Hallo Claudia
Deine Idee einfach nicht zu zahlen ist nicht gut!!!
Bei Nichtzahlung wird das Darlehn gekündigt und das mit
negativem Schufaeintrag.
Dann werden normalerweise Vorfälligkeitszinsen fällig.
Die Lebensversicherung könnte dann gekündigt und das
Darlehen abgelöst werden.
Der übrig bleibende Betrag geht an Deine Eltern.
Der bessere Weg wäre mit der Bausparkasse oder dem
Vertreter dieser zu sprechen und
dann eine Lösung zu finden. Immerhin hat der Vertreter
beim Abschluss des Darlehen viele
Hundert Euro verdient oder besser „bekommen“
Warum dann die Lebensversicherung abgetreten werden
muss ist auch fraglich.
Eine fallende Risikolebensversicherung, Laufzeit 7
Jahre hätte allemal ausgereicht.
Dann wäre die Lebensversicherung „frei“ gewesen und man
hätte jederzeit Teile des Rückkaufswertes
auszahlen lassen können für finanzielle Engpässe.
Da Deine Eltern 280,- € Tilgung bezahlen macht das in 7
Jahren 23520,- €.
Ich vermutet dass dann der Bausparvertrag angespart ist
und der Rest bis zu 41800,- € als
Bauspardarlehen gewährt wird und dann weitere Jahre
zurück zu zahlen ist.
Allein an Zinsen sind in 7 Jahren 11760,- €
aufgelaufen!!!
So etwas lohnt nur bei einer vermieteten Immobilie oder
eventuell bei einer eigenen Immobilie wenn
vermögeswirksame Leistungen und Wohnungsbauprämie zu
erwarten sind.
So wie ich das aus anderen Fällen kenne, wird ein
Darlehen gegeben und die Lebensversicherung
als Sicherheit abgetreten. Parallel wird ein NEUER
Bausparvertrag abgeschlossen,
der dann nach 7 Jahren das Darlehen ablöst und dann
weitere Jahre zurück gezahlt werden muss.
Das Darlehen selbst wird nie getilgt sondern nach 7
Jahren abgelöst.
Die optimale Möglichkeit für einen Vertreter viel
Provision zu erhalten.
Um das genau prüfen zu können, müsste ich Einsicht in
die Verträge nehmen.
Du kannst gerne mal anrufen wenn Du weiter Hilfe
benötigst.
Dann bitte eine E-Mail schreiben.
Gruß
Franjo
Hallo liebe Experten,
meine Eltern haben ein Darlehn, bei einer Bauparkasse
aufgenommen in Höhe von 41800,- Euro. Der Vertrag
wurde im
März 2010 abgeschlossen. Monatlich soll eine Summe in
Höhe von
418,- Euro zurückgezahlt werden. (ca. 280,- Euro
Tilgung +
140,- Euro Zinsen) Als Sicherheit dient eine
Lebensversicherung, von einer anderen
Lebensversicherungsgesellschaft, die einen aktuellen
Rückkaufswert von ca. 62.000,- besitzt. Nun kommt es
so, dass
meine Eltern gegenwärtig nicht in der Lage sind Ihre
finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Da jedoch
die
Lebensversicherung durch einen festen Zinssatz für die
nächsten 7 Jahre bei der Bausparkasse festgeschrieben
ist
haben meine Eltern gegenwärtig nicht die Möglichkeit
ihre
Lebensversicherung zu verkaufen oder zu kündigen, da
sie ja
wie obern schon beschrieben gegenwärtig verpfändet
ist. Nun
wäre meine Idee, ob man die Zahlung gegenüber der
Bausparkasse
einstellt. Dann würde aus meiner Sicht die Möglichkeit
greifen, dass die Bausparkasse den Vertrag aufkündigt
und sich
dann auf die Verpfändete Sicherheit beruft, die
Lebensversicherung. Sodass die Lebensversicherung
gekündigt
werden müsste (von wem wird diese dann gekündigt?),
die
Bausparkasse ihr Darlehn zurück erhält und der
Restbetrag
meiner Eltern erhalten müssten.
Sehe ich das richtig, oder werden hier Probleme von
meiner
Seite aus übersehen?
Könnte mir bitte auch jemand von Ihnen sagen, ob
Gebühren für
diesen Weg anfallen und in welcher Höhe damit zu
rechnen ist?
Ich habe in diesem Zusammenhang etwas gelesen von
Vorfälligkeitsgebühren – ist dies richtig?
Gern wäre ich auch für weitere Informationen dankbar.
Vielen herzlichen Danke für die Antworten, da ich
meinen
Eltern helfen muss, damit diese ihr Häuschen behalten
können!
Liebe Grüße
Claudia