Hallo,
Tja, was in eine Gelbe Tonne gehört, sind jedenfalls keine
Reste von Lebensmitteln… Ich halte die „Strafzahlung“ also
so aus dem Bauch heraus für gerechtfertigt.
Das kann es doch nicht sein! Die Familie wollte eine
zusätzliche Leerung!
Warum hat sie dann denn nicht die gelben Säcke in einen öffentlichen Container „Grüner Punkt“ reingeworfen?? Also mal ehrlich: Bis sich Maden und so in einer gelben Tonne bilden, da müssen schon viele Essensreste drin sein. Und die Joghurtbecherchen etcetera müssen auch nicht ausgewaschen sein. Das verlangt niemand. Es heißt nur „restentleert“. Und das ist machbar.
Die Stadt läßt sich vom Bürger die Restmülltonne zahlen und
verdient an den durch Satzung festgelegten Müllgebühren
(Anschlussrecht mit Anschlusszwang).
Das ist doch auch in Ordnung, oder?
Vom Grünen Punkt
(Anschlussrecht, aber kein Anschlusszwang) erhält die Stadt ja
dessen Gebühren bezahlt. Der will wahrscheinlich möglichst
wenig zahlen, weshalb wohl die 4-wöchentliche Leerung besteht.
Wie ich schon geschrieben habe: Erkundigt euch beim Bürgermeister über die fraglichen Verträge. Das ist alles Verhandlungssache. Und wenn man die anderen Leute motiviert, sich dagegen aufzulehnen, dann sollte einer 14-tägigen Abholung eigentlich nichts mehr im Wege stehen.
Aber warum lässt die Müllabfuhr Grüne-Punkt-Säcke liegen? Nur,
weil es in unserer Stadt Gelbe Tonnen gibt, in der
Nachbarstadt aber Grüne-Punkt-Säcke?
Nee, kann ich mir nicht vorstellen. Bei uns (ein Dorf im Land Brandenburg) ist es der Abfallwirtschaft völlig wurscht, ob da ne Tonne steht oder die Säcke liegen. Das ist wirklich und in der Tat eine Sache der Vertragsbedingungen zwischen Kommune und Wirtschaft.
Und niemand ist verpflichtet, Grüne-Punkt-Verpackungen zu
spülen (Man spült ja auch nicht Restmüll!).
Siehe oben. Aber Restmüll ist wohl etwas ganz anderes, oder?
Das mag zwar auf
der Tonne oder dem Sack aufgedruckt sein - also Wunsch des
Grünen Punktes - steht aber bestimmt nicht in den
Bundesvorschriften.
Wie gesagt, da steht „restentleert“!
Nur weil der Restmüll wöchentlich und 4-wöchentlich abgeholt
wird, kommen Madenprobleme wohl nicht so oft vor. Wir sprühen
übrigens Geruchs-Stopp (Gibt es in den Gartenabteilungen der
Baumärkte.) in unsere Tonnen.
In der Restmülltonne kann das schon mal vorkommen, gerade im Sommer.
Übrigens: Bekannte, die in einem Dorf-Ortsteil 5 km von
Walsrode wohnen, müssen Altglas und Altpapier nach Walsrode
bringen. Laut einem Gerichtsurteil (AZ ist mir derzeit nicht
bekannt; hat aber nichts mit Walsrode zu tun.) müssen
Altglasbehälter und Altpapierbehälter in max. 2 km erreichbar
sein.
Das kenne ich nicht. Aber in unserem Dorf gibt es allerlei Möglichkeiten der Entsorgung. Aber selbst das schaffen viele nicht und schmeißen ihre gelben Säcke etc. lieber mitten in den Wald. Man ist halt faul und verwöhnt, denke ich manchmal…
Viele Grüße
Jana