Lederausstattung in warmen Ländern?

Moin,

…nur sollte man sie nicht merken, richtig?

Immer wieder interessant was hier so reininterpretiert wird :wink:

Man muss nicht unbedingt in die Steinzeit verfallen. Ein Blick
auf ausländische Autobauer reicht oft schon :wink:

Naja, zu R4 Zeiten war man „wesentlich“ schneller tot bei
einem Unfall…

Warum wusste ich, dass dieser Einwand von Dir kommt? :wink:
Vor allem aber: Warum lebe ich noch?
Aber es ist natürlich sinnvoller den Autofahrer mit allem möglichen Schnickschnack vor den Gefahren zu schützen die er selbst erst provoziert. Alternativ zu den ganzen Sicherheitsfeatures könnte man ein Tempolimit einführen. Auch die Strafen sind in Deutschland deutlich niedriger als im restlichen Europa.
Aber da wären wir wieder bei der amerikanischen Lebensweise:
Blos nicht selber denken und Verantwortung übernehmen.

Ich fahre im Sommer auch viel im Alltag mit einem Alfa von
1979. Das will man sich im Winter nicht mehr antun, unabhängig
vom undichten Dach…

Ja, man ist verwöhnt. Aber wer es trotzdem möchte? Was ist dagegen zu sagen?

Ich dachte bei meinen Beispielen eher daran.
Zubehör oder Ausstattung muss sinnvoll und leicht zu bedienen
sein.
Ich will nicht der Sklave meines Autos sein, sondern
umgekehrt.

Das sehe ich allerdings auch so.
Die neueren Audis und BMWs mit ihren I-Drive Knöpfen und
zigfachen Untermenüs nerven auch mich, obwohl ich
technik-affin bin und solche Systeme wohl recht schnell
durchdringe.

Ich komme ja mit den Systemen auch klar. Nur sind wichtige Einstellungen teilweise zu umständlich zu erreichen. Während der Fahrt möchte ich mich auf den Strassenverkehr konzentrieren und mich nicht durch unzählige Menüs hangeln :wink:

Auf der anderen Seite möchte ich im Alltag bei schlechtem
Wetter keine Gurke ohne vernünftige Scheibenwischer, Heizung
und Klimanlage fahren.

Auf die Klimaanlage jann ich wirklich verzichten. Zugegeben, auf Langstrecken bei grosser Hitze ganz angenehm, aber sonst…
Ansonsten ist der heutige Autofahrer durch die Technik verweichlicht.
Ich fürchte ein R4 wäre ihm zu kompliziert, weil zu simpel.

Micky Maus gehört nicht ins Auto, sondern auf die Playstation.

Richtig. Aber jeder Kleinwagen ist heute mit Firlefanz geradezu überladen. Die Leute stehen scheinbar auf Micky Maus.

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Moin!

…nur sollte man sie nicht merken, richtig?

Immer wieder interessant was hier so reininterpretiert wird
:wink:

Naja, der Empfänger hat eben das Recht, die Nachricht so zu verstehen, wie sie bei ihm ankommt… :wink:

Man muss nicht unbedingt in die Steinzeit verfallen. Ein Blick
auf ausländische Autobauer reicht oft schon :wink:

Naja, zu R4 Zeiten war man „wesentlich“ schneller tot bei
einem Unfall…

Warum wusste ich, dass dieser Einwand von Dir kommt? :wink:

Weil Du mittlerweile weißt, wie kompetent ich in solchen Fragen bin…

Vor allem aber: Warum lebe ich noch?

Keine Ahnung. Nichtraucher? Glückskind?

Aber es ist natürlich sinnvoller den Autofahrer mit allem
möglichen Schnickschnack vor den Gefahren zu schützen die er
selbst erst provoziert.

Die Antwort gefällt mir.
Ich fahre ja momentan im Alltag mit einem 29 Jahre alten Alfa. Da passe ich ehrlich gesagt schon etwas mehr auf, als in meinem SUV…

Alternativ zu den ganzen
Sicherheitsfeatures könnte man ein Tempolimit einführen.

Dass dies weder mehr Sicherheit bringt noch zu einer geringeren Umweltbelastung führt, wurde ja nun oft genug bewiesen.
Viel interessanter fände ich intelligent gesteuerte(!), flexible Limits, abhängig von Verkehrsaufkommen und Wetterlage.
Aber das passt irgendwie in die kategorische Denke der Deutschen nicht rein…

Auch
die Strafen sind in Deutschland deutlich niedriger als im
restlichen Europa.

Die Strafen in D sind zwar relativ(!) günstig, werden aber wegen jedem Schwachsinn verhängt. Allein die Auswahl der Meßstellen in Oberbayern grenzt an groben Unfug.
Als ich das letztens einer freundlichen Polizistin, die mich anhielt, weil ich aus dem Fenster gewunken und somit den nachfolgenden Verkehr vor ihrem Blitzer gewarnt hatte, sagte, wurde die richtig krätzig.
Ich habe ihr dann noch einen schönen Tag gewünscht und mich gefreut, nicht mit ihr liiert zu sein…

Aber da wären wir wieder bei der amerikanischen Lebensweise:
Blos nicht selber denken und Verantwortung übernehmen.

Mit dieser Kritik bist Du bei mir an der falschen Adresse.
Ich plädiere sehr stark für mehr Freiheit des Bürgers und mehr Selbstverantwortung.
Wer aber ein Tempolimit und höhere Bußgelder fordert, scheint dies nicht wirklich zu wollen.

Ich fahre im Sommer auch viel im Alltag mit einem Alfa von
1979. Das will man sich im Winter nicht mehr antun, unabhängig
vom undichten Dach…

Ja, man ist verwöhnt. Aber wer es trotzdem möchte? Was ist
dagegen zu sagen?

Die Kiste wäre nach 2 Jahren weggefault.
Für den winterlichen Alltag gibt es für Technikverweigerer immer noch den Mercedes W123. Der fault zwar auch, aber man kann ihn alle 2-3 Jahre billigst ersetzen und er hat eine Heizung…

Spannenderweise habe ich letztens festgestellt, dass ein wirklich gut erhaltener BMW E34 (vorletzter 5er) für 3-4 TEur zu haben ist. Diese Autos haben m.E. ein gutes Gleichgewicht von Wartungsfreundlichkeit und Sicherheit.
Ich überlege gerade, mir für den Winter ein solches Auto anzuschaffen. Was weißt Du über den 518i…?

Der SUV jedenfalls wird nun verkauft, er steht 6 Tage in der Woche herum.
Bei einem alten Billig-BMW wäre mir das egal.

Ich dachte bei meinen Beispielen eher daran.
Zubehör oder Ausstattung muss sinnvoll und leicht zu bedienen
sein.
Ich will nicht der Sklave meines Autos sein, sondern
umgekehrt.

Das sehe ich allerdings auch so.
Die neueren Audis und BMWs mit ihren I-Drive Knöpfen und
zigfachen Untermenüs nerven auch mich, obwohl ich
technik-affin bin und solche Systeme wohl recht schnell
durchdringe.

Ich komme ja mit den Systemen auch klar. Nur sind wichtige
Einstellungen teilweise zu umständlich zu erreichen. Während
der Fahrt möchte ich mich auf den Strassenverkehr
konzentrieren und mich nicht durch unzählige Menüs hangeln :wink:

Einverstanden.
Lösung: Volvo kaufen. Ich hätte da gerade einen…

Auf der anderen Seite möchte ich im Alltag bei schlechtem
Wetter keine Gurke ohne vernünftige Scheibenwischer, Heizung
und Klimanlage fahren.

Auf die Klimaanlage jann ich wirklich verzichten. Zugegeben,
auf Langstrecken bei grosser Hitze ganz angenehm, aber
sonst…

Gerade bei Regen und 4 nassen Insassen ist eine AC super.
Andererseits passen in den Alfa eh nur 2 Leute rein und bei Regen ist er innen sowieso nass, unabhängig vom Durchweichungsgrad der Passagiere…
Und es geht auch.
Aber im Winter mit dem ganzen nassen Skikram und einem Innenraum, der aufgrund der niedrigen Temperaturen und der ständig nassen Schuhe niemals richtig trocknet, möchte ich nach Möglichkeit nicht mehr darauf verzichten.

Ansonsten ist der heutige Autofahrer durch die Technik
verweichlicht.
Ich fürchte ein R4 wäre ihm zu kompliziert, weil zu simpel.

Bei der ständig abnehmenden durchschnittlichen Fahrtüchtigkeit der Deutschen ist es mir ganz recht, dass die Leute wenigstens gute Autos fahren, die jede Hausfrau bei Regen noch zum Stehen bringt…

Micky Maus gehört nicht ins Auto, sondern auf die Playstation.

Richtig. Aber jeder Kleinwagen ist heute mit Firlefanz
geradezu überladen. Die Leute stehen scheinbar auf Micky Maus.

Nicht mehr lange. Micky Maus ist schwer und daher teuer.
Autos wie der Skoda Superb werden die neuen Familienautos sein. Halb so teuer wie ein A6 und im Alltag genauso gut nutzbar. Nicht so viel Spielzeug, aber alles was nötig ist, um komfortabel unterwegs zu sein.

Ich aber verabschiede mich aus der Welt der Neuwagen, bei 5.000 Km p.a. brauche ich keinen mehr.
Das Geld kann man besser investieren und ausser dem Skoda Superb sehe ich aktuell kein vernünftiges Konzept auf dem Markt, dass meine automobilen Bedürfnisse zu einem vernünftigen Preis befriedigen könnte.
Dann doch lieber der Alfa (und ab und an der BMW meiner Holden)…

Ferner lehne ich es ab, in diesem Land noch viel Geld auszugeben, mit dem dann der Marsch in den Sozialismus vorangetrieben wird. Der Neidfaktor wird sogar hier im wohlhabenden München immer stärker. Ich bin in den letzten 3 Wochen 2 mal an der Tankstelle wegen meines SUV quer von der Seite angesprochen worden. Das waren die beiden Male, die ich in der Zeit überhaupt tanken war. Einmal von einem Golf 4 TDi Fahrer und einmal von einer Dame mit einem BMW 320i E36. Beides ausgesprochen umweltschonende Gefährte, wirklich.

Aber gegen Dummheit und Ignoranz ist kein Kraut gewachsen, Fakten sind sowieso uninteressant, also was soll´s, könnte man sagen. Aber bevor jemand das Auto zerkratzt und damit den Wert signifikant senkt, verkaufe ich es und denke mir meinen Teil, wenn ich an der Tankstelle mit dem Alfa, der keinen Kat hat, etwas Öl verliert und herrlich Lärm macht, bewundernde Kommentare erhalte…

Vermutlich bin ich ab Winter 80% meiner Zeit nicht mehr in D und werde mir im Zielland wieder einen schönen dicken Jeep kaufen. Diesmal mit V8 und nicht mit R5 - Maschine… :wink:
Die Pferde wollen saufen, prost!!

Gruß,
M.