Hallo,
kann bitte jemand mitteilen, wie es syntaktisch zu dem o. g. Ausdruck gekommen ist?
Dank und Gruß!
H.
Hallo,
kann bitte jemand mitteilen, wie es syntaktisch zu dem o. g.
Ausdruck gekommen ist?
Frag mich doch sowas nicht, beim Leiden Gottes! (aber unsicher)
Heinrich
Hallo.
kann bitte jemand mitteilen, wie es syntaktisch zu dem o. g.
Ausdruck gekommen ist?
Zusammenziehung aus „leider“ und „um Gottes Willen“.
Analog
„ich hoffe zu Gott“ = „ich hoffe“ + „ich bete zu Gott“;
„zweifelsohne“ = „ohne Zweifel“ + „zweifelsfrei“/„zweifellos“
Das schütteln manche Leute nichtsdestotrotz einfach ohne Weiteres ex Ärmulo.
http://www.daube.ch/opinions/sprache08.html
Gruß Eillicht zu Vensre
Hallo, Heinrich und Hannes,
kann bitte jemand mitteilen, wie es syntaktisch zu dem o. g.
Ausdruck gekommen ist?
Frag mich doch sowas nicht, beim Leiden Gottes! (aber
unsicher)
auch der Duden vermutet nur:
Das vielfach als Interjektion verwendete Adverb (mhd. leider, ahd. leidir) ist eigentlich der Komparativ von leid, und zwar vom Adverb mhd. leide, ahd. leido. Dagegen ist „leider“ in der Verbindung „leider Gottes“ wahrscheinlich aus der Beteuerung (beim) Leiden Gottes entstanden.
Duden, Das Herkunftswörterbuch
Gruß
Kreszenz
Tach Eillicht,
dies klingt fast so, als entsprösse dem Denken unseres lang nicht mehr gerlsenen aber nie vermißten Freundes Manni
Gleichwohl ist es ein totgeborenes Kind, das sich bald im Sande verlaufen wird.
Gruß - Rolf