Leere/Abwesenheit/Angstzustände/Kribbeln

Guten Tag,

ich bin 20, habe gerade mein Studium abgebrochen und stehe kurz vor einem Umzug.

Seit einiger Zeit fühle ich mich sehr unwohl.
Den Tag über bin ich meistens Aktiv und gut gelaunt.
Je näher der Abend rückt, desto unwohler fühle ich mich.
Ich habe oft ein Kribbeln im Kopf, manchmal fühlt sich der Kopf sehr schwer an.
Ich fühle mich häufig abwesend. Sobald es auch draußen ruhig ist, überkommt mich ein beklemmendes Gefühl. Ich muss aufstehen, rumlaufen, schalte den TV an.
Ich fühle mich leer und irgendwie „flau“.
Ich habe Angst vorm einschlafen, angst, nicht aufzuwachen.
Gerade jetzt habe ich dieses Kribbeln, habe Angst, weil ich „morgen“ nicht greifen kann.
HAbe morgen meine erste Fahrstunde und bin merkwürdig unaufgeregt, so als ob ich mir dieses „morgen“ nicht vorstellen kann.
In diesen momenten bekomme ich Panik, herzrasen.
Dann trinke ich Eiswasser und rede mir gut zu.
Aber jetzt gerade habe ich dieses unglaubliche Abwesendheitsgefühl und noch größere Angst als sonst, schlafen zu gehen…

Es klingt alles ein wenig konfus.
Und wahrscheinlich ist es eine psychologische Sache.
Doch habe ich ständig Kopfschmerzen. Oft auch nur für sekunden.
Kommen jemandem diese Symptome bekannt vor?

Ich bin langsam am verzweifeln,
meine blutwerte etc. sind 100% in Ordnung.

Vielen Dank…

Nein, ich habe ehrlich gesagt keinen blassen Schimmer, was das sein könnte. Aber wenn es Dich beunruhigt - und das ist ja wohl der Fall - dann solltest Du Dich um eine möglichst rasche psychiatrische Abklärung bemühen. Du könntest morgen - nach der Fahrstunde vielleicht? - zu Deinem Hausarzt gehen und Dich zu einem Facharzt überweisen lassen. Kann gut sein, dass überhaupt nichts Dramatisches ist, aber das solltest Du Dir von einer Fachfrau / einem Fachmann bestätigen lassen.

Gruß
Arbeyterson