Hallo,
ich weiß ja nicht von welcher Seite du das kopiert hast, aber auch hier geht der Autor des Artikels von falschen Voraussetzungen aus.
Der Staat hält die Menschen am Leben, wie gesagt auf Kosten der Allgemeinheit.
Mir fehlt deswegen jegliches Verständnis für Leute die trotzdem noch Forderungen stellen, die daraus entstehenden Einschnitte kritisieren und sich als Opfer hinstellen.
Da kommen Fragen wieso man sein Erspartes aufbrauchen muß, bevor es Hilfe gibt und wie man das gescheffelte Geld in Sicherheit bringen kann.
Jede Eigenverantwortlichkeit wird konsequent beiseite geschoben, aber andererseits ist imer die Rede vom mündigen Bürger, der doch bitte nicht bevormundet werden will. Ja was denn nun?
Ein weit verbreitetes Argument ist, nach dem neuen Hartz IV Gesetz geht es vielen schlechter. Warum das denn? Jeder Mensch spart für schlechte Zeiten. Ist arbeitslosigkeit keine schlechte Zeit? Ist es nicht die beste Zeit an sein Ersparnisse zu gehen. Aber nein, halt, da war doch noch der Steuerzahler. Der hat gefälligst dafür zu sorgen das es mir nicht schlecht geht. Meine Ersparnisse benötige ich für wirklich schlechte Zeiten. Wann sollen die denn sein wenn nicht jetzt?
Aber ich glaube das alles interessiert dich garnicht. Dich interessiert die Tatsache das du jetzt für wenig Geld arbeiten gehen sollst. Dann frage ich dich mal konkret, was hast du in deinem Leben bisher geleistet oder erarbeitet, das du Forderungen stellst, ohne eine Gegenleistung zu erbringen?
Du fragst ob ich es ok finde, das du einen billiglohn Job annehmen sollst, auch wenn es dabei Einschränkungen gibt.
Ja, das finde ich ok. Dann sieht man, das du etwas zurück gibst.
Schau dich mal in anderen Staaten um, wo es dieses Sozialsystem nicht gibt.
Das größte Problem bei uns ist die Gewohnheit und der Wille nichts ändern zu wollen, was bisher vermeintlich gut war.
Auf Dauer war das nicht mehr möglich. Der Staat ist pleite und musste reagieren, auch wenn es manchen nicht passt.
Liebe Grüße
Roland