Lebensversicherung(en) - was tun?

Hallo,
ob Honorarberater oder Verbraucherschutz ist völlig egal, es gibt keine zus. Infos mehr. Die Sache ist klar und die Argumente sind hier diskutiert!
Wenn du allerdings meinst, dass ein Pantasiefonds solch eine hohe Wersteigerung hat, dass du deine alte (aufgrund der Privilegien) sehr gute Altersversorgung eliminieren kannst, dann tu es!

Gruß cooler

Team: Vollzitat gelöscht

Du hast es richtig und rechtzeitig erkannt. Als Beamter bist Du vermutlich für die Rente einschl. Riester überversorgt, überversichert und zu einseitig positioniert. Mach Dir ein Bild, was Du als Pensionär zusätzlich brauchen wirst (beachte dabei die Inflation!), berücksichtige ggf. die ersten beiden oder drei genannten Versicherungen, aber ohne Dynamik, kündige den Rest und geb das zusammen mit neuen Mitteln in gut strukturierte eigene Anlagen. Und beachte dabei die zum Jahresende kommende Abgeltungssteuer.
Evtl. noch eine zusätzliche Risiko-LV nach Deinen Gegebenheiten.
Das war alles ganz schnell aus dem Gefühl heraus, ohne Dich analysiert zu haben, daher bitte nur als Idee verstehen, die geprüft werden sollte.

Gruß
Boris

Team: Vollzitat gelöscht

Hallo,

also gut, was ich nun als allererstes tun werde ist die
Dynamik zunächst für das nächste Versicherungsjahr bei allen
meinen Versicherungen zu stoppen.

Sehr gute Idee! Wenn man später die seiner Meinung nach richtige Strategie gefasst hat, kann man sie ja wieder reinnehmen. Allerdings wurde weiter oben schon einmal erwähnt, dass bei jeder Erhöhung der freundliche Vertreter seinen Anteil bekommt. Und damit diese weiter unten von Ihnen erwähnten Verluste neu eintreten. Wenn Ihnen das Spaß macht, können Sie die Dynamik freilich auch drin lassen.

Kündigen kommt für mich eigentlich überhaupt nicht in Frage,
zu sehr würden mir meine Verluste weh tun aufgrund des
wesentlich niedrigeren Rückkaufswertes. Und zudem, selbst wenn
ich kündige und dann den Rückkaufswert in einen AF oder
ähnliches stecke, da müsste ich auch schließlich einen
gewaltig langen Atem haben, bis ich soviel im Plus bin, dass
ich zumindest meine eingezahlten Beiträge wieder drinnen habe.

Na huch, habe ich nicht weiter oben geschrieben, dass Sie vergleichen sollen? Was glauben Sie, müssen Sie für einen langen Atem haben, um mit der bestehenden Anlageform diese Verluste auszugleichen? Eine Versicherung legt konservativer an als ein Aktienfonds, da ist die Chance kleiner.
Nehmen Sie sich einen Zettel und einen Stift und rechnen Sie alle drei Varianten durch.
Machen Sie sich schlau, was an Vergangenheitswerten LANGFRISTIG erzielt wurde, ähnlich wird es auch in Zukunft sein. Und lassen Sie sich nicht von solch klugen Aussagen beeinflussen, dass Aktien Teufelswerk und völlig unsicher sind. Wenn man gierig wird und sich von Panikmache anstecken lässt, stimmt das. Aber wer informiert investiert und sich nicht wie die Lemmingherde verhält, hat diese Risiken vermieden. Und so ganz nebenbei, achten Sie darauf, dass Sie Ihr Geld streuen, da ist so ein bisschen Hoch-und-Runter nicht sooo dramatisch.
Auch wenn Cooler mit der Telekomaktie immer wieder beweist, dass er Recht hat :smile:))

Beitragsfreistellen, bitte nennt mir doch mal vernünftige
Argumente dagegen oder dafür. Was sind die genauen
Konsequenzen?

Rechnen :wink:

Danke im Voraus für die Rückantworten

Grüße

Bitte

Furchtbar, das stimmt.
Haben Sie schon mal ausgerechnet, was Sie bisher verbrannt haben?
Was Ihr freundlicher Versicherungsvertreter bisher einkassiert hat?
Oder die Gesellschaft des Vertreters? Gehen Sie mal von 3-5% der gesamten Beitragssumme aus, da liegen Sie supergut. Böse Zungen murmeln in manchen Fällen von bis zu 15%. Nur, um mal einen Vergleich zu haben.
Damit wissen Sie auch, wo diese Anfangsverluste stecken.
Bevor jetzt manch schlauer Versicherungsvertreter rummeckert: auch Aktienfonds haben Kosten. Ausgabeaufschläge allerdings nur dann, wenn Sie auch Anteile erwerben. Und nicht für die Anteile, die Sie in den nächsten 30 Jahren erwerben wollen.
Managementgebühren fallen auch an, die sind nicht zu verachten. Allerdings arbeiten auch unsere Versicherungen nicht ganz umsonst :wink:
Lesen Sie sich einfach etwas ein, das erleichtert auch die Kommunikation mit dem Honorarberater etwas, denn auch hier ist nicht alles gut, was gut kostet.

Furchtbar, das stimmt.
Haben Sie schon mal ausgerechnet, was Sie bisher verbrannt
haben?
Was Ihr freundlicher Versicherungsvertreter bisher einkassiert
hat?
Oder die Gesellschaft des Vertreters? Gehen Sie mal von 3-5%
der gesamten Beitragssumme aus, da liegen Sie supergut. Böse
Zungen murmeln in manchen Fällen von bis zu 15%. Nur, um mal
einen Vergleich zu haben.
Damit wissen Sie auch, wo diese Anfangsverluste stecken.
Bevor jetzt manch schlauer Versicherungsvertreter rummeckert:
auch Aktienfonds haben Kosten. Ausgabeaufschläge allerdings
nur dann, wenn Sie auch Anteile erwerben. Und nicht für die
Anteile, die Sie in den nächsten 30 Jahren erwerben wollen.

Tja, jetzt kommst du der Sache schon näher. Die LV ist bezahlt, der Aktienfonds eben noch nicht!
Was deine 15% anbelangt? Hast du derzeit Fieber, bist du krankgeschrieben?

Managementgebühren fallen auch an, die sind nicht zu
verachten. Allerdings arbeiten auch unsere Versicherungen
nicht ganz umsonst :wink:

Und die furchtbaren Umschichtungskosten, die nicht veröffenlicht werden müssen!

Lesen Sie sich einfach etwas ein, das erleichtert auch die
Kommunikation mit dem Honorarberater etwas, denn auch hier
ist nicht alles gut, was gut kostet.

In seinem Fall braucht er sich nicht mehr einlesen, der Vorgang ist super einfach!
LV= Kosten bezahlt, neuer Aktienfonds = neue, große Kosten. LV = steuerfrei, neuer Aktienfonds = Abgeltungssteuer. LV = großes Sicherheitspotential incl. Garantie, neuer Aktienfonds = wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist, keinerlei Garantie.Lv= Todesfallvers.schutz dabei, neuer Aktienfonds= Todesfallvers.schutz müsste noch extra abgeschlossen werden, um einen RICHTIGEN Vergleich herzustellen (Fragesteller könnte ja mal heiraten wollen)

Gruß cooler

Jaja, immer die gleiche alte Leier.
Ich empfehle dem Fragesteller trotzdem eine tiefergehende Lektüre.
Vielleicht ist ja von dem ein oder anderen Schreiberling die sichere Meinung falsch.
Letztendlich ist er selbst für sein Geld verantwortlich, ihm hier seine persönliche Meinung aufdrücken zu wollen ist höchst verantwortungslos.
Er möge doch bitte mit seinen Kenntnissen den Vergleich anstellen, dann muss er später auch keine Leute dafür verfluchen.

Amen!

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