Moien
Oder ist das einfach Geschmackssache, welches Format einem
mehr liegt?
Es ist Geschmackssache. Filmfreaks schwören auf wide, ich steh eher auf normal.
Allerdings spielen 12" wide und 12" normal in völlig anderen Ligen. Die 12" werden quer über den Monitor gemessen. Der wide hat deutlich weniger mm^2, also deutlich weniger nutzbare Fläche. Dafür kann ein 12" wide Notebook kleiner gebaut werden als ein 12" normal.
Das ist sehr interessant, vielen Dank. Da stellt sich jetzt
die Frage, kann der UL Voltage mit 6 Zellen Akku trotzdem
gleiche Laufzeiten erreichen wie der L Voltage mit 8 Zellen
Akku? Kann man das irgendwie vergleichen?
Das ist so direkt nicht vergleichbar und hängt vorallem von der Arbeitslast ab. Bei Word/Excel & Co tut die CPU 99% der Zeit rein gar nichts. Dann ist es fast komplett wurscht ob nun ein ULV oder LV drin steckt. Die CPUs brauchen beide in dem Modus 8W.
Geht die Arbeitslast hoch hat der 1.6’er LV Vorteile. Er kann deutlich schneller die Aufgaben abarbeiten und deshalb schneller wieder schlafen gehen. Der nominale Unterschied von 7W (17W vs 10W) wird von dem mehr an Geschwindigkeit komplett aufgefressen. Man kann also mehr Arbeit / Akkuladung erledigen.
Nochwas: die drei Serien T, L und U unterscheiden sich nicht so stark wie es auf dem Papier aussieht. Man kann durch Tools den Stromverbrauch (aber auch die Rechenleistung) eines T runter auf L-Niveau bringen. Der umgedrehte Weg geht manchmal auch. Aber nur manchmal, das Laptop muss mitspielen.
Hauptunterschied ziwschen T, L und U Laptops ist die Grösse des Kühler und der Spannungswandler. Bei einem T muss potenziell mehr Wärme abgeführt werden, d.h. es muss ein grösserer Lüfter her. Bei U’s reichen manchen Herstellern passive Lösungen ohne Lüfter.
da hast du natürlich recht; diese Anwendungen werden
allerdings die absolute Ausnahme darstellen und daher sind sie
für mich nicht kaufentscheidend. Ich wollte nur wissen, ob ich
damit rechnen kann, dass diese Dinge dort zur Not überhaupt
machbar sind.
Wie gesagt: GIS läuft, der 2D-Teil ist kein Problem. Ich hat selbst an Strassenkarten unter ArcGIS gearbeitet und das Laptop hatte noch weniger Power (CPU und Graka). Aber 3D wird eng.
Das wichtigste Kriterium ist definitiv die
Akkulaufzeit, danach die Schnelligkeit und eben die
Bedienbarkeit.
Die Akkulaufzeit ist in der Klasse eine Frage des Geldes und des Gewicht.
Beim X61 gibt es 3 Akkus: normal hinten (3-3,5 Stunden), extended hinten (6 Stunden, steht über) und zum drunter klemmen (2-2,5 Stunden). Wenn man 3 hat kann man im Betrieb tauschen was die Sache dann definitiv zum Dauerläufer macht. Unter den Thinkpads gibt es einen der es noch besser kann X6 0. Auch bei dem passen die 3 gleichen Akkus. Allerdings holt der aus jedem Akku rund 10-15% mehr Laufzeit raus.
Die Laufzeiten hängen stark vom Benutzer ab. Hohe Displayhelligkeit und hohe Systemlast verkürzen, minimale Helligkeit und Belasten verlängern. Bei minimaler Helligkeit und Office rennt ein X60 10 Stunden mit einem extended Akku, 14 mit extended und Drunterklemm.
Beim HP gibt es ähnliche Ansätze. Auch die verkaufen unterschiedliche Akkus und Zusatzakkus. Allerdings hatte ich noch keinen in der Hand … frag google.
Eine ganz blöde Frage hab ich auch noch: Das Lenovo hat im
Gegensatz zum HP kein internes DVD Laufwerk. Gibt es da eine
Dockingstation als Zubehör, in der ein solches bereits
integriert ist?
Ja, gibt es. Man braucht aber nicht unbedingt das Orignal (recht teuer), ein normales USB-LW tut es auch.
Verbraucht das Laufwerk im HP-Modell eigentlich auch Strom,
wenn es nicht verwendet wird?
Nicht wirklich. Solange keine CD einliegt brauchen die Laufwerke ~0.2W (zumindest die von IBM…).
Irgendwie bleiben beide Geräte für mich sehr reizvoll, die
Entscheidung ist mir bis jetzt trotz Deiner aufschlussreichen
Ausführungen noch nicht leichter gefallen 
Ich kann dir das Leben noch schwerer machen, da gibt es nämlich eine ganze Latte Roadwarrior von Sony. Alles in der Grösse, alle mit langem Akku. Aber auch alle mit Spiegeldisplay.
cu