als ich damals mein Straßenrad mit 28 Zoll-rädern kaufte, war es mit einem gebogenen Lenker ausgestattet, es noch keine geraden. Lediglich die ersten Mountenbikes waren mit geraden ausgestattet. Ich fühle mich mit diesen Lenkern recht wohl - bei langen Touren muss ich zwar hin und wieder die Hände ausschütteln. Mache gelegentlich auch lange Touren - über 100 km. Wenn ich schon mal ein Rad mit geraden Lenkern ausprobiere fühle ich mich recht wackelig darauf - ist wohl Gewohnheitssache.
Frage: Welchen Vorteil sollen die geraden Lenker gegenüber den gebogenen Lenkern haben? Die Hände kommen ja in eine andere Position - aber auch auf Dauer.
bei Touren über 100 km muss wohl jeder mal die Hände ausschütteln. Die zum Fahrer hin gebogenen Lenker sind anatomisch wohl besser als die ganz geraden, aber in Kurven kommt man damit schnell in den Bereich der Knie. Deshalb finde ich das höchstens beim Genussradeln (entlang dem Neckar?) akzeptbel. Ansonsten gibt es für gerade Lenker noch die Aufsätze, die eine andere Griffposition ermöglichen oder die „Brezellenker“, die sogar mehrere Griffpositionen erlauben. Dazu noch einen dickeren Überzug aus Gummi oder ein dick gerolltes Lenkerband und Radhandschuhe (die schützen auch beim Sturz vor schmerzhaften Schürfwunden).
Das wackelige Gefühl liegt vermutlich nicht an der Lenkerform, sondern an der Gesamtgeometrie des Rades. Da spielen die Gabelbiegung, der Lenkkopfwinkel, die Oberrohrlänge und auch die Lenkerbreite mit rein.
Rad- und Speichenbruch!
Uli, aus dem Remstal
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