wollen, dass der Kunde draufzahlt!
Es gibt so gut wie keine LV, die rentabel ist. Manche zittern z.Zt. um ihre Existenz.

Wie gesagt, das ist dann sinnvoll, wenn du vorhast
Kapitalanlagen in obiger Beschreibung zu treffen.
Sollte das aber in weiter Ferne sein, dann kannst du auch die
Lego-Bausteine kaufen!

Nein, denn was machen die Versicherungen?
Sie legen einen Teil des Beitrages in Deine „Legobausteine“ an. Der Rest geht in die Taschen der Versicherungen. Und zwar mindestens 30 %!
Die Mindestverzinsung ist weniger als Nasenwasser! Denn sie errechnet sich nicht aus der gesamten Einzahlsumme, sondern aus dem Nettosparbeitrag (= Einzahlung - Provision - Verwaltung - Risiko)
Tolle Rendite!

Gruß cooler

P.S. Lass dich nicht von der Seite beschwatzen - gerade die
nur 4,60 EUR Rückkaufswert beweisen ja, dass die
Abschlusskosten jetzt in etwa durch sind. Oder glaubst du,
dass du nach weiteren 4 Jahren auf 9,20 EUR kommen wirst? Du
würdest ja dann im Jahre 2050 ca. 50 EUR erreicht haben, wenn
es so weitergehen würde - geschweige denn, deine
Garantieleistung!

Und wenn er zusammenrechnet, hat er mehr eingezahlt, als er herausbekommt.
Causa

Hallo Lars,
da hast Du allerdings Recht!
den absoluten Billigheimer sollte man meiden. Der spart einfach an den Leistungen.
Doch muss es nicht unbedingt Mittel- und Oberklasse im Beitrag sein, oder?
Ebenso muss es nicht immer ein gleichbleibender Risikoschutz sein. So ist z.B. bei einer Bau-Annuitätenfinanzierung eine fallende Risikoversicherung die vernünftigere. Denn gerade bei Annuitätendarlehen sinkt die Schuld jeder Jahr. Warum soll man also mehr als nötig absichern?
Ebenso bei selbstgestrickten Altersvorsorgen (Kapitalanlage + Risikoversicherung) Die benötigte Absicherung wird von Jahr zu Jahr niedriger.
Causa

Hallo hercs,
das ist eine sehr schwierige Frage…
Denn der eine schwört auf Aktieninvestments, der nächste auf Alternative Investments, wieder der nächste auf Private Equity, usw.
Und jeder hat gute Argumente dafür.
Hier rentiert es sich, mehrere Meinungen sich anzuhören und ein wenig Zeit dafür zu investieren.
Es bringt gar nichts, wenn man dem Bund der Versicherten (cooler) vertraut.
Meist kommt nichts dabei heraus.
Ebenfalls sollte man die Finger von den empfohlenen Aktien lassen, die „Fachzeitschriften“ immer wieder empfehlen.
Nachweislich sind alle, die diesen Empfehlungen folgten Pleite gegangen.
Wenn Du meine eigene Meinung hören willst: keine Aktien, keine Aktieninvestments.
Aber das ist nur meine Meinung.
Causa

Hallo causa,

Hallo cooler,
woher hast Du nur Deine überragende Weisheit?

durch 35 jährige Erfahrung in der Materie und durch Konfrontation mit Leuten, welche die Kunden durch den Fleischwolf drücken (bitte fühl dich jetzt aber nicht angesprochen)!

Das sind die Sprüche von Versicherungen, die damit vertuschen
wollen, dass der Kunde draufzahlt!
Es gibt so gut wie keine LV, die rentabel ist. Manche zittern
z.Zt. um ihre Existenz.

Ich bin wirklich entsetzt… über so viel Unwissenheit (oder sind es gar bewußte Lügen?)!
Also, Ablaufleistungen (unumstößliche Zahlen) jetzt zum 31.12.2009 (30 J… LZ 1.200 EUR Jahresbeitr. incl. Vers.Schutz): Der Spitzenreiter Rendite 6,61% bei 112.617 EUR - der Branchendurchschnitt liegt immerhin bei 5,32 %. (gelesen dpa Globus v. 3.April 2009, 64. Jahrgang)
Zu deiner 2. Bemerkung: Du musst dir eines merken, auch eine deutsche Versicherung könnte hopps gehen, nur gehen VORHER Banken, usw., im Prinzip alles, den Bach hinunter! Die deutschen Versicherungen werden immer das allerletzte Glied der Risikokette sein - ich hoffe, das hast du begriffen!?

Nein, denn was machen die Versicherungen?
Sie legen einen Teil des Beitrages in Deine „Legobausteine“
an.

Wieso? Legen deutsche Versicherungen in Rechtschutzversicherungen an (LOL)?
Mein Beispiel sollte nur sinnbildlich verdeutlichen, dass der Fragesteller von einer LV (Fahrrad) auf eine RS-Vers.(Lego-Bausteine) gehüpft ist! Lesen und Verstehen ist so eine Sache!

Die Mindestverzinsung ist weniger als Nasenwasser! Denn sie
errechnet sich nicht aus der gesamten Einzahlsumme, sondern
aus dem Nettosparbeitrag (= Einzahlung - Provision -
Verwaltung - Risiko)

Die Mindestverzinsung kommt i.d.R. überhaupt nicht vor! Immerhin hat sie aber den unschätzbaren Vorteil, dass sich (auch wenn alle Stricke reißen) alles im Plus-Bereich abspielt! Sollte z.B. in einem Aktienfonds alle Stricke reißen, hat der Kunde evtl. sehr, sehr Geld verloren!
Also nochmals für dich: Die Mindestverzinsung hat mit der „wirklichen“ Verzinsung überhaupt nichts zu tun, sie ist der Sicherheitsanker, den oben beschriebene Anlagen eben NICHT besitzen! Klar?

Gruß cooler

P.S: Dur wirst doch nicht glauben wollen, dass die 6,61% (Ablauf 2009)
die Mindestverzinsung waren!? (LOL)

1 „Gefällt mir“

…durch 35 jährige Erfahrung in der Materie …

Und nix dabei gelernt?

Ich bin wirklich entsetzt… über so viel Unwissenheit
(oder sind es gar bewußte Lügen?)!

Oder gar die harte Wahrheit?

  • der Branchendurchschnitt liegt immerhin bei 5,32 %.

Soll das jetzt als gut gefeiert werden?

Zu deiner 2. Bemerkung: Du musst dir eines merken, auch
eine deutsche Versicherung könnte hopps gehen, nur gehen :VORHER Banken, usw., im Prinzip alles, den Bach hinunter!

Da stimme ich voll zu!

Die deutschen Versicherungen werden immer das allerletzte :Glied der Risikokette sein - ich hoffe, das hast du :begriffen!?

Naja, wenn du dich da mal nicht täuscht.
Aber richtig: Versicherungen sind das allerl…

Wieso? Legen deutsche Versicherungen in
Rechtschutzversicherungen an (LOL)?

Nee, aber in Verwaltungskosten, Provisionen, Gebühren, Fehlspekulationen etc.

Die Mindestverzinsung kommt i.d.R. überhaupt nicht vor!

In den letzten Jahrzehnten wohl richtig, zukünftig wird die Mindestverzinsung noch so manchem Versicherer das Genick brechen.

Immerhin hat sie aber den unschätzbaren Vorteil, dass sich
(auch wenn alle Stricke reißen) alles im Plus-Bereich
abspielt!

Sofern man sich nach zig Jahren im Minus schon im Plus befindet!

Also nochmals für dich: Die Mindestverzinsung hat mit der
„wirklichen“ Verzinsung überhaupt nichts zu tun, sie ist :derSicherheitsanker, den oben beschriebene Anlagen eben :NICHTbesitzen! Klar?

Dann hoffen wir mal, dass der teuer erkaufte Sicherheitsanker (2,25%-nur auf den Sparanteil) gegen den Inflationsstrudel standhält.
Mein Rat an hercs: Weg mit der Versicherung und wenn du die 12,50 sicher Anlegen willst, kauf´ dir jeden Monat ´ne hübsche Silbermünze. Da kann man sich nach Jahrzehnten noch drüber freuen.

Gruß Sachwerteonkel

Ich klink mich aus - selten so etwas Unqualifiziertes gelesen!
Keine Fakten, keine Zahlen, nur Phrasen! Typisch für Leute, die mit harten Bandagen verkaufen!

Hallo cooler,
fast so lange bin ich in diesem Geschäft.
Ich kenne die Versicherungen und ihre Praktiken.
Eine Rendite von 6,61 % p.a. ist bei LV-Versicherungen illusorisch.
Das kann man allerhöchstens noch mit dem Sparanteil aber nicht mit dem Einzahlungbetrag erreichen.
Und hier liegt schon der Betrug. Was glaubt der Kunde wenn er eine Versicherung abschließt? Er glaubt, dass sein eingezahltes Geld mit 2,25 % mindestverzinst ist und lt. Gesellschaft 5,7 % erwirtschaftet.
Ein Trugschluss, den ich schon mehrfach mit Hilfe von Versicherungsbenachrichtungen über den augenblicklichen „Kontostand“ mehrerer Kunden nachweisen konnte.
Auch WISO u.ä. Sendungen haben dies bestätigt. So ist z.B. eine Rentenversicherung, also eine Versicherungsart, die keine Risikoanteile hat, erst ab einem Alter von über 93 Jahren (!!!) rentabel.
Nein, Lebensversicherungen haben keinen Sinn mehr. Die kann man sich selbst erstellen: Kapitalanlage mit breiter Streuung und guter Absicherung + einer Risikoversicherung (wenn nötig).
Alles andere ist von Übel.

Hallo Causa.
bevor ich mich auch bei dir ausklinke, noch einige Bemerkungen:

Hallo cooler,
fast so lange bin ich in diesem Geschäft.
Ich kenne die Versicherungen und ihre Praktiken.

wieder eine lächerliche Phrase! Wie willst du, als „normaler Anlagenkonstuktionen-Verkäufer“ die Praktiken von ca. 130 Vers.Ges. kennen!? Unsere z.B. kannst du nicht mal vom Ansatz her kennen, sonst würdest du nicht solche Dinge schreiben!

Eine Rendite von 6,61 % p.a. ist bei LV-Versicherungen
illusorisch.

Ich habe geschrieben, dass der Spitzenreiter nach 30 J. LZ u. 1.200 EUR Jahresbeitrag zum 31.12.2009 112.617 EUR zur Auszahlung bringen und 6,61% Rendite zu verzeichnen haben wird! Passt dir da etwas nicht?

Das kann man allerhöchstens noch mit dem Sparanteil aber nicht
mit dem Einzahlungbetrag erreichen.
Und hier liegt schon der Betrug. Was glaubt der Kunde wenn er
eine Versicherung abschließt? Er glaubt, dass sein
eingezahltes Geld mit 2,25 % mindestverzinst ist und lt.
Gesellschaft 5,7 % erwirtschaftet.

Meine Güte, die Zinsvorgaukelungen deiner Konstruktionen müssen aber schon gewaltig auf dich abgefärbt haben!
Eine LV oder eine RV wird NIEMALS aufgrund eines (abstrakten) Zinses abgeschlossen! Im (früher Angebot) Produktinformationsblatt stehen die vom Kunden gewünschten Zusatzleistungen (z.B. Todesfall, BUZ,usw.), dann die Garantieleistung und die Ablaufleistung mit dem derzeit festgelegten Gesamtzins. Und jetzt kommt eine große Überraschung für dich: In den Ablaufleistungen sind ALLE Kosten schon berücksichtigt. Vergleiche tätigt man also nicht über den Zins, sondern über die ausgewiesene (Garantie)Ablaufleistung (es ist durchaus möglich, dass eine Gesellschaft, die höher verzinst aus Kostengründen weniger auszahlen kann)
Nur ein Naiver kommt auf die Idee eine LV/RV am Zins festzumachen!

Ein Trugschluss, den ich schon mehrfach mit Hilfe von
Versicherungsbenachrichtungen über den augenblicklichen
„Kontostand“ mehrerer Kunden nachweisen konnte.

Den Nachweis erbringst du wahrscheinlich vorzugsweise am liebsten in den ersten 5 Jahren! (LOL) Logisch, da die Abschlusskosten deiner Anlagen noch (beiner 30j. LZ) noch im 30.sten Jahr abgezogen werden, sind sie bei dem Vers.Produkt nach 5 Jahren Geschichte! (Ich kann mir jetzt gut vorstellen wie du arbeitest)

Auch WISO u.ä. Sendungen haben dies bestätigt. So ist z.B.
eine Rentenversicherung, also eine Versicherungsart, die keine
Risikoanteile hat, erst ab einem Alter von über 93 Jahren
(!!!) rentabel.

Ist doch kikifatz und schon lange widerlegt - wenn ich natürlich die schlechteste Gesellschaft und dann noch die MINDESTverszinsung als Grundlage nehme -…ein Lacherfolg!

Nein, Lebensversicherungen haben keinen Sinn mehr.

Ich bin auch nicht mehr für den Abschluss von Lebensversicherungen, aber die vor 2005 abgeschlossenen waren unschlagbar! Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, hier ging/geht es immer um das Thema „alte, schon bezahlte, evtl. auch steuerfreie“ LVn zu kündigen, zu verkaufen oder weiter zu besparen. Von Neuabschlüssen schreibst nur immer wieder du und der komische Sachwerte-Onkel.
Heutzutage gibt es sehr viel interessantere und steuerbegünstigte Versicherungsprodukte, die je nach Klientel unschlagbar sind!

Die kann

man sich selbst erstellen: Kapitalanlage mit breiter Streuung
und guter Absicherung + einer Risikoversicherung (wenn nötig).

Das ist richtig, aber dies alles scheinst du niemals bieten zu können, wenn ich mir „deine“ Produkte i. d. Vergangenheit so betrachtet habe!
Versprechungen auf eine Phantasierendite können hohe Provisonen und „Totalverlust möglich“ eben nicht ausreichend kompensieren!

Gruß cooler

P.S. Mit welchen Zinsversprechungen bringst du eigentlich deine Konstrukte an den Mann/Frau?
Wenn also dies deiner Meinung schon Betrug ist, dass in einer LV z.B. die Todesfallleistung, die Berufsunfähigkeitsleistung, usw. nicht kapitaltragend verzinst wird (was jeder „normale“ Kunde weiß), wie würdest du dann deine Zinsversprechungen bezeichnen, und wovon gehen die aus? Vom Anlagebetrag des Kunden oder vom Anlagebetrag nach Abzug der Kosten, und, und, und…?

Hallo cooler
Du solltest Deinem selbst gewähltem Pseudonym nacheifern: cool bleiben. Und dich nicht immer angegriffen fühlen.

Hallo cooler,
fast so lange bin ich in diesem Geschäft.
Ich kenne die Versicherungen und ihre Praktiken.

wieder eine lächerliche Phrase! Wie willst du, als „normaler
Anlagenkonstuktionen-Verkäufer“ die Praktiken von ca. 130
Vers.Ges. kennen!? Unsere z.B. kannst du nicht mal vom Ansatz
her kennen, sonst würdest du nicht solche Dinge schreiben!

Aha, nur cooler kennt die Versicherungen? :smile:
Mach Dich nicht lächerlich!

Eine Rendite von 6,61 % p.a. ist bei LV-Versicherungen
illusorisch.

Ich habe geschrieben, dass der Spitzenreiter nach 30 J. LZ u.
1.200 EUR Jahresbeitrag zum 31.12.2009 112.617 EUR zur
Auszahlung bringen und 6,61% Rendite zu verzeichnen haben
wird! Passt dir da etwas nicht?

Das wäre zu schön!
Nur leider stimmt das nicht.
Versprechen tun das viele.
Einhalten keine einzige.
Die DeBeKa behauptet von sich die höchste Rendite aller Versicherungen zu haben: 5,7 %.

Meine Güte, die Zinsvorgaukelungen deiner Konstruktionen
müssen aber schon gewaltig auf dich abgefärbt haben!
Eine LV oder eine RV wird NIEMALS aufgrund eines (abstrakten)
Zinses abgeschlossen!

Auch hier träumst Du: fast jeder Kunde, der eine LV abschließt macht das um mal davon leben zu können. Und glaubt dem Vertreter, der ihm sagt, dass er 129.987.53 Cent bekommen wird.
Ich kann mich auch noch gut erinnern, als die Versicherungen mit 12 % und mehr jonglierten.

Ein Trugschluss, den ich schon mehrfach mit Hilfe von
Versicherungsbenachrichtungen über den augenblicklichen
„Kontostand“ mehrerer Kunden nachweisen konnte.

Den Nachweis erbringst du wahrscheinlich vorzugsweise am
liebsten in den ersten 5 Jahren!

Und schon wieder urteilst Du aus dem hohlen Bauch heraus: nein, die LVs liefen schon 20 Jahre und mehr!

Auch WISO u.ä. Sendungen haben dies bestätigt. So ist z.B.
eine Rentenversicherung, also eine Versicherungsart, die keine
Risikoanteile hat, erst ab einem Alter von über 93 Jahren
(!!!) rentabel.

Ist doch kikifatz und schon lange widerlegt - wenn ich
natürlich die schlechteste Gesellschaft und dann noch die
MINDESTverszinsung als Grundlage nehme -…ein
Lacherfolg!

Leider nein, auch wenn Du das gerne so sehen willst. Ich halte nicht allzuviel von den Ergebnissen von WUSO, Finanztest, PlusMinus. Doch auch die haben zwischendurch Recht.

Nein, Lebensversicherungen haben keinen Sinn mehr.

Ich bin auch nicht mehr für den Abschluss von
Lebensversicherungen, aber die vor 2005 abgeschlossenen waren
unschlagbar! Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, hier
ging/geht es immer um das Thema „alte, schon bezahlte, evtl.
auch steuerfreie“ LVn zu kündigen, zu verkaufen oder weiter zu
besparen.

Auch die alten sind nicht rentabel. Das beste ist (in den meisten Fällen) diese zu verkaufen (nicht kündigen)… so es von der Summe her möglich ist. Hier kann man noch gutes Geld daraus machen und viele Verluste ausgleichen.
Aber das ist ein anderes Thema.

Von Neuabschlüssen schreibst nur immer wieder du und
der komische Sachwerte-Onkel.

Bleibe sachlich!

Die kann

man sich selbst erstellen: Kapitalanlage mit breiter Streuung
und guter Absicherung + einer Risikoversicherung (wenn nötig).

Das ist richtig, aber dies alles scheinst du niemals bieten zu
können, wenn ich mir „deine“ Produkte i. d. Vergangenheit so
betrachtet habe!

Meine Produkte haben es bisher bewiesen. Wir diskutieren aber hier nicht über meine Angebote sondern über das Thema: soll man eine LV „wegwerfen“ die bisher nichts gebracht hat und vermutlich auch in Zukunft nicht bringen wird?
Ist ein Ende mit Schrecken nicht besser als ein Schrecken ohne Ende?
Deine? Bei der LV-Hörigkeit ist das fraglich. :smile:

Versprechungen auf eine Phantasierendite können hohe
Provisonen und „Totalverlust möglich“ eben nicht ausreichend
kompensieren!

Das solltest Du den Versicherungen sagen.
Grüße
Causa
Du hast hoffentlich ein hohe Vermögensschadenversicherung? Die wirst Du in Zukunft gut brauchen! :smile:

Hallo Causa,

Eine Rendite von 6,61 % p.a. ist bei LV-Versicherungen
illusorisch.

Ich habe geschrieben, dass der Spitzenreiter nach 30 J. LZ u.
1.200 EUR Jahresbeitrag zum 31.12.2009 112.617 EUR zur
Auszahlung bringen und 6,61% Rendite zu verzeichnen haben
wird! Passt dir da etwas nicht?

Das wäre zu schön!
Nur leider stimmt das nicht.
Versprechen tun das viele.
Einhalten keine einzige.

sei mir nicht böse, darf ich so langsam an gewissen Fähigkeiten zweifeln?
Jetzt zum DRITTENMAL: Das sind Zahlen die unumstößlich sind - DIE KOMMEN JETZT WIRKLICH ZUM 31.12.2009 auf den Tisch. Die sind NICHT MEHR VERÄNDERBAR. Die festgelegten Verzinsungen der Gesellschaften stehen für 2009 fest und damit sind die Ablaufleistungen jetzt schon bekannt! Nochmals, DAS SIND KEINE VERSPRECHUNGEN ;, DAS SIND ABLAUFLEISTUNGEN DIE ZUM 31.12.2009 WIRKLICH RAUSKOMMEN!!!
Puuh! Bitte begreife es jetzt ENDLICH!

Ich kann mich auch noch gut erinnern, als die Versicherungen
mit 12 % und mehr jonglierten.

Wunderschön, wenn man so wenig Ahnung hat! Da geht/ging es um FONDSlebensversicherungen (bot und bietet meine Firma nicht an)! Da konnte man das Blaue vom Himmel versprechen, etwa in gleicher Art und Weise wie du deine Produkte an den Mann/Frau bringst!

Ein Trugschluss, den ich schon mehrfach mit Hilfe von
Versicherungsbenachrichtungen über den augenblicklichen
„Kontostand“ mehrerer Kunden nachweisen konnte.

Den Nachweis erbringst du wahrscheinlich vorzugsweise am
liebsten in den ersten 5 Jahren!

Und schon wieder urteilst Du aus dem hohlen Bauch heraus:
nein, die LVs liefen schon 20 Jahre und mehr!

So wie ich dich inzwischen einschätze, hast du zum Vergleich die GarantieRKW verwendet, „vergessen“ dass bei Ablauf Schlußgewinnanteile gezahlt werden würden, dass Riskoleistungen dabei waren (z.B. Todesfall und Berufsunfähigkeit), dass eine STEUERFREIE Auszahlung erfolgen würde (was eine andere, zu versteuernde Anlage erst einmal kompensieren muss)und, und, und…kennen wir alles!

Auch WISO u.ä. Sendungen haben dies bestätigt. So ist z.B.
eine Rentenversicherung, also eine Versicherungsart, die keine
Risikoanteile hat, erst ab einem Alter von über 93 Jahren
(!!!) rentabel.

Ist doch kikifatz und schon lange widerlegt - wenn ich
natürlich die schlechteste Gesellschaft und dann noch die
MINDESTverszinsung als Grundlage nehme -…ein
Lacherfolg!

Leider nein, auch wenn Du das gerne so sehen willst. Ich halte
nicht allzuviel von den Ergebnissen von WUSO, Finanztest,
PlusMinus. Doch auch die haben zwischendurch Recht.

LEERER geht´s wohl nicht!
Sag mir (uns) doch, auf welcher Grundlage „dein“ Wiso-Bericht basiert! Ich hab´s dir gesagt!

Nein, Lebensversicherungen haben keinen Sinn mehr.

Ich bin auch nicht mehr für den Abschluss von
Lebensversicherungen, aber die vor 2005 abgeschlossenen waren
unschlagbar! Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, hier
ging/geht es immer um das Thema „alte, schon bezahlte, evtl.
auch steuerfreie“ LVn zu kündigen, zu verkaufen oder weiter zu
besparen.

Auch die alten sind nicht rentabel. Das beste ist (in den
meisten Fällen) diese zu verkaufen (nicht kündigen)… so es
von der Summe her möglich ist. Hier kann man noch gutes Geld
daraus machen und viele Verluste ausgleichen.
Aber das ist ein anderes Thema.

Das musst du mir mal beweisen! Ich hoffe stark, dass die Beratungsdoku noch mehr zum Tragen kommt, dass man solchen Leuten wie dir das Handwerk legen kann! Z.B. 20 Jahre alte, voll bezahlte, steuerfreie Altersversorgungen zu eliminieren und, nur der eigenen Kohle wegen, in windige unsichere Anlagen einzubauen!

Von Neuabschlüssen schreibst nur immer wieder du und
der komische Sachwerte-Onkel.

Bleibe sachlich!

Verzeihung, was ist daran unsachlich? Das Thema drehte sich immer um „Alt-Abschlüsse“!

Du hast hoffentlich ein hohe Vermögensschadenversicherung? Die
wirst Du in Zukunft gut brauchen!

Da ich Angestellter bin, brauche ich mal, von der Haftung her, gar keine! Ich bräuchte auch sonst keine - warum auch!?
Kann es aber sein, dass du Selbstgespräche geführt hast? Wenn du einen Kunden von mir reingelegt hättest, wäre es schon ein Fall für deine, hoffentlich sehr hohe, Vermögensschadenshaftpflicht!
So wie ich deine Vorgehensweise inzwischen einschätze, dürftest du mir nicht sehr oft über den Weg laufen, ansonsten könntest du dir bald einen anderen Job suchen!