Hallo Haus-Mann,
Volle Zustimmung mit ganz kleiner Einschränkung: Solange
vegetarisch keine „Glaubenssache“ wird, nicht aus dem Kopf,
sondern aus dem Bauch kommt, sich übers Essen und Wohlbefinden
definiert.
für mich ist vegetarische Ernährung kein „ich darf kein Fleisch essen“ sondern „ich möchte kein Fleisch essen“.
Nicht anders, wie es für die meisten Europäer (heutzutage) ganz selbstverständlich tabu ist, Hund, Katze, oder Affe zu verzehren.
Für mich ist Essen auch an vorderster Stelle mit Genuss und Wohlbefinden verbunden. Diät oder Fasten würde ich, glaube ich, nicht lange durchhalten - dazu esse ich viel zu gerne 
Viel Regionales / Saisonales (leider nur von Markt,
Gärtnerei und Fleischer).
Auf den Garten muss ich auch (noch) verzichten - kleine Studentenbude in der Stadt, nicht mal Balkon.
Aber wenn das Studium zu Ende ist
Gemüse auf dem Balkon anbauen, Wohnung mit Gartenanteil oder Schrebergarten…
Aber auch knusprige Fisch- und
Fleischbraten, Hühnergerichte, Käse, Blutwurst … Spargel,
Erdbeeren, Tomaten, Gurken satt - wenn sie in der Nähe reif
sind.Da wurde schon mancher Vegetarier schwach
Mit ersterem könntest du mich nicht verführen - nicht mal, wenn ich mit diesen Lebensmitteln alleine in einem Raum wäre und niemand hinterher kontrollieren würde, ob ich davon gegessen hätte.
Ich bekomme auch, ganz ehrlich gesagt, keinen Appetit, wenn es irgendwo nach Braten, Wurst, Fisch o.ä. riecht.
Du schreibst, dass es manch ein Vegetarier dann doch gegessen hat - interessehalber: Waren das wirklich Vegetarier, oder eher Leute, die von sich sagen „Eigentlich esse ich nur ganz selten Fleisch“? Waren das Leute, die aus ethischen Gründen keine Tierprodukte verzehrt haben, oder aus geschmacklichen? (Bei letzteren kann ich mir noch eher vorstellen, dass sie’s doch probiert haben, gerade, wenn ihre Abneigung eher darauf bezogen war, dass sie sonst eher minderwertiges Fleisch auf den Teller bekamen.) Oder, die aus gesundheitlichen Gründen normalerweise kein Fleisch essen, es aber prinzipiell essen?
Auch früher wurden auf dem Dorf regelmäßig Fleischprodukte
verzehrt: Wurst, Speck, Brühe. Anderswo sicher Fisch. Jagd
nicht zu vergessen. Und Braten sonntags.
Wobei die Menge eben häufig nicht so groß war wie heutzutage.
Heutzutage wird Fleisch ja schon oft einfach nebenbei gegessen (Wurst-Snacks wie Bifi, oder mal schnell einen Döner oder Hamburger).
Viele Grüße,
Nina