Leichte Inkontinenz bei 4 jähriger Hündin

Hallo an möglichst viele…,

ich habe einen vierjährigen Labrador, Hündin, kastriert, Wohnungshund,
mit einem immer wiederkehrenden Problem.
Sie läuft regelrecht von Zeit zu Zeit aus. Liegt im Zimmer oder sogar ihrem Körbchen und verliert unbewusst verschieden grosse Mengen an Urin. Sie merkt es nicht, plötzlich die die Rute nass oder ein Hinterbein und ich weiss wieder bescheid. Natürlich war ich damit schon mehrmals beim Tierarzt, Mittel der Wahl: Baytril. Das hilft dann auch und es ist wieder eine Weile Ruhe. Im Stick sind Leukos erhöht und Eiweiss.
Inkontinenz bei kastrierten >Hündinnen ist mir bekannt, aber nur wenn sie älter sind.
Meines Erachtens kann es nicht immer das richtige sein, gleich Baytril zu geben, denn so stark ist der Infekt nicht, kein Fieber, sonst völlig normales Verhalten.Dazu muss ich sagen, dass ich absolut der schulmedizinischen Meinung entspreche. Ich kann dem Hund doch nicht 3 mal im Jaht Baytril geben, nach meinem Emfinden. !? Der Tierarzt scheint mir auch etwas ratlos.

Kennt jemand diese spezielle Symptomatik und weisss mir einen Rat. Ich wäre sehr dankbar.

Hallo,

meine mittlerweile ca 5jährige Hündin, mit etwa anderthalb Jahren kastriert, hatte im Alter von 3 Jahren das gleiche Problem, sie ist auch grundsätzlich nur in tiefem Schlaf ausgelaufen. Ich hab damals über etwa ein halbes Jahr Kürbiskernkapseln gegeben, die Dosierung für Menschen entsprechend runtergerechnet auf 25kg Hund, das dann ausgeschlichen und hatte seitdem nie wieder einen undichten Hund. Vielleicht hilfts ja auch bei Deiner Hündin?

Viel Erfolg,
Anna

Hallo astrid,

sinvoll wäre eine Urinkultur anlegen zu lassen und falls Bakterien vorhanden, diese nach Antibiogramm zu behandeln. Mit Baytril ins Blaue zu schießen halte ich auch nicht für sinnvoll.

Falls keine bakterielle Infektion vorliegt und auch das Sediment unauffällig ist spricht das ganze für kastrationsbedingte Inkontinenz.
Labradore zählen zu den Risikorassen, das Alter spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Es gibt genügend einjährige inkontinente Hündinnen.

Zur Therapie stehen div. Medikamente zur Verfügung.

Gruß

Johnny

Danke sehr,
natürlich hatten wir eine Kultur angelegt und nach Antibiogramm behandelt. Ich vergass es nur zu erwähnen weil es für mich selbstverständlich war.
Das selbst so junge Hündinnen inkontinent sein können überrascht mich jetzt sehr, sollte man die Kastrationen doch noch mehr überdenken, aber dann kommt das alte Lied mit den Mammatumoren irgendwann…also wie man es macht ist es doch fast verkehrt…:smile:

Ich suche nach alternativen Zusätzen wie zb Kürbiskerne oder Cranberries…oder andere Ideen sind mir sehr willkommen…
vielleicht hat jemand noch Ideen. ?

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Meine Hündin (Labrador) wurde mit 6 Jahren kastriert. Sie hatte die gleichen Probleme. Sie bekam dann jeden Tag Caniphedrin, damit hatte sie dann keinerlei Probleme mehr!
Erst mit 10 Jahren hatte sie immer wieder Probleme, allerdings nur, wenn sie viel getrunken hatte und zu lange nicht rauskam. Sie musste im Alter öfter raus, ca. 2 Stunden nach dem Trinken ging sie in den Garten, sonst war sie undicht.
Wir haben sie mit 10 Jahren dann wegen Krebs verloren, sie hatte Mammatumore, die dann trotz OP in die Lunge und Rücken ausgestreut haben.
Hätten wir eine junge Hündin, wir würden sie auf jeden Fall frühzeitig kastrieren lassen.
Wie gesagt, mit Caniphedrin hatten wir jahrelang keine Probleme.
Petra

Vielen Dank für die Antworten, nun sehe ich etwas klarer.
astrid

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