Leitungsprüfung vor Erwerb von Infrarotheizkörpern

In einem Altbau, mit älteren Leitung, sollen ein paar Infrarotheizkörper mit 800 und 1000 Watt die Ölheizung unterstützen.
Wie lässt sich vorher einfach überprüfen, ob die Leitungen dem gewachsen wären?
Vielen Dank.

Willkommen im Jahr 2020.
Öl kostet 7ct. pro kWh, Strom fast 30ct. pro kWh.
NEIN, Infrarot ist NICHT besonders effizient.
Fast überall, wo Infrarot draufsteht, steckt Betrug dahinter.

Du willst immer noch mit Strom heizen?

Dein Elektriker wird das prüfen.

Vorab könnte auch ich mir deinen Sicherungskasten ansehen - hier im Forum, bitte lade ein Foto davon hoch.

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Ja, das habe ich mir auch überlegt einen Raum mit Strom zu heizen, wo jetzt kein Heizkörper ist. Ich würde aber eher einen E-Radiator bevorzugen.
Was meinst du X_Strom?

Das ist schon klar, viel zu teuer. Wie ist es allerdings, wenn wir statt einer neuen Heizung eine Photovoltaikanlage aufs Dach setzen lassen, den Strom speichern, bis man ihn braucht für so eine StromHeizung. Lässt sidh DAS rechnen?

Das Infarotteil hatte ich mal in einer Ferienwohnung. War irgendwie sympathischer, als ein Radiator, der danebenstand.

Rechnen kann man das. Mit einem ganz roten Stift.

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Strom bleibt Strom und kostet ein Mehrfaches wie die Wärmemenge aus Öl oder Gas.
Wenn man einen heizungslosen Raum gelegentlich mal beheizen will, dann mag das mit einem E-Radiator ausreichen.
Aber die haben so 1, eher 2 kW ( 2.000 W), 1 Std Betrieb kostet also
ca. 60 Cent. Ist der Raum mal aufgeheizt kann die Leistung sinken weil der Thermostat abschaltet und bei Abkühlung neu einschaltet, aber teuer bleibt es immer.

2 dünne Rohre zu den Nachbarzimmern mit Heizkörper und ein neuer Heizkörper kosten nicht die Welt und du kannst mit deinem viel günstigeren Brennstoff heizen.

MfG
duck313

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Willst Du für die benötigte Speicherkapazität lieber einen Stock aufs Haus oben drauf setzen oder lieber noch ein weiteres Kellergeschoss drunter?

Schöne Grüße

MM

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Das handelt sich um Eigentumswohnung und wenn an der gemeinsamen Heizung was umgebaut werden soll, habenn die anderen Eigentümer mitzureden etc…
Dann die Kosten für die Messgeräte, ganzes Haus Wasser ablassen und befüllen…
Darum nur ein Raum mit Elektro Radiator.

…mir irgendwie nicht.

Wenn ich schon diese aggressive Werbung im Briefkasten habe, von wegen „einmal fast nicht heizen und immer warm…“, dann ist mir ein simpler, harmloser E-Radiator die zuverlässigere Auswahl.
Zudem liest man, dass bei IR die dem Gerät abgewandte Seite friert, während man auf der dem Gerät zugewandten Seite rot anläuft.
Ich denke dass will ich nicht.
Die Raumluft soll erwärmt werden und damit alle Gegenstände im Raum und ich will nicht angestrahlt werden.
Mit mir machst du kein Geschäft. sry.

Ich betreue eine nagelneue Photovoltaikanlage. Die läuft seit dem 18.12. und hat in 12 Tagen 104 kWh erzeugt.
Von den rund 9 kWh am Tag kannst du vielleicht zwei kleine Zimmer beheizen.
Es gab auch zwei Tage mit weniger als 5 kWh. Du solltest dir deswegen auch eine Stromspeicher mit vielleicht 25 kWh Speicherkapazität kaufen.

Kosten der Anlage: 33.000 € plus Steuer.
Ohne Speicher!
Für 25 kWh Speicher und den Aufpreis eines Wechselrichters mit Speicheranschlussmöglichkeit dürfte wohl nochmal der gleiche Betrag notwendig sein.
150 m² Dachfläche hast du?

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Keine Sorge.
Die Geräte, die so als „Infrarot“ verkauft werden und NICHT eine glühende oder zumindest mehrere hundert Grad heiße Oberfläche haben, erzeugen gar nicht „nur Infrarot“, sondern heizen teilweise sogar überwiegend mit Konvektionswärme.

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Hallo,
ausreichend dimensionierte Sicherungen sollten zeigen, dass die dazu passenden Leitungen liegen. Das prueft der Elektriker.
Bastelmaessig koenntest Du entsprechende andere Verbraucher schon an Deinen Steckdosen im Raum anschliessen. Dann siehst Du ob die Leitung wegkokelt, und bist dabei. Besser als unbeaufsichtigt (abgebrannt).

Diese Addition der elektrischen Gesamtleistung der Geraete kommt mir recht ungenau vor.
.
Gruss Helmut

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Und du glaubst ernsthaft, eine Solaranlage auf dem gemeinsamen Dach ist frei von jeglicher Mitbestimmung zu machen?

hi,

hier gibt’s 2 zum Preis von einem Thema.

grüße
lipi

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Nur aus Interesse: Wie groß ist die Anlage, bzw. was ist die Peak-Leistung?

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28,4 kW auf dem Dach, 25 kW Wechselrichter. Ost-West Ausrichtung, nördliches Sauerland.

Von mir weder so geplant noch gutgeheißen, da „Ost-West-Ausrichtung zur Eigenverbrauchsoptimierung“ komplett dämlich an so einem Gewerbeobjekt mit 15.000m² Lager und 300m² Büro ist.

Ja, da hast du recht. Bei Verbrennungsheizungen ist das nicht so einfach.

Ist der Brenner deutlich zu groß für Das Haus, taktet im Betrieb stark und ist die Verbrennung schlecht Eingestellt, wird auf 7 Cent / kWh Gas oder Öl schnell 10-20 Cent pro kWh Wärme, die letztendlich von den Bewohnern genutzt werden kann.
Viel Energie geht in Leitungen (evtl ungedämmt) im Keller oder durch den Kamin oder durch Kessel- & Stillstandverluste im Heizraum verloren.

Wenn das berücksichtigt wird, ist der Unterschied zu Heizung mit Strom und Gas / Öl zwar gegeben, aber nicht so krass.

Grüße und Gutes neues Jahr

Ingomar.

Oje. Mit Rechnen hast du es nicht so?

Wenn man zu den 7ct beim Öl noch 20% Verluste rechnen müsste (ziemlich utopisch) wäre man bei nicht mal 8ct, nicht bei 10…20ct. Eine Heizungsanlage mit Verlusten von 60% (7ct->20ct) existiert seit einigen Jahrzehnten schon nicht mehr.

Vom schlechten Wirkungsgrad im Kraftwerk und den nochmal 50% Verlusten in der Leitung beim Strom mal ganz zu schweigen. Aber das interessiert ja auch mehr die Umwelt als den Geldbeutel.

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