hallo,
ich habe vor langer zeit mal einen fernseher gesehen (ich glaube es war in der knoff-hoff show) der aus einer zeile led bestand welche in zylindrische rotation gebracht wurde und somit das fersehbild sichtbar wurde. Es gibt auch uhren die nach diesem prinzip funktionieren. Eine reieh led s die sich schnell hin und herr bewegen und da das auge träge ist ein mehrzeiliges display erzeugen.
Ich suche jetzt schon seit längerem nach einer Bauanleitung für dieses projekt (für die uhr habe ich es schon gefunden --> http://www.bobblick.com/bob/projects/mclock/index.html )
ich bin jedem dankbar der mir weiterhelfen kann.
gruesse vom prof.
Hallo,
grundsätzlich funktioniert jeder Fernsehempfänger nach dem Prinzip, daß Zeilen nacheinander geschrieben werden. Das Zusammenspiel von Nachleuchten der Fluoreszenzschicht der Bildröhre und trägem Auge ergibt das vermeintlich stehende Bild.
Natürlich funktioniert es auch, eine Bildzeile mit LEDs darzustellen und durch mechanisches vertikales Verschieben der Zeile für das Auge ein Bild entstehen zu lassen. Statt der Verschiebung kann man auch die Rotation wählen, wobei die LEDs bei jeder Zylinderumdrehung zeitlich um eine Zeilenbreite versetzt aufleuchten.
Leider braucht man für jede LED einen Schleifkontakt. Eine dauerhaft funktionierende praxistaugliche Lösung erhält man so nicht. Besser ist es deshalb, die LEDs starr als Zeile anzuordnen und einen Oberflächenspiegel schwingen oder rotieren zu lassen.
Solche Lösungen sind für Infrarotkameras gebräuchlich. Das Blickfeld einer Detektorzeile wird per Spiegel abgelenkt. Manchmal wird auch nur ein einziger Detektor verwendet, dessen Blickfeld horizontal und vertikal mechanisch abgelenkt wird.
Gebaut hab ich das alles mal beruflich vor langer Zeit. Wer dafür aber eine Bauanleitung braucht, ist praktisch chancenlos. Der mechanische, elektronische und regelungstechnische Aufwand ist beträchtlich. Und Präzision in der mechanischen Ausführung ist außerdem erforderlich.
Gruß
Wolfgang
Danke,
da ein fernseher nach dem selben prinzip funktioniert dachte ich mir das man diese signale auch verwenden könnte. (blos wie?)
die mechanischen probleme glaube ich in den griff zu kriegen.
mit elektronik kenne ich mich nicht so aus, aber ein freund würde mirdabei helfen.
Mich intressiert eigentlich nicht die qualität des bilder sondern die ästhetik.
letzendlich ist das ganze für ein kunstprojekt gedacht.
vielen dank bis jetzt
Hallo
Ja , das sieht sehr nett aus , wenn z.B. eine Art Scheibenwischer ohne Scheibe , mit Leuchtdioden besetzt ein Scheinbild erzeugt .
Aber alle Punkte und alle Bilder eines Fernsehbildes wird man wohl nicht darstellen können , man wird Bilder und Punkte weglassen müssen .
Wenn man einen Fernsehempfänger ( nur den Hochfrequenzteil und den ZF-Verstärker mit Demodulator für Bildsignal und Ton ) nimmt , benötigt man eine Dekodierschaltung für das , ich meinte es hieß BAS-Signal . Dieses Signal entspricht einem Standard und man hat Möglichkeiten , daraus Signale für eine Digital-Schaltung/einen Bildspeicher zu generieren . Das wird in Fernsehkarten für den PC so gemacht . Befinden sich alle aktuellen Bildpunkte erstmal in einem digitalem Speicher , so kann man diese Punkte mit einer weiteren Digital-Schaltung in Impulse für die LED´s umsetzten .
Die Mechanik muß natürlich genau synchron mitlaufen .
Das ganze ist jetzt mal nur allgemein beschrieben und im praktischen sicher etwas komplizierter .
Beim Fernsehen gibt es übrigens immer „2“ Bilder , ein erstes , und eins zwischen den ersten Zeilen für eine höhere Auflösung .
Hauptproblem wird es sein , die LED´s schnell genug zu bewegen , da normale LED´s nur eine begrenzte Umschaltgeschwindigkeit haben( weiß ich nicht genau , da für einen normalen Betrieb nicht relevant ) , müßte man möglicherweise mehrere Zeilen auf einmal mit mehreren Dioden darstellen .
Mehr kann ich auf Anhieb nicht dazu sagen .
MfG
Matthias
ein bischen off-topic
Hallo,
vor langer, langer Zeit gab’s in der Zeitschrift ELEKTOR mal ein derartiges Oszilloskop: eine LED-Reihe in eine Cola-Dose eingebaut, mittel LED-Zeilenbaustein angesteuert. Die Dose drehbar gelagert und mittel E-Motor antreiben. Die Zeitbasis wird durch unterschiedliche Drehzahlen der Dose eingestellt, das war’s.
Hat mir immer gefallen, leider nie nachgebaut.
Der Beitrag war Ergebnis eines Wettbewerbs ‚Elektronik in Cola-Dosen‘, und es gab noch einige skurrile Dinge darin. Muss gegen Ende der 70er Jahre gewesen sein (vergangenes Jahrhundert !)
Gruss
Hans