ich habe vor mir eine kleine USA Flagge aus 84 LEDs zu löten. Da ich glaube, dass das ganze so etwas zu unauffällig aussieht würde ich es gerne blinken lassen. Also, dass zum Beispiel die LEDs immer nur kurz auf blinken oder das die LEDs der Reihe nach von oben nach unten angehen… Je nachdem was da möglich ist.
Gruß
Die Stromquelle lädt über R1 Kondensator C1 auf. Ist die Kondensatorspannung groß genug, so schaltet dieser den 1. NPN-Transistor durch. Gleichzeitig wird das Laden von C1 abgebrochen (C1 entlädt sich) und C2 wird aufgeladen. Ist die Spannung in C1 zu gering sperrt der Transistor. Ist C2 genügend aufgeladen schaltet der 2. NPN-Transistor durch und der Kondensator C1 wird wieder geladen. …Und so weiter und so fort…
Über das RC-Glied ist die Blink-Frequenz definiert.
Hatte diese Schaltung in einem Elektronik-Buch gelesen. Wie gesagt, bin nicht fit in der Elektronik. Aber so ein Aufbau sollte möglich sein!
Im Grunde ist die beschriebene Schaltung ein FlipFlop. Inwiefern man mit einem gekauften FlipFlop-IC deine Schaltung realisieren kann weiß ich nicht.
Dein Vorteil: Du brauchst keinen yC oder ähnliches programmieren.
Da ich in der Elektronik nicht bewandert bin, bitte ich herzlichst um Korrekturen oder Bestätigungen!
Diesen Beitrag habe ich besten Wissens und Gewissens geschrieben.
Habe grade gesehen, dass das was ich versuchte zu Beschreiben auf dem bereits geposteten Link unter „Einfacher LED Flasher für Anfänger und Schulprojekte“ vorhanden ist.
Warum den Namenloser?
Habe mir da vieles mal von angeguckt und die Flagge erstmal aufgeschoben. Aber das Stroboskoplicht hat es mir einfach angetan, wobei ich die Schaltung mit 6 Leds doch etwas zu klein finde.
Nach kurzem googlen fand ich das hier: http://danyk.wz.cz/ledstr_en.html
Die Schaltung gefällt mir schonmal, auch wenn der Herr sich nicht gerade Mühe gegeben hat. Aber leider kann ich den Schaltplan nicht ganz entziffern. Fände es toll, wenn ihr mir die fehlenden Teile noch hinzufügen könntet:
36 weiße LEDs, habe schon sehr helle…
IC 555
Kondensator 1000 µF 16 V
Wiederstand 100k 10k
Beim Rest weiß ich irgendwie nicht weiter.
Kurze Frage, kann ich auch erst die 84 LEDs in je 20er Gruppen mit Wiederstand auf eine Platine löten und danach deine Schaltung auf die 20er Gruppen übertragen?
Warum sollt das denn nicht gehen?
Du musst nur aufpassen, dass du mit deinem Platinenlayout hinkommst. Das würd ich mir zuerst skizzieren.
Zusätzlich muss beachtet werden, dass dein Transitor 1,7 Ampère schalten kann. Da gibt es sicherlich welche! Weiß aber nicht ob man da schon mit Kühlkörpern arbeiten muss. (Elektrotechnik ist nicht meine Welt - habe mich aus Interesse mal ein wenig reingelesen.)
Ebenfalls muss dein Transitor natürlich die angelegte Spannung vertragen können.
Und wie du bereits richtig sagtest muss ein passender Widerstand vor oder hinter den LED’s angebracht werden. (~ 20 mA pro LED)
Jedes Bauteil ist bezeichnet und hat eine Wertangabe,die man auch zum Einkauf/Bestellen heranziehen kann.
2 Kondensatoren 1000µF und 1µF, jeweils 16 V mind.(der 1000er ist auf dem Musteraufbau nicht sichtbar!
Festwiderstände 56 Ohm (56R), 10 k-Ohm, 100 k-Ohm, Belastbarkeit 1/4-Watt
1 Regelwiderstand(Potentiometer 1 M-Ohm(Mega-Ohm)
1 Leistungswiderstand 5,6 Ohm/2 W Belastbarkeit ( = 5R6)
1 Diode Typ 1 N 4148 (oder ähnliche Universaldiode)
1 Transistor(MOSFET) IRL 3103 S (oder die Ersatztypen aus dem Text)
Das IC vom Typ 555, komplette Bezeichnung je nach Hersteller z.B. NE 555 .
Bauteile gibts in jedem Elektronikladen oder -versand,nichts besonderes oder schwer erhältliches dabei.
Kosten gering,ohne LEDs deutlich unter 5 € .
Das lesen von Bauplänen war noch nie so wirklich meine Stärke Aber danke dafür. Aber wie soll ich den 1000er montieren? Kabel von der Energiequelle zu den Polen und von da aus dann wieder zwei Kabel von den Polen zu C1 und R1 ?
Das IC vom Typ 555, komplette Bezeichnung je nach Hersteller z.B. NE 555 .
Ich würde nicht den Typ 555 einsetzen, sondern den Typ 7555, also z.B. den ICM7555. Die beiden Typen sind pinkompatibel. Man kann in einer Schaltung den 555 durch einen 7555 ersetzen, ohne an der Schaltung weitere Änderungen vorzunehmen.
Grund für den Vorschlag:
Der 555 ist mit bipolaren Transistoren aufgebaut. Bei dieser Bauart tritt bei jedem Umachalten auf der Versorgungsleitung ein kurzer Stromimpuls auf, der bis zu 400mA betragen kann. darauf muss man beim Layout der Schaltung Rücksicht nehmen.
Bei der CMOS-Variante des 555, dem 7555, fällt dieser Stromimpuls mit 3mA wesentlich moderater aus, der 7555 ist einfach unproblematischer einsetzbar. Siehe Seite 6 - „Detailed Description“ - des folgenden Datenblattes (das leider nur auf Neudeutsch vorliegt): http://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/7270…
Ich habe bei einigen meiner Schaltungen sogar nachträglich den 555 gegen einen 7555 ausgetauscht, was einfach war, da ich ICs grundsätzlich auf Fassungen setze.
Dein Vorteil: Du brauchst keinen yC oder ähnliches programmieren.
Seit wann muss man einen555 (oder einen7555) programmieren?
Da ich in der Elektronik nicht bewandert bin, bitte ich herzlichst um Korrekturen oder Bestätigungen!
Dein Vorschlag, die Schaltung nur mit diskreten Bauteilen aufzubauen, macht Sinn, wenn die Schaltung dazu dienen soll, während des Baus (und der meist nicht einfachen Inbetriebnahme) detailliertes Wissen über die Funktion eines Flip-Flops zu erlangen - also als Schulungsprojekt.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass in diesem Fall ja nicht nur ein einfaches Flip-Flop gebaut werden soll, sondern ein Impulsgenerator, welcher in einer einstellbaren Folge kurze Impulse abgeben soll, wobei die Impulslänge im Idealfall von der Impulsfrequenz unabhängig sein soll.
Solche Schaltungen lassen sich - glaub mir´s - viel betriebssicherer mit einem geeigneten IC aufbauen (ganz ohne Programmieren). Wobei meine Wahl allerdings aufeine Variation eines Rechteckgenerators mit dem CMOS IC 4011 bzw 4093 (4 NAND-Gatter) gefallen wäre. Der ist noch einfacher aufzubauen.
Der große Elko 1000µ soll die 12 V Spannung aus Batterie oder Netzteil stützen und so einen stabilen Betrieb ermöglichen.
Durch das schnelle Takten(ein/aus) der LED-Kette bricht die Versorgungsspannung sonst etwas ein.
Dazu muss er dicht an der Schaltung dran sein.
Also kommt der Elko zwischen Batterie und Schaltung. Verstanden… Meine Frage war aber viel mehr ob das so richtig ist. Zwei Kabel an den Plus und zwei an den Minus Pol den Elkos, dann je eins davon zur Energiequelle und das andere zur Schaltung. Noch ne optische Frage meint ihr es sieht gut aus weiße blaue und rote LEDs zu benutzen oder sollte das ganze lieber einfarbig sein?
ich habe vor mir eine kleine USA Flagge aus 84 LEDs zu löten.
Da ich glaube, dass das ganze so etwas zu unauffällig aussieht
würde ich es gerne blinken lassen. Also, dass zum Beispiel die
LEDs immer nur kurz auf blinken oder das die LEDs der Reihe
nach von oben nach unten angehen… Je nachdem was da möglich
ist.
Ich glaube,Du hast Probleme den Schaltplan zu „lesen“ und in eine Platinenlösung umzusetzen.
Es sind am 1000µ Elko KEINE zwei Drähte je Seite dran !
Nimm doch den gezeigten Musteraufbau zu Hilfe.
Die Platine dort hat einen Anschluss für Plus/Minus 12 V. Das sind die zwei DICKEN roten und schwarzen Leitungen. Dort kommt auch der Elko mit dran. Musteraufbau zeigt ihn leider nur nicht!
Also mit an den Lötpunkt,wo rot und schwarz angelötet sind.
So ist er dicht an der Schaltung dran,was wichtig wäre,denn weit weg,etwa am Netzteil/Batterie wäre er nutzlos.
Zu den LED-Farben kann ich nichts raten.
Ich halte diese Schaltung für Deinen Zweck,eine US-Flagge mit den dortigen Farben aus LEDs zu gestalten für nicht so gut geeignet.
Der schnelle Blitzeffekt überstrahlt alles ,die Farben kommen nicht zur Geltung.
Das umsetzten sollte wohl kaum ein Problem sein, nur hab ich halt Probleme damit die Bauteile aus dem Schaltplan abzulesen…
Ist mir schon klar das am Elko nicht insgesamt 4 sondern 2 „Drähte“ dran sind. Im Text danach hast du meine Frage aber schon geklärt. Also wo, wie der hinmuss…
Hatte übrigens auch nicht vor mit der Schaltung jetzt eine USA Flagge zu basteln, wie ich davor schon mal geschrieben hatte. Will mit der Schaltung jetzt einfach nur ne Stroboskoplicht mit 20 hellen LEDs basteln. Die Flagge hebe ich mir für den Herbst/Winter auf. Glaube aber das ich die Flagge dann einfach dauerbeleuchten will. Sprich ohne Effekte. Aber eine Frage bleibt noch, wie kann ich 84LEDs à 1,8V-2.2V und 20mA-30mA am besten mit Stromversorgen. Habe schon daran gedacht das Ganze in zwanziger Gruppen zu unterteilen und diese mit je zwei 9V Blöcken zu betreiben, dass passt dann ja ungefähr. Wenn ihr bessere Ideen habt, dann bitte immer her damit