Lebensversicherung mit Todesfallschutz mit 23 ?

Hallo Leute,

ich brauch mal einen unabhängigen Eindruck.

Ich bin kurz davor eine Lebensversicherung für meine Private Altersvorsorge abzuschliessen. Derzeit bin ich 23 Jhre alt und bin hoffendlich nächstes Jahr mit meinem Studium fertig.

Jetzt habe ich den Vorteil, dass ich vorerst mit 60 Euro/Monat anfangen kann, und die gesamte Prämie optional nach 3 Jahren auf bis zu 200 Euro aufstocken kann.
Praktisch wegen der Steuergeschichte ab dem 01.01.2005

Jetzt kann ich diese flexoble Option aber nur nehmen, wenn ich einen Todesfallschutz einbaue.
Der wäre dann bei ca. 100.000 Euro.

Jetzt frage ich mich, ob das in meinem Alter schon Sinn macht ?
Ich habe weder Kinder, Frau noch Kredite am laufen.

Welche Pluspunkte bringt mir eine solcher Todesfallschutz jetzt??

klar, ich bin noch gesund etc…

Eine andere Alternative habe ich nicht.
Das Konzept der Versicherung gefällt mir sehr gut.
Standard-life -
www.standardlife.de

Hallo Erich

Jetzt kann ich diese flexible Option aber nur nehmen, wenn ich
einen Todesfallschutz einbaue.

Nicht ganz richtig, es gibt einige wenige Anbieter „DEUTSCHER“ Versicherungen, die derartige Konstrukte in Form einer Rentenversicherung fahren.

Der wäre dann bei ca. 100.000 Euro.

Bei dem unten genannten Versicherer müsste der Todesfallschutz bei Laufzeit bis 65 auf knapp unter 60.000 € reduzierbar sein.

Jetzt frage ich mich, ob das in meinem Alter schon Sinn macht
?

Für gewöhnlich nicht, da die Briten aber nur das aktuelle Todesfallrisiko tarifieren zahlt ein 23-jähriger nicht wie in Deutschland eine „teurere“ Durchscnittsprämie sondern sein tatsächliches Risiko, dafür steigt der Risikobeitrag später, was dem Zinses-Zins-Effekt allerdings zuträglich ist.

Welche Pluspunkte bringt mir eine solcher Todesfallschutz
jetzt??

Gegenfrage: Was schadet ein solcher Todesfallschutz? Eine vergleichbare Rentenversicherung mit einer solchen Stufe wirft aufgrund der höheren Garantien (und in der Regel auch höheren Kosten)weniger ab, als der in dem Beitrag erwähnte Versicherer mit Todesfallschutz.

Viel Erfolg bei deiner Entscheidung.

Fedaykin, Allfinanzmakler

Hallo Erich,

Jetzt kann ich diese flexible Option aber nur nehmen, wenn ich
einen Todesfallschutz einbaue.

Nicht ganz richtig, es gibt einige wenige Anbieter „DEUTSCHER“
Versicherungen, die derartige Konstrukte in Form einer
Rentenversicherung fahren.

Achtung, die Verträge sind u.U. steuerschädlich - da kommt ein Erlass des BMF in den nächsten Tagen!

Jetzt frage ich mich, ob das in meinem Alter schon Sinn macht
?

Nein!!!

Welche Pluspunkte bringt mir eine solcher Todesfallschutz
jetzt??

Gegenfrage: Was schadet ein solcher Todesfallschutz? Eine
vergleichbare Rentenversicherung mit einer solchen Stufe wirft
aufgrund der höheren Garantien (und in der Regel auch höheren
Kosten)weniger ab, als der in dem Beitrag erwähnte Versicherer
mit Todesfallschutz.

Das ist aber wirklich Blödsinn!!! Den Todesfallschutz benötigst Du nicht! Wenn Du weniger Garantien haben willst, was ja sein könnte, und mehr Flexibiltäöt wünscht, dann mach eine Fondspolice!
Das eine Rentenversicherung weniger Rendite bringt, weil die Garantien höher sind ist „hanebüchener Blödsinn“!

Viele Grüße
Thorulf Müller

Hallo Thorulf,

mein Versicherungsmensch, hat mir ein Schreiben vom BMF vorgelegt. In dem es heisst nur noch bis zum 01.11.2004. Man muss also schnell zugreifen…

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Thorulf,

mein Versicherungsmensch, hat mir ein Schreiben vom BMF
vorgelegt. In dem es heisst nur noch bis zum 01.11.2004. Man
muss also schnell zugreifen…

Hallo Erich,

das mag und kann ich nicht glauben. Die Durchführungsverordnungen kennen kein „für Verträge ab 01.11.2004“.

Es geht hier um das Verfahren unter welchen Voraussetzungen ein Vertrag steuerschädlich ist.

Anpassungen bis 10% sind wahrscheinlich o.k.

Davon ausgenommen sollen Verträge sein, bei denen innerhalb der ersten drei Jahre seit Vertragsabschluss der Beitrag das doppelte des Erstbeitrags nicht übersteigt oder die jährliche Beitragserhöhung nicht mehr als 250 € beträgt.

Bei dieser Thematik könnte das BMF auch später noch nachlegen - wäre nicht das erste Mal.

Ich bin bei solchen Dingen sehr konservativ und zurückhaltend. Die Absichten des BMF in Bezug auf nachträgliche Erhöhungen sind seit Monaten bekannt.

Eine andere Frage - wieso eigentlich nicht nächstes Jahr nach den neuen Spielregeln - d.h. steuerliche Abzugsfähigkeit der Beiträge bis 20.000 Euro (im ersten Jahr 60% um 2% p.a. steigend!). Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Produkte viel Interssanter sind als die Thematik der steuerfreien Kapitalabfindung!

Viele Grüße
Thorulf Müller

Hallo Erich,

was Thorulf sagt, ist korrekt… Der 1.11.2004 ist wohl mehr der Termin deines Beraters um noch schnell n bisschen Druck zu machen…

Laut Diskussion werden die 10% Dynamik (Anpassung der Beiträge bzw. Leistungen) ok sein. Und Erhöhungen aufgrund, bei Vertragsabschluss bereits festgelegter, Gründe wie z. B. Geburt eines Kindes…

Lass dir doch z. B. mal von der Allianz, Asstel, Debeka und der neuen Leben Angebote für ne Lebens-/ und Rentenversicherung mit 60 € Monatsbeitrag schicken. Da kannst du sehen wie viel dich der Todesfallschutz mehr kostet… Wenn du jetzt schon weißt, du bleibst dein Leben lang Single, wirst evtl nie ne Wohnung oder ein Haus kaufen… Reicht die Rentenversicherung.

Warum ne Fondsgebundene Versicherung? Dann doch lieber direkt in Fonds investieren. In Nebenwerte (Europa und Welt)… Deutlich mehr Fantasie als bei Blue-Chips… Aber auch Risiko…

Deshalb: Wenn Altersversorgung, dann sicher… Also konservativ… Also u. a. Rentenversicherung.

Und noch in 2004: Gerade wegen der Option, sich das Geld auch in einem Schlag auszahlen zu lassen…

Wenn du nen Job hast, die nächsten Bausteine: Riester, Betriebliche Altersversorgung, Vermögenswirksame Leistungen oder Rürup-Rente.

Auch aus steuerlicher Sicht: Bis 2011 (eigentlich bis 2019) macht das FA eine „Günstiger-Prüfung“. Schaut ob Vorsorgeaufwendungen alt/neu günstiger für dich sind.

Durchaus in 2004 noch was tun. Aber nicht wegen des „1.11.2004“

Gruß Matthias

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Hallo Erich,
hallo Matthias,

was Thorulf sagt, ist korrekt… Der 1.11.2004 ist wohl mehr
der Termin deines Beraters um noch schnell n bisschen Druck zu
machen…

Danke!

Laut Diskussion werden die 10% Dynamik (Anpassung der Beiträge
bzw. Leistungen) ok sein. Und Erhöhungen aufgrund, bei
Vertragsabschluss bereits festgelegter, Gründe wie z. B.
Geburt eines Kindes…

Danke!

Lass dir doch z. B. mal von der Allianz, Asstel, Debeka und
der neuen Leben Angebote für ne Lebens-/ und
Rentenversicherung mit 60 € Monatsbeitrag schicken.

DeBeKa - NO! wegen der falschen Anlagepolitik! Asstel - NO, weil zu hohe Versprechen (unrealistisch!), Allianz - NO, weil zu viele stille Reserven und zu hohe Kosten! neue Leben - frag Deinenn Makler - das wird er Dir empfehlen, wenn er Ahnung hat!

Da kannst
du sehen wie viel dich der Todesfallschutz mehr kostet… Wenn
du jetzt schon weißt, du bleibst dein Leben lang Single, wirst
evtl nie ne Wohnung oder ein Haus kaufen… Reicht die
Rentenversicherung.

oder die Fondspolice, weil Du die flexibler einsetzen kannst!

Warum ne Fondsgebundene Versicherung? Dann doch lieber direkt
in Fonds investieren. In Nebenwerte (Europa und Welt)…
Deutlich mehr Fantasie als bei Blue-Chips… Aber auch
Risiko…

Falsch, weil die Kapitaöerträge in der Zukunft steigen und Deine Steuerbelastung auch. Bei mehr als 12 Jahren immmer die Fondspolice. Wegen der Kosten eine 0% Wertentwicklung rechnen lassen. Meine Empfehlung = „neue Leben“ oder „Condor“!

Deshalb: Wenn Altersversorgung, dann sicher… Also
konservativ… Also u. a. Rentenversicherung.

Wenn Altersversorgung, dann bitte ab 2005 die neuen Produkte mit steuerlichen Abzugsfähigkeit!

Und noch in 2004: Gerade wegen der Option, sich das Geld auch
in einem Schlag auszahlen zu lassen…

Wenn du nen Job hast, die nächsten Bausteine: Riester,
Betriebliche Altersversorgung, Vermögenswirksame Leistungen
oder Rürup-Rente.

Auch aus steuerlicher Sicht: Bis 2011 (eigentlich bis 2019)
macht das FA eine „Günstiger-Prüfung“. Schaut ob
Vorsorgeaufwendungen alt/neu günstiger für dich sind.

Durchaus in 2004 noch was tun. Aber nicht wegen des
„1.11.2004“

Richtig!

Gruß Matthias

Viele Grüße
Thorulf Müller
Versicherungsmakler

P.S.: Und alle Infos bei Deinem Versicherungsmakler um die Ecke oder dem Experten im Forum!

Hallo Leute,

ersteinmal vielen Dank für Eure heissen Tips.
Ich werde die Tage meinen Versicherngsmakler mit den Fragen konfrontieren. 2 Wochen Rücktrittsrecht habe ich ja.

Gibt es im BMF eine Infoline für solche Fälle ?
Damit ich auf jeden Fall sicher gehen kann ?

Ach was habe ich studiert Juristerei, Medizin und bin ich doch ein Thor wie zuvor… :wink:

Grüße Erich

Hallo Thorulf,

Alles Quatsch was in den Artikeln steht?

  1. Kaum große Anbieter mit großer Leistung

Von der Größe eines Lebensversicherers lässt sich nicht automatisch auf Leistung schließen. Mehrere Umsatzriesen würden derzeit keine Top-Ablaufleistung bieten, warnt der Allfinanz-Informationsdienst map-report.

Quasi als Abfallprodukt des neuen Lebensversicherungs-Ratings hat map-report die Marktanteile der größten Anbieter und deren Rating-Ergebnis nebeneinander gestellt. Zusätzlich wurde als Leistungs-Kriterium noch die Ablaufleistung eines Mustervertrages ermittelt und ins Verhältnis zum Marktdurchschnitt gesetzt.

Einzig der Marktführer kommt auf Top-Leistung
Ergebnis: Es ist ein Trugschluss, von Größe auf Qualität zu schließen, meint map-Chefredakteur Manfred Poweleit und nennt als Ausnahme nur die Allianz, Debeka und mit leichten Abstrichen R + V.

Andere Branchengrößen hinken in der Bewertung mehr oder weniger deutlich der Spitze hinterher.

Leistungsstärke der größten Lebensversicherer
Gesellschaft
Marktanteil1
Rating
Ablaufleistung2

Allianz
15,18
Hervorragend
102,4

Debeka
3,03
Hervorragend
115,5

1 in % der Beitragseinnahmen 2003

2 tatsächliche Leistung eines 30-Jahres-Vertrages in % des Marktschnitts

Quelle: map-report 582 – 583/04

  1. Letzte Chance überlegt nutzen

Die aktuelle Gesetzgebung lässt Verbrauchern und Vermittlern keine Wahl: Wer noch zusätzlich etwas fürs Alter tun will und die Erträge aus der sichersten und rentabelsten Altersvorsorge steuerfrei kassieren will, der muss noch bis zum Jahresende eine Kapital-Police abschließen und den ersten Beitrag bezahlt haben.

Dabei hilft auch die aktuelle Analyse (Rating) von map-report, die Bilanzen, Gewinnbeteiligungen, Ablaufleistungen und Service nach einem transparenten Modus testet.

Regelrechte Abstürze musste zum Beispiel Axa verkraften. Obwohl noch längst nicht alle stillen Lasten getilgt sind, wird weiter auf Risikopapiere gesetzt. Dabei bekam ein Axa-Modellkunde 2003 bei einem 12-Jahres-Vertrag 33 Prozent weniger Leistung ausgezahlt als im Marktdurchschnitt üblich.

Wieder sieben Gesellschaften Spitze

Verbraucher sind zwar zur Altersvorsorge bereit, aber ihnen fehlt das ökonomische Wissen, um richtige Entscheidungen zu treffen. Damit ist besonders der Vertrieb gefordert. Hier bietet das neue Lebensversicherungs-Rating des Branchendienstes map-report Entscheidungshilfe.

Insgesamt hat map-report, die älteste deutsche LV-Ratingagentur, 46 Gesellschaften bewertet (Vorjahr: 45), die mindestens 30 Jahre am Markt operieren (so genanntes m-Rating).

„Es wird von den Nutzern bezahlt und nicht von den bewerteten Versicherern”, verweist Chefredakteur Manfred Poweleit auf die Konkurrenz.

Nur aktuelle Analyse möglich
Die Wahl des richtigen Versicherungs-Partners sei schwierig, weil niemand weiß, wie die Gesellschaften in den kommenden 20 oder 30 Jahren wirtschaften. Lediglich die aktuelle Stärke der Anbieter lässt sich analysieren.

Der map-report analysiert mit 18 Kennzahlen nicht nur Bilanzen und aktuelle Gewinnbeteiligungen, sondern auch Ablaufleistungen und den Service für Verbraucher. Die höchste Auszeichnung erreicht nur, wer alle Daten lückenlos zur Verfügung stellt, Geschäftsberichte der letzte 12 Jahre geliefert hat und mindestens 70 von 100 möglichen Punkten erreicht (VersicherungsJournal 5.11.2003).

Immer mehr Anbieter fallen ab
Immerhin 35 Gesellschaften bringen es im Langfrist-Rating auf gute und noch bessere Ergebnisse (Vorjahr: 42). Gegenüber der Masse fallen mit befriedigenden Leistungen insgesamt 11 Gesellschaften ab (Vorjahr: 6). Poweleit schätzt, dass rund 15 weitere Gesellschaften allenfalls Mittelmäßigkeit produziert haben.

Allerdings gäbe es eine erhebliche Dunkelziffer. Denn einige haben überwiegend keine Daten geliefert (Nürnberger; Bayern-Versicherung; Deutscher Ring; Karlsruher Hinterbliebenenkasse; Landeslebenshilfe). Andere wollten zum Beispiel wieder ihre Prozess-Quoten nicht offenbaren (Europa) und fielen deshalb aus der Wertung.

18 Gesellschaften sehr gut und besser
Im zwölften Lebens-Rating seit 1993 erreichten sieben Anbieter mit „mmm” (hervorragend) das höchste Prädikat für langjährig erfolgreiche Arbeit:

· Debeka,

· Cosmos,

· HUK-Coburg,

· Asstel,

· Süddeutsche,

· Allianz,

· DEVK a.G (Eisenbahn).

Zu ähnlichen Ergebnissen war kürzlich auch das Softwarehaus Morgen & Morgen gelangt (VersicherungsJournal 6.10.2004).

Gründe für den Spitzenplatz der Debeka
Die höchste Punktzahl erreichte die Debeka. Sie überzeuge seit vielen Jahren durch die mit weitem Abstand höchsten Ablaufleistungen für die Kunden (VersicherungsJournal 18.6.2004). Obwohl mit eigenem Außendienst gearbeitet und Büros in fast allen wichtigen Städten unterhalten werden, seien die Kostensätze vorbildlich.

Hintergrund ist die Philosophie des Gegenseitigkeits-Vereins, jeder ausgegebene Euro gehöre schließlich den Mitgliedern. Und so wird auch am Kapitalmarkt besonders vorsichtig operiert. Weiteres Erfolgrezept: Die Debeka verzichtet auf teure Werbung und konzentriert sich in Kapitalanlage und Produktgestaltung auf das Wesentliche.

Spitze nahezu unverändert
„Insgesamt ist die Spitze nahezu unverändert geblieben”, sagt Poweleit. Lediglich die DEVK Eisenbahn rückte auf. Seit mehreren Jahren habe sich die Gesellschaft („fast eine graue Maus”), lautlos in das Spitzenrating vorgearbeitet.

Dafür büßte die neue lebensversicherung AG ihre hervorragende Bewertung ein und erhielt nun ein „Sehr gut”. Grund: Die ersten BU-Prozesse – das Geschäft in dieser Sparte wurde erst spät begonnen ­führten zu Abstrichen in der Bewertung, ein „Hervorragend” wurde nur um einen einzigen Punkt verfehlt.

Insgesamt sei die Zahl der Anbieter mit dem Prädikat „mm” (sehr gut) geschrumpft – auf 11 (Vorjahr: 17). Neben der neuen leben sind dies:

· WWK,

· Provinzial Rheinland,

· Hannoversche Leben,

· Dialog,

· Provinzial Hannover (VGH),

· R + V,

· Lebensversicherung von 1871,

· Volkswohl Bund,

· Westfälische Provinzial und

· Continentale.

Wichtige Verlierer
Zu den größten Verlierern gehören drei Anbieter, die zu multinationalen Finanzkonzernen gehören. Axa, Victoria und Deutscher Herold seien von der Börsenkrise besonders hart getroffen, haben daher ihre Überschuss-Beteiligung erheblich gesenkt und weisen trotzdem noch beträchtliche stille Lasten in den Büchern auf (VersicherungsJournal 17.9.2004).

Da deren Leistungen für die Kunden „bereits vor der Börsenkrise alles andere als berauschend waren, führten die aktuellen Turbulenzen trotz einer sehr langfristigen Ausrichtung des Ratings jetzt zu einem Absturz”, so Poweleit.

So schaffte Axa 2003 bei der Ablaufleistung des 12-Jahres-Vertrages nur noch 67 Prozent des Marktschnitts. Dennoch halte der französisch geführte Versicherer massiv an Risikopapieren fest (VersicherungsJournal 1.10.2004).

Von Verweigerern und Haftungsrisiken
Bei aller Kritik gebührt den Gesellschaften Respekt vor der Ehrlichkeit, auch unvorteilhafte Zahlen vollständig vorzulegen, lobt Poweleit.

Mit Blick auf die Verweigerer rät er: „Verbraucher und Vermittler tun gut daran, sich nicht von großen Namen blenden zu lassen”. Vorsorge-Entscheidungen bedürften gründlicher Information – auch beim Vermittler (Haftungsrisiko).

Tipp zum Weiterlesen
Die Untersuchung „Rating deutscher Lebensversicherer” ist im map-report 582 – 583/2004 erschienen; sie kostet 75 Euro als gedrucktes Heft bzw. 65 Euro als PDF-Datei (Bestellung per Fax 04139/ 7019 oder im Internet)…

Wos stehen solche Gesellschaften wie StandardLife, ClericalMedical usw.

Mir fällt bei den Empfehlungen von Mehrfachvertretern und Maklern häufig auf, dass die oben stehenden Unternehmen selten empfohlen werden… Und das hängt mit u. U. auch damit zusammen, dass nur wenige z. B. Allianz, Debeka u.ä. verkaufen können… Oder ist das nur Zufall?

Gruß Matthias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Matthias,

wer sein Hirn am Tresen abgibt und durch Ratings ersetzt kommt nicht weiter.

MAP-Report - dass sind die, die in der letzten Zeit permanent äußerst lustige Ergebnisse vorlegen - Globale in 2004 als gut bewertet???

Morgen&Morgen - dass sind die mit falschen leistungsaussagen im Programm???

Hallo, ich mache mir Bewertungen anhand der Geschäftsberichte und der bedingungen selber. MAP, morgen&morgen taugen nichts, weil Fehlerhaft, Fitch muss man lesen können, S&amp:stuck_out_tongue_winking_eye: ist ein Aktionärsrating, Assekurata meines Erachtens gekauft!

Ich bin Makler -ich mache mir ein eigenes Bild!

neue Leben ist o.k.! Allinaz, DeBeKa, etc. nicht!

Viele Grüße
Thorulf Müller

Habe heute nochmal mit meinem Versicherungsmenschen telefoniert.
Die Deadline 01.11.2004 ist eine Firmeninterne Deadline.
Hier ist der „Beweis“ meines Versicherungsmenschen:

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat einen Entwurf an den
Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) übersandt, in
dem steuerunschädliche Beitragsanpassungen bei Lebens- und
Rentenversicherungen neu geregelt werden sollen. Lebens- und
Rentenversicherungen mit vermindertem Anfangsbeitrag sind zur Zeit von den
angedachten Neuregelungen nicht betroffen.
Wir können jedoch nicht mit Sicherheit ausschließen, dass die endgültigen
Regelungen so weit eingeschränkt werden, so dass auch die
Beitragserhöhungen der Versicherungen mit vermindertem Anfangsbeitrag
betroffen sind. Eine endgültige Entscheidung wird für Ende Oktober 2004
erwartet. In diesem Fall ist aber mit einer Stichtagsregelung und einem
Bestandsschutz für vor dem Stichtag abgeschlossene Verträge inklusive
Beitragserhöhungen zu rechnen. Ein möglicher Stichtag wäre der 01.11.2004.

und ???

das mag und kann ich nicht glauben. Die
Durchführungsverordnungen kennen kein „für Verträge ab
01.11.2004“.

Es geht hier um das Verfahren unter welchen Voraussetzungen
ein Vertrag steuerschädlich ist.

Anpassungen bis 10% sind wahrscheinlich o.k.

Davon ausgenommen sollen Verträge sein, bei denen innerhalb
der ersten drei Jahre seit Vertragsabschluss der Beitrag das
doppelte des Erstbeitrags nicht übersteigt oder die jährliche
Beitragserhöhung nicht mehr als 250 € beträgt.

Bei dieser Thematik könnte das BMF auch später noch nachlegen

  • wäre nicht das erste Mal.

Ich bin bei solchen Dingen sehr konservativ und zurückhaltend.
Die Absichten des BMF in Bezug auf nachträgliche Erhöhungen
sind seit Monaten bekannt.

Eine andere Frage - wieso eigentlich nicht nächstes Jahr nach
den neuen Spielregeln - d.h. steuerliche Abzugsfähigkeit der
Beiträge bis 20.000 Euro (im ersten Jahr 60% um 2% p.a.
steigend!). Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Produkte
viel Interssanter sind als die Thematik der steuerfreien
Kapitalabfindung!

Viele Grüße
Thorulf Müller

Wo ist der Beweis für was?

Wer hat das geschrieben?

Ich habe schon Pferde vor der Apotheke k… sehen, obwohl Pferde das garnicht können (biologisch und medizinisch!).

Mach doch was Du willst - Vertrau Deinem Versicherungsmenschen - dann quengel hier nicht - oder glaube dem gesunden Mißtrauen eines erfahrenen Versicherungsmaklers!

Außerdem - was spricht gegen die RürupRente?

Wozu überproportionale Anpassungen?

etc.?

Viele Grüße
Thorulf Müller