Hallo liebe Experten,
wir machen im Moment Leitfähigkeitstitrationen… müssen die Graphen erklären… die von Natronlauge + Salzsäure Salzsäure + Natronlauge aber nicht so ganz… Ich verstehe nicht, wieso der nicht wie ein V quasi verläuft, sondern unten am Äquivalenzpunkt noch 'n Stück ist, bevor die Leitfähigkeit wieder stark ansteigt…
Könnt Ihr mir das erklären? =(
Bin echt ratlos, wen ich sonst noch fragen kann…
also einmal erklärt sich die Leitfähigkeit ja allgemein aus der Menge an Hydroxigruppen und wie gewillt das Molekül ist H+ abzugeben (z.b. ist eine dicarbonsäure demnach leitfähiger als eine carbonsäure")
Dieser kleine Knicks oder Gerade wie du beschrieben hast kann aus zwei Arten zustandenkommen:
1.) Messfehler (was gut sein kann)
2.) KOnzentrationen stimmten nicht genau…d.h. bis der Äquivalenzpunkt erreicht wurde musste noch so ein bisschen „mehr“ gegeben werden…verstehste? so wie ein Schwellenpunkt etwa
Stimmt leider überhaupt nicht.
Jedes Ion hat einen Beitrag zur Leitfähigkeit. H+ bzw. OH- Ionen einen besonders großen.
Der Grund für den „Knick“ ist, dass durch die Zugabe von NaOH, auch NA+ Ionen in die Lösung gelangen, die die Leitfähigkeit erhöhen. (Wäre dies nicht der Fall, hätte man eine Leitfähigkeit von 0 am ÄP).
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Aber ist es nicht so, dass bei salzsäure und natronlauge hinterher auch NA±ionen in der lösungsind? Und H30±ionen, die dafür sorgen, dass es steil ansteigt, wie bei einem V?
da verläuft der graph wie ein V, weil…
zuerst sinkt es, weil die H*-Ionen mit den OH- - Ionen wasser ergeben…am äquvalenzpunkt ist c(H30+) = c(OH-) = ca. null…
die oh- teile verschwinden dann, NA±ionen bleiben in der lösung und die H30±ionen, weshalb das dann steil ansteigt, da die H3O±Ionen 'ne bessere leitfähigkeit als die OH- - ionen haben…
So sind zumindest meine Überlegungen…
Liege ich irgendwo falsch?