Hallo,
ein Korrekturfaktor ist eine Konstante. Das wäre die einfachste Form einer Matrix. Ein Messwert, ein Einfluß, ein korrigierter Messwert.
Oder willst Du einen Vektor definieren, der einen Einfluss auf mehrere verschiedene gleichzeitige Messungen berücksichtigen könnte? Das wäre dann natürlich auch eine Matrix. Zwei Messwerte, ein Einfluß, der sich auf beide unterschiedlich auswirkt, zwei korrigierte Meswerte.
Oder ein anderer Vektor, der mehrere verschieden Einflüsse auf einen Messwert darstellt. Ein Messwert, mehrere Einflussfaktoren, ein korrigierter Messwert.
Oder sollen mehrere gleichzeitige Einflüsse auf mehrere gleichzeitige Messungen dargestellt werden? Das wäre dann eine zweidimensionale Matrix. Mehrere Messwerte, mehrere Einflüsse, mehrere korrigerte Messwerte.
All diese Matrizen berücksichtigen noch nicht eine evt. zeitliche Veränderung der Einflüsse, das erforderte dann eine dreidimensionale Korrekturmatrix.
Und alle beziehen sich auf die Umrechnung einzelner Messwerte bzw. gleichzeitig erfasster Messwertgruppen.
ich messe mit einer messmethode diverse werkstoffe durch. dann
erhalte ich werte.
dann messe ich mit einer anderen messmethode die selben
werkstoffe durch. da erhalte ich auch werte.
nun möchte ich den (falls es einen überhaupt gibt, das soll ja
ermittelt werden) Zusammenhang herausfinden.
Das halte ich für eine falsche Vorgehensweise. Mann kann nicht ohne Theoretische Grundlage aus Zahlenpaaren irgendwelche Zusammenhänge heraussuchen. Wie willst Du denn da Randbedingungen berücksichtigen, die sich unterschiedlich auf die Messmethoden auswirken? Und was soll das dann für Erkenntnisse bringen, wenn jemand anders eine der Methoden anwendet und die Randbedingungen nicht kennt?
beispielsweise: wenn auf den werkstoff etwas „einwirkt“ , was
mit der einen messmethode konkret ermittelt werden konnte,
kann man dann auf einen entsprechenen wert, wenn er mit der
anderen messmethode ermittelt werden würde, schliessen?
Der Schluss ist unzulässig, wenn nicht bekannt ist, auf welchem Wege die Messwerte zustande kommen.
Beispiel:
wenn jemand die Helligkeit einer Kerze messen möchte, bedient er sich eines Helligkeitsmessgerätes A. Dann misst er das gleiche nochmal mit Messgerät B und stellt fest: da ist ein Faktor x zwischen den Ergebnissen. Niemand darf jetzt hergehen, einen ganz anderen Leuchtkörper mit Gerät A messen und dann behaupten: Gerät B hätte den gleichen Wert mal x angezeigt. Da kann nur Unsinn bei rauskommen.
Gruß
Axel