Lebensversicherung küngigen

Hallo, ich habe vor etwa 1,5 Jahren eine Kapital-Lebensversicherung abgeschlossen.
Nach einen Gespräch mit einem Kollegen, der sich etwas mit Finanzen auskennt, habe ich nun die Meinung, das ich das Geld lieber doch in einer anderen Vorsorge stecken sollte, das mehr Rendite verspricht.
Nun meine Frage:
Wie geht man bei einer Kündigung am besten vor? Es wird warscheinlich auch daraus rauslaufen, das ich womöglich kein Geld von der Versicherung zurück erstattet kriege, da mein Vertrag erst kurz läuft.

Wie läuft so eine Kündigung nach nur kurzer Laufzeit ab?

grüsse dominik

Guten Tag dominik,
wenn es so läuft wie in den meisten Fällen (vollverprovisionierter
Kapital-Leben-Tarif), dann kündigen Sie Ihren Vertrag gegenüber
der Gesellschaft (schriftlich) - nicht gegenüber dem Vermittler und
nach kurzer Zeit erhalten Sie Post. Wenn es sich um eine Gesellschaft handelt, die zumindest vordergründig um das Wohl des Kunden besorgt ist, dann wird da drin stehen, dass Sie sich alles noch einmal gut überlegen sollten, weil Sie im Kündigungsfall Geld verlieren.
Wenn es sich um eine Gesellschaft handelt, der auch dieser Aspekt gleich ist, dann bekommen Sie sofort die schriftliche Kündigungsbestätigung, aus der hervorgeht, dass man dies alles sehr bedauert. Möglicherweise im gleichen Schreiben wird dann stehen, dass
Ihr Rückkaufswert, Rückvergütungswert, Kündigungswert etc. leider bei
Null Euro oder unwesentlich darüber liegt, was damit zusammenhängt, dass Sie leider schon nach kurzer Laufzeit den Vertrag beenden.

Theoretisch gibt es die Möglichkeit, Ihren Vertrag auf dem Zweitmarkt für professionelle LV-Aufkäufer anzubieten. Dort sind die Chancen, einen höherern Preis zu erzielen, schwer abzuschätzen bis gegen Null laufend. Schwer abzuschätzen, weil die Firmen bei der Auswahl der Lebensversicherungsgesellschaften wählerisch sind. Gegen Null laufend
deswegen, weil dann nur wenig an dem Vertrag gegenüber einem solchen mit kurzer Restlaufzeit für die Aufkäufer zu verdienen ist.

Gruß
Günther

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Hallo,
deine erste Frage hätte lauten müssen „ist es sinnvoll eine LV, welche vor 2005 abgeschlossen wurde, zu kündigen und dafür eine andere Anlage zu installieren?“ Dann hätte ich dir geantwortet: „Ggf. überhaupt nicht!“
Bei welcher Gesellschaft ist deine LV ? Sind Zusatzvers. wie Berufsunfähigkeit, usw. in dieser LV ? Was schlägt dein Kollege mit seinen ETWAS Sachkenntnissen vor ? Kommt dein Kollege evtl. vom DVAG,AWD,OVB ? Was befähigt ihn so etwas vorzuschlagen ? Wenn er in der Branche arbeitet, was steht auf seiner Visitenkarte, evtl. Finanzberater,Finanzkaufmann,Vermögensberater, Finanzsachverständiger oder ähnlich wohlklingende Phantasie-Namen ?
Die Kündigung selbst bedarf dreier Zeilen - Kohle wirst du wahrscheinlich kaum bekommen !
Du kommst mir sehr jung und blauäugig vor - ich würde dir dringend raten, nicht mit dem Buchstaben Z zu beginnen, sondern wie es logisch ist mit A, d.h. erst überprüfen, dann handeln, nicht umgekehrt !

Gruß

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Hallo,
deine erste Frage hätte lauten müssen „ist es sinnvoll eine
LV, welche vor 2005 abgeschlossen wurde, zu kündigen und dafür
eine andere Anlage zu installieren?“ Dann hätte ich dir
geantwortet: „Ggf. überhaupt nicht!“

Meine Frage an dich, cooler: „Wann gedenkst Du deinen KAlender auf 2007 vorzustellen? 1,5 Jahre vor heute ist 2005, nicht 2004. Es handelt sich also nicht um eine steuerfreie LV!“

Frank Wilke

Du hast ja so Recht, Frankie ! Trotzdem 1 1/2 Jahre sind 1 1/2 Jahre ! Was hat wohl der sich ETWAS auskennende Kollege empfohlen ?

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Du hast ja so Recht, Frankie ! Trotzdem 1 1/2 Jahre sind 1 1/2
Jahre ! Was hat wohl der sich ETWAS auskennende Kollege
empfohlen ?

Frankie?? So hat mich mein Opa immer genannt, bevor er mir das Werther’s Echte … aber das ist eine andere Geschichte :wink:

Der sich ETWAS auskennende Kollege kennt sich vermutlich ebenso gut mit Finanzen, Versicherungen, Geldanlage und Beteiligungsmodellen aus wie ich mit Brot backen, Verputzen, Gartenarbeit. Man macht es selbst, aber so richtig gut ist es auch nicht. Tja, und wenn dann der Baum umfällt und alles platt macht, dann ruf ich den Gartenbauer und sag ihm, dass Pflanzen im Allgemeinen ja totaler Mist sind.

So etwa?

Frankie Wilkinson

Hallo,

wie bereits von cooler und den anderen geschrieben:
wer ist der Kollege, was macht er beruflich?
…ist er im Nebenerwerb bei der Deutschen Vermögensnichte oder ähnlichen genialen „Dienstleistern“

Bei welcher Gesellschaft läuft der Vertrag? …hast Du Familie abzusichern, wie sieht Deine Altersvorsorge aus bzw.,wie sparst Du?

Zig Fragen und Antworten sind erforderlich, um Dir wenigstens ansatzweise einen vernünftigen Rat geben zu können.

Die vielleicht wichtigste Frage: weshalb hast Du den Vertrag seinerzeit abgeschlossen?

Gruß

Detlev

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Frankie?? So hat mich mein Opa immer genannt, bevor er mir das
Werther’s Echte … aber das ist eine andere Geschichte :wink:

Der sich ETWAS auskennende Kollege kennt sich vermutlich
ebenso gut mit Finanzen, Versicherungen, Geldanlage und
Beteiligungsmodellen aus wie ich mit Brot backen, Verputzen,
Gartenarbeit. Man macht es selbst, aber so richtig gut ist es
auch nicht. Tja, und wenn dann der Baum umfällt und alles
platt macht, dann ruf ich den Gartenbauer und sag ihm, dass
Pflanzen im Allgemeinen ja totaler Mist sind.

So etwa?

Frankie Wilkinson

Wenn er sich mit Finanzen so gut auskennt, wie ich mich mit Brot backen, Verputzen und Gartenarbeit - dann gute Nacht !

Im übrigen, dein neuer Name hat was - fast weltmännisch !

Möchte mal behaupten das ich mich etwas besser wie dein kollege auskenne. Im Punkt das dies zum heutigen stand der dinge nicht mehr die beste Kapitalanlage ist, stimmt. Doch bevor du diese kündigst denk mal über eine beitragsfreie weiterführung nach. Glaube dies geht zwar erst ab dem dritten Jahr aber somit wirst weniger kaput machen und dein Todesfallschutz bleibt auch bis zum rest erhalten.

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Möchte mal behaupten das ich mich etwas besser wie dein
kollege auskenne.

Weiß man´s ?

Im Punkt das dies zum heutigen stand der

dinge nicht mehr die beste Kapitalanlage ist, stimmt.

Was ist die beste ?

Doch bevor du diese kündigst denk mal über eine beitragsfreie

weiterführung nach.

Ist evtl. nicht möglich !

dein

Todesfallschutz bleibt auch bis zum rest erhalten.

Wie meinst du das - wenn beitragsfrei möglich, dann Minimalsttodesfallleistung !

Möchte mal behaupten das ich mich etwas besser wie dein
kollege auskenne. Im Punkt das dies zum heutigen stand der
dinge nicht mehr die beste Kapitalanlage ist, stimmt. Doch
bevor du diese kündigst denk mal über eine beitragsfreie
weiterführung nach. Glaube dies geht zwar erst ab dem dritten
Jahr aber somit wirst weniger kaput machen und dein
Todesfallschutz bleibt auch bis zum rest erhalten.

Ach ja, es gibt schon viele Bereich, in denen man sich auskennen muss. Versicherungen, Grammatik, Taktgefühl… aber egal, zum Thema:

Eine Sache die Du anführst, kann ich nicht ganz teilen:
Wie bleibt denn bitte schön der Todesfallschutz erhalten, wenn der Vertrag beitragsfrei gestellt wird? Wenn überhaupt, so reduziert sich der Todesfallschutz auf die beiragsfreie Versicherungssumme - die hier ebenfalls eher gering ausfallen dürfte.
Was Du ansprichst wäre mit der vorübergehenden Zahlung des Risikobeitrags möglich. Allerdings ist es in der Regel deutlich günstiger, dieses biometrische Risiko durch eien Risiko-LV abzudecken, wenn der Gesundheitszustand es zulässt!

Frank Wilke