Leishmaniose

hallo und schöne ostern alle zusammen,
ich habe eine frage zum thema leishmaniose.

gesetzt der fall jemand importiert über „seltsame“ tierschutzvereine aus spanien innerhalb von 2 jahren 3 hunde und wird nach eigener aussage diese nicht auf leishmaniose testen lassen. ich persöhnlich dachte dass dies hier pflicht ist? welche wege beim doc setzt der gesetzgeber hier als richtlinien oder ist dies egal & steht unter veranwortung des hundehalters?
da ich selber einen hund habe würde ich gern wissen ob es eine akute ansteckungsgefahr hier gibt oder dieser gedanke überflüssig ist.
vielen dank für eure infos,
u.

Hallo,

der Test auf Leishmaniose ist bei der Einfuhr von Hunden aus betroffenen Ländern nicht vorgeschrieben. Er ist auch in der Regel nicht aussagekräftig genug, unzuverlässig und daher sinnlos. Nähere Details dazu auf Nachfrage, das würde jetzt hier zu weit führen.

Da Tierschutzvereine i.d.R. nichts zu verschenken haben, lässt man den Test weg, falls der Hund nicht Symptome zeigt.

Leishmaniose ist nicht von Hund zu Hund übertragbar. Leishmaniose ist eine Parasiteninfektion, welche durch die Sandmücke übertragen wird. Eine Ansteckung eines Hundes in Deutschland könnte nur dann passieren, wenn sich die in D nur sehr lokal begrenzt vorkommenden Sandmücken an einem leishmaniose-positiven Hund anstecken und dann die Krankheit weiterverbreiten. Meines Wissens gibt es erst einen einzigen Leishmaniose-Fall in D, bei dem nicht nachgewiesen wurde, dass die Ansteckung nicht im Ausland stattgefunden hat. Die wenigen deutschen Hunde, die an L. erkranken, holen sich die Krankheit beim Urlaub im Süden, da die Besitzer sich der Gefahr nicht bewusst sind.

Aus Deiner Fragestellung klingt eine negative Einstellung gegenüber dem Auslandstierschutz heraus. Natürlich sind nicht alle sogenannten Tierschützer seriös, aber die meisten Vereine leisten gute Arbeit. Was vielen Leuten nicht klar ist: mit den leicht zu vermittelnden Hunden aus dem Ausland finanzieren sich einige Tierheime das Durchfüttern der unvermittelbaren sogenannten Kampfhunde. Auch hierzu bei Bedarf gerne mehr Info.

Gruß,

Myriam

http://www.parasitus.com/

Hier findest zu alles zu deinem Thema und auch sehr kompetente Ansprechpartner.
LG

Hallo und schöne ostern alle zusammen,

ich habe eine frage zum thema leishmaniose.

gesetzt der fall jemand importiert über „seltsame“
tierschutzvereine aus spanien innerhalb von 2 jahren 3 hunde
und wird nach eigener aussage diese nicht auf leishmaniose
testen lassen. ich persöhnlich dachte dass dies hier pflicht
ist? welche wege beim doc setzt der gesetzgeber hier als
richtlinien oder ist dies egal & steht unter veranwortung des
hundehalters?
da ich selber einen hund habe würde ich gern wissen ob es eine
akute ansteckungsgefahr hier gibt oder dieser gedanke
überflüssig ist.
vielen dank für eure infos,
u.

hallo myriam

danke für deine erklärungen.
wollte mich über leishmaniose einfach mal informieren und bin bei einigen sätzen die die betreffende person geäussert hat einfach nur hellhörig geworden. um keinen quatsch zu reden suchte ich infos und du hast sie mir gegeben.
eine negative einstellung zu tierschützern habe ich gewiss nicht, kenne recht viele t-heime & besuche 2 heime seit jahren fast regelmässig, unterstütze sie auch gern. unser hund ist auch ein hund aus dem heim das ist absicht und gut so. was mich entsetzt ist dass die tierheime in deutschland brechend voll sind und immer mehr tiere aus anderen ländern hinzu kommen.
die besagte person hat sich mit dem 3 hund massiv übernommen und lässt den mischling egal wo einfach laufen weil sie die strapaze einer sanften erziehung zeitlich sowie aus wohnungsproblemen nicht mehr schafft.
das deutlich erlebbare durcheinander verwirrt somit auch andere hundehalter & fragen kommen auf.
da 3 hunde schon ein rudel sind & der sehr dominate neue hund auch beginnen ihre reviere abzustecken wollte ich wissen ob es bei bei unvermeidlichen kontakten möglich ist das andere hunde sich anstecken können.
also vielen dank,
einen schönen tag
u.

was
mich entsetzt ist dass die tierheime in deutschland brechend
voll sind und immer mehr tiere aus anderen ländern hinzu
kommen.

Wie schon erwähnt sind die Langzeitinsassen in deutschen Tierheimen hauptsächlich große Hunde oder sogenannte Kampfhunde. Diese kann und will nicht jeder aufnehmen. Leichtführige kleinere Hunde aus dem Ausland lassen sich dagegen sehr gut vermitteln. Bei Welpen aus dem Aulsand machen die Tierheime sogar evtl. einen kleinen Gewinn bei der Vermittlungsgebühr. Damit können die unvermittelbaren Hunde im Tierheim weiter durchgefüttert werden. Ein Dackelmix aus Spanien nimmt sicherlich keinem Schäferhund oder Staff ein potentielles Zuhause weg.

Verantwortungsbewußter Auslandstierschutz ist meiner Ansicht nach sehr zu befürworten. Verwantwortungsbewußt bedeutet, dass nur bereits vermittelte Tiere bzw. Tiere mit besten Vermittlungschancen importiert werden und im Gegenzug vor Ort Kastrationsaktionen und Aufklärung der Bevölkerung betrieben werden.

da 3 hunde schon ein rudel sind & der sehr dominate neue hund
auch beginnen ihre reviere abzustecken wollte ich wissen ob es
bei bei unvermeidlichen kontakten möglich ist das andere hunde
sich anstecken können.

Nein, ist es nicht.

Gruß,

Myriam

Lieber Tierfreund
Wir hatten in der Schweiz in den letzten Jahren
2 gut untersuchte Fälle, beide endeten leider mit
dem Einschläfern der Hunde.
Der Eine ein Import aus Spanien, der Andere
erworben in Spanien, bei beiden kam die Hilfe
leider zu spät.
Heute sind die TA besser informiert, da viel mehr
Hunde aus diesen Gebieten zu uns kommen,
und alle unsere TA auf die Gefahren und
Schutzmöglichkeiten für Ferien mit Hund,
in diesen Gebieten, aufmerksam machen.
(Wir raten, aus versch. Gründen, davon ab)
Hier finden Sie noch Zusatzinformationen
Allgemein
http://hund.meintier.de/Leishmaniose.html
Geanueres und zu Symptomen, Testen usw
(u.A. der Uni ZH)
http://www.inselhunde.de/leishmaniose.htm
Mit tierfreundlichen Grüssen
Marc für http://www.dbi.ch/Tierinformation/