Leichte Erholung der Konjunktur ?

Autozahlen Westeuropa + 6.8 % ! Trendwende !
HI Raiko!

Hier die Zahlen mit Fakten:

Brüssel - Mit 1 387 961 in Westeuropa neu zugelassenen Pkw im Juni 2001 verzeichnet der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) mit einer 6,8 prozentigen Steigerung im Vergleich zum Vorjahresmonat erstmals ein deutliches Plus in diesem Jahr.

Im einzelnen verbuchem Frankreich mit plus 19,9 Prozent, Großbritannien mit plus 11,4 Prozent sowie Portugal und Italien mit jeweils über zehn Prozent Steigerung deutliche Steigerungsraten.

Beliebt in ganz Europa: VW Golf

Auch für Deutschland weist die Zulassungsstatistik positive Werte auf: Mit 303 000 Einheiten wurden im sechsten Monat 3,5 Prozent mehr Pkw neu zugelassen als im Juni 2000. Dagegen bescheren die positiven Zahlen des vergangenen Jahres Irland nun weiterhin negative Vorzeichen. Im Juni wurden 36,9 Prozent weniger Pkw zugelassen als im Vorjahresmonat.

Insgesamt ergibt sich dennoch bei den Pkw-Neuzulassungen in Westeuropa für das erste Halbjahr 2001 bei 8 114 656 Einheiten ein Minus von 1,7 Prozent zum Vergleichszeitraum. Aus den positiven Zahlen im Juni schöpft der ACEA Hoffnung für den weiteren Jahresverlauf.

Ein Blick auf die einzelnen Hersteller zeigt, dass der Volkswagen-Konzern seine Führungsposition in Westeuropa beibehält.

Mit 257 329 Einheiten verkauften die Wolfsburger 7,6 Prozent mehr Pkw. Sie stellen im Juni 2001 18,5 Prozent des Marktanteils.

Auf Platz zwei mit 14,8 Prozent Marktanteil liegt weiterhin die PSA Group. Der französische Konzern verzeichnet 204 898 Einheiten oder 19,6 Prozent Steigerung im Vergleich zum sechsten Monat 2000.

Weiter an Boden verlieren auch im Mai die japanischen Hersteller. Die Negativbilanz zeigt mit 144 134 Einheiten 5,8 Prozent weniger Neuzulassungen für Westeuropa im Juni. Insgesamt haben die Japaner im ersten Halbjahr 2001 eine Absatzeinbuße von über 10 Prozent zu verkraften.

Bei den deutschen Herstellern liegt DaimlerChrysler weiter im Plus. Mit 82 730 neu zugelassenen Pkw kommen die Stuttgarter auf einen Marktanteil von 6,0 Prozent in Westeuropa.

Dagegen kann BMW dem Positivtrend nicht folgen. Die weiß-blaue Marke setzte im Juni 2001 bei 44 582 Einheiten 2,2 Prozent weniger ab als im Vergleichsmonat.( Puuh, geirrt )

=====

Nun zufrieden?

Der Aufwaerts-Trend zeichnet sich hier ab, lt. Volkswirt und des IFO-Institutes.

Noch Fragen ?

Gruss
dizarus

Ja, noch Fragen:
Hi,

was haben die Zahlen der Neuzulassungen an Fahrzeugen mit der Überproduktion selbiger zu tun? Eine höhere Zahl an Neuwagenzulassungen sprechen nicht unbedingt für eine bessere Konjunktur, denke ich. Siehe Opel.

Zumal erwähnt sein sollte, dass es in Germany durchaus noch andere Industriezweige als die Autoindustrie gibt. Wie sieht es damit aus? Alles goldig? Warum sinken die Arbeitslosenzahlen nicht? Wenn alles so goldig ist?

Fragt
Reiko

Hier antworten:
Hi,

was haben die Zahlen der Neuzulassungen an Fahrzeugen mit der
Überproduktion selbiger zu tun?

Ist 1.) Beschaeftigungsrelevant, 2.) muss auf Lager produziert werden wenn zB. vor allem der USA-Markt anspringt…was sich abzeichnet .

Eine höhere Zahl an Neuwagenzulassungen sprechen nicht unbedingt für eine bessere Konjunktur, denke ich.

Du irrst, + 6.8 % Zuwachs im Absatz in Westeuropa IST bessere Konjunktur, genauer gesagt: Trendwende.

Siehe Opel.

Opel liegt aussen vor- sag’ ich malso - hausgemachte Probleme. Ausserdem koennten diese normalerweise zu NOCH BESSEREN Zahlen beitragen -was auch zumeist stimmte.

Die Trendwende erkennst du ebenso an diesem Fruehsommer -Report
der IHK-Zentralen , daran laesst sich gut reflektieren dass NUN ein leichter Zuwachstrend einsetzt ( siehe Autozahlen etc )

Wirtschaftslage lt.IHK -Zentrale:

Im Frühsommer 2001 hat sich das Konjunkturklima weiter eingetrübt. Der private Verbrauch kommt nicht in Gang, weil der starke Preisauftrieb bislang die steuerlichen Entlastungen weitgehend aufzehrt. Die Investitionen entwickeln sich schwach. Als großer Bremsklotz erweist sich der Rückgang der Bautätigkeit.

Insgesamt bleibt die Inlandsnachfrage die Achillesferse der deutschen Konjunktur.

Der einzige Impulsgeber war zuletzt der Export. Aber auch der zuletzt lähmende Kurs der Wirtschaftspolitik belastet die Stimmung in den Unternehmen.

Erwartungen

Die Geschäftserwartungen der Unternehmen deuten für den weiteren Jahresverlauf auf ein nur langsames Wachstumstempo in Deutschland hin. Hoffnungen auf eine höhere Konjunkturdynamik richten sich zumeist erst auf die letzten Monate des Jahres.

Die Unternehmen vertrauen vor allem ihrer Exportstärke und setzen auf neue Impulse durch eine noch im Jahr 2001 wieder etwas anziehende US-Konjunktur. Zudem dürften im Laufe des Jahres die steuerlichen Entlastungen den Konsum begünstigen, sobald der Preisauftrieb schwächer wird.

Außenwirtschaft

Die Unternehmen erwarten auch in den nächsten Monaten weitere Exportzuwächse. Der Ausfuhranstieg wird jedoch geringer ausfallen als im letzten Jahr. Der niedrig bewertete Euro bleibt eine Stütze des Exports.

Investitionen

Die aktuellen Investitionsplanungen der Unternehmen lassen ein nur moderates Wachstum der Investitionsausgaben im Jahr 2001 erwarten. Gegenüber Jahresbeginn korrigierte eine Reihe der Unternehmen die Investitionspläne nach unten, Investitionsvorhaben werden vorerst zu-rückgestellt. Von den Investitionen kann deshalb in diesem Jahr kein konjunktureller Impuls erhofft werden.

Beschäftigung

Für den weiteren Jahresverlauf muss von einer Stagnation der Beschäftigung ausgegangen werden. Gegenüber Jahresbeginn hat sich der Anteil der Unternehmen mit Einstellungsabsichten vermindert, der Anteil mit Reduzierungsabsichten hat sich hingegen spürbar erhöht. Damit schlägt sich die Schwäche der Konjunktur jetzt auch in den Beschäftigungsplanungen nieder. Die Unternehmen halten sich aber auch wegen der Überregulierung am Arbeitsmarkt zurück. Ein Beschäftigungseinbruch ist jedoch nicht zu erwarten. Insbesondere im Dienstleistungssektor sind die Beschäftigungsaussichten weiterhin recht gut.

Zumal erwähnt sein sollte, dass es in Germany durchaus noch

andere Industriezweige als die Autoindustrie gibt.

Wie sieht es damit aus? Alles goldig? Nichts ist GOLDIG, warum diese Uebertreibung, hmm ?

Auch hier erkennst du die langfristige positive Entwicklung naemlich -da ausserordentlich wichtig - die auslaendischen Investitionen in Deutschland -von Schroeder sehr wohl richtig gesehen -

IHK-Zentralen:

Ausländische Direktinvestitionen stark gestiegen

353,6 Milliarden Euro im vergangenen Jahr !!!

…ist sensationell !!!

(27.07.) 353,6 Milliarden Euro flossen nach Mitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im vergangenen Jahr an ausländischen Direktinvestitionen nach Deutschland. Noch 1999 waren es lediglich 78,9 Milliarden Euro.

Die Rückflüsse (Rückzahlungen von Darlehen, Liquidationen, Veräußerungen von Beteiligungen und Umbuchungen) betrugen 203,2 Milliarden Euro nach 45,2 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Die kurzfristigen Finanz- und Handelskredite zwischen verbundenen Unternehmen stiegen von 23,4 Milliarden Euro im Vorjahr auf nunmehr 45,2 Milliarden Euro.

Damit ergaben sich 2000 Nettotransferleistungen für ausländische Direktinvestitionen in Höhe von 195,6 Milliarden Euro (1999: 57 Milliarden Euro).

Umgekehrt beliefen sich die deutschen Direktinvestitionen im Ausland im Jahr 2000 auf insgesamt 184,7 Milliarden Euro (1999: 131 Milliarden Euro).

Die Rückflüsse umfassten 146 Milliarden Euro nach 50,2 Milliarden Euro im Jahr 1999. Die kurzfristigen Handelskredite zwischen verbundenen Unternehmen betrugen 8,5 Milliarden Euro (1999: 16,8 Milliarden Euro).

Die Nettotransferleistungen für deutsche Direktinvestitionen im Ausland machten 2000 also 47,2 Milliarden Euro aus (1999: 97,6 Milliarden Euro).

Dass sich das traditionelle Übergewicht ausfließender gegenüber einfließenden Direktinvestitionen zugunsten der ausländischen Anleger in Deutschland verkehrt hat, ist laut BMWi auf eine einzelne, 150 Milliarden Euro schwere Firmenübernahme im Telekommunikationssektor zurückzuführen.

=====

Warum sinken die Arbeitslosenzahlen nicht? Wenn alles so goldig ist?

  1. ist NICHTS goldig - wo je gesagt bitte ?

  2. IS DAS ein langes Thema…nur eine Anmerkung:

Der Bund kann etwas tun ansonsten JEDER Mensch fuer sich - zB. iS. Bildung -das beguenstigt der Bund ansatzweise - siehe mein Posting im Uni-Brett - denn das Hauptproblem sind Menschen zu finden mit DER Ausbildung, DEM Berufsbild die der Arbeitsmarkt sucht/ braucht …und dies zur passenden Zeit - eine Crux!

Noch Fragen ?

Gruss
dizarus

Tipp:
Solltest Dich aber beeilen:

SAT 1 Videotext, Seite 141

Reiko

Hallo dizarus,

leider ist dein vetrauen auch die zu erwartenden entwicklungen in meinen augen etwas zu positiv. ich arbeite noch an meinem kommentar, bin gerade erst nach hause gekommen. wenn man die positiven trends und entwicklungen die sich in den letzten jahren vollzogen haben betrachtet, so hat dies nie zu einer entsprechden absenkung der arbeitsloen geführt. wie ich schon sagte. die probleme sind zweigeteilt. einmal hausgemacht und zum anderen natürlichj exportbedingt.eines vielleicht noch, was auffällt. seit jahren verstecken sich unternehmer und sogenannte wirtschaftexperten hinter dem mantel der weltwirtschaftskonjunktur. nie hört man das diese sogenannten unternhemer und experten selbst management-fehler gemacht haben.

ach dizarius, ich habe eine bitte: du schreibst sehr oft zum schluß „Noch Fragen?“
hört sich nicht so gut an, kommt irgendwie so rechthaberisch rüber. ist allerdings mein persönliches empfinden.

Gruß
B2

Hallo Beobachterin2,

hinter dem mantel der weltwirtschaftskonjunktur. nie hört man das diese sogenannten :unternhemer und experten selbst management-fehler gemachthaben.

DAS ist menschlich UND normal -weltweit - deswegen findet man sie ja auch ab -wie’s grad in den USA so oft passiert.

Und wenn sie ganz grobe Fehler machen oder gar Manipulieren wie die beiden engl. Top- Manager von MAN gerade gehts auch fristlos…und ein Peter Boehnisch -frueher mal ein ganz maechtiger Mann bei Springer- fliegt raus und klagt dagegen: Warum sagte er dazu: Ich will nur mein Recht haben.

ach dizarius, ich habe eine bitte: du schreibst sehr oft zum
schluß „Noch Fragen?“
hört sich nicht so gut an, kommt irgendwie so rechthaberisch
rüber. ist allerdings mein persönliches empfinden.

Mag sein …steht besonders dort wo fast NICHTS aussser Gelabere oder dummes Zeug kommt …und andere soll auffordern…noch mehr Fragen zu stellen - im uebrigen Auslegungssache: ICH so, DER so JEDER anders.

Noch Fragen dazu ? *g*

Gruss
dizarus

Antwort
Hallo dizarus

Also versuchen wir es mal.

Die wahrheit der politiker. Natürlich stehen diese unter einem großen druck, diesen bauen sie sich aber meiner meinung nach selbst auf, um gewählt zu werden. Da werden versprechungen abgegeben, wovon selbst die politiker wissen, das sie diese nicht einhalten können. Aber egal, hauptsache man wird gewählt. Tatsache ist doch, das die menschen positive dinge der verbesserungen hören wollen und diese entweder glauben oder nicht glauben. Interessant ist hier, das negative schlagzeilen sonst die gemüter erhitzen, interessanter sind als positive. Oder sind nachrichtensendungen mal gesendet worden unter der rubrik“jetzt was positives“? diese positiven dinge gibt es in deutschland, nur man erfährt sie nur sehr schwerlich. Damit meine ich jetzt nicht das subventionierte werk von bmw in leipzig.
Nein, unser system ist am ende bzw. geht dem ende entgegen weil wir bestimmte marktspezifische dinge nicht wahrhaben wollen. Man stelle sich vor, ein politiker sagt dies in aller deutlichkeit und dreht den weg um. Das würde bedeuten, für alle würde ein sehr schmerzhafter aber notwendiger weg beginnen. Unsere situation ist nicht nur eine situation von politiker, die lügen und ihren job nicht verstehen sondern auch ein gesellschaftliches allgemeines problem.
Jetzt ist es etwas schwierig den einstieg zu finden, weil sehr viele faktoren eine rolle spielen und diese wie ein rad ineinander greifen. Also sorry, wenn ich vielleicht mal hier von deregulierung spreche und an anderer stelle noch einmal.
Generell bin ich der meinung, das zum beispiel subventionen des staates falsch positioniert sind. Hier ein beispiel aus eigener erfahrung, das auch gut zum therma integration von ausländern paßt. Ihr seht hier, die dinge hängen zumsammen. Als kleiner bub bin ich im ruhrgebiet aufgewachsen und habe dort das zechensterben hautna erleben dürfen. Ich kannte in den zechensiedlungen jede pinkelecke, jeden deutschen, türken, griechen, italiener und all die anderen. Ich muß sagen, wir waren bis auf alltägliche zwischenmenschliche beziehungsstörungen eine tofte siedlung. Jeder mochte den anderen jeder half dem anderen. Als die zechen dicht machten begann man die übrig gebliebenen (bzw. bereits vorher) zu subventionieren. Jedem war klar, das dies nicht funktionieren konnte, den politikern erst recht. Die sprüche „euer pütt ist sicher“ verhalf zu stimmen bei der wahl. Wirtschaftlich war dies eine vollkommende fehlentscheidung die sich bis heute durchzieht, weil man entgegen der marknachfrage also angebot und nachfrage verstoßen hat. Wenn ein produkt nicht mehr nachgefragt wird bzw. zu teuer produziert wird, muß der anbieter aus dem markt verschwinden. Das ist nunmal so. in den 70ziger jahren hätten man besser den menschen die wahrheit gesagt und sich mit den gewerkschaften über andere maßnahmen unterhalten. Ein industriezweig stirbt, geld zur kurzfristigen erhaltung gibt es nicht. Denn es war eine verlängerung des todes der zechen auf den köpfen der menschen. So was kann man auch betrug nennen. Nein, man hätte die menschen in die zweige und entwicklungen hineinfördern sollen wo bedarf ist. Im übrigen war es eine erfindung der industrie ausländische arbeiter ins land zu holen. Und als man merkte, der industriezweig läuft nicht mehr hat man diese menschen zwecks weitere verwendung dem staat überlassen der unser aller geld mißbrauchte. An dieser stelle ein beispiel aus japan. Jeder von uns kennt noch die ersten autos made in japan. Nun was war passiert? Die japanische industrie hatte eine größere nachfrage als sie anbieten konnte und verlangte ausländische arbeiter. Nur die regierung sagte damals nein. Den unternehmen blieb nur übrig, entweder zusätzlich im ausland zu produzieren oder aber die technische entwicklung massiv voranzutreiben. Die haben das problem damals in den griff bekommen (heute haben sie andere). Und in deutschland? Warum kann heute ein unternehmen nicht in der türkei produzieren und die technische entwicklung massiv voarntreiben? Weil die unternhemer heute den selben weg gehen wie damals. Man schiebt alles auf die politik wo menschen sitzen, die eine position bekleiden, von der sie keine ahnung haben. Oder ist ein scharping ein soldat? Nein, die politiker verwalten nur, sie haben ihre stäbe die sie beraten. Und selbst diese stäbe sind von menschen bestzt, die entweder einem wohlgesonnen sind oder das entsprechende parteibuch besitzen.
Thema krankenkassen: aus wirtschaftlichen gesichtspunkten wäre es sinnvoll, die krankenkassen zu privatisieren, damit sich diese nicht mehr mit ihrem aufgeblähten verwaltungsapparat hinter dem staat verstecken können. Nur welche krankenkasse nimmt dann die menschen, die zunächst nur kosten verursachen? Ein beispiel:
Ein guter freund von mir wollte aus der gesetzlichen krankenkasse austreten und sich privat versichern. Erst ist mitte 40 und sein beitrag hätte sich auf monatlich ca. dm 1000 belaufen. Nun ist dieser mensch eine ehrliche haut und gab selbstverständlich an, das er monatlich ein medikament für seinen ledierten magen benötigt, das 130 dm kostet. Der antrag wurde abgelehnt. eine mensch mit einem kranken magen kann schließlich morgen zu einem menschen werden, der auch noch einen kranken darm bekommt. Der staat ist somit in der zange seines selbstgeschaffenden systems.
Also was haben wir? Eine soziale marktwirtschaft sagen alle, wieder eine lüge. Unter helmut kohls kanzlerschaft ist der anteil des staates an der wirtschaft auf über 50 prozent staatsanteil gestiegen. Dabei hatte kohl einmal gesagt, alles was über 50 prozent staatsanteil ist, ist sozialismus. Nun damit hat er recht, aber es hat ihn nicht gestört, das er somit aufgrund seiner eigenen definition kanzler eines sozialistischen staates war.es gibt typische merkmale von einer abartigen marktdefinition in deutschland. Dazu gehört, das manager der großkonzerne niemals gefahr laufen, pleite zu gehen. Zusammen mit ihren gewerkschaften und freunden in aussichtsräten schaffen sie es immer wieder geld zu bekommen und zwar vom staat, als von unser allem geld. die liste ist lang:
Klöckner-humboldt-deutz, howaldswerft, aeg, bremer vulkan, metallgesellschaft, stahlwerke salzgitter, holzmann um nur einige zu nennen. Mit von der partie sind natürlich die großbanken, den nicht selten sind sie miteigentümer. Frei nach dem motte „man sieht sich im golfclub“. Selbst die gewerkschaften die solche positionen im aufsichtsrat inne haben schämen sich dann nicht, großdemostrationen zu organisieren, die die sicherung der arbeitsplätze fordert, die sie selbst in den sand gesetzt haben. Die verflechtungen untereinander sind beängstigend. Wir haben keine marktwirtschaft, keine soziale marktwirtschaft wir haben eine murxwirtschaft.
Nochmal zum thema integration: jeder weiß, was es bedeute, eine green card in den usa zu bekommen. Nun wir deutsche sind da ganz andere meinung. Entweder jemand bekommt eine green card und akzeptiert die tatsache, das er damit deutscher ist, wie in den usa, oder er bekommt keine. Im prinzip doch ganz einfach. Mit einwanderungen gehen andere länder viel rigoroser um, siehe türkei. Nur wir in deutschland spielen die toleranten und tolerieren uns zu tode.
Arbeitslose: diese prozedur, wenn die zahlen der bundesanstalt für arbeit bekannt gegeben werden erinnert mich immer an ein festakt zur bekanntgabe der nächsten fußball weltmeisterschaft. Man darf wieder etwas schlechtes bekannt geben, die schlagzeilen gehören uns. Kein wort oder eine konkrete stellungnahme zu den zahlen:
Offene stellen, abm – maßnahmen (die wähler günstigste geldvernichtungsmaschine) umschüler etc.
Wir reden davon, das wir spezialisten brauchen und was machen wir mit unseren arbeitslosen die schlechter qualifiziert sind? Die bleiben arbeitslos – basta. Mir fällt dabei ein, was war mir den dachdeckern? Wie gut sind unsere studenten im vergleich zu anderen ländern? Schlecht, grotten schlecht. Ein weiters problem spielt sich auf dem feld der sogennanten boss anzug träger ab. Jeder kennt aus seinem job doch die situationen wo wir sagen „der hat doch keien ahnung, der weiß gar nicht was die front will, der hat doch keine erfahrung etc“
Ich habe vor einigen jahren als projektleiter die zusammenlegung des rechnungswesen zweier großunternehmne geleitet. Noch bevor ich luft holen konnte, standen neben mit zwei herren der firma roland berger. Nun, um es kurz zu machen, diese zwei herren begleiteten das projekt noch ca. 4 wochen und wurden abgezogen. Jahre später traf ich einen der beiden herren im rahmen eines anderen projektes. Ich hatte gelegenheit mit ihm über diese zeit zu sprechen. Freimütig gab dieser zu, das vile seiner kollegen eigentlich gar nicht wissen, was ihr job ist, geschweige denn würde ihnen die praxis fehlen. Welch ware worte. Trotzdem werden die berater zu extremen preisen in die unternehmen geholt und was änder sich im sinne des unternehmens? Der verbuchte betrag der kosten auf der soll-seite des entsprechenden kontos steigt.
Dazu paßt ein artikel aus dem letzten monat im manager-magazin. Je größer der konzern, dest weiter sind die entscheider von der front, wo die musik spielt. Die menschen, die rechnungen buchen, die an den fließbänderstehen etc die wissen woran es fehlt. aBer da geht der berater freiwillig nicht hin.
Kommen wir zurück.
In den usa, wo die spitzensteuersätze wesentlich niedriger sind als bei uns, gilt steuerhinterziehung nicht als kavaliersdelikt sonder als kriminelle tat. Bei uns ist allerding die einkommenssteuer bereits für den laien so kompliziert, das er unfreiwillig schon zu einem steuerhinterzieher wird.
Die größte wirtschaftmacht ist in deutschland bald die schwarzarbeit ag. Von denen würde ich blind aktien kaufen.
Keiner ändert es. Nein die behörden, verbände und organisationen haben bei uns die rolle des vormunds eingenommen. Die macht muß gebrochen werden. Beispiel schweden. Seit die schweden, die einmal das krankeste volk in europa waren die lohnfortzahlung im krankheitsfall gekippt haben, einen karenztag eingeführt haben und es danach nur 80 % des lohn gab hat sich der krankenstand um mehr als 50 % verringert.
Selbstverantwortung, mehr freiheit zum wohle des stattes, eigenverantwortung, heraus mit dem gedanken das der staat die eigentlichen pflichten der menschen übernimmt, das brauchen wir.
Als ich vor kurzen mal wieder die usa besuchen durfte fiel mir die washington post indie hände. Dort stannt ein bericht über den vorort springfield, wo bürger ohne eine übergeordnete organisation ihr pendlerproblem gelöst haben. Die autobahn i 95 wurde von den behörden zu einer hov 3 erklärt. In stoßzeiten darf so eine starße nur mit autos befahren werden wo mindestens 3 personen drin sitzen. Auch eine art der verordnung eines staates das eine art hilslosigkeit anzeigt. Nun die bürger akzeptierten auch nicht das sie die chronisch überfüllten und verspäteten öffentlichen verkehrsmittel nutzen sollten. Sie bildeten ohne großes wehklagen fahrgemeinschaften. So besonders ist das sicherlich nicht, aber dort funktioniert es auf vielen gebieten so, weil das zusammenleben der gesellschaft ein wenig anders ist als bei uns. in meinem ort fahren täglich 5 personen zur gleichen zeit nach köln. Die bildung einer fahrgemeinschaft funktioniert nicht. Der letzte freiheitsgedanke, das man ja sonst nicht losfahren kann wann ma will wird bis zu, schluß verteidigt.
Im rahmen der expansion meines arbeitgebers durfte ich mich mit der frage beschäftigen, ja was machen wir denn nun wenn wir nach dänemark gehen, wo bekommen wir leute her, wie funktioniert das. Nun ich fand schnell heraus, das erwachsenen die innerhalb eines jahres keinen job finden, einen job bekommen diesen zugewiesen. Die zahl der zuweisungen ist gering da das niemand will.

Man könnte noch stundenlang weiterschreiben, erstmal genug.

Trotzdem bleibe ich dabei, das die arbeitslosenzahlen bleiben werden, das sozialsystem kippen wird (es werden ja wieder parteien in deutschland gewählt von denen hätte man es sich nicht tträumen lassen).
Die zeit der veränderungen eines staates sind vorbei. Die bevormundung geschieht aus brüssel.
Eine genaration, die es verlernt hat verantwortung zu übernehmen, weil dies der staat für sie getan hat, kann der nächsten generation nicht eigenverantwortung beibringen. Deshalb steht am ende wieder ein totalitäres system,
wir müssen weg von staatlichen einflüssen, abbau von ineffektiven verwaltungsapparaten, mehr eigenverantwortung für die bürger (aber nicht staatlich verordnet), runter mit den steuersätzen, ein ganz klares bekenntnis dafür, das deutschland ein recht zu leben als volk hat, inmitten einer europäischen gemeinscht.

nochmals: dies ist meine meinung nicht die meinung einer zeitung, ich habe bewußt auf irgendwelche links verzichtet. Ich werde auch nicht links hier rein setzen, nach dem motto „beweise“. Dies sind meine erfahrungen und ich trage dafür die verantwortung und nicht eine zeitung

B2

Hallo B2,

Klasse Artikel. Mal wieder schön zu sehen, daß sich ein Mensch unabhängig von Medien seine eigenen Gedanken macht, die zudem anscheinend nicht ideologisch geprägt oder verblendet sind.

Besonders gut hat mir dieser Abschnitt gefallen:

einer abartigen marktdefinition in deutschland. Dazu gehört,
das manager der großkonzerne niemals gefahr laufen, pleite zu
gehen. Zusammen mit ihren gewerkschaften und freunden in
aussichtsräten schaffen sie es immer wieder geld zu bekommen
und zwar vom staat, als von unser allem geld. die liste ist
lang:
Klöckner-humboldt-deutz, howaldswerft, aeg, bremer vulkan,
metallgesellschaft, stahlwerke salzgitter, holzmann um nur
einige zu nennen.

Wobei allerdings die Leistung des Staates im Falle von Holzmann nicht klein genug eingeschätzt werden kann. Einerseits war der Betrag von 100 Mio. DM nur eine „Rundungsdifferenz“ (schöne Aussage eines Bekannten von mir bei Roland Berger). Andererseits ist das versprochene „Geld“ erst sehr spät (EU!) geflossen. Die akute Krise war da schon lange vorbei. Es ging also auch ohne Onkel „wir hamms geschafft“ Schröder.

Mit von der partie sind natürlich die
großbanken, den nicht selten sind sie miteigentümer.

Auch hier eine Anmerkung: Die Banken sind in den allermeisten Fällen nicht aus Vergnügen Miteigentümer. Vielmehr kam es in den allermeisten Fällen nur zu der Beteiligung, weil die Banken sich in der Krise zwangsläufig bereit erklären mußten, ihre ausfallegefährdeten Kredit in Eigenkapital umzuwandeln, wodurch sich auch im Fall einer späteren Insolvenz die Position von schlecht auf ganz schlecht verschlechtert hat.

Wir haben keine
marktwirtschaft, keine soziale marktwirtschaft wir haben eine
murxwirtschaft.

Wie gesagt: Den Abschnitt fand ich am besten.

Noch zum Thema Berater: Du greifst den entscheidenden Punkt auf: Berater (und, wie Du richtig erkannt hast, Manager) betrachten nie dort, wo gearbeitet wird, und wenn doch, werden nur Prozesse protokolliert aber nicht hinterfragt und somit auch nicht verstanden. Wir haben in den 90ern rund 100 Mio. zum Fenster rausgeschmissen und direkt danach die Untersuchungsergebnisse und Handlungsempfehlungen. Das nackte Grauen. Ebenfalls bei uns wurde ein Niederlassungleiter zum Geschäftsfeldleiter befördert. Danach hat es kein halbes Jahr gedauert und er hatte alles vergessen, was die eigentliche Arbeit bei uns ausmachte. Aber das gehört eigentlich nicht hierher.

Den Artikel solltest Du jedenfalls mal als Leserbrief an eine Zeitung Deiner Wahl schicken. Nur fürchte ich, daß er für einen Abdruck etwas zu lang ist.

Gruß
Christian

Hallo Christiona,

vielen Dank für deinen objektiven beitrag. ich habe kurze stellungnahmen unter deinen bemerkungen geschrieben, meine meinungen damit gelöscht.

Wobei allerdings die Leistung des Staates im Falle von
Holzmann nicht klein genug eingeschätzt werden kann.
Einerseits war der Betrag von 100 Mio. DM nur eine
„Rundungsdifferenz“ (schöne Aussage eines Bekannten von mir
bei Roland Berger). Andererseits ist das versprochene „Geld“
erst sehr spät (EU!) geflossen. Die akute Krise war da schon
lange vorbei. Es ging also auch ohne Onkel „wir hamms
geschafft“ Schröder.

das an dieser stelle überhaupt geld geflossen ist, ist wie gesagt aus meiner sicht falsch. die unternehmen wären besser beraten, wie sie ihr kapital, von mir auch zu einer übergangszeit von staat geliehen, in dinge stecken wie zum beispiel hortplätze für mütter und väter die sich entschlossenen haben, kinder in die welt zu setzen und hiemit auch verantwortung übernehmen. damit die unternehmen endlich mal aufhören mit ihrem biologischen arbeitsplatz-abbau. übrigens das wissen was sich die frauen angeeignet haben ist unbezahlbar.
unternehmer haben nicht nur die pflicht geld zu verdienen sondern auch eine soziale pflicht den leuten gegenüber, die für das unternhemen arbeiten.

Auch hier eine Anmerkung: Die Banken sind in den allermeisten
Fällen nicht aus Vergnügen Miteigentümer. Vielmehr kam es in
den allermeisten Fällen nur zu der Beteiligung, weil die
Banken sich in der Krise zwangsläufig bereit erklären mußten,
ihre ausfallegefährdeten Kredit in Eigenkapital umzuwandeln,
wodurch sich auch im Fall einer späteren Insolvenz die
Position von schlecht auf ganz schlecht verschlechtert hat.

natürlich ist es auch manchmal für die banken ein risiko. aber das risiko tragen alle kunden, die gesamte volkswirtschaft
die verleitet die banken zu einem handeln und wirtschaften wie wir es von den krankenkassen kennen. hier geht es nicht mehr ums geld verdienen, sondern um Macht. Ein gefährliches Spiel, wo eine wirtschaft und damit alle menschen die in dieser wirtschaft leben die bezahler sind.

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Noch zum Thema Berater: Du greifst den entscheidenden Punkt
auf: Berater (und, wie Du richtig erkannt hast, Manager)
betrachten nie dort, wo gearbeitet wird, und wenn doch, werden
nur Prozesse protokolliert aber nicht hinterfragt und somit
auch nicht verstanden. Wir haben in den 90ern rund 100 Mio.
zum Fenster rausgeschmissen und direkt danach die
Untersuchungsergebnisse und Handlungsempfehlungen. Das nackte
Grauen. Ebenfalls bei uns wurde ein Niederlassungleiter zum
Geschäftsfeldleiter befördert. Danach hat es kein halbes Jahr
gedauert und er hatte alles vergessen, was die eigentliche
Arbeit bei uns ausmachte. Aber das gehört eigentlich nicht
hierher.

Ich finde schon das es hierher gehört. auf grundlage dieser berater ergebnisse werden entscheidungen getroffen die meistens so schwamig sind, das sie niemand mehr versteht. die möchte auch nicht alle berater über einen kamm scheren, es gibt auch wenige ausnahmen. ich hatte mal eine projekt wo es darum ging, das komplette rechnungswesen in seiner gesamtheit neu zu strukturieren. der auftrag kam von meiner geschäftsleitung. ich solle mich mit den entsprechenden abteilungsleitern auseinander setzen. das hab ich in eier sitzung gemacht, dananch bin ich verschwunden und habe mich 6 monate an der front aufgehalten. das ergebnis war, wie zu erwarten folgendes: die frontkämpfer entwickelten eine dynamik, endlich konnten sie ihren gesamten mist loswerden, was nicht läuft, aber auch was läuft. die abteilungsleiter gestanden sich hinterher ein, das sie über dieses grauen keine ahnung hatten. es kommen dann immer solche aussagen wie" ich führe über 100 leute, wie soll ich denn dann genau über alles bescheid wissen". bis auf wenige abstriche wurde das projekt im rahmen der wünsch mit einsatz neuer software umgesetzt.

Den Artikel solltest Du jedenfalls mal als Leserbrief an eine
Zeitung Deiner Wahl schicken. Nur fürchte ich, daß er für
einen Abdruck etwas zu lang ist.

ich glaube ich wüßte ehrlich keine zeitung. das schlimme ist, ich müßte wohl vorher aus die politische gesinnung der zeitung schauen

Gruß
Christian

Gruß

B2

Hallo nochmal,

das an dieser stelle überhaupt geld geflossen ist, ist wie
gesagt aus meiner sicht falsch.

darüber brauchen wir gar nicht zu diskutieren, das sehe ich nämlich genauso. Dem Rest Deiner Ausführungen stimme ich soweit auch zu, bis auf dieses:

natürlich ist es auch manchmal für die banken ein risiko.
aber das risiko tragen alle kunden, die gesamte
volkswirtschaft
die verleitet die banken zu einem handeln und wirtschaften wie
wir es von den krankenkassen kennen. hier geht es nicht mehr
ums geld verdienen, sondern um Macht. Ein gefährliches Spiel,
wo eine wirtschaft und damit alle menschen die in dieser
wirtschaft leben die bezahler sind.

So ganz genau verstehe ich Deinen Ansatz - glaube ich - noch nicht, aber daß ingesamt der Ausfall von Krediten vermieden werden muß, und eben manchmal mit Hilfe einer geschlossenen Gesellschaft (auch Beziehungsgeflecht zu nennen), ist für eine Volkswirtschaft unabdingbar. Die Situation Japans ist die Folge von zwei Effekten: Zusammenbruch des Immobilienbooms und als Folge der dabei ausgefallenen Kredite nun der sog. „credit crunch“. D.h. ganz einfach, daß sich die japanischen Banken seit ungefähr 5 Jahren am Rande des Abgrunds bewegen. Daß bisher nicht mehr passiert ist, kann man eigentlich nur als Wunder bezeichnen und vielleicht den zugedrückten und anschließend verbundenen Augen der Wirtschaftsprüfer. Durch die enormen Abschreibungen auf Kredit in den mittleren 90ern standen die Banken vor einem Dilemma: Neue Kredite bergen neue Risiken aber ohne neue Kredite keine Erträge (um die Abschreibungen zu kompensieren). Und so ist das Kreditangebot - um es mal so zu nennen - stark zurückgegangen (eben credit crunch). Damit fehlt Geld für Investitionen und zusammen mit dem vorsichtigen - gerade in Japan enorm wichtigen - privaten Konsums kommt das heraus, was man schon als Gefahr für die Weltwirtschaft bezeichnen muß. Allein schon das Damoklesschwert des Zusammenbruchs der japanischen Kapitalmärkte (Zinsen bei null=kein Anreiz Anleihen zu kaufen; Nikkei bei 11.400 Punkten=Kein Geld am Aktienmarkt) und des daraus resultierenden Kapitalabflusses von USA/Europa nach Japan, kann einem VWLer die Panik in die Augen treiben. Aber auch das war schon wieder weit ausgeholt, obwohl bei wirtschaftlichen Dingen häufig nötig.

Gruß
Christian

Hallo Christian,

nein du hast recht, der ausfall von krediten muß abgesichert werden, das ist legitim, das passiert heute auch mit jeder privatperson, wenn dieser sich einen kredit aufnimmt. ich meinte damit, das die entscheidungsträger flüchtiger arbeiten, weil sie die konsequenzen auf die volkswirtschaft abschieben können. bei genauer betrachtungsweise fällt immer wieder auf, das sich banken unterschiedlich verhalten bei der vergabe von firmenkrediten. prüfungen der einfachsten art werden unterlassen, bei privatpersonen müssen lebensberechtigungscheine abgegeben werden. ich denke hier expizit an den fall schneider.
es hat auch meiner meinung nach mit der lebenseinstellung gerade unsere gesellschaft zu tun. einer wird das schon bezahlen.
für uns sorgt der staat in allen belangen. wenn man als entscheidungsträger, also als manager und herr über milliarden betragen und tausenden von arbeitsplätzen eine fehlentscheidung trifft, so schreit man nach dem staat. und dieser reagiert direkt. die verursacher gehen nach hause und sagen noch, die anderen wären schuld. nein ein unternehmen was falsch wirtschaftet weil es die falschen leute an bord hatte, wo der faktor macht nur dann in den mittelpunkt gerückt werden kann durch leistung, wird man vorsichtiger.
in bezug auf japan hast du recht, aber der boom ist auch zum größten teil auf pump geschehen. nun, die japaner haben den zweiten schritt, nämlich der schritt der nach dem erfolgt kommt, nicht umgesetzt. statt einen teil in ihre schuldentilgung zu stecken haben sie gedacht, es ginge immer so weiter. hier sind auch die unternehmer und politiker leichtsinnig geworden. hinzu kam der bereits von dir oben zitierte zustand.

Gruß

B2

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Ausnahme
Hallo Christian,

normalerweise nicht meine Art, aber hier kurz, damit auch andere den Artikel lesen können zum Thema:

Arztpraxis (AFP/Archiv)
Die SPD will nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ nach der Bundestagswahl im Rahmen einer Gesundheitsreform die freie Arztwahl begrenzen. Kassenpatienten, die auf dieses Recht verzichteten, sollen geringere Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung bezahlen. Wer sich dagegen weiterhin seinen Arzt frei aussuchen wolle, müsse wie bisher den vollen Beitrag zahlen. Die SPD-Spitze will ihr Konzept zur Gesundheitsreform möglichst schon zum Parteitag Mitte November vorlegen.

Die Einzelheiten des Vorschlags werden derzeit von einer Expertenrunde um SPD-Generalsekretär Franz Müntefering, Kanzleramtschef Frank-Walter Steinmeier, Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und dem rheinland-pfälzischen Sozialminister Florian Gerster erarbeitet.

Die SPD-Experten wollten mit ihrem Konzept die „kartellartigen Strukturen“ im Gesundheitswesen ablösen, berichtet das Magazin unter Berufung auf ein von Gerster vorbereitetes Papier.

Nach dem Plan der SPD-Politiker sollen sich laut „Spiegel“ die Krankenkassen künftig aussuchen dürfen, welche Kliniken, Ärzte und sonstige Leistungsanbieter ihre Versicherten behandeln.

Diejenigen, die sich verpflichteten, nur noch Vertragsmediziner der eigenen Kassen aufzusuchen, könnten nach Angaben Gersters damit rechnen, dass „der Beitragssatz um etwa ein bis zwei Prozentpunkte“ sinkt. Für einen Durchschnittsverdiener und seinen Arbeitgeber bedeutet dies demnach eine mögliche Entlastung von bis zu 1100 Mark (562 Euro) im Jahr.

Herkunft: http://www.medizin-forum.de

Noch ein Teil zum einengung, zun bezahlen für den bürger.

Gruß
B2

Leider wieder alles anders

Reuters BERLIN. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland könnte nach Experten-Einschätzung bereits Anfang nächsten Jahres die Vier-Millionen-Marke überschreiten. Der Konjunkturexperte des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Joachim Scheide, äußerte in der „Berliner Zeitung“ (Montagausgabe) die Erwartung, dass die Zahl der Arbeitslosen im Dezember um 100 000 über der des Vorjahres liegen könnte, als 3,8 Millionen Menschen ohne Erwerbstätigkeit waren. Bis Februar könnte die Zahl auf 4,2 Millionen steigen. Wie es danach weiter gehe, hänge vom Wiederanspringen der Konjunktur ab. Noch erwarte das IfW die konjunkturelle Wende im vierten Quartal. Die Frühindikatoren signalisierten dies allerdings noch nicht.

Auch der Wirtschaftsweise Wolfgang Wiegard befürchtet, dass sich die konjunkturelle Trendwende ins erste Halbjahr 2002 verschieben könnte. Mit durchschnittlich 3,8 Millionen werde die Zahl der Arbeitslosen wegen der Wachstumsschwäche kaum unter dem Vorjahreswert liegen, sagte er der Zeitung. Die Regierung war ursprünglich von 3,7 Millionen Arbeitslosen im Jahresschnitt ausgegangen.

Auch die Gewerkschaften erwarten der „Berliner Zeitung“ zufolge einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit auf knapp 4,2 Millionen im Januar nächsten Jahres. Wenn es nicht bald zu einem Aufschwung komme, werde die Zahl der Menschen ohne bezahlte Beschäftigung im Jahresdurchschnitt 2002 höher liegen als 2001.

Bei dem hin und her merkt man, wie verunsichert doch alle sind.

B2