LED Stroboskop

Hallo,
ich habe vor mir ein kleines LED-Stroboskop zu bauen, es sollte für kleinere bühnen reichen oder mittelgroße Räume.
Ich hatte an die Schaltung des Astabilen Multivibrators gedacht (http://www.dieelektronikerseite.de/Index.htm) nur mit anderen Kondensatoren wie auf dem Schaltplan und anstatt dem 470 Ohm Widerstand ein Poti zum verstellen der Blinkfrequenz.
Ich habe da so an 1-8 Blitze in der Sekunde gedacht.
Würde das funktionieren und welche LED´s benötige ich?

Danke schonmal.
Gruß Tobias

Hallo,
ich habe vor mir ein kleines LED-Stroboskop zu bauen, es
sollte für kleinere bühnen reichen oder mittelgroße Räume.
Ich hatte an die Schaltung des Astabilen Multivibrators
gedacht
(http://www.dieelektronikerseite.de/Index.htm)

Hallo Tobias

Sorry, aber der Link führt nur auf die Hauptseite der Homepage, und dort finde ich keinen Link auf einen Astabilen Multivibrator. Meinst Du den KFZ-Blinkgeber?

Ohne eindeutige Angaben kann Dir leider niemand Ratschläge zur Dimensionierung von Bauteilen geben.

Außerdem sollte man auch wissen, wieviel LEDs mit welchem Stromverbrauch Du schalten willst, ist wichtig für die Dimensionierung des Ausgangstransistors. Ein Relais würde ich nicht nehmen, bei Dauerbetrieb zu großer Kontaktverschleiß.

Und eine Bemerkung zum Schluss:
Besser wäre Dein Posting im Brett für allgemeine Elektronik aufgehoben.

Gruß Tobias

Gruß
merimies

Oh sorry, wenn du auf der Hauptseite bist musstdu links oben auf Grundlagen dann auf Lehrgänge und dann runter bis zum Bereich Grundschaltungen und dort ganz oben steht der Astabile Multivibrator.

Es müssten ausreichend viele LED´s seien das man das Stroboskop an eine 230V Steckdose anschließen kann, eventuell kann ich es auch über ein Netzteil mit 9V oder 12V betreiben.

Ich habe mir diese LED´s rausgesucht: http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=A5332;G…
Leider ist hier der Stromverbrauch nicht angegeben.
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=A5332;G…
Dieses Modell hat einen Stromverbrauch von 3,5V.

Wie man ja sieht bin ich erst neu in diesem Forum angemeldet, daher wusste ich nicht genau wo ich den Artikel einstellen sollte.

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Hallo Tobias,
auf den Multivibrator ist Merimis schon eingegangen. Ich denke, Du musst noch eine zusätzliche Treiberstufe zwischen dem Multivibr. und dem LED-Array einfügen.
Nun zu den LED’s:

Es müssten ausreichend viele LED´s seien das man das
Stroboskop an eine 230V Steckdose anschließen kann, eventuell
kann ich es auch über ein Netzteil mit 9V oder 12V betreiben.

Direkt an eine Steckdose kann man keine LED’s schalten, da diese mit Gleichstrom betrieben werden müssen! Fazit: ein Netzteil ist immer von Nöten.

Ich habe mir diese LED´s rausgesucht:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=A5332;G…
Leider ist hier der Stromverbrauch nicht angegeben.
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=A5332;G…
Dieses Modell hat einen Stromverbrauch von 3,5V.

Diese beiden LED’s sind ungefähr gleich. Sie werden beide mit einem Strom von 20mA betrieben. Die dabei anliegende Spannung beträgt ca. 3 Volt.
In dem obigen letzten Satz von Dir schreibst Du „Stromverbrauch von 3,5 V“. Ich hoffe, das war ein Schreibfehler, denn wenn Dir die Zusammenhänge von Strom und Spannung nicht geläufig sind, dann wirst Du mit dem Aufbau so eines LED-Blitzers große Schwierigkeiten haben.

ich habe vor mir ein kleines LED-Stroboskop zu bauen, es
sollte für kleinere bühnen reichen oder mittelgroße Räume.

Um bei etwas größeren Räumen ein effektvolles Blitzen zu erzeugen, wirst Du schon mind. 20 bis 50 Stück von diesen LED’s zusammenschalten müssen. Wie Du sie zusammenschaltest, hängt u.a. von der Höhe der Gleichspannung und dem Strom ab, welche Dein Netzteil abgibt.
Wichtig!! Jede einzelne LED möchte 20 mA und max. 3,5 Volt. Je nach den Werten des Netzteiles musst Du sie in Gruppen in Serie und Parallel schalten.
Auf jeden Fall ist der STROM das wichtigste. Er darf bei Impulsbetrieb max. 20% erhöht werden.

Nun, das war ausführlicher, als ich es eigendlich wollte :smile:

Gruß Edi

Hallo Edi,

ich bastele auch grad an einer Antwort und werde einige Deiner Anregungen mit verarbeiten.

Ich werde mit Sicherheit keine LED-Schaltung für Netzspannung vorschlagen, denn ich hätte ein mulmiges Gefühl, einen elektrisch und elektronisch völlig unerfahrenen Bastler mit 230V hantieren zu lassen - Du weißt ja: „klein, hässlich, schwarz“.

Aber ich werde mich z.B. auf Deine Schätzung zur LED-Anzahl beziehen.

Also vielen Dank und viele Grüße
merimies

Danke Edwin,
wäre es möglich dass du mir einen gesammten Schaltplan erstellst oder zumindest von der Treiberstufe und wie ich diese anschließen muss?
Wäre sehr nett.

Ich habe mal einen Blick auf mein 9V Netzteil geworfen dieses leistet 600mA und es steht noch 5,4VA drauf.

Wie es in meiner Visitenkarte steht ich bin ein Anfänger zumindest in Sachen Schaltungen, bin ja erst 14.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Tobias

Oh sorry, wenn du auf der Hauptseite bist musst du links oben auf Grundlagen dann auf Lehrgänge und dann runter bis zum Bereich Grundschaltungen und dort ganz oben steht der Astabile Multivibrator.

Danke, habe ich gefunden. Die Schaltung müsste für Deinen Zweck aber noch sehr verändert werden.

Wie Du schon erkannt hast, muss die Frequenz noch einstellbar gemacht werden. Was Du aber übersehen hast: Auch das Tastverältnis (Hell-/Dunkelverhältnis) sollte beeinflusst werden können. Ein Stroboskop, das wie ein Blinker am Auto 50% Ein und 50% Aus schaltet, ist ziemlich langweilig. Ein Stroboskop sollte kurze Lichtblitze erzeugen.

Es müssten ausreichend viele LED´s sein, dass man das Stroboskop an eine 230V Steckdose anschließen kann, eventuell kann ich es auch über ein Netzteil mit 9V oder 12V betreiben.

Also 230V~, das schlag Dir mal aus dem Kopf – schon aus Sicherheitsgründen. Es macht auf etwaige Partygäste immer einen deprimierenden Eindruck, wenn die Party eine Feier anlässlich der Beerdigung des Gastgebers ist.

Die Betriebsspannung sollte – wenn möglich – 24V= betragen (aber auch nicht überschreiten). Weiter unten dazu mehr.

Ich habe mir diese LED´s rausgesucht:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=
Leider ist hier der Stromverbrauch nicht angegeben.

Doch, im Datenblatt.
Laut Datenblatt ist die Lichtstärke bei 20mA nur 200mcd. Das ist ein wenig mickrig.

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=
Dieses Modell hat einen Stromverbrauch von 3,5V.

Der typische Spannungsabfall über die Diode beträgt 3,8V, der Betriebsstrom beträgt 30mA (beachte den Unterschied zwischen Strom und Spannung).
Die Lichtstärke beträgt hier typisch 2200mcd bei einem Abstrahlwinkel von 20°.

Die Spannungsangabe 3,8V ist mit Vorsicht zu genießen. LEDs kannst Du nämlich nicht wie eine Taschenlampenbirne von 3,5V betrachten. Wenn Du diese an eine Taschenlampenbatterie (Primärbatterie- nicht wiederaufladbar) von 4,5V anschließt, verkraftet sie das noch. Sie brennt nur etwas heller. Auch bei ziemlich entladener Batterie (Batteriespannung so etwa 3V) hast Du noch ein brauchbares Licht.

Im Gegensatz dazu würde die LED, die bei 3,8V ihren Nennstrom (30mA) zieht, bei 4,5V schon 55mA ziehen, was sie nicht lange überstehen würde, während sie, wenn die Spannung auf 3V abgesunken ist, überhaupt keinen Strom mehr zieht (und damit auch kein Licht mehr abgibt).

Außerdem unterliegt die Strom-/Spannungskennlinie von LEDs ziemlichen Exemplarstreuungen, so dass ein Betrieb z.B. von 2 parallelgeschalteten LEDs nicht möglich ist. Es könnte sein, dass dabei die eine LED mit stark verminderter Lichtleistung arbeitet, während die Andere schon überlastet wird.

Aus diesem Grund muss einer LED bzw. mehreren in Reihe geschalteten LEDs immer ein strombegrenzendes Element, also ein Widerstand oder eine Konstantstromquelle, vorgeschaltet werden.

Ich habe mal nach Netzgeräten Ausschau gehalten und folgende Kriterien gewählt:
24V=; geregelte Ausgangsspannung; am Besten ein Schaltregler wegen des Wirkungsgrades und der Spannungskonstanz.

Für den Betrieb mit bis zu 30 LEDs:
Schaltregler 24V=/210mA CONRAD-Best.-Nr.:511583 16,95 Euro

Für den Betrieb mit bis zu 65 LEDs:
Schaltregler 24V=/400mA CONRAD-Best.-Nr.:511111 26,18 Euro

Die Auswahl der Firma CONRAD ist dadurch bedingt, dass ich einen CONRAD-Katalog auf dem Schreibtisch liegen habe (und bei REICHELT nichts gefunden habe).

Die LEDs würden zu Gruppen von 5 Stück in Reihe geschaltet mit je einem vorgeschalteten Widerstand.

Als Impulsgenerator würde ich einen Selbstbau unter Verwendung eines CMOS-ICs und eines Leistungs-FET vorschlagen. Wenn Du daran interessiert bist, kann ich Dir eine entsprechende Schaltung liefern. Die Schaltung ist ziemlich unkompliziert zu bauen und würde an Bauteilen so in der Größenordnung von 10 Euro kosten.

Kalkulier mal durch, was Dich das Ganze an Aufwand (Geld, Arbeitszeit) kosten würde und wenn Du dann noch interessiert bist, melde Dich wieder.

Gruß merimies