Ich habe seit 10 Jahren eine LZ. (alkohol)Bin seitdem trocken.
Durch eine Lebensmittelvergiftung und anschliessennder intravenöser Medikamente ist bei mir eine Enzephaloghie ( Ammoniak)ausgelöst worden. Nun weigert sich mein Arzt die empfohlene Weiterbehandlung mit HEPA MERZ und Lactulose zu verschreiben. (Budgetierung). Nach Aussage meiner Krankenkasse ist dies nicht korrekt. Was stimmt?. Bin echt am Ende meines Lateins, aber möchte diesen Streifen nicht nochmal erleben.
MfG
Hallo Laire
Nun weigert sich mein Arzt die
empfohlene Weiterbehandlung mit HEPA MERZ und Lactulose zu
verschreiben. (Budgetierung). Nach Aussage meiner Krankenkasse
ist dies nicht korrekt. Was stimmt?
Leider, leider, leider haben auch wir Ärzte immer wieder einmal die Erfahrung machen müssen, dass die Krankenkassen mit zwei Zungen bzw. mit gespaltener Zunge sprechen.
Wenn ein Patient bei seiner Krankenkasse anruft, bekommt er er von den (dort diesbezüglich trainierten) Angestellten die Auskunft: „Alles, was Ihr Arzt Ihnen verschreibt, bekommen Sie auch von uns.“ Leider ist das nur die halbe Wahrheit, denn die Kassen holen sich das Geld von uns Ärzten zurück, wenn sie meinen, dass ein Medikament oder eine Maßnahme nicht absolut notwendig war. Dabei gehen sie nach ihrem Gutdünken, egal, ob Arzt und Patient überzeugt sind, dass ein Medikament (oder eine heilende Maßnahme) hilft.
Du wirst immer wieder Leute finden, die das, was ich gerade geschrieben habe, leugnen. Es sind meistens Politiker oder Krankenkassen-Funktionäre.
Du kennst ja wahscheinlich den klassischen Satz von Ulbricht: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen.“
Gruß,
Branden
Hi Laire,
die Tage war erst eine Reportage im Fernsehen über die Zwei-Kassen-Medizin. Was Ärzte zumeist bislang bestritten haben, Patienten die privat versichert sind, warten nicht mal ein Drittel der Zeit, die Kassenpatienten absitezn müssen: http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Krank…. Tja, und ich erlebe es in manchen Arztpraxen auch so, dass dies Behandlung mehr einer Abfertigung wie am Fließband gleichkommt. Nur gut, dass ich so gut wie keine Fachärtze wie Augenarzt, HNO-Arzt usw. aufsuchen muss.
Es gibt gute Seiten zum Thema Patientenrecht, auch wenn ich die gerade im Kopf habe. Wie ist denn so Dein Arzt drauf, kannst Du Dich mit ihm verbünden? Gut, der Mann mag und muss auch leben. Doch sieht er auch Deine Not ein? Falls dem so ist, wie wäre es, Du rufst mal in seiner Sprechstunde bei Deiner Krankenkasse an. Und wenn die Mitarbeiterin / der Mitarbeiter (Namen notieren) Dir wieder bestätigt, dass das bezahlt wird, was der Arzt aufschreibt, dann gebe den Hörer an den Arzt weiter. Ideal wäre hier ein ISDN-Telefon und eine Konferenzschaltung, sodass Du gleich hören kannst was der Mitarbeiter der Krankenkasse sagt. Der Arzt kann dann, wenn er den Hörer weitergereicht bekommt, ja mal versuchen einen Lösungsweg anzuleiern, dass er seine Arbeit bezahlt bekommt und Du trotzdem auch zu Deinem Medikament kommst. Bzw. was ist denn der Vorschlag der Krankenkasse? Ich hatte auch mal aus einem anderen Grund Zoff mit meiner Krankenkasse. Daraufhin wandte ich mich an den Dachverband der Krankenkassen und ein Problem das sich über Wochen hinweg durchgezogen hatte, die Krankenkasse völlig stur reagiert hatte, war mit einem einzigen Anruf beim Dachverband erledigt. Der Typ der dann direkt von der Krankenkasse zurückrief, kam fast durch’s Telefon arschgekrochen. 
Falls Dein Arzt sich nicht koooperativ zeigt, würde ich - wenn es auch möglicherweise schwer fällt - einen Arztwechsel anstreben. Sinnvoll könnte es sein, im Vorfeld vor dem Erstgespräch bei einem neuen Arzt Deine Istsituation mit einer der Arzthelferinnen zu klären. Die kann Dir dann ja sagen oder später ausrichten, ob der Mediziner dann auch abwinkt oder ob er bereit ist Dir das für Dich nötige Medikament zu verschreiben.
Ich wünsche Dir, dass Du die Angelegenheit mit Deinem jetzigen Arzt regeln kannst.
Ciao,
Romana
Ich habe seit 10 Jahren eine LZ. (alkohol)Bin seitdem trocken.
Durch eine Lebensmittelvergiftung und anschliessennder
intravenöser Medikamente ist bei mir eine Enzephaloghie (
Ammoniak)ausgelöst worden. Nun weigert sich mein Arzt die
empfohlene Weiterbehandlung mit HEPA MERZ und Lactulose zu
verschreiben. (Budgetierung). Nach Aussage meiner Krankenkasse
ist dies nicht korrekt. Was stimmt?. Bin echt am Ende meines
Lateins, aber möchte diesen Streifen nicht nochmal erleben.
MfG