Hallo,
meine Freundin hat sich im Laufe ihres jungen Lebens schubweise immer Gedanken gemacht, irgend welche schweren Krankheiten haben zu können (z. B. HIV). Manchmal kommt das Thema monatelang nicht auf, manchmal ist es wieder da und sie berichtet, nachts nicht einschlafen zu können und Panikattacken zu haben, wenn sie daran denkt, dass sie ja nicht weiß, mit wem der 21jährige Dorftrottel, mit dem sie vor zwei Jahren mal eine kurze Affäre hatte, alles schon gepennt hat… Das belastet sie teilweise so, dass sie wirklich lange darüber nachdenkt und sie wohl an nichts anderes mehr denken kann.
Krankheitssymptome hat sie nicht, an sich ist alles in Ordnung (ok, wäre was, würde es einem ja auch nicht auf der Stirn stehen, aber abgesehen davon) - sie möchte aber dennoch nicht zum Arzt gehen, aus Angst, es könnte etwas sein und dann wäre ja ihr Leben zerstört.
Ferndiagnosen sind nicht möglich, das ist mir klar. Aber habt Ihr von solchen Ideen schon mal was gehört? Ich will nicht sagen, dass sie arg psychisch gestört ist, aber es ist halt seltsam - bei jedem kleinen Schnupfen (und sie ist höchst selten mal krank) sollen das schon Vorboten sein.
Was meint Ihr?
Liebe Grüße,
Schnägge
