Wir sind gerade am Bauen und nächste Woche kommt die Bodenplatte für den Keller. Das Haus ist am Hang.
Ich bekam einen Tipp, dass ich mir im Keller einen Raum mit ca. 6-9 m² nicht betonieren lassen soll. Hier soll lediglich der Lehmboden sein.
Auf dem Lehmboden sollen u. a. Kartoffeln gelagert werden und dieser „Lehm-Raum“ kann auch als Wein-/Sektkeller genutzt werden, da dieser immer etwas kälter sein soll als die anderen Räume.
Hat hier schon jemand Erfahrungen gemacht? Macht es Sinn (vorausgesetzt man hat Kartoffeln Wein und Sekt )
Die Kartoffeln sollen sehr lang haltbar sein, da durch die kühlt Temperatur die Wurzeln nicht wachsen.
Ich bekam einen Tipp, dass ich mir im Keller einen Raum mit
ca. 6-9 m² nicht betonieren lassen soll. Hier soll lediglich
der Lehmboden sein.
Lass mich raten: Der Tipp stammt von einem alten Menschen.
Von solchem Unsinn solltest du nicht einmal träumen! Heute gelten für Wohngebäude Gesichtspunkte, die früher keine Rolle spielten. So lag früher der Energiebedarf eines Hauses um den Faktor 10 höher als heute. Soetwas setzt eine gegenüber früheren Gepflogenheiten veränderte Bauweise mit anderen Materialien voraus.
Ein neues Haus hat nirgends Berührung mit Erdreich oder gar mit Lehm. Heute haben thermische Isolierung und Abwesenheit von Kondenswasser im Vordergrund zu stehen und natürlich zuverlässige Wasserdichtigkeit. Mit Lehmboden spielt sich gabei nichts ab.
Auf dem Lehmboden sollen u. a. Kartoffeln gelagert werden und
dieser „Lehm-Raum“ kann auch als Wein-/Sektkeller genutzt
werden, da dieser immer etwas kälter sein soll als die anderen
Räume.
Wenn du soetwas unbedingt haben möchtest, lege dir im Garten etwas Unterirdisches an. Das geht dann mit Lehmboden. Aber nicht im Haus.
auch wir hatten in unserem Haus einen Keller mit „Naturboden“. Das Problem dabei war, dass die Feuchtigkeit des Bodens verbunden mit der Raumtemperatur dem Schimmel- und Pilzbefall freien Lauf ließ.