Leider nicht geklappt -Haus mieten

Hallo

Wir wollten ein Haus anmieten und waren uns in einem Gespräch mit der Eigentümerin und dem Makler einig. Mietzins und Konditionen waren klar und wir stimmten zu. Nach 4 Wochen kam dann endlich der Mietvertrag und plötzlich stand als Nebenkosten noch 25 Euro für den KFZ-Stellplatz drin. Hiervon war weder bei den Besichtigungsterminen noch bei unserem o. g. Gespräch die Rede. Da der Mietzins für uns schon am obersten Limit (da ja auch noch Staffelmiete mit 1% Erhöhung pro Jahr) war, brach uns das die Beine und wir mussten absagen. Kann uns hieraus ein Nachteil entstehen, da wir ja im Gespräch zugesagt hatten. Kann der Makler vielleicht sagen, dass ein mündlicher Vertrag zustande kam und die Provision fällig wird. Und das die Eigentümerin evtl. Schadensersatz wegen ausgefallener Miete (evtl. auch noch Zeitungsinseratkosten) verlangen kann? Es ist ja schon traurig genug, dass es so gekommen ist.
Vielen Dank schonmal. Wir sind doch etwas niedergeschlagen, hatten uns doch so sehr gefreut…

Hallo!

Ich glaube eher, dass Ihr, Zeugen vorausgesetzt, einen Anspruch auf Miete des Hauses, natürlich inklusive aller zugehörigen Geschichten, zum vereinbarten Mietpreis aus dem mündlichen Vertrag ableiten könnt…

Hier hilft ein Anwalt, ich bin keiner.

Grüße,

Mathias

Wir wollten ein Haus anmieten und waren uns in einem Gespräch
mit der Eigentümerin und dem Makler einig. Mietzins und
Konditionen waren klar und wir stimmten zu. Nach 4 Wochen kam
dann endlich der Mietvertrag und plötzlich stand als
Nebenkosten noch 25 Euro für den KFZ-Stellplatz drin. Hiervon
war weder bei den Besichtigungsterminen noch bei unserem o. g.
Gespräch die Rede. Da der Mietzins für uns schon am obersten
Limit (da ja auch noch Staffelmiete mit 1% Erhöhung pro Jahr)
war, brach uns das die Beine und wir mussten absagen. Kann uns
hieraus ein Nachteil entstehen, da wir ja im Gespräch zugesagt
hatten. Kann der Makler vielleicht sagen, dass ein mündlicher
Vertrag zustande kam und die Provision fällig wird. Und das
die Eigentümerin evtl. Schadensersatz wegen ausgefallener
Miete (evtl. auch noch Zeitungsinseratkosten) verlangen kann?
Es ist ja schon traurig genug, dass es so gekommen ist.
Vielen Dank schonmal. Wir sind doch etwas niedergeschlagen,
hatten uns doch so sehr gefreut…

na ja
Hallo,

ich hätte die 25,00 € gestrichen und dann unterschrieben mit dem Hinweis, dass dies nicht vereinbart war.

Wenn mann ein EFH mietet, dann doch m ikt dem dazugehörigen Grundstück. Und jetzt auf dem Grundstück einem gesonderter Stellplatz. Ganz schön merkwürdig.

Christian

Hallo

vielen Dank für eure Antworten. Leider standen im Mietvertrag dann auch noch falsche Angaben (z. B. Staffelmiete schon nach 1/2 Jahr, Betriebskosten nicht angekreuzt usw.). Und bei unserem Gespräch gestern (mit Makler und Eigentümer) waren plötzlich die Abreden von unserem 1. Gespräch nicht mehr so richtig. Wenn das schon so läuft, wollen wir mit dem kein Vertrag mehr schließen. Wer weiß, was da sonst noch alles kommt. Schließlich fühlen wir uns doch ziemlich verschaukelt.

Lieben Gruß und schönes Wochenende…

Kati

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Moin,

Da der Mietzins für uns schon am obersten
Limit (da ja auch noch Staffelmiete mit 1% Erhöhung pro Jahr)
war, brach uns das die Beine und wir mussten absagen.

Also wenn 25 Euro mehr oder weniger bei euch schon zum finanziellen Kollaps führen, dass lasst es besser ganz bleiben und sucht euch etwas, was ihr euch auch leisten könnt. Manchmal muss man Furtuna auch eine Chance geben :smile:

Gruß
Marion

Na Marion,

das war ja ein sehr kluger Ausspruch…

Ich denke, wenn man sich Obergrenzen setzt, sollten diese auch eingehalten werden. 25 Euro x 12 Monate, dass ist schon eine beachtliche Summe. Dann wohnt man vielleicht noch 5 Jahre oder mehr…

Gruß und viel Spaß beim Geldausgeben.

Moin,

Ich denke, wenn man sich Obergrenzen setzt, sollten diese auch
eingehalten werden.

Da hast du sicher recht, aber jenseits dieser Obergrenze sollte nicht gleich der finanzielle Kollaps liegen, und zwar noch lange nicht. Es wird immer mal wieder unverhoffte Ausgaben für euch geben, und was dann?

Aber gut, jeder wie er mag. Schließlich gibt es ja nicht von ungefähr so viele Zwangsversteigerungen.

Gruß
Marion

Aber gut, jeder wie er mag. Schließlich gibt es ja nicht von
ungefähr so viele Zwangsversteigerungen.

Ein Vorteil des Mietens ist unter anderem, dass man hier nicht Gefahr läuft, in eine Zwangsvollstreckung gezogen zu werden. :wink: