Hallo,
Ich habe also eine Spannung von 0 bis 5V, nicht belastbar.
Da ist natürlich mit Treibern zu arbeiten.
Und da liegt der Hase im Pfeffer: Mehr Spannung = weniger
Arbeit beim verkabeln. Aber wenn ich 12V* für die LEDs nehme,
wie zu Geier schalte ich dann mit 0…5V?
Das ist gar kein Problem.
Mit Bipolartransistoren kannst du per Open-Collector Treiber die LED
gegen 12V-Schalten.
Du kannst aber auch mit FET, welche für Logik-Pegel geeignet sind
die LED einschalten. Da fällt mir eben so der BSP318 ein, den ich in
ähnlicher Weise gerade verwende.
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=152954
Wenn du dann die Treiber gleich mit Emitterwiderstand bzw. beim FET mit
Source-Widerstand versiehst, hast du gleich eine fertige Stromquelle.
Für 20mA müßte der Sourcewiderstand so ungefähr 100…150 Ohm sein.
Das RC-Glied kannst du dann recht hochohmig machen, so dass du nur rel.
kleine C brauchst (z.B. 1uF).
So kannst du mit ganz langsamer PWM (Periode von einigen Sek.) eine
Helligkeitssteuerung realisieren.
Die einfachen
Schaltungen im Netz gehen irgendwie immer von 5V für
Versorgung und Signal aus. Oder les ich die einfach nur falsch?
Naja, für einen Elektroniker überhaupt kein Problem, von Logik-Level
auf höhere Spannung zu kommen.
Wie oben schon geschrieben, einfach OpenKollektor- oder
OpenSource-Transistoren benutzen.
Eine hinreichend belastbare Stromquelle für die 150 LED
brauchst du ja eh.
5V 10A und 12V 5A sind vorhanden. Das muss reichen. Zur Not
werden es weniger helle LED.
Also 12V/5A für die LED ist schon ok.
Da kannst du gut ca. 4 LED in Reihe schalten.
Ein Steckernetzteil 24V/0,5A oder 24V/1A kostet aber auch nur ca. 15€
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=510822
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=510824
Bei 150 LED brauchst du ja gar nicht soviel.
150 x 2V x 0,02A = 6Watt , dazu noch Verluste über Vorwiderstände
bzw. Sourcewidertstände -> 10-12W sollten allemal reichen.
Die 5V für den C-Control kannst du leicht per Längsregler aus den 12V
oder auch 24V mit ableiten. Da der Controler bloß paar mA braucht
entsteht da auch nicht viel Wärme.
Man könnte doch den Signalsprung an den digitalen Ports durch
einen Kondensator + Widerstand abmildern.
Ja, das geht mit oben genannter Schaltung am besten
mit FET + Sourcewiderstand.
Wenn das RC-Glied richtig schön langsam ist (Zeitkonstante einige Sek.),
dann kannst du das auch mit langsamen Programmlaufzeiten problemlos
steuern.
Das Signal am Treiber muss ja nicht belastbar sein.
Eben, mit FET geht das statisch quasi zum Nulltarif.
Dann sollte aus dem
instantanen Einschalten ein langsameres Aufleuchten werden.
Könnte das klappen oder zerstört sowas den µC (grosser
Widerstand, kleiner Kondensator vorrausgesetzt) ?
Nö, das sollte super funktionieren.
Du könnstet die Sache sogar noch verbessern, indem du eine LED
über eine Fotodiode quasi als Rückkopplung per AD-Port als Helligkeitsmonitor
einliest (bzw. Optikoppler).
Dann kannst du sogar die Helligkeit richtig per Programm steuern.
Wenn du Schaltungsvorschläge dazu brauchst, melde dich mal per Mail.
Ich bin aber ab Montag bis Freitag nicht zu Hause, wenn also nicht Heute,
dann kann ich dir erst Ende nächster Woche was schicken.
Gruß Uwi