Ok, daran sollte ich wohl auch noch denken
Hallo,
wie groß darf da die Matrix sein, damit jede LED noch
ihre max. Helligkeit erreicht?
zu dieser Frage folgende Überlegungen.
- eine Matrix wird ja Zeile/Spaltenweise durchgeschaltet
Bei 32x48 also mind. 32 Zeilen (oder Spalten).
- LED haben eine weitgehend lineare Kennlinie, d.h.
Lichtleistung ist weithgehend linear zum Strom.
- Für das Auge ist aber der Mittelwert wichtig. d.h
1/10 Einschaltschaltzeit erfordert 10-fachen Strom für
gleiche Helligkeit.
Hier gibt es aber nun eine Grenze, die der Hersteller der
LED vorgibt -\> max.Impulsstrom (siehe Datenblatt)
- Um bei 1/32 Einschaltzeit die gleiche Helligkeit wie bei
20mA-Dauerbetrieb zu bekommen, müßte man mit über 600mA
Pulsstrom arbeiten. Das wird aber wesentlich zu viel sein,
für normale 20mA-LED (laut Datenbl. 50-100mA, max. 200mA).
- In Konsequenz mußt Du die Matrix so in Segmente unterteilen,
so daß oben genannte Bedingungen eingehalten werden.
hatte 32 x 48 vor gehabt, daß würde bei 20mA und allen drei
Farben 92A machen da kann ich mir aber noch was einfallen
lassen.
Das kann man schon realisieren. Der Strom muß ja auch nicht
aus einer einzigen Stromversorgungsschaltung kommen.
Jedes Matrixsegment kann eine eigene Stromquelle haben.
Alle LED´s sind eh nicht gleichzeitig an und nicht alle drei
Farben auf einer!
Zu den LEDs: begrenzt ist ja nur das Tastverhältnis, aber
dieses Verhältnis beschränkt doch die max Anzahl Spalten bzw.
Reihen, je nach Ansteuerung)?
hab den Maxim 695x gefunden, der kann eine 20x8 Matrix
ansteuern, allerdings nur mit Ascii Zeichen, das bringt mir
leider nicht viel aber als Vorlage für einen µC kann ich ihn
schon mal nehmen.
Ein uP als Steuereinheit ist sowieso zweckmäßig.
Dazu Latches für die Spalten und Zeilen und entsprechende
Treiber (auch diskrete Trans.)für die max. zu erwartenden Ströme.
(im Speicher 4Bitmuster, für die Hellichkeit, hinterlegen und
nacheinander ausgeben bis neue Daten kommen)
wenn ich ein 10% Tasverhälniss hab, wie hoch ist denn dann
der Strom?
Na 10-fach, sofern das innerhalb der zulässigen Spezifikation
liegt.
10x also bei mir 200mA? Wie hoch muß dann die Spannung sein?
in meinem Datenblatt (wenn man es überhaupt so nennen kann)
steht darüber leider nichts.
Die Spannung ist dann etwas höher als die im Datenblatt
angegebene Flußspannung (bei 20mA). LED verhalten sich
eben wie Dioden und haben ein exponetiellen Zusammenhang
zw. Spannung und Strom.
LED sind eh nicht mit Spannungquellen, sondern eben mit
Stromquellen zu versorgen (einfachster Fall: Vorwiderstände)
Es sollte aber noch jede LED einzeln dimmbar sein (4 :Helligkeitsstufen würden mir reichen 0; 1/3; 2/3; 1)
Also jede LED einzeln dimmen, das geht bei Zeilen/Spalten-
weiser Matrixansteuerung nicht.
Bei Einzeldiodenansteuerung in der Matrix hättest Du
aber das Problem mit dem Pulsstrom ja noch mal um
Größenordnungen verschärft.
Außerdem solltest Du beachten, daß das Helligkeitsempfinden
des Auges logarithmisch ist. 1/3 Strom erscheint dann also
keinesfalls als 1/3 Helligkeit. Wenn man noch den Einfluß
des Umgebungslichtes dazurechnet, wird die Dynamik im
Helligkeitsempfinden nochmal deutlich größer.
Gruß Uwi