Lebensversicherung kündigen

Hallo zusammen,

ich zahle seit ca. 4 Jahren im Durchschnitt 250 DM monatlich in eine Kapitallebensversicherung der AXA Lebensversicherungs AG ein. Jetzt habe ich gelesen, dass es durchaus Sinn machen könnte die LV zu kündigen und das Geld alternativ anzulegen, da man von den LV wohl nach den Turbulenzen nicht mehr als die Garantieverzinsung bekommen würde.

Wie sehen das die Profis?

Danke & Gruß
Falckus

Moin!

ich zahle seit ca. 4 Jahren im Durchschnitt 250 DM monatlich
in eine Kapitallebensversicherung der AXA Lebensversicherungs
AG ein. Jetzt habe ich gelesen, dass es durchaus Sinn machen
könnte die LV zu kündigen und das Geld alternativ anzulegen,
da man von den LV wohl nach den Turbulenzen nicht mehr als die
Garantieverzinsung bekommen würde.

Wie sehen das die Profis?

Etwas anders, ich bin allerdings auch nicht der unbedingte LV-Profi :smile:

Aber eines ist Fakt, auch wenn derzeit meist nur auf den Klassischen LV rumgehackt wird. Die garantierte Mindestverzinsung wird Dir zum Ende der Laufzeit gezahlt. Das mag nun nicht die Spitzenrendite sein, aber auf jeden Fall ist es besser, als ein heftiger Verlust oder gar die Kümmerlingszinsen eines Sparbuchs.

Eine Klassische LV hat den Vorteil, einen gewissen Hinterbliebenenschutz zu garantieren und gleichzeitig zum Vermögensaufbau beizutragen. Und das ganze bei Einhaltung der Voraussetzungen auch noch steuerfrei.

Es ist eigentlich allgemein bekannt, das LV abschlußseitig kostenintensiv sind. Die Wertentwicklung einer LV ist in den ersten Jahren immer tendenziell negativ. Das bedeutet, das von Deinen Beiträgen zunächst die Abschlußkosten, die Verwaltungskosten und der Todesfallschutz finanziert werden. Erst nach Ablauf einer gewissen Zahl von Jahren ergibt sich unterm Strich dann eine merkliche Vermögensansammlung, in der Regel wird diese zum Ende der Laufzeit hin sehr stark ansteigen.
Beim Abschluß des Vertrages sollte Dir dies auch vom Vertreter bzw. Makler erklärt worden sein.

Einen Überblick über die aktuelle Wertentwicklung bekommst Du jährlich von Deinem Versicherer zugesandt. Der dort ausgewiesene Rückkaufswert stellt die Summe dar, die Dir bei sofortiger Auszahlung nach einer Kündigung in Aussicht stehen würde. Nach einer Laufzeit von gerade mal vier Jahren dürfte dieser Rückkaufswert erstens doch noch sehr weit unter den von Dir bisher eingezahlten Beiträgen liegen. Und zweitens müßtest Du auf diesen geringen Betrag auch noch Steuern abdrücken, weil die Mindestlaufzeit für die Steuerfreiheit (12J) nicht erfüllt ist.

Wenn Du jetzt also nach vier Jahren kündigst, hast Du grob überschlagen knapp 12.000 Mark eingezahlt. Bekommen würdest Du wahrscheinlich höchstens ein Viertel davon. Läßt Du aber den Vertrag weiterlaufen wie bisher, kannst Du davon ausgehen, das Du die garantierte Versicherungsleistung auch ausgezahlt bekommst. Die derzeit durch sämtliche Boulevardblätter geisternden Horrormeldungen, das angeblich die Versicherer ihre Garantieverpflichtungen nicht erfüllen würden, entbehren jeglicher Grundlage. Ein einmal abgeschlossener Vertrag, in dem eine Garantieverzinsung angegeben wurde, wird auch genau so erfüllt. Für Neuverträge jedoch wird die Garantieverzinsung künftig abgesenkt werden, weil diese eben nicht mehr zu erwirtschaften ist.

Was jedoch auch klar wird, ist die Tatsache, das viele Versicherer, die in der Vergangenheit mit überdimensionierten Überschußbeteiligungen geworben haben, jetzt schön doof dastehen. Diese „versprochenen“ Überschußbeteiligungen, die den Kunden zum Teil bis zu 13% Gesamtrendite bringen sollten, sind nämlich keine Garantieleistung. Daneben steht immer dieser schöne Satz, das es sich dabei um prognostizierte Werte handelt, die für die Zukunft nicht garantiert werden können. Viele Kunden haben aber in den letzten Jahren anscheinend nur Dollarzeichen in den Augen gehabt und sich von solchen Versprechungen locken lassen. Die Versicherer dagegen, die sich auch in den letzten Jahren mit ihren Prognosen eher zurückhaltend gezeigt haben, dürften nun jedoch wieder etwas besser dastehen.

Dir kann ich nur empfehlen, den Vertrag keinesfalls zu kündigen. Das wäre dann wirkliche Geldvernichtung, die könntest Du auch einfacher haben. Die Vergangenheit und die sich daraus ergebenden Erfahrungen zeigen, das die typischen LV über einen langen Zeitraum hinweg immer eine Durchschnittliche Gesamtrendite von etwa 6 bis 7% erwirtschaftet haben. In etwa dieser Größenordnung wird sich wohl auch die zukünftig zu erwartende Realrendite bewegen. Der Wert ist IMHO nicht so schlecht, als das sich die Kündigung des Vertrages und der daraus resultierende Verlust rechnen würden.

Rechne doch einfach mal hoch, welche Rendite Du mit einer alternativen Anlage erwirtschaften müßtest, nur um erstens den Verlust durch die frühe Kündigung auszugleichen und um zweitens darüberhinaus noch eine gleichwertige Rendite zu haben.

Ich hoffe, Dir damit etwas geholfen zu haben. Weitere Fragen werde ich gern beantworten :smile:

Gruß vom

Dicken MD.

Hallo Flackus,

wenn Du Dir unsicher bist, was Du mit Deinem Vertrag machen sollst, habe ich vielleicht einen Tipp für Dich. In der Ausgabe Nr. 17 der Zeitschrift Capital, wurde die Möglichkeit angeboten, über den Bundesverband der Versicherungsberater (www.bvvb.de), für eine Gebühr von 80,-- Euro einen Policencheck durchführen zu lassen.
Bevor Du, wie bereits geschrieben, jede Menge Geld verlierst, ist dies vielleicht eine sinnvolle Investition.

Gruß
Nina

Danke Euch beiden! owt

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Hallo zusammen,

ich möchte den lobenden Worten meiner Vorredner mal etwas entegegenstellen.

Es ist ja nun ausreichend diskutiert, daß die KLV/PRV kein Sparvorgang ist, sondern ein Vertrag mit dem man sich ein Versprechen kauft, das man monatlich bezahlt. Der Preis für dieses Versprechen ist enorm hoch. Der Dicke hatte es bereits angesprochen.
Nun bleibt die Frage was mit den monatlichen Prämien so passiert. Ein großer Teil geht erstmal für Kosten und Risikoprämien drauf. Im Schnitt darf sich der Kunde über eine „Sparquote“ von 50-70% seiner Prämie freuen. Dieser Wert ist der RfB Wert. D.h., daß eben 50-70% seines Geldes seinem Vertrag angerechnet werden. Darauf, und nicht etwa auf die Monatsprämie wird dann die Garantieverzinsung und der Bonus gezahlt. Nehmen wir an, daß die Zinsen am Markt bei ca. 4,5% liegen und daß mit Aktien im Moment kein Geld zu verdienen ist. Dann bleiben noch Immobilien. Diese erwirtschaften z.B. 8% Rendite jedes Jahr. Jetzt möchte ich gern mal vorgerechnet bekommen wie dieser Vertrag noch effektiv 7% Rendite auf die Gesamtprämie erwirtschaften soll.
Es ist doch ein Märchen, daß dieses Konstrukt KLV sicher eine hohe Rendite bringen soll. Eine handvoll Versicherer haben ja schon damit zu tun die 3,25% Garantieverzinsung zu erreichen. Das ist keine Panikmache sondern Realität in Deutschland. In einschlägigen Sendungen wie „WiSo“ oder"PlusMinus" wurde von abgelaufenen Policen berichtet, die ca. 2,5% Rendite ergaben. Ein toller Wert!

Zu Deinem Fall. Wieso denn schlechtem Geld noch mehr gutes hinterher werfen?
Die KLV wird Dir wahrscheinlich rund 262 TDM bringen, bei einer Durchschnittsverzinsung von 5% und einer unterstellten Restlaufzeit von 30 Jahren.
Eine Geldanlage, die im Schnitt 8% p.a. bringt und jetzt beginnt wird in 30 Jahren ca. 355TDM erwirtschaften.
Hier ist unterstellt, daß Du keinen Pfennig aus der Kündigung bekommen würdest.

Es gibt aber noch andere Gründe die KLV nicht weiter zu führen.

  1. Unterschied Geldwert/Sachwert
  2. Verfügbarkeit
  3. Einflussnahme auf die Geldanlage

Das Geld der vier Jahre ist sowieso weg. Die Kündigung zeigt Dir bloß auf was bisher passiert ist. Ich meine: Lieber einen Fehler einsehen und korrigieren als den Fehler bis zum bitteren Ende durchstehen und sich dem „Ach hätte ich“ Club anzuschliessen.
Übrigens gibt es ein BGH Urteil vom letzten Jahr zum Thema Abschlusskosten. Ich kenne jemanden, der gerade viel Geld von seiner Versicherung bekommen hat, da diese auch die gesetzeswidrigen Regelungen in den Bedingungen hatte.

Bitte wäge also ab was wirklich besser ist. Ich habe jeden Tag mit diesem Thema zu tun und ägere mich wirklich über Postings, die empfehlen einen so jungen Vertrag weiter zu führen.
Ich kenne auch keinen KLV Besitzer, der nach einer vernünftigen Beratung noch an seiner Police festgehalten hat…

Viele Grüße
Christian

Hi Christian,

Danke für Deine ausführliche Antwort. Jetzt bin ich ja noch unsicherer als vorher. Den von Dir zitierten Schnitt habe ich erst neulich in meinem Depot durchgeführt und Werte mit hohen Verlusten verkauft. Inzwischen hätte mein Depot sich noch einmal halbiert, also ein richtiger Schritt.

Wenn ich aber jetzt meine Lebensversicherung kündige, habe ich dann tatsächlich ca. 12TDM umsonst eingezahlt nur damit das neue AXA Gebäude von einem Stararchitekten designed wurde? (Achtung: Haltlose Behauptung) Oder bekomme ich dann sowas um die 6TDM zurück und bewege mich damit im Rahmen meiner normalen Verluste mit einem Wert aus meinem Depot. Wäre also zu verkraften, …

Alternativ Anlage als Fondssparen in einen ImmoFonds oder anderen konservativen (Geldmarkt, Renten, …)?

Any idea?

Danke & Gruß
falckus

Hi Falckus,

Danke für Deine ausführliche Antwort. Jetzt bin ich ja noch
unsicherer als vorher. Den von Dir zitierten Schnitt habe ich
erst neulich in meinem Depot durchgeführt und Werte mit hohen
Verlusten verkauft. Inzwischen hätte mein Depot sich noch
einmal halbiert, also ein richtiger Schritt.

Ein Wertpapierdepot ist nicht mit einer KLV vergleichbar.

Wenn ich aber jetzt meine Lebensversicherung kündige, habe ich
dann tatsächlich ca. 12TDM umsonst eingezahlt nur damit das
neue AXA Gebäude von einem Stararchitekten designed wurde?
(Achtung: Haltlose Behauptung) Oder bekomme ich dann sowas um
die 6TDM zurück und bewege mich damit im Rahmen meiner
normalen Verluste mit einem Wert aus meinem Depot. Wäre also
zu verkraften, …

Frage doch einfachmal bei AXA nach, wie der Rückkaufwert heute ist. Das geht telefonisch, da alle Sachbearbeiter die Daten sofort im PC haben. Dann siehst du wieviel Verlust du machst.

Alternativ Anlage als Fondssparen in einen ImmoFonds oder
anderen konservativen (Geldmarkt, Renten, …)?

Also nach den o.g. Erfahrungen jetzt Fondsparen einzufüühren halte ich schlicht für unüberlegt.

Immo-Fonds: Da les doch mal, was gerade Jürgen Drews und anderen Promis passiert ist. diese anlageform asuzuwählen ist schwieriger als ne Aktie zu wählen.

Nen Geldmarktfonds Renten oder andere Anlagen bringen nicht mehr als deine KLV. Du kannst nicht von jetzt schlechten Tagen auf die laufzeit 30 Jahre schließen. irgendwann kommt auch wieder ein Boom. Kurzfristig ist aussteigen und wiedereinsteigen okay. Bei „langfristigen“ Anlagen ist halten immer besser.

Wenn du schon bei AXA anrufst, frage doch mal, ob du die KLV nicht ruhend stellen kannst und nach 12 Jahren läßt du sie dir "steuerfrei dann auszahlen. Bei mir hat das bei einer LV über 50.000 TSDM nach 15 Jahren aus eingezahlten 3000 brutto 6000 netto gemacht.

Die dann freiwerdende Sparrate kannst du dann ja einsetzen wie du lustig bist.

gruss
winkel

PS: Meine Jahrzehntelange Erfahrung sagt gegenüber der Behauptung des Finanzplanungsexperten, daß das Kündigen einer kurzlaufenden KLV Geldvernichtung ist. Wenn dann stilllegen!

Hi,

nicht das Kündigen sondern der Abschluß ist doch die Geldvernichtung. Wenn in der Police 3000 DM drin sind, dann wird dieser Betrag doch durch die Risikokosten jeden Monat weiter dezimiert. Der Ertrag wird bei der Restlaufzeit wohl kaum einen Ausgleich bringen. Dazu liegt das Geld das arbeiten könnte weitere 8 Jahre nutzlos rum.

Ich bin ja nun nicht Finanzplaner aus Spaß sondern habe das von der Piecke auf gelernt. Übrigens incl. Seminaren von Versicherungsmathematikern und Studien zur Kapitalflußrechnung.
Wo liegen denn Deine langjährigen Erfahrungen?

Gruß
Christian

Und das war jetzt eine vernünftige Beratung !!!

Leute die vor 15 Jahren ihr Geld in Fonds angelegt haben, haben heute etwas ganz tolles - TRÄNEN in den Augen, weil solche „Experten“ immer von 8% Rendite träumen.

Ähnlich geht es anderen die heute versuchen Ihre Renten-Immobile zu versilbern. Wenn es niemanden gibt der Ihnen die Antweile aus
dem Immo-Fonds abkauft, weil es einfach keinen zweiten Markt gibt, den immer viele erträumt haben und das Haus keiner zum dem mal hochgerechnten Preis kaufen will oder kann, weil ein Sanierungsstau besteht ist wäre eine tolle Rendite gewesen.

FRAGE: wie bewertet in % ein „Bankexperte“ z.B. den hier
vielleicht nicht enthaltenen Bestandteil der
Beitragsbegfreiung bei BUZ.
Nehmen wir einmal an die KLV muß nach 5 Jahren
beitragsfrei weitergeführt werden ?

Rendite in % = ???

Das würde sicher nicht nur mich stark interessieren !!

Kalle

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

die KLV war schon immer eine undurchsichtige Verquickung von 2 Dingen, die nichts miteinander zu tun haben: Absicherung Hinterbliebener im Todesfall und Kapitalbildung. Diese Kombination von 2 verschiedenen Stiefeln zu einem Paar erschien vielen Leuten attraktiv, weil Hochglanzprospekte mit Zahlenmaterial aus den Aufbau- und Wachstumsjahren eine ordentliche Rendite versprachen. Die Sache hatte eigentlich nur den Vorteil, daß man sich um nichts zu kümmern brauchte und daß der Vertreter eine fette Provision einstrich. Schon immer war es aber so, daß die getrennte Betrachtung von Todesfallrisiko und Kapitalbildung zum erheblich besseren Ergebnis geführt hat.

Wie nachteilig, geradezu dubios, die so beliebte KLV tatsächlich schon immer war, fällt vielen erst jetzt auf. Dann pack die Gelegenheit beim Schopfe und kündige den Vertrag. Ich würde den Vertrag ganz unabhängig davon kündigen, was Du an Rückkaufwert heraus bekommst. Es war schon immer ein dunkles Loch, in dem das Geld gutgläubiger Leute verschwand, nun wirf nicht noch mehr Geld hinein.

Es ist so gut wie überall gültig: Keine Kombi-Angebote annehmen! Wer eine Zeitschrift kaufen will und außerdem eine Waschmaschine braucht, verquickt diese Dinge aus guten Gründen nicht. So ist es überhaupt nicht einzusehen und gestaltet die Sache nur unüberschaubar, wenn man Kapital ansparen will und dafür eine Lebensversicherung abschließt. Es ist nicht begründbar, beide Vorgänge in einem Zug zu erledigen.

Gruß
Wolfgang

Und das war jetzt eine vernünftige Beratung !!!

Nein das war keine Beratung sondern meine Meinung zum Thema. Ich kann gar nicht beraten, da ich nur sehr wenige Infos habe.

Leute die vor 15 Jahren ihr Geld in Fonds angelegt haben,
haben heute etwas ganz tolles - TRÄNEN in den Augen, weil
solche „Experten“ immer von 8% Rendite träumen.

Ein Tipp: Kaufe Dir mal ein Finanzheft mit einem 15 Jahres Performacevergleich und schaue mal genau nach.

Ähnlich geht es anderen die heute versuchen Ihre
Renten-Immobile zu versilbern. Wenn es niemanden gibt der
Ihnen die Antweile aus
dem Immo-Fonds abkauft, weil es einfach keinen zweiten Markt
gibt, den immer viele erträumt haben und das Haus keiner zum
dem mal hochgerechnten Preis kaufen will oder kann, weil ein
Sanierungsstau besteht ist wäre eine tolle Rendite gewesen.

Das habe ich ja nie bestritten.

FRAGE: wie bewertet in % ein „Bankexperte“ z.B. den hier
vielleicht nicht enthaltenen Bestandteil der
Beitragsbegfreiung bei BUZ.
Nehmen wir einmal an die KLV muß nach 5 Jahren
beitragsfrei weitergeführt werden ?

Rendite in % = ???

Das würde sicher nicht nur mich stark interessieren !!

Wie meinst Du das? Willst Du den Risikoanteil für die BUZ wissen? Bei Beitragsfreistellung gibts den nicht mehr.

Es wäre aber sehr nett, wenn Du auch andere Meinungen respektieren würdest und nicht gleich Alles als Unsinn abtun würdest. Den Bankexperten brauchst Du nicht in Stiche setzten. Aus Deinem Posting kann ich Deine Kompetenz zu dem Thema auch nicht unbedingt herauslesen.

Gruss
Christian

Und das war jetzt eine vernünftige Beratung !!!

Nein das war keine Beratung sondern meine Meinung zum Thema.
Ich kann gar nicht beraten, da ich nur sehr wenige Infos habe.

Leute die vor 15 Jahren ihr Geld in Fonds angelegt haben,
haben heute etwas ganz tolles - TRÄNEN in den Augen, weil
solche „Experten“ immer von 8% Rendite träumen.

Ein Tipp: Kaufe Dir mal ein Finanzheft mit einem 15 Jahres
Performacevergleich und schaue mal genau nach.

Stimmt, da steht dann drin daß fast alle in den letzten zwei Jahren abgestürzt sind ( einige sind mitlerweile auf dem Weg der Erholung).
Mann und auch Frau kann das z. B. daramn sehen daß die bösen Lebensversicher ALLE ihr Überschußprognosen reduziert haben, wegen z. B. der Performancevergleiche in den Finanzzeitungen !!

Ähnlich geht es anderen die heute versuchen Ihre
Renten-Immobile zu versilbern. Wenn es niemanden gibt der
Ihnen die Antweile aus
dem Immo-Fonds abkauft, weil es einfach keinen zweiten Markt
gibt, den immer viele erträumt haben und das Haus keiner zum
dem mal hochgerechnten Preis kaufen will oder kann, weil ein
Sanierungsstau besteht ist wäre eine tolle Rendite gewesen.

Das habe ich ja nie bestritten.

FRAGE: wie bewertet in % ein „Bankexperte“ z.B. den hier
vielleicht nicht enthaltenen Bestandteil der
Beitragsbegfreiung bei BUZ.
Nehmen wir einmal an die KLV muß nach 5 Jahren
beitragsfrei weitergeführt werden ?

Rendite in % = ???

Das würde sicher nicht nur mich stark interessieren !!

Wie meinst Du das? Willst Du den Risikoanteil für die BUZ
wissen? Bei Beitragsfreistellung gibts den nicht mehr.

Wenn heute kluge Leute (Banker machen das sehr gern als Vergleich zu den tollen Renditen bei z. B. AKTIENFONDS) die Rendite einer Kapital- oder Rente-Versicherung ermitteln gibt es als Ergebnis einen %-Satz.
Wie wird der %-Satz ermittelt beim mitbestehen einer BUZ-Absicherung (Beitragsbefreiung), wenn der Versicherte nach z. B.
2, 5 oder 10 Jahren berufsunfähig wird, dann seinen Beitrag nicht weiterbezahlen muß und zum Ablauf der Versicherung dennoch sein zumindest garantiertes Geld plus eine magere Rendite ausgezahlt bekomme ??

Und wie hoch ist die Rendite wenn der Gleiche in ähnlicher Zeit
keinen Beitrag mehr in seinen tollen Fonds einzahlen kann, weil
ihm einfach das Geld aus der vielleicht nicht vorhanden BUZ-Rente fehlt ??

Es wäre aber sehr nett, wenn Du auch andere Meinungen
respektieren würdest und nicht gleich Alles als Unsinn abtun
würdest. Den Bankexperten brauchst Du nicht in Stiche setzten.
Aus Deinem Posting kann ich Deine Kompetenz zu dem Thema auch
nicht unbedingt herauslesen.

Ich akzeptiere andere Meimnung sehr wohl und stelle eigentlich nur konkrete Fragen auf die ich dann aber bitte auch gern eine konkrete Antwort haben möchte und kein Gelaber lesen will.

DU hast jetzt hier dazu die Chance !!

Gruss
Christian

Gruß Kalle

Stimmt, da steht dann drin daß fast alle in den letzten zwei
Jahren abgestürzt sind ( einige sind mitlerweile auf dem Weg
der Erholung).

Du musst aber jetzt bitte auch bei den 15 Jahren bleiben von denen Du gesprochen hast. Dann wird das Bild ein anderes.

Mann und auch Frau kann das z. B. daramn sehen daß die bösen
Lebensversicher ALLE ihr Überschußprognosen reduziert haben,
wegen z. B. der Performancevergleiche in den Finanzzeitungen
!!

Na das ist ja mal eine Aussage! Was haben die Überschüsse der LV´s denn mit den Finanzzeitungen zu tun?

Wenn heute kluge Leute (Banker machen das sehr gern als
Vergleich zu den tollen Renditen bei z. B. AKTIENFONDS) die
Rendite einer Kapital- oder Rente-Versicherung ermitteln gibt
es als Ergebnis einen %-Satz.
Wie wird der %-Satz ermittelt beim mitbestehen einer
BUZ-Absicherung (Beitragsbefreiung), wenn der Versicherte nach
z. B.
2, 5 oder 10 Jahren berufsunfähig wird, dann seinen Beitrag
nicht weiterbezahlen muß und zum Ablauf der Versicherung
dennoch sein zumindest garantiertes Geld plus eine magere
Rendite ausgezahlt bekomme ??

Und wie hoch ist die Rendite wenn der Gleiche in ähnlicher
Zeit
keinen Beitrag mehr in seinen tollen Fonds einzahlen kann,
weil
ihm einfach das Geld aus der vielleicht nicht vorhanden
BUZ-Rente fehlt ??

Darum geht es Dir also. Wer sagt denn, daß diese Absicherung vergessen wird? Ich brauche keine KLV oder PRV um meine monatlichen Sparraten weiter bezahlt zu bekommen. In einem vernünftigen Finanzplanungskonzept ist das berücksichtigt.

Ich akzeptiere andere Meimnung sehr wohl und stelle eigentlich
nur konkrete Fragen auf die ich dann aber bitte auch gern eine
konkrete Antwort haben möchte und kein Gelaber lesen will.

Ich laber hier nicht rum. Wenn Du Deine Fragen verständlich stellen würdest, dann wäre das besser. Aber was willst Du denn mit diesen reißerischen Postings eigentlich erreichen?
Irgendwie hörst Du Dich wie ein Struki an.

DU hast jetzt hier dazu die Chance !!

Danke!

Gruß
Christian

Ich bin ja nun nicht Finanzplaner aus Spaß sondern habe das
von der Piecke auf gelernt. Übrigens incl. Seminaren von
Versicherungsmathematikern und Studien zur
Kapitalflußrechnung.
Wo liegen denn Deine langjährigen Erfahrungen?

Anmerkungen:

  1. Seit wann gibt es den anerkannten Ausbildungsberuf eines
    Finanzplaners?
    Das ist eine nicht geschützte Bezeichnung.
    Jeder darf sich so nennen.

  2. Seminare werden von allen seriösen Beratern in der Finanz-
    diestleistungsbranche regelmäßig besucht.

  3. Was heißt langjährig?

Ich empfehle einen Blick auf die Homepage. Es gibt auch die Möglichkeit diese Seite mit diversen anderen zu vergleichen. Hier kann sich jeder sein eigenes Bild machen.

Gruß

apo

Nun da würd ich nochmal die Lehre wiederholen:

nicht das Kündigen sondern der Abschluß ist doch die
Geldvernichtung.

D.H., daß 4 Jahre mal 250 DM pro Monat also 4800 Mark eingezahlt sind.

1.Was kommt denn dabei raus, wenn er jetzt auszahlen läßt?
2.Was kommt dabei raus, wenn er die Versicherung nicht nur beitragsfrei stellt, sondern sie ruhen läßt? (Dann gehen nämlich keine Risikobeiträge mehr ab!
3. Wie soll er den Auszahlungsbetrag anlegen, damit er sicher die Rendite erhält, die das Ruhen der KLV erbringt?

Wenn in der Police 3000 DM drin sind, dann

wird dieser Betrag doch durch die Risikokosten jeden Monat
weiter dezimiert.

Da würd ich nochmal die Versicherungen fragen. Denn es gibt beide Möglichkeiten: Mit weiterbestehendem LV-Schutz oder nur Kapitaleinlage ohne Schutz.

Der Ertrag wird bei der Restlaufzeit wohl

kaum einen Ausgleich bringen. Dazu liegt das Geld das arbeiten
könnte weitere 8 Jahre nutzlos rum.

Wie sollte das Geld, ichschätze die Auszahlung auf maximal 2400 DM, denn 100% erarbeiten + die rendite von 3,5% die Ansparsumme bis in 8 Jahren? Hast du da einen Plan?

Ich bin ja nun nicht Finanzplaner aus Spaß sondern habe das
von der Piecke auf gelernt. Übrigens incl. Seminaren von
Versicherungsmathematikern und Studien zur
Kapitalflußrechnung.

Na sowas, einer der weiß, wo der Pfeffer wächst und argumentiert wie ein Allfinanzberater. Ein Fehler muß ja nicht weitergemacht werden! Damit wurden seit 1975 tausende Versicherung storniert und bei angeblich günstigeren Gesellschaften neu abgeschlossen.
Ich habe Kunden kennengelernt, die hatten bei jedem neuen Vertreter gekündigt und neu abgeschlossen und nach 10 Jahren Beitragszahlung Null rückkaufwerte erwirtschaftet!

Wo liegen denn Deine langjährigen Erfahrungen?

Finanz und Existenzgründungsberatung seit 1982! reicht dir das?

gruss
winkel