Hallo Leute,
folgende Aufgabe soll ich lösen:
Welche Leitfähigkeit hat eine 2%ige (w/w) NaOH Lösung im Bereich von 60-80°C und welche Leitfähigkeit hat eine 2%ige (w/w) Zitronensäurelösung bei 20-25°C. Die Rechnung muss nicht sonderlich genau sein. Mir wäre aber ein Lösungsweg recht, den ich für beliebige % anwenden kann bzw. mit dem ich auch für andere Temperaturen rechnen kann. Noch kurze Randinfo, es sollen 50% Stocklösungen mit HPW (high purified water - die Leitfähigkeit davon ist vernachlässigbar!) auf 2% ausverdünnt werden. Das Umrechnen von w/w auf mol/l ist kein Problem!
Danke für eure Hilfe!
H.
Hallo,
Welche Leitfähigkeit hat eine 2%ige (w/w) NaOH Lösung im
Bereich von 60-80°C und welche Leitfähigkeit hat eine 2%ige
(w/w) Zitronensäurelösung bei 20-25°C. Die Rechnung muss nicht
sonderlich genau sein. Mir wäre aber ein Lösungsweg recht, den
ich für beliebige % anwenden kann bzw. mit dem ich auch für
andere Temperaturen rechnen kann. Noch kurze Randinfo, es
sollen 50% Stocklösungen mit HPW (high purified water - die
Leitfähigkeit davon ist vernachlässigbar!) auf 2% ausverdünnt
werden. Das Umrechnen von w/w auf mol/l ist kein Problem!
Uff, wer denkt sich denn SOWAS aus? Das kann doch nur ein Theoretiker sein…
Also: Die Leitfähigkeit wird beeinflußt durch Konzentration, Wertigkeit und Wanderungsgeschwindigkeit der Ladungsträger.
Dadrin stecken aber schon einige Pferdefüße:
Die Konzentration ist abhängig von der Dissoziation, die hängt u.a. an der Temperatur. Für eine 2%ige NaOH (= ca. 0,5 mol) könnte man 100% vermuten, für die H-Citr ganz sicher nicht…
Die Wanderungsgeschwindigkeit ist abhängig von der Konz. und der gegenseitigen Beeinflussung der Ionen. Dadran hängt z.B. auch die Hydratation, denn große Hydrrathülle = weniger beweglich…
Guckst Du hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrolytische_Leitf%C…
Was auch immer „Stocklösungen“ sein sollen (Meinst Du Stammlösungen?), es droht der Verdacht, daß Verdünnung bzw. die Konzentration einer Verdünnung mittels der Leitfähigkeit bestimmt werden soll. Blödsinn. Jeder normale Mensch würde das einfach austitrieren und fertig ist.
Die Leitfähigkeit zu messen ist in dem Fall so genau wie Finger aus dem Fenster halten…
Wenn Du aber wirklich die Leitfähigkeit brauchst, dann gibt´s nur eins: Verdünnung berechnen, ansetzen, aliquoten Teil austitrieren, Rest auf Temperatur bringen (dabei die NaOH von CO2 aus der Luft fernhalten!) und Leitfähigkeit messen.
Gruß
BeLa