Hallo! Wer weiß weiter?
Folgender Fall:
Person xy wird aufgrund der Staatsnote nicht verbeamtet, sondern bekommt befristete staatliche Jahres-Verträge im Angestellten-Verhältnis.
Der erste wird um ein Jahr verlängert. Alle weiteren nicht mehr.
Dies geht dann insgesamt 7 Jahre lang so. Lauter 1-Jahresverträge.
Grund für die Befristungen sind immer: Aushilfe für eine beurlaubte Lehrerin.
Nun bekommt Person xy für das kommende Schuljahr keinen
staatlichen Vertrag mehr, sondern gar nichts mehr.
Person xy könne sich ja privat bewerben.
Kein Unbefistet- Keine Verbeamtung- nach 9 Jahren ( Referendariat mitgerechnet) zieht Vater Staat einfach so den Stecker raus.
Welche Möglichkeiten hat Person xy sich zu wehren?
MFG
Hallo,
Person xy wird aufgrund der Staatsnote nicht verbeamtet,
Das Thema wäre dann Beamtenrecht.
Grund für die Befristungen sind immer: Aushilfe für eine
beurlaubte Lehrerin.
Sieht bisher nach ordnungsgemäßer Sachgrundbefristung aus, insofern es tatsächlich beurlaubte zu vertretende Lehrerinnen gab.
Welche Möglichkeiten hat Person xy sich zu wehren?
Beamtenrechtlich keine Ahnung. Arbeitsrechtlich siehts erst mal so aus, als wenn nun keine zu vertretende Lehrerin mehr da ist. Oder gibts vorder- oder hintergründig andere Gründe dafür, dass es nicht mehr weiter geht mit den Befristungen?
MfG
Welche Möglichkeiten hat Person xy sich zu wehren?
Hallo,
ich würde mal Rücksprache mit meiner Gewerkschaft nehmen, die haben immer eine Gute Rechtsberatung und kennen Anwälte, die sich mit diesem extrem speziellen Rechtsgebiet auskennen.
KEINESFALLS würde ich zu einem Normalen Feld-Wald-und-Wiesen-Anwalt gehen, bringt nichts, außer du willst die Personalstelle mal wieder erheitern…
Wobei ich persönlich die Chancen auf Verbeamtung eher schlecht einschätze, nach meinen eigenen jahrelangen Erfahrungen in der größten Personalverwaltung von Grund-u. Hauptschullehrern in BY.
grüße
dragonkidd
Hi!
ich würde mal Rücksprache mit meiner Gewerkschaft nehmen, die
haben immer eine Gute Rechtsberatung und kennen Anwälte, die
sich mit diesem extrem speziellen Rechtsgebiet auskennen.
In welchem Land ist das so?
GUTE Anwälte arbeiten in der Regel auf EIGENE Rechnung 
Rechtliche Vertretung duch Gewerkschaften hat in der Regel den Nachteil, dass man überhaupt keine Wahl der gerichtlichen Vertretung hat, im Zweifel also auch schon mal mit einem bestenfalls halben Juristen Vorlieb nehmen muss…
KEINESFALLS würde ich zu einem Normalen
Feld-Wald-und-Wiesen-Anwalt gehen, bringt nichts, außer du
willst die Personalstelle mal wieder erheitern…
Seriöse Fachanwälte für Arbeitsrecht offenbaren ihre „Erfolgsquote“ auf Nachfrage.
LG
Guido
Hallo,
Welche Möglichkeiten hat Person xy sich zu wehren?
wieso „wehren“? Wogegen denn?
Gruß,
Malte
Hallo!
Personj xy hat wohl gemeint in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu kommen. Dem ist nicht so. Was kann man also tun? Es so hinnehmen, oder evtl. reagieren?
Mfg
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi!
Was kann man
also tun?
Die Verträge vorher mal zu LESEN und dann erst unterschreiben!
Der AG hält sich an vereinbarte Klauseln, die dem AN (als Lehrer setze ich ein Maß an Leseverständnis voraus) nicht passen…
Wurde der fiktive AN gezwungen (mit Waffengewalt oder so), seine dauernden Vertragsverlängerungen zu unterschreiben und immer die Befristung abzunicken, oder kam es dem AN auch mal in den Sinn, sich zu verändern?
Ich verstehe nicht, dass man einen gültigen Vertrag wie Rumpelstielzchen jetzt als ungültig erklären will!
Wenn man sich ein Auto für 20000€ kauft, fährt man doch auch nicht nach ein paar Wochen zum Händler und erklärt, dass man eigentlich nur 15000€ ausgeben wollte, er also die 5000€ wieder rausrücken soll
LG
Guido
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Hallo,
Welche Möglichkeiten hat Person xy sich zu wehren?
wieso „wehren“? Wogegen denn?
Personj xy hat wohl gemeint in ein unbefristetes
Arbeitsverhältnis zu kommen. Dem ist nicht so. Was kann man
also tun? Es so hinnehmen, oder evtl. reagieren?
XY möchte also krampfhaft bei einem AG bleiben, der sie gar nicht haben will? Oder XY ist der Meinung, dass Verträge nicht gelten, zumindest nicht für sie?
Ich finde allein die Frage schon krass, allein den Begriff „dagegen wehren“. Es scheint mir hier nicht so, als sei XY über Gebühr ausgebeutet worden, sodass man da von einem „bösen“ AG sprechen könnte, dem man am Ende dann noch mittels des einen oder anderen Kniffes noch ein paar Scheine aus der Tasche zieht.
XY ist befristet angestellt, wohl aus einem Grund. Die Befristung läuft aus und wird nicht verlängert. So what? Ein ganz normaler Vorgang, oder? Woher soll denn da aus dem Nichts ein ominöses Recht kommen, von einem befristeten Arbeitsverhältnis in ein unbefristetes zu übergehen?
Vor allem, wenn der Abschluß offenbar nicht so toll ist? XY ist scheinbar nicht die große Koryphäe. Wie kommt ihr denn da der Gedanke, „Vater Staat“ sei ihr irgendetwas schuldig?
Gruß,
Malte
PS: Solche Fragen bestätigen irgendwie gängige Vorurteile gegenüber Lehrern.
Hallo, ich schrieb:
haben immer eine Gute Rechtsberatung und kennen Anwälte, die
sich mit diesem extrem speziellen Rechtsgebiet auskennen.
Ich habe immer wieder erlebt, daß gerade die Lehrergewerkschaften die Leute an einen freien Rechtsanwalt verwiesen haben.
In welchem Land ist das so?
GUTE Anwälte arbeiten in der Regel auf EIGENE Rechnung 
Habe ich nie bestritten
Rechtliche Vertretung duch Gewerkschaften hat in der Regel den
Nachteil, dass man überhaupt keine Wahl der gerichtlichen
Vertretung hat, im Zweifel also auch schon mal mit einem
bestenfalls halben Juristen Vorlieb nehmen muss…
KEINESFALLS würde ich zu einem Normalen
Feld-Wald-und-Wiesen-Anwalt gehen, bringt nichts, außer du
willst die Personalstelle mal wieder erheitern…
Seriöse Fachanwälte für Arbeitsrecht offenbaren ihre
„Erfolgsquote“ auf Nachfrage.
LG
Guido
Mein Problem wäre, wie kriege ich raus, welcher Fachanwalt für Arbeitsrecht auf Beamtenrecht, insbesondere für Lehrer spezialisiert ist?
In ganz Oberbayern gibts genau 1
da telefoniere ich ja schon mal 3 Tage und nicht jeder Anwalt ist so ehrlich und sagt, nö habe keine Ahnung von, gehen sie zu dem und dem.
Habe schon viel zu oft solchen Anwälten erklärt, wie sie gegen meine Bescheide vorgehen sollen…
grüße
dragonkidd