LEGO - Alles Kampf?

Hallo zusammen!

Mir fällt schon länger die Produktpalette von LEGO unangenehm auf, vor allem seit unser Sohn 4 oder 5 war und er bewußter auf das Angebot reagiert. Jetzt wollte ich mal hören, was Ihr dazu meint.

Hier ist ein Überblick zu sehen:
http://www.lego.com/de-de/products/Default.aspx

Ich möchte noch vorausschicken, dass ich kein extrem „ich-vermittel-meinem-kind-nur-eine-heile-Welt“ Vertreter bin. Als Kind habe ich auch Cowboy und Indianer und Piratenüberfall gespielt und halte das auch nicht grundsätzlich für verkehrt. Aber es war nicht so eingleisig vorgegeben und festgelegt durch Spielzeuge, wir haben uns das alles selbst ausgedacht. „Kämpfen spielen“ gehört ein Stück weit bestimmt zur Kindheit dazu, aber wo ist eine Grenze erreicht?

Auch kenne ich die Palette von „LEGO-City“ und LEGO-Technik, die eine Alternative bietet, die allerdings mein Sohn nicht halb so „cool“ findet wie den Rest.

Was mich stört, ist das vorgegeben martialische der Figuren und dass genau das die Kinder (ich nehme an, vor allem Jungs) derart cool finden. Genau darauf scheint LEGO ja abzuzielen und Profit daraus zu schlagen. Ich habe das sogar einmal in einer Email an LEGO angemerkt, die haben das natürlich weit von sich gewiesen.

Hier ein paar Beispiele:
Die Bionicle-Serie ist ja durch und durch nur auf Kampf ausgelegt „Team up and Battle for Power“, ebenso die Exoforce-Serie. Von einem ästhetischen Anspruch möchte ich hier gar nicht sprechen. Die Star Wars Serie ebenso.

An anderer Stelle hat sich das erst so eingeschlichen: Ein Schloss gab es ja schon immer von LEGO, aber dass die Figuren derart grausig und realistisch aussehen, ist doch neu, oder? Die Bilder auf den Schachteln sind immer von Schlachtengetümmel bestimmt. Das selbe gilt auch für die „Vikings, Dinos, Knight Kingdom“. „Mars Mission“ gehört auch in diese Kategorie.

Besonder gestört hat mich die Aufmachung der „Aqua Raiders“. Kann man nicht unter Wasser auch nur forschen oder Schätze suchen? Nein, der Kampf gegen die 3-Tage-Bärtigen, grimmig dreinschauenden Bösewichter und die schlimmern Tierungeheuer wird schon auf der Verpackung dargestellt. Auch die Internetseite gibt das Drehbuch vor: http://aquaraiders.lego.com/de-DE/default.aspx
Mich stört hier vor allem auch das merkwürdige Naturverständnis, das hierdurch vermittelt wird: Die Natur ist gefährlich, wir müssen gegen sie kämpfen.

Bin ich zu empfindlich? Ist mein Eindruck falsch, dass sich da was verändert hat in den letzten Jahren? Außerdem finde ich es ärgerlich, dass diese Kampfpalette für Mädchen wenig Anreize bietet (Für die gibt es ja dann extra Mädchen-LEGO *grusel*. Schön ohne technische Anreize und zur Einübung des späteren Rollenverhaltens bestens geeignet)

Bin gespannt auf Eure Einschätzungen.

Grüße
kernig
die sich auf „Mindstorms“ freut, wenn Ihr Sohn alt genug dafür ist

Auch kenne ich die Palette von „LEGO-City“ und LEGO-Technik,
die eine Alternative bietet, die allerdings mein Sohn nicht
halb so „cool“ findet wie den Rest.

Hallo,

ich denke, dass dieser Ansatzpunkt genau richtig ist.

Früher gab es nicht so viele spezielle LegoBausteine, so dass man dann eben aus den einfacheren Teilen Panzer, Militärbasen, Flakgeschütze und Burgen gebaut hat, um Gefechtssituationen darzustellen.
Die meisten Jungs haben wohl ein gewisses Bedürfnis nach Krieg, Waffen, Gewalt.
Und ich glaube zumindest, dass man dieses ihnen zugestehen sollte.
Wird dies unterdrückt und nicht erlaubt, ergeben sich am Ende Erwachsene, die immer noch von Waffen und Gewalt fasziniert sind, weil sie es in ihrer Kindheit nicht ausleben konnten.

Dass Lego dabei sich den Gegebenheiten anpasst, ist verständlich.
Dein Vorschlag könnte ja sein, dass er sich eine komplette Stadt mit Polizei und Feuerwehr aufbaut. Dort kann er dann auch seine Machtspiele durchführen (Banküberfall, Geiselnahme, Polizeieinsatz)…
Gruß
JCK

hallo kernig,

hm, ich frage mich, wo dein Sohn mit all dieser Auswahl konfrontiert wird? Ich habe Geschwister im Alter von 8+9 Jahren. Sie bekammen sehr oft Lego zu Weihnachten oder Geburtstagen. Es gibt doch so viel mehr, als die von dir genannten Sorten. Sie bekamen meistens Autos, momentan sind die großen Trucks von Lego-Technik der absolute Hit. Was man damit alles machen kann.

Und:
sie fragen nicht nach dem anderen, sicher geht man mal ein Prospekt durch, aber ich bin sicher, sie wissen nicht mal, was es alles gibt. Also, wie wird dein Sohn auf diese Sachen aufmerksam?

Wir hatten als Kinder die Soldaten und haben damit Krieg gespielt, wir hatten Autos und haben Unfälle dargestellt, wir hatten Grundbausteine Lego und haben Häuser und Autos gebaut, wir hatten Schiffe und haben es versenkt im Krieg… Ich denke, dass das schon eine ganz normale Entwicklung ist, dass Kampf nunmal auch dazu gehört.

Sicher GIBT es die Sachen von Lego, aber es liegt an dir, was er davon zu sehen bekommt, bzw. was er davon zu Hause zum Spielen hat. Deine Aufregung in Ehren, aber ich persönlich sehe es nicht so schlimm wie du, denn es gibt mE genügend Ausgleich. Es gibt Feuerwehr, Polizei, Schiffe, Autos, Flieger… Und wenn du einem Mädchen kein „Mädchenlego“ kaufen willst, dann schenke doch Grundbausteine oder andere Sachen, es gibt sooo viel - gerade von Lego! Ansonsten muss es ja nicht immer Lego sein…

Nochmal: ich finde, wenn du keine Gemetztelsachen willst, dann schenke Grundbausteine. Damit kann man sich auch alles bauen, und wird dabei noch kreativ. Ich halte wenig von den Fertigburgen etc.

Gruß,
eine ganze Tonne voll Legosteinen habend, und deren Sohnemann gerade ganz viele Grundbausteine und einen Bauernhof von Lego Duplo bekommen hat.

Die meisten Jungs haben wohl ein gewisses Bedürfnis nach
Krieg, Waffen, Gewalt.Und ich glaube zumindest, dass man dieses ihnen zugestehen:sollte. Wird dies unterdrückt und nicht erlaubt, ergeben sich am Ende :Erwachsene, die immer noch von Waffen und Gewalt fasziniert :sind, weil sie es in ihrer Kindheit nicht ausleben konnten.

*GRUSEL*
Ist dieses Klischee immer noch nicht aus der Welt: Jungs haben ein KAMPF-GEN, nicht gewusst???

Au weia.
Es ist immer eine Frage, was die Jungs geboten bekommen.
Hatte als unser Sohn klein war viel Kontakt mit anderen Sohn-Müttern. Die haben ihren Jungs Automarken beigebracht, benannten Figurenschrott gekauft usw. usw. Wir hatten darauf keine Lust, haben unseren Sohn auf Spaziergängen auf die Natur aufmerksam gemacht anstatt auf Autos und Baumaschinen, und er geht nicht ins Karate sondern spielt Klavier.
Heute, mit 9, liebt er Blumen immer noch. Natürlich spielt er auch mit seinem ferngesteuerten Auto, baut mit Begeisterung Fischertechnik usw. Ich konnte noch nie feststellen, dass er auf Krieg und Kampf steht. Leider hat man es natürlich als Eltern nicht so ganz in der Hand, es ist ja auch wichtig was im Kiga gemacht wird und wie die Freunde bzw. deren Eltern drauf sind.

Jedenfalls habe ich erlebt, dass Kinder ganz stark von außen geprägt werden. Und wenn Jungs dauernd diesen Mist vermittelt bekommen, dass das eben zum Jungs-sein dazugehört, werden sie sich auch entsprechend verhalten.

Ach übrigens: Es gibt Alternativen zum „Unterdrücken“: Z.B. „uninteressant finden“, „Andere Sachen mit dem Kind spielen“, „keinen Schrott schenken“, „mit dem Kind drüber reden warum es einem selber nicht gefällt“, und vor allem „Anderes interessanter machen!“

Viele Grüße,
Julia

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Hallo,

du hast meinen Beitrag absichtlich umgedeutet oder missverstanden.

Mein Beitrag und dein Beitrag schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich in weiten Teilen.

Grüße
JCK

Hallo

Also, wie wird dein Sohn auf diese Sachen
aufmerksam?

Ich tippe auf Werbefernsehen. Das ist psychologisch sehr stark wirksam.

Ich finde übrigens an diesen Figuren nicht das Problematischste, dass sie martialisch aussehen, sondern dass man ihnen praktisch nichts machen kann, außer sich immer neue zu kaufen (Barbie-Effekt).

Viele Grüße
Simsy

Hallo,

mach dich mal über die Geschäftsentwicklung bei Lego in den letzten 15 Jahren schlau. Die haben dort mit allen Mitteln versucht die Marktposition auszubauen bzw. zu halten vor dem Hintergrund „Stillstand ist Rückschritt“. Die Zeiten der roten und blauen Achter ist leider vorbei, und das hat Lego ganz massiv zu spüren bekommen. Dabei ist es nicht so, dass Lego derjenige Anbieter gewesen wäre, der mit dem von dir kritisierten Kampfspielzeug angefangen hätte, sondern es war genau umgekehrt. Mehr und mehr Anbieter von solchem Schund haben Lego den Markt mit seinen klassischen, die Phantasie anregenden Produkten kaputt gemacht. Also hat man versucht durch den Einkauf entsprechender Markenrechte z.B. Starwars dem Trend zu folgen um so bestehen zu können.

Funktioniert hat dies alles nicht so besonders, und aktuell ist eine Rückbesinnung auf „alte Werte“ festzustellen. D.h. eher teures und dafür qualitativ hochwertiges Spielzeug mit einem bestimmten Anspruch herzustellen.

Ich will hier Lego sicher nicht von unternehmrischen Fehlentscheidungen freisprechen, aber man darf nicht vergessen, dass gerade bei Lego es darum ging herzustellen was der Markt (Eltern/Kinder) verlangte, nachdem man sich lange den Trends verweigert hatte.

Gruß vom Wiz

Hi Julia,

Es ist immer eine Frage, was die Jungs geboten bekommen.

man (und auch frau) sollten mit ‚immer‘ sehr vorsichtig sein!

Unsere Jungs waren in einem Waldorfkindergarten und dort ist das ‚Klientel‘ eher alternativ/friedensbewegt zu nennen.
Irrwizigerweise haben aber auch die Jungen zu einem nicht geringen Teil das stete Bedürfnis sich aus eher neutralen Sachen igendwelche Waffen zu basteln und damit aufeinander los zu gehen.
Auch wenn die Erzieherinnen mit Vehemenz (die Eltern übrigens auch) versuchten, dagegen an zu gehen.
So ganz läßt sich wohl nicht abstreiten, daß Jungs ein gewisses Bedürfnis haben, sich aggresiv zu gebaren.

Gandalf

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Falsch getippt - Antwort an beide
Hi auch!

Also, wie wird dein Sohn auf diese Sachen
aufmerksam?

Ich tippe auf Werbefernsehen. Das ist psychologisch sehr stark
wirksam.

  1. LEGO wirbt kaum im Fernsehen.
  2. Guckt er sehr wenig fern und wenn dann gezielt und möglichst ohne Werbung.

Er läuft halt mit mir auch mal durch einen Spielzeugmarkt oder einen größeren Supermarkt. Irgendwo hatte er sogar mal einen Katalog herbekommen.

Mit 8 oder 9 hat man es nicht mehr 100% im Griff, was die Kinder zu sehen bekommen. Wenn duplosche schreibt, ihr Kind bekäme noch Duplo geschenkt, würde ich sie gern in ein paar Jahren nochmal dazu befragen :smile:. Kinder werden nunmal selbständiger und so sie mit halbwegs offenen Augen durch die Welt gehen, sehen sie so einiges, egal ob ich das will oder nicht.

Da Argument: „Dann kaufs Ihm halt nicht, wenn Du es nicht magst“ hatte ich erwartet, es entspricht dem hier leider häufigen Stil im Forum. Eine Meinung dazu habe ich aber trotzdem und mich interessiert die Eure ebenfalls, ohne Totschlagargumente.

Problematischste, dass sie martialisch aussehen, sondern dass
man ihnen praktisch nichts machen kann, außer sich immer neue
zu kaufen (Barbie-Effekt).

Stimmt auch nicht, nicht ganz zumindest. Hier wird mit diesen Sachen auch durchaus kreativ gebastelt, wenn ich auch meine, dass das durch die vielen komplizierten Spezialteile erschwert wird.

Grüße
kernig

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Zustimmung
Hallo zusammen!
Da muss ich doch mal ganz kräftig zustimmen!

Ich dachte ja auch, mein Sohn darf ruhig eine Puppe zum Spielen haben und habe ihm eines Jahres zu Weihnachten eine geschenkt - er hat sie nicht mit dem A… angeschaut.

Man sollte nicht einfach gleich machen, was einfach nicht gleich ist. Aber es sollten alle mit jeder Veranlagung die selben Chancen im Leben haben und nicht ein Klischee übergestülpt bekommen, egal ob es passt oder nicht.

Grüße
kernig
*die ein recht jungenhaftes Mädchen war und immer noch ist*

Hallo kernig,

bei meinen Jungs ist es übrigens so, daß sie beide mehr als ein Dutzend Schmusetiere in ihrem Bett haben. Zwar keine ‚richtige‘ Puppe, aber dafür Plüschtiere.
Dafür schämen sie sich nicht, und wenn sie zu Besuch fahren, muß ich immer begrenzend einschreiten, sonst bräuchten sie eine extra Tasche für die Tiere.
Trotzdem sind sie ‚typische‘ jungs, die aus Stöcken Schwerter machen und das übliche Imponiergehabe drauf haben.

Gandalf

Hallo Simsy,

Problematischste, dass sie martialisch aussehen, sondern dass
man ihnen praktisch nichts machen kann, außer sich immer neue
zu kaufen (Barbie-Effekt).

nö, da unterschätzt Du Kinder aber gewaltig!
Lego ist auch mit diesen Bausätzen ein kreatives Spielzeug geblieben.
Meine Mutter, Schwester und auch Tante schenken momentan gerne Lego (Starwars ist da momentan sehr angesagt) und die Bausätze werden exakt einmal nach Plan zusammengebaut. Dann wird munter kombiniert und da kommen die dollsten Sachen raus.

Gandalf

Hallo

Also, wie wird dein Sohn auf diese Sachen
aufmerksam?

Ich tippe auf Werbefernsehen. Das ist psychologisch sehr stark
wirksam.

  1. LEGO wirbt kaum im Fernsehen.

Och, das stimmt aber nicht! Jedenfalls stimmte es früher nicht.
Kann sein, dass die nicht sehr viel und immer nur vor Weihnachten werben, aber sehr wirksam.

Ok, ich hatte das vermutet, weil es mir so rüberkam, als hätte er einen besonders dringenden Wunsch nach diesen Lego-Sachen.

Mit 8 oder 9 hat man es nicht mehr 100% im Griff, was die
Kinder zu sehen bekommen.

Ne ne, ich weiß …

Da Argument: „Dann kaufs Ihm halt nicht, wenn Du es nicht
magst“ hatte ich erwartet, es entspricht dem hier leider
häufigen Stil im Forum.

Das hab ich aber nicht gesagt!

Problematischste, dass sie martialisch aussehen, sondern dass
man ihnen praktisch nichts machen kann, außer sich immer neue
zu kaufen (Barbie-Effekt).

Stimmt auch nicht, nicht ganz zumindest. Hier wird mit diesen
Sachen auch durchaus kreativ gebastelt, wenn ich auch meine,
dass das durch die vielen komplizierten Spezialteile erschwert
wird.

Ich hatte dabei eigentlich diese Bionicles im Kopf. Ich finde, mit denen kann man wirklich nicht allzu viel anfangen, außer halt schnell zusammenbauen, und dann evtl. Rollenspiele (wie Puppenstube), aber dafür finde ich sie gar nicht so gut geeignet. Insbesondere weil da alle paar Wochen oder Monate neue rauskamen, die damals immer auf den Kindergeburtstagen gewünscht wurden, hatte ich stark den Eindruck, dass es dabei darum geht, immer den aktuellsten Bionicle zu haben, und fertig.

Mein Sohn hat(te) auch einige Star Wars Teile von Lego. Die baut man ja aber in der Regel auch einmal so zusammen wie vorgesehen, und damit hat sichs dann, denn wenn man zuviel Phantasie walten lässt, kriegt man das Teil ja vielleicht nie wieder richtig zusammen. Und spielen kann man mit denen nicht, weil die Teile dann auseinanderfallen.

Na ja, vielleicht machen das andere Kinder anders.

Wirklich gespielt haben meine jedenfalls nur mit den Uralt-Legosteinen, die noch von früher übrig waren, wo gar nichts vorgegeben war. Da hatten sie auch durchaus Ideen. Diese vorgefertigten Bausätze waren leider insgesamt durchsetzungsstärker. Wir wohnen hier aber auch nicht gerade in einer Gegend, wo es sehr viele Querdenker gibt.

Viele Grüße
Simsy

Hallo,

Bin ich zu empfindlich? Ist mein Eindruck falsch, dass sich da
was verändert hat in den letzten Jahren? Außerdem finde ich es
ärgerlich, dass diese Kampfpalette für Mädchen wenig Anreize
bietet (Für die gibt es ja dann extra Mädchen-LEGO *grusel*.
Schön ohne technische Anreize und zur Einübung des späteren
Rollenverhaltens bestens geeignet)

Bin gespannt auf Eure Einschätzungen.

ich habe den gleichen Eindruck wie du.

Da ich selbst früher begeistert mit Lego gespielt habe, war dieses Spielzeug auch immer unter meinen Favoriten. Zum Glück haben wir Lego City und Ritterburg noch von der vorherigen Generation, damals für unseren Großen beschafft - das bekommt jetzt unser Kleiner nach und nach…
Kaufen würde ich aktuell von den modernen Sachen nichts!

Beatrix

Kampf der Kuscheltiere
Hi Gandalf,
Deine Schilderung fand ich recht amüsant, weil das bei uns ähnlich abgeht.

Leider hat unser Sohn eine Hausstauballergie, er besitzt also nur noch solche Kuscheltiere, die eine 60°-Wäsche aushalten, aber das sind doch noch eine ganze Menge.
Jeden Abend wird die Kulisse präpariert und wehe, es fehlt einer seiner kleinen Lieblinge.

Wir werden aber auch häufig von Kampfgeräuschen aus dem Kinderzimmer morgens geweckt, dann kann es schon mal sein, dass das Chamäleon sich eines Angriffs des magnetfüßigen Fuchses erwehren muss. :smile:

Klischee erfüllt und doch wieder nicht.

kernig

Hallo nochmal!

  1. LEGO wirbt kaum im Fernsehen.

Och, das stimmt aber nicht! Jedenfalls stimmte es früher
nicht.
Kann sein, dass die nicht sehr viel und immer nur vor
Weihnachten werben, aber sehr wirksam.

Mag sein, wir sehen auf jeden Fall nicht viel davon.

Ok, ich hatte das vermutet, weil es mir so rüberkam, als hätte
er einen besonders dringenden Wunsch nach diesen Lego-Sachen.

Den hat er.

Da Argument: „Dann kaufs Ihm halt nicht, wenn Du es nicht
magst“ hatte ich erwartet, es entspricht dem hier leider
häufigen Stil im Forum.

Das hab ich aber nicht gesagt!

Aber Deine Vorrednerin, war nicht an Dich gerichtet.

Ich hatte dabei eigentlich diese Bionicles im Kopf.

Da geb ich Dir recht, die Bionicles bestehen überwiegend aus Teilen, die sich anderweitig kaum verwenden lassen.

Mein Sohn hat(te) auch einige Star Wars Teile von Lego.

Die stehen grad bei uns ganz oben auf der Wunschliste. Mh, ich bin da nicht ganz unschuldig, weil wir grad das LEGO Star-Wars PC-Spiel spielen.

Wirklich gespielt haben meine jedenfalls nur mit den
Uralt-Legosteinen, die noch von früher übrig waren, wo gar
nichts vorgegeben war. Da hatten sie auch durchaus Ideen.
Diese vorgefertigten Bausätze waren leider insgesamt
durchsetzungsstärker. Wir wohnen hier aber auch nicht gerade
in einer Gegend, wo es sehr viele Querdenker gibt.

Gibt’s hier auch nicht, eher so nach Haindling: „Jetzt stell ma uns mal alle der Reih nach hi und dann kriagt a jeder a gscheide Watschn. Und dann sogn ma alle sche brav: JA“

Ja, so kenne ich das auch. Bei der Oma steht einen Box mit unserem alten Lego-Bestand und ich freue mich dann immer wieder, was da für tolle Sachen rauskommen. Aber ich kann’s ihm ja nicht aufzwingen für zuhause. Ich mach das ja schon mit einigen anderen Dingen, da muss er einfach anders als die anderen. Schwierig, den Mittelweg zu finden.

Grüße
kernig