Hallo Causa.
bevor ich mich auch bei dir ausklinke, noch einige Bemerkungen:
Hallo cooler,
fast so lange bin ich in diesem Geschäft.
Ich kenne die Versicherungen und ihre Praktiken.
wieder eine lächerliche Phrase! Wie willst du, als „normaler Anlagenkonstuktionen-Verkäufer“ die Praktiken von ca. 130 Vers.Ges. kennen!? Unsere z.B. kannst du nicht mal vom Ansatz her kennen, sonst würdest du nicht solche Dinge schreiben!
Eine Rendite von 6,61 % p.a. ist bei LV-Versicherungen
illusorisch.
Ich habe geschrieben, dass der Spitzenreiter nach 30 J. LZ u. 1.200 EUR Jahresbeitrag zum 31.12.2009 112.617 EUR zur Auszahlung bringen und 6,61% Rendite zu verzeichnen haben wird! Passt dir da etwas nicht?
Das kann man allerhöchstens noch mit dem Sparanteil aber nicht
mit dem Einzahlungbetrag erreichen.
Und hier liegt schon der Betrug. Was glaubt der Kunde wenn er
eine Versicherung abschließt? Er glaubt, dass sein
eingezahltes Geld mit 2,25 % mindestverzinst ist und lt.
Gesellschaft 5,7 % erwirtschaftet.
Meine Güte, die Zinsvorgaukelungen deiner Konstruktionen müssen aber schon gewaltig auf dich abgefärbt haben!
Eine LV oder eine RV wird NIEMALS aufgrund eines (abstrakten) Zinses abgeschlossen! Im (früher Angebot) Produktinformationsblatt stehen die vom Kunden gewünschten Zusatzleistungen (z.B. Todesfall, BUZ,usw.), dann die Garantieleistung und die Ablaufleistung mit dem derzeit festgelegten Gesamtzins. Und jetzt kommt eine große Überraschung für dich: In den Ablaufleistungen sind ALLE Kosten schon berücksichtigt. Vergleiche tätigt man also nicht über den Zins, sondern über die ausgewiesene (Garantie)Ablaufleistung (es ist durchaus möglich, dass eine Gesellschaft, die höher verzinst aus Kostengründen weniger auszahlen kann)
Nur ein Naiver kommt auf die Idee eine LV/RV am Zins festzumachen!
Ein Trugschluss, den ich schon mehrfach mit Hilfe von
Versicherungsbenachrichtungen über den augenblicklichen
„Kontostand“ mehrerer Kunden nachweisen konnte.
Den Nachweis erbringst du wahrscheinlich vorzugsweise am liebsten in den ersten 5 Jahren! (LOL) Logisch, da die Abschlusskosten deiner Anlagen noch (beiner 30j. LZ) noch im 30.sten Jahr abgezogen werden, sind sie bei dem Vers.Produkt nach 5 Jahren Geschichte! (Ich kann mir jetzt gut vorstellen wie du arbeitest)
Auch WISO u.ä. Sendungen haben dies bestätigt. So ist z.B.
eine Rentenversicherung, also eine Versicherungsart, die keine
Risikoanteile hat, erst ab einem Alter von über 93 Jahren
(!!!) rentabel.
Ist doch kikifatz und schon lange widerlegt - wenn ich natürlich die schlechteste Gesellschaft und dann noch die MINDESTverszinsung als Grundlage nehme -…ein Lacherfolg!
Nein, Lebensversicherungen haben keinen Sinn mehr.
Ich bin auch nicht mehr für den Abschluss von Lebensversicherungen, aber die vor 2005 abgeschlossenen waren unschlagbar! Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, hier ging/geht es immer um das Thema „alte, schon bezahlte, evtl. auch steuerfreie“ LVn zu kündigen, zu verkaufen oder weiter zu besparen. Von Neuabschlüssen schreibst nur immer wieder du und der komische Sachwerte-Onkel.
Heutzutage gibt es sehr viel interessantere und steuerbegünstigte Versicherungsprodukte, die je nach Klientel unschlagbar sind!
Die kann
man sich selbst erstellen: Kapitalanlage mit breiter Streuung
und guter Absicherung + einer Risikoversicherung (wenn nötig).
Das ist richtig, aber dies alles scheinst du niemals bieten zu können, wenn ich mir „deine“ Produkte i. d. Vergangenheit so betrachtet habe!
Versprechungen auf eine Phantasierendite können hohe Provisonen und „Totalverlust möglich“ eben nicht ausreichend kompensieren!
Gruß cooler
P.S. Mit welchen Zinsversprechungen bringst du eigentlich deine Konstrukte an den Mann/Frau?
Wenn also dies deiner Meinung schon Betrug ist, dass in einer LV z.B. die Todesfallleistung, die Berufsunfähigkeitsleistung, usw. nicht kapitaltragend verzinst wird (was jeder „normale“ Kunde weiß), wie würdest du dann deine Zinsversprechungen bezeichnen, und wovon gehen die aus? Vom Anlagebetrag des Kunden oder vom Anlagebetrag nach Abzug der Kosten, und, und, und…?