Ich bin nun sehr verwundert darüber, dass der g-GT Wert zunächst innerhalb von 3 Wochen halbiert war, danach trotz 8 Wochen Alkoholabstinenz sogar noch angestiegen ist.
Der Hausarzt deutet die Halbierung so, dass ich sehr gute regenerative Eigenschaften hätte.
Dass sich danach nichts mehr verbessert hat, kann er mir nicht schlüssig erklären.
Der Arzt schließt Hepathitis aus; eine Ultraschall-Untersuchung zeigt keine besonderen Ergebnisse -außer leichte Fettleber.
Was also ist mit meiner Leber los?
Mein bisheriger Alk.konsum war wohl moderat (2-3 mal pro Woche ein kleines Glas Wein ).
Ich bin männlich, 44 Jahre, 181cm, 95kg, Statur eher sportlich, kräftig, fühle mich fit.
Allerdings merke ich, dass ich „zu viel“ an Essen oder Alkohol langsamer als früher verarbeite.
Richtig ist, dass die Erhöhung der Gamma-GT auf eine Lebererkrankung hindeuten kann. Aber es muss nicht zwingend so sein ! Dagegen spricht hier auch, dass die anderen Leberwerte soweit in Ordnung sind.
Bilrubin ist eigentlich mit 1,6 „in Ordnung“.
Leberwert ist wirklich hoch. Wurde denn nur ein Ultraschall gemacht? Ich würde den Gallengang nochmal überprüfen lassen. Und die Leber eigentlich auch mal von einem „Facharzt“. Wie sieht das mit deinem Bauch denn aus? Zu höheren GGt-Werten kann es bei folgenden Problemen auftreten :
Leber- und Gallengangserkrankungen
allen Formen einer Hepatitis (Leberentzündung)
Gallengangsstau
Leberkrebs und Lebermetastasen
Alkoholmissbrauch
Bauchspeicheldrüsenentzündung
Ich möchte dich nicht beängstigen wenn Metastasen oder ähnliches da wäre, würde es bestimmt dein Arzt gesehen haben und die Symptome würden auch erschienen sein.
Bilrubin ist eigentlich mit 1,6 „in Ordnung“.
Leberwert ist wirklich hoch. Wurde denn nur ein Ultraschall
gemacht? Ich würde den Gallengang nochmal überprüfen lassen.
Ist der Gallengang beim Ultraschall schwer zu erkennen? Es ist beim Radiologen, nicht beim Hausarzt gemacht worden und ich hatte nicht den Eindruck, dass er unaufmerksam war.
Kann jemand bestätigen, dass der Zusammenhang zwischen isoliert schlechtem g-GT Wert und Herz-Kreislauf Risiken nicht nur durch diese Einzelmeinung bzw. -Studie belegt ist?
Wäre nun der Kardiologe der Experte, mit dem ich reden müsste - oder eher der Internist, der vielleicht eher interdisziplinär ausgebildet ist!?
mich hätten CDT, LDH und die Aufschlüsselung des Bilirubins (direkt/indirekt) noch interessiert.
Dann könnte man natürlich noch die Lebersyntheseleistung überprüfen (dazu gibt es verschiedene Parameter).
Ich weiß allerdings nicht, inwieweit das tragbar ist, da der Hausarzt leider Gottes ja auch seinen Etat im Auge behalten muss und nur weil da ein Wert verändert ist, muss nicht gleich Polen offen sein.
Wenn der Hausarzt nicht weiter weiß, kann man auch mal über eine Überweisung nachdenken.
Hast du wieder getrunken seitdem?
Irgendwelche neuen Medikamente? Diät gestartet? Zwischendrin mal krank gewesen?
Hallo,
ich hatte in 2011 im Rahmen einer schweren Sepsis u.a Leberwerte (Gamma-GT) von 32,000 (!) genannt bekommen. Das liegt grob um das 800fache über der Norm und aus der Leber wurde kein Leder. Trotzdem: Nach der Ursache forschen und beheben [lassen]. Meine Werte lagen Ende 2011 wieder im dreistelligen Bereich.
Bei den Triglyceriden schwankten die Werte auch von 99 bis 999; da war so ziemlich alles außerhalb der Norm (Blutdruck z.B. 40/210).
Ein Arzt für innere Medizin sollte der richtige Ansprechpartner sein.