Hallo Tobias
Oh sorry, wenn du auf der Hauptseite bist musst du links oben auf Grundlagen dann auf Lehrgänge und dann runter bis zum Bereich Grundschaltungen und dort ganz oben steht der Astabile Multivibrator.
Danke, habe ich gefunden. Die Schaltung müsste für Deinen Zweck aber noch sehr verändert werden.
Wie Du schon erkannt hast, muss die Frequenz noch einstellbar gemacht werden. Was Du aber übersehen hast: Auch das Tastverältnis (Hell-/Dunkelverhältnis) sollte beeinflusst werden können. Ein Stroboskop, das wie ein Blinker am Auto 50% Ein und 50% Aus schaltet, ist ziemlich langweilig. Ein Stroboskop sollte kurze Lichtblitze erzeugen.
Es müssten ausreichend viele LED´s sein, dass man das Stroboskop an eine 230V Steckdose anschließen kann, eventuell kann ich es auch über ein Netzteil mit 9V oder 12V betreiben.
Also 230V~, das schlag Dir mal aus dem Kopf – schon aus Sicherheitsgründen. Es macht auf etwaige Partygäste immer einen deprimierenden Eindruck, wenn die Party eine Feier anlässlich der Beerdigung des Gastgebers ist.
Die Betriebsspannung sollte – wenn möglich – 24V= betragen (aber auch nicht überschreiten). Weiter unten dazu mehr.
Ich habe mir diese LED´s rausgesucht:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=…
Leider ist hier der Stromverbrauch nicht angegeben.
Doch, im Datenblatt.
Laut Datenblatt ist die Lichtstärke bei 20mA nur 200mcd. Das ist ein wenig mickrig.
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=…
Dieses Modell hat einen Stromverbrauch von 3,5V.
Der typische Spannungsabfall über die Diode beträgt 3,8V, der Betriebsstrom beträgt 30mA (beachte den Unterschied zwischen Strom und Spannung).
Die Lichtstärke beträgt hier typisch 2200mcd bei einem Abstrahlwinkel von 20°.
Die Spannungsangabe 3,8V ist mit Vorsicht zu genießen. LEDs kannst Du nämlich nicht wie eine Taschenlampenbirne von 3,5V betrachten. Wenn Du diese an eine Taschenlampenbatterie (Primärbatterie- nicht wiederaufladbar) von 4,5V anschließt, verkraftet sie das noch. Sie brennt nur etwas heller. Auch bei ziemlich entladener Batterie (Batteriespannung so etwa 3V) hast Du noch ein brauchbares Licht.
Im Gegensatz dazu würde die LED, die bei 3,8V ihren Nennstrom (30mA) zieht, bei 4,5V schon 55mA ziehen, was sie nicht lange überstehen würde, während sie, wenn die Spannung auf 3V abgesunken ist, überhaupt keinen Strom mehr zieht (und damit auch kein Licht mehr abgibt).
Außerdem unterliegt die Strom-/Spannungskennlinie von LEDs ziemlichen Exemplarstreuungen, so dass ein Betrieb z.B. von 2 parallelgeschalteten LEDs nicht möglich ist. Es könnte sein, dass dabei die eine LED mit stark verminderter Lichtleistung arbeitet, während die Andere schon überlastet wird.
Aus diesem Grund muss einer LED bzw. mehreren in Reihe geschalteten LEDs immer ein strombegrenzendes Element, also ein Widerstand oder eine Konstantstromquelle, vorgeschaltet werden.
Ich habe mal nach Netzgeräten Ausschau gehalten und folgende Kriterien gewählt:
24V=; geregelte Ausgangsspannung; am Besten ein Schaltregler wegen des Wirkungsgrades und der Spannungskonstanz.
Für den Betrieb mit bis zu 30 LEDs:
Schaltregler 24V=/210mA CONRAD-Best.-Nr.:511583 16,95 Euro
Für den Betrieb mit bis zu 65 LEDs:
Schaltregler 24V=/400mA CONRAD-Best.-Nr.:511111 26,18 Euro
Die Auswahl der Firma CONRAD ist dadurch bedingt, dass ich einen CONRAD-Katalog auf dem Schreibtisch liegen habe (und bei REICHELT nichts gefunden habe).
Die LEDs würden zu Gruppen von 5 Stück in Reihe geschaltet mit je einem vorgeschalteten Widerstand.
Als Impulsgenerator würde ich einen Selbstbau unter Verwendung eines CMOS-ICs und eines Leistungs-FET vorschlagen. Wenn Du daran interessiert bist, kann ich Dir eine entsprechende Schaltung liefern. Die Schaltung ist ziemlich unkompliziert zu bauen und würde an Bauteilen so in der Größenordnung von 10 Euro kosten.
Kalkulier mal durch, was Dich das Ganze an Aufwand (Geld, Arbeitszeit) kosten würde und wenn Du dann noch interessiert bist, melde Dich wieder.
Gruß merimies