Lehramt oder nicht ?

Hallo,
ich denke, wie viele, darüber nach, auf Lehramt zu studieren. Mögliche Fächer wären für mich: Deutsch (ehem.LK), Spanisch, Englisch, Kunst, evtl Biologie.
Ich weiß, dass ich mit den Schülern gut umgehen könnte, das würde ich wirklich gerne tun, wovor ich allerdings etwas Angst habe, ist, dass es in diesem Beruf zu wenig Freiraum gibt. Kann mir das hier irgendwer bestätigen? Ich will nicht Jahr um Jahr genau das selbe machen, stur einem Lehrplan folgen müssen. Ist es so?
Ich weiß es wirklich nicht, könnt ihr mir da vielleicht von irgendwelchen persönlichen Erfahrungen etc. erzählen? Das wäre super, um das Ganze greifbarer für mich zu machen.

Bloss nicht
Hallo Strohhalm,

ich denke, wie viele, darüber nach, auf Lehramt zu studieren.

Lass es. Aber nicht weil Lehrer per se ein unguter Beruf wäre oder gar, weil Du nicht zur Lehrerin taugen würdest. Wie sollte ich auch beides beurteilen können?

Sondern lass es deshalb, weil Du genau ein Posting weiter oben nach Tiermedizin fragst. Und in meinen Augen sind genau das zwei Berufe, wo man mit überdurchschnittlich viel Herzblut und Engagement dabei sein muss um richtig „gut“ zu sein. Und DAS willst Du sicher, oder?

Da Du aber nicht fragst: „Soll ich lieber Haustier oder Zootiermedizin“ bzw. „Lehramt lieber Mathe und Physik oder doch Mathe und Technik am technischen Gymnasium“ (alle Beispiele wild erfunden) sondern „Tiermedizin“ oder „Lehramt“ scheint es mir so zu sein, dass Du noch recht unentschlossen bist.

Achtung: das mit dem unentschlossen sein ist kein schlimmes Problem, vor allem gehe ich davon aus (hoffe ich?), dass Du das aktuelle Jahr zwischen Abi und Beginn der Ausbildung in schlauer Art und Weise überbrückst. Sprich: nutze diese Zeit. Überleg Dir, was Du willst. Und überleg Dir, was Du wirklich gut kannst. Und vor allem: überleg Dir, ob Du das für die nächsten 10-100 Jahre jeden Tag machen willst. In beiden Berufen gibt es recht wenig Ausweichmöglichkeiten, wenn Du irgendwann pubertierende Teenies / kläffende Köter und zickige Herr/Frauchen satt hast.

Und dann informiere Dich mal über die Anforderungen an eine Ausbildung. Im anderen Posting schreibst ja, dass Dein Abischnitt nicht so wirklich prächtig ist. Vielleicht wäre eine Ausbildung (Tierpflegerin? Erzieherin?) für Dich zunächst mal das richtige? Das hilft einerseits Dir bei der Entscheidungsfindung und andererseits wird Dir das unter gewissen Umständen als Wartesemester anerkannt.

Ich weiß, dass ich mit den Schülern gut umgehen könnte,

woher weisst Du das?

Wie gesagt - versuch Dich nicht nur hier über’s Forum über Deinen Traumjob zu informieren, sondern auch im „echten Leben“. Bei einem Tierarzt ein Praktikum zu machen sollte möglich sein, wie das für Lehrer aussieht weiss ich nicht. Eventuell fragst aber mal einen Deiner (Ex-)Lehrer, die tauen bei solchem echtem Interesse oftmals richtig auf und plaudern aus dem Nähkästchen.

*wink*

Petzi

Hi,

Und in meinen Augen sind genau das
zwei Berufe, wo man mit überdurchschnittlich viel Herzblut und
Engagement dabei sein muss um richtig „gut“ zu sein. Und DAS
willst Du sicher, oder?

Und es gibt sogar Menschen, die zwei (!) Sachen mit ganzem Herzblut machen könnten und sich dann entscheiden müssen.
Ich bin so einer. Hatte auch die Wahl zwischen Lehrer und etwas total Entgegengesetztem. Und nun bin ich Lehramtsstudent und überaus glücklich mit dieser Wahl - ja, mit dem Schülern klappt es auch wunderbar, denn darum gehts ja im Endeffekt. *freu*

Da Du aber […] fragst […]
scheint es mir so zu sein, dass Du noch recht unentschlossen
bist.

Ja eben genau deswegen fragt sie doch auch *?widerspruch?* Wenn sie entschlossen wäre würde sich ja nicht fragen *amkopfkratz*
Ist doch gut wenn man sich im Rahmen der Berufsfindung mehrere Optionen offen hält. Man muss doch alles einmal durchspielen.
Immerhin entscheidet man über seine Zukunft, und nicht darüber was es morgen zum Mittagessen gibt.

Achtung: das mit dem unentschlossen sein ist kein schlimmes
Problem, vor allem gehe ich davon aus (hoffe ich?), dass Du
das aktuelle Jahr zwischen Abi und Beginn der Ausbildung in
schlauer Art und Weise überbrückst. Sprich: nutze diese Zeit.
Überleg Dir, was Du willst. Und überleg Dir, was Du wirklich
gut kannst. Und vor allem: überleg Dir, ob Du das für die
nächsten 10-100 Jahre jeden Tag machen willst. In beiden
Berufen gibt es recht wenig Ausweichmöglichkeiten, wenn Du
irgendwann pubertierende Teenies / kläffende Köter und zickige
Herr/Frauchen satt hast.

Röchtöch.

Ich weiß, dass ich mit den Schülern gut umgehen könnte,

woher weisst Du das?

In ihrer Vika steht „Kinderbuchberaterin & Kinderanimateurin“ vondaher möchte ihr ein gewisses Gespür und Talent nicht absprechen:smile:

wie das für Lehrer aussieht weiss ich nicht.
Eventuell fragst aber mal einen Deiner (Ex-)Lehrer, die tauen
bei solchem echtem Interesse oftmals richtig auf und plaudern
aus dem Nähkästchen.

Ex-Lehrer sind einem gegenüber immernoch befangen. Hast du jemanden im entfernten Bekanntenkreis, der Lehrer ist? Fragen, Bewerben, machen, fertig. Hab ich auch so gemacht, war super!!

In diesem Sinne
Kinder sind wunderbar - und anstrengend :smile:

Grüße
VAST

*wink*

Petzi

Naja, klar, wenn ich wüsste, was GENAU ich möchte, würde ich nicht fragen. So siehts aus :wink:
Aber ich habe zum Beispiel immmer gerne mit Tieren zu tun gehabt, bin nicht so ein Typ, der sagt „ieh, eklig, Spinne!“. Aber das schließt doch auch nicht aus, dass ich genau so gerne mit Kindern arbeite. Ich habe zwei Patenkinder, was mMn nicht die Regel ist- mit 18 Jahren, arbeite seit 1 1/2 Jahren als Animateurin und Aufsicht in einer Kinderspielhalle, seit kurzem verkaufe ich Kinderbücher…
Ganz klar, dass man nach dem Abi überlegt, was man GERNE tut und wo seine Stärken liegen. Kein Verbrechen mehr als nur einen Schwerpunkt setzen zu wollen denke ich.
Ich werde meine Zeit nach dem Abi nutzen, das ist klar. Ich werde zum Beispiel ins Ausland gehen und arbeite momentan viel. Mache gleichzeitig auch einiges, was für MICH wichtig war. Beispielsweise fahre ich als Betreuerin auf einen Ponyhof. Demnächst werde ich ein Praktikum in einer Schule machen. Solche Geschichten, ich bin nicht faul, nein. Ich möchte nur einfach nicht jetzt anfangen mit einem Studium oder sonst was- nach 13 Jahren Lernen.
Aber zurück zu meiner Frage… Oder meinen Fragen - eine bzgl Tiermedizin, eine bzgl Lehramt. Ich nutze das hier als WEITERE Chance für Informationen, nicht als einizige… nur mal so nebenbei. :wink:
Danke für eure Antworten auf jeden Fall :smile:

Liebste Grüße

und noch eines:
ich denke nicht, dass ein Abischnitt von 2.5 „nicht so wirklich prächtig“ ist. Es gibt Bessere, aber es gibt auch Schlechtere. Ich glaube auch nicht, dass ich mir mit so einem Schnitt ein Studium gleich aus dem Kopf schlagen sollte, halte ich für übertrieben. :smile: Wartesemester sind ja kein Thema, blauäugig bin ich nicht… aaaaaber auch nicht dumm. :smile:

ich denke nicht, dass ein Abischnitt von 2.5 „nicht so
wirklich prächtig“ ist.

*schluck* wenn 2,5 nicht wirklich prächtig ist, dann hätte ich mir ja gleich nen strick nehmen können. Hatte 2,7 oder sowas glaub ich und bin trotzdem ein unwiderstehlich cooler Typ geworden höhö *g*

Aber nun erstmal zu deinem Urpsprungsposting:

ich denke, wie viele, darüber nach, auf Lehramt zu
studieren. Mögliche Fächer wären für mich: Deutsch (ehem.LK),
Spanisch, Englisch, Kunst, evtl Biologie.

Man sollte seine Fächer IMMER nach Neigung studieren und nur einem kleinen Teil nach Verstand. Sei dir aber bewusst darüber, dass die Kombi Deutsch/Kunst nur mäßiges Interesse an den Schulen hervorruft. Jetzt zumindest. Ob das in 6-7 Jahren auch noch so ist weiß ich nicht. Meine Kristallkugel ist noch zur Inspektion.

Du müsstest also durchaus in Kauf nehmen, nicht an deiner Traumschule unterzukommen. D.h. wenn die einzige passende Stelle eben nur an der Gesamtschule Duisburg-Rheinhausen frei ist, dann musst du wohl in den sauren Apfel beissen und dich dort niederlassen.

Aber trotzdem: Neigung vor Vernunft! Sonst machst du dir dein Leben zum Teil kaputt. Wie Petzi schon gesagt hat, du musst den Job lange machen! Und…ganz so schlimm wie in meinem Beispiel wirds schon nicht sein :smile:

Ich weiß, dass ich mit den Schülern gut umgehen könnte, das würde
ich wirklich gerne tun,

Beste Voraussetzung!

wovor ich allerdings etwas Angst habe, ist, dass es in diesem Beruf
zu wenig Freiraum gibt.

Gegenfrage: Welchen Freiraum hast du als Tiermediziner? Man kann sich sicherlich spezialisieren, aber das tust du mit deiner Fächerwahl beim Lehramt ja auch.
Was ich sagen will: Wenn das Pferd nachts Koliken bekommt, dann musst du wohl aus dem Bett. Freiraum? Hm, Wo? Kühe befruchten, Hamster operieren und Hunde impfen, das ist sicherlich vielfältig, aber so richtig aussuchen was du tust, kannst du auch nur begrenzt!

Kann mir das hier irgendwer bestätigen?

Jein.

Ich will nicht Jahr um Jahr genau das selbe machen, stur einem
Lehrplan folgen müssen. Ist es so?

Jahr für Jahr wirst du schon nicht das selbe machen. Immerhin gibt es ja die Klassen 5-12 und da gibt es schon Abwechslung.
Dem Lehrplan musst du natürlich trotzdem folgen. Und dank G8 sind diese Pläne voll. Voller. Am vollsten. Da bleibt nur wenig thematischer Freiraum. Man kann froh sein, das Pensum halbwegs zu schaffen; und wenn dann beim Schüler noch wenigstens etwas hängen bleibt, dann war das Jahr ein Erfolg.
Die Vermittlung des Stoffs liegt jedoch in deiner Hand. [Im Studium und Referendariat wird zwar zum Teil praxisferner Plastikunterricht verlangt, vondaher hast du da nicht wirklich freie Hand. Aber hochmotivierte Referendare, die komische Methoden ausprobieren kennst du ja bestimmt selbst:smile:)]
Wenn du magst kannst du dich und deinen Unterricht jedes Jahr neu erfinden - wenn du das schaffst. Kreativität? Absolut gefragt! Man kann und sollte alles auf viele Arten und Weisen vermittlen können.
Lehrer sind gut beraten, wenn sie ihren eigenen Weg finden, aber dennoch so flexibel sind, den eigenen Unterricht immer am Puls der Zeit zu haben und sich so immer neu zu erfinden!
Ob das zwischen Frühstückspause, defektem Kopierer, Platzwunde vom Fussballspielen auf dem Hof versorgen, Raucher vom Klo verjagen, stapelweise Klassenarbeiten korrigieren und in der 7. Stunde am Freitag inmitten von 30 13-jährigen versuchen für Ruhe sorgen so klappt ist natürlich die andere Frage!
Aber wo käme man denn hin wenn man keine Ideale hätte?

Also überlegs dir! Wenn du wirklich willst, dann kann ich dir nur ermutigen! Jedenfalls lese ich aus deinem sympathischen Schreibstil, dass du es nicht auf die Sommerferien und die Verbeamtung abgesehen hast und dir zu berechtigen Sorgen die richtigen Gedanken machst, und das ist schonmal viel Wert :smile:

Liebe Grüße
VAST

Hallo,

Aber ich habe zum Beispiel immmer gerne mit Tieren zu tun
gehabt, bin nicht so ein Typ, der sagt „ieh, eklig, Spinne!“.

ich fürchte, das reicht nicht.

Meine Schwester hatte dereinst auch Tiermedizin in ihre engere Wahl gezogen und sich vernünftigerweise intensiv informiert.
So kam sie auch mit einer Tierarzthelferin ins Gespräch, die bei einem Arzt für Großtiere (also hauptsächlich Agrarbereich) arbeitete. Als sie davon erzählte, wie sie eine Woche zuvor ein Kalb im Mutterleib zersägen mußten, weil sonst Kuh und Kalb verendet wären und daß auch Ärzte für Kleintiere einen nicht geringen Teil ihres Geld damit verdienen, daß sie Tiere einschläfern und noch so manch unromantisches Zeug mehr, da war dieser Berufwunsch gestorben.

Informier Dich bitte hauptsächlich über die ‚Dunkle Seite der Macht‘ :wink: Die schönen Sachen sind zwar auch wichtig, die Hässlichkeiten aber werden Dir das Leben versauern, wenn Du nicht stark genug bist, damit umzugehen.

Gandalf

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Aber nun erstmal zu deinem Urpsprungsposting:

ich denke, wie viele, darüber nach, auf Lehramt zu
studieren. Mögliche Fächer wären für mich: Deutsch (ehem.LK),
Spanisch, Englisch, Kunst, evtl Biologie.

Aber trotzdem: Neigung vor Vernunft! Sonst machst du dir dein
Leben zum Teil kaputt. Wie Petzi schon gesagt hat, du musst
den Job lange machen!

Grundsätzlich stimmt das ja mit der Neigung vor Vernunft. Wenn die Neigung aber in verschiedene Richtungen geht, dann sollte die Vernunft den Ausschlag geben. Insbesondere die Kombination Englisch / Deutsch (also zwei Korrekturfächer) wäre nicht die vernünftigste Wahl, wenn man vorhat, neben dem Job auch noch (wenigstens ab und zu) etwas Privatleben zu haben. Denn bei einer Vollzeitstelle mit vielleicht 7 Klassen, je Klasse 30 Schülern, je Klasse ca. 5 Klassenarbeiten pro Schuljahr kommt ein ziemlicher Berg zusammen (und jeder Aufsatz hat (mindestens) 4 Seiten… aber man liest ja gerne so ein paar tausend Seiten… nach Mitternacht werden sie auch zunehmend spannender…)

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Hallo Strohhalm,

nun haste mein Posting also doch in den falschen Hals gekriegt *seufz*

Schlechtere. Ich glaube auch nicht, dass ich mir mit so einem
Schnitt ein Studium gleich aus dem Kopf schlagen sollte, halte
ich für übertrieben. :smile:

Das habe ich doch auch nirgendwo geschrieben. Meine Bedenken bezogen sich auf zwei Punkte

  1. Wirst Du mit Deinem Abischnitt nicht sofort nen Studienplatz für Tiermedizin kriegen (kurzfristiges Googeln ergab 1,7)
  2. Scheinst Du im Hinblick auf Deinen Berufswunsch noch eher unentschlossen zu sein - und mein provoktives „lass es“ bezog sich darauf, dass Du Dir’s gut überlegen musst, einen sehr stark Herzblut erfordernden Beruf zu ergreifen.

blauäugig bin ich nicht… aaaaaber auch nicht dumm. :smile:

Auch das habe ich doch nirgendwo behauptet. Ich kann ja nichtmal was über Deine Augenfarbe sagen, geschweige denn über Deine Intellenz. Ich kenn Dich doch gar nicht :wink:

Ich schreib gleich auch noch was zu Deinem anderen Posting…

*wink*

Petzi

Hi Strohhalm,

Naja, klar, wenn ich wüsste, was GENAU ich möchte, würde ich
nicht fragen. So siehts aus :wink:

nochmal: meine Antwort war nicht so bös gemeint, wie Du sie offensichtlich verstanden hast :wink: Aber schau, im einen Posting fragst Du, wieviel Chemie im Tiermedizinstudium gefordert ist und 5 Minuten früher fragst nach Fächerkombinationen / Freiheit als Lehrer.

Nun sind das in meinen Augen eher „kleine“ Punkte. Wenn ich nix lieber werden will als Tierarzt dann hock ich mich derart auf meinen Allerwertesten und lerne Chemie bis zum Erbrechen, um entsprechende Kenntnisse zu kriegen. (Anekdot am Rande: eine Klassenkameradin von mir sprach seit sie sprechen kann davon, dass sie Chirurgin werden will. Nun hat sie sich durch Latein gequält, ist durch’s Latinum gepurzelt, hat das stundenweise an ner anderen Schule nachgeholt. Am Ende hat sie ein „mittelprächtiges“ Abi gemacht. Also erstmal Heilpraktikerin gelernt. Immer noch kein Studienplatz. Dann hat sie im östlichen Ausland angefangen zu studieren und dann mal nach Deutschland gewechselt und inzwischen schnippelt sie munter Leute auf *fg* Was ich damit sagen will: Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch.)

Aber ich habe zum Beispiel immmer gerne mit Tieren zu tun
…[Kinderanimateurin]…

Dazu hat ja Gandalf schon viel geschrieben, dem ich mich anschliessen möchte. Versuch neben den angenehmen Seiten vom Wunschberuf auch die weniger tollen Seiten zu sehen.
Und zwischen Patenkindern und ner Horde aufsässiger Teenies die „Null Bock haben“ bzw. zwischen „nicht vor Spinnen ekeln“ und Kälbern im Mutterleib zersägen (Danke, Gandalf) ist halt noch ein Unterschied.

Bitte versteh mich nicht falsch, auch das ist keine Unterstellung, dass Du beides nicht könntest oder wolltest. Ich möchte lediglich darauf hinweisen, dass das Deine „Traumberufe“ auch ihre Schattenseiten haben.

Kein Verbrechen mehr als nur
einen Schwerpunkt setzen zu wollen denke ich.

Natürlich nicht. Und wenn Du geantwortet hättest, ob Du nun lieber Maschinenbau oder Elektrotechnik studieren sollst, wäre meine Antwort auch anders ausgefallen. Denn in dem Fall hast Du zwei „technische“ Fächer, wo es noch um ne Detailentscheidung geht. Tiermedizin und Lehramt sind aber - wie ja schon mehrfach erwähnt - zwei äusserst unterschiedliche Fächer, die aber eines gemeinsam haben: man braucht ne Masse Idealismus dafür. Und es fällt mir schwer zu glauben, dass Du den für beide im gleichen Masse aufbringen könntest.

Ich werde meine Zeit nach dem Abi nutzen, das ist klar. Ich
werde zum Beispiel ins Ausland gehen und arbeite momentan
viel.

Auch hier: ich hab doch nirgendwo behauptet, dass Du faul wärest. Nochmal sorry, sollte dieser Eindruck entstanden sein. Aber: mit „nutz die Zeit“ ist mehr gemeint, dass Du ein viertel Jahr in ner Schule hospitierst und ein viertel Jahr bei nem Tierarzt. Danach sollte Dir im Idealfall klar sein, welche Richtung Deine ist. Und dann bewirbst Dich dort und machst während einer allfälligen weiteren Wartezeit ein weiteres Praktikum.

möchte nur einfach nicht jetzt anfangen mit einem Studium oder
sonst was- nach 13 Jahren Lernen.

Das ist ja völlig legitim. Nimm Dir Zeit für Deine Entscheidung

Liebste Grüße

Ebensolche zurück

*wink*

Petzi

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Hallo,

ich denke, wie viele, darüber nach, auf Lehramt zu studieren.
Mögliche Fächer wären für mich: Deutsch (ehem.LK), Spanisch,
Englisch, Kunst, evtl Biologie.
Ich weiß, dass ich mit den Schülern gut umgehen könnte, das
würde ich wirklich gerne tun, wovor ich allerdings etwas Angst
habe, ist, dass es in diesem Beruf zu wenig Freiraum gibt.

wenn du bei „Lehramt“ mehr an „Lehren“ als an „Beamte“ denkst, hast du durch die Wahl deines Arbeitgebers recht viel Freiheit. Es gibt ja nicht nur die staatlichen Schulen, sondern auch Privatschulen in allen möglichen Ausrichtungen - da sollte schon was dabei sein. Guck dich in deiner Umgebung nach Privatschulen um und frage, ob du mal einen halben Tag hospitieren darfst.

Cheers, Felix

Aber nun erstmal zu deinem Urpsprungsposting:

ich denke, wie viele, darüber nach, auf Lehramt zu
studieren. Mögliche Fächer wären für mich: Deutsch (ehem.LK),
Spanisch, Englisch, Kunst, evtl Biologie.

Hallo, werde Sonderschullehrer, da hast Du viel Pädagogik, Beziehung… und viele Freiheiten, was den zu vermittelnden SToff anbelangt Waltraud

Hi Felix,

Jah, das werde ich auf jeden Fall versuchen, habe da schon eine Schule in Aussicht :smile: werde jetzt erstmal an einer „normalen“ Realschule ein Praktikum machen dürfen, das finde ich auch schon mal toll :smile:
Dankeschön für deine Antwort!

Diana