Mein Schwiegervater hat in einem Raum eine Deckenleuchte, welche ursprünglich mit 6 mal 230V/50W Halogen-Lampen bestückt ist. Diese hat er durch 6 LED-Spot a 1W ersetzt, da diese Lampe eigentlich nicht das primäre Leuchtmittel des Raumes ist, es jedoch auch mal vor kommt, dass die Lampe längere Zeit eingeschaltet ist.
Das Problem - selbst bei Schalter aus leuchten die LED, wenn auch schwach.
Geschaltet ist die Phase, der Nullleiter geht direkt zur Lampe. Der Schalter hat noch eine kleine Leuchtlampe integriert (damit man den Schalter im Dunkeln findet). Wenn ich diese aus dem Schalter entferne, sind die LED ganz aus (bei Schalterstellung aus). Wie muss ich den Schalter beschalten, damit ich diese Glimmlampe weiterhin betreiben kann, ohne dass die LED bei Schalter „aus“ schwach leuchten? Der Schalter hat 4 Anschlüsse, davon sind zwei mit einem Pfeil gekennzeichnet, bei einem steht „N“ und bei dem letzten „L“.
Muss an den Schalter eventuell auch der Nullleiter angeschlossen werden und wenn ja, wo?
Hallo Spitzohr,
Kannst du mir ein Foto vom geöffneten Schalter schicken oder einen Link als Antwort einstellen?
Kann sein, dass die LED im Schalter im gleichen Kreis geschaltet ist, wie die Lampe. Dadurch geht Strom über LED zur Lampe. Die Lösung wäre in diesem Falle, die LED auf den anderen Kreis zu schalten.
Hier gehören zu einem Kreis die Anschlüsse L und M, also Last und Masse.
Im Allgemeinen ist es nur eine Notlösung, den PEN (Nullleiter) als Masseersatz zu nehmen, dass also strom auf ihn fließt. Wenn überhaupt erlaubt.
ACHTUNG! Wenn du sicher gehen willst, lass einen Techniker ran. Wenn du kein ausgebildeter E-Techniker bist, bist du nicht versichert!!!
ich glaube nicht, dass man etwas auf dem Foto erkennen würde - ist zu wenig Platz. Zudem komme ich erst wieder in einer Woche beim Schwiegervater vorbei und da wollte ich eigentlich schon das Problem lösen.
Ach ja, mir scheint, dass es da in meinem Beitrag Verständnisprobleme gibt - Nullleiter ist bei mir der blau Draht, welcher selber kein Potenzial hat, jedoch bei eingeschaltetem Verbraucher sehrwohl Spannung führt. Dazu abgegrenzt für mein Verständnis der Masseleiter (Masse, Erdung (Erdmasse), Gehäusemasse - grün/gelb).
Das Problem - selbst bei Schalter aus leuchten die LED, wenn
auch schwach.
Das ist eine winzige Leistung (mW), die du aber siehst, weil dein
Auge auch uW und nW erkennt.
wenn ich diese aus dem Schalter entferne, sind die LED ganz aus
(bei Schalterstellung aus).
Die Glimmlampe zieht ebenfalls nur einen winzigen Strom unter 1mA
Wie muss ich den Schalter
beschalten, damit ich diese Glimmlampe weiterhin betreiben
kann, ohne dass die LED bei Schalter „aus“ schwach leuchten?
Lass es wie es ist. Es macht keinen Unterschied, oder muss es aus irgend
einem Grund perfekt dunkel sein?
Wegen Energiekosten brauchst du dir deshalb aber keine Sorgen machen.
Es sind höchstens wenige Cent pro Jahr.
Gruß Uwi
Kann sein, dass die LED im Schalter im gleichen Kreis
geschaltet ist, wie die Lampe.
Wie meinen?
Dadurch geht Strom über LED zur
Lampe.
Durch die Glimmlampe im Schalter fließt ein minimaler Strom zu den LEDs in der Deckenleuchte.
Die Lösung wäre in diesem Falle, die LED auf den
anderen Kreis zu schalten.
Was für ein Kreis?
Hier gehören zu einem Kreis die Anschlüsse L und M, also Last
und Masse.
Masse? Wir sind hier nicht in einem Auto.
Im Allgemeinen ist es nur eine Notlösung, den PEN (Nullleiter)
als Masseersatz zu nehmen, dass also strom auf ihn fließt.
Wenn überhaupt erlaubt.
Eine Eigenschaft des PEN ist es, dass er N und PE vereint.
Dadurch ist es unumgänglich, dass er stromführend ist und sein darf.
Es ist löblich, dass du weißt, dass „Nullleiter“ eine alte Bezeichnung für den PEN ist. Der Fragesteller hat aber wohl „Neutralleiter“ gemeint! Einen Leiter mit der Bezecihnung M = Masse gibt es in diesem Bereich nicht.
Die Glimmlampe im Schalter liegt parallel zum Schaltkontakt, d.h. sie „lebt“ davon, dass im ausgeschalteten Zustand der zum Glimmen notwendige Strom durch am Schalter hängenden Leuchtmittel fließt.
Bei LED reichen diese 0,x mA bereits aus, um minimales Glimmen zu erzeugen. Wer nun einen Neutrallleiter an den Schalter anschließt (welcher offensichtlich ein Kontroll-Schalter ist und nur deswegen eine N Klemme hat), der beseitigt das Glimmen der LEDs, aber lebt nun keinesfalls mit weniger Energieverbrauch, sondern sogar mit mehr, da eine Reihenschaltung von Glimmlampe und LEDs minimalst weniger Strom benötigt als die selbe Glimmlampe direkt zwischen L und N.
Mein Schwiegervater hat in einem Raum eine Deckenleuchte,
welche ursprünglich mit 6 mal 230V/50W Halogen-Lampen bestückt
ist. Diese hat er durch 6 LED-Spot a 1W ersetzt, da diese
Lampe eigentlich nicht das primäre Leuchtmittel des Raumes
ist, es jedoch auch mal vor kommt, dass die Lampe längere Zeit
eingeschaltet ist.
Das Problem - selbst bei Schalter aus leuchten die LED, wenn
auch schwach.
Hat er OSRAM-Leuchtmittel verwendet? Die enthalten Kondensatoren und leuchten deshalb minutenlang schwach nach.