Hi,
die Aussage der Lernpsychologie „Gelernt wird nur was was man wusste“ verstehe ich nicht. Hat da jemand Antworten?
Das las las ich so (Aussage) in Spiegel-Online.
Gruss
Felix
Hi,
die Aussage der Lernpsychologie „Gelernt wird nur was was man wusste“ verstehe ich nicht. Hat da jemand Antworten?
Das las las ich so (Aussage) in Spiegel-Online.
Gruss
Felix
Hallo Felix,
die Antwort auf Deine Frage zu dieser Formulierung scheint meiner Ansicht, nach in der Definition des Begriffes „Lernen“ zu bestehen.
„Lernen“ wird häufig mit dem Begriff „Erfahren“ synonym verwendet. Lernen ist der Prozess, der i. d. R. durch Wiederholung oder durch einmaligen, emotional sehr nachhaltigen Einfluss geschieht.
Wenn man von der Wiederholung ausgeht, habe ich in der Schule dies und jenes erfahren und mit viel Glück auch verstanden. Bin ich trotzdem in der Lage nach 3 Wochen diese Inhalte zu repetieren, zu verknüpfen und anzuwenden?
Also gehe ich davon aus, dass „Lernen“ erst dann geschieht, wenn ich etwas erfahre, verstehe = WISSEN und durch Wiederholung in Gedächtnisareale verschiebe, die einen Rückgriff darauf ohne weiteres Möglich machen.
Sind diese Beschreibungen für Dein Verständnis hilfreich?
Viele Grüße
Nic
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Hi
Mmmh, da müsste man jetzt den Zusammenhang kennen… Spontan fällt mir dazu was aus der Philosophie bzw. deren Anwendung ein, wobei ich aber nicht weiß, ob ads wirklich auf deine Frage passt. Aber entscheide selbst: Platon mit seiner Anamnesis („Wiedererinnerung“) und in bzg. auf Lernpsychologie dann eben das sokratische Gespräch im pädagogischen Kontext o.ä. Ganz vereinfach (!!!) dargestellt: die Seele des Menschen ist unsterblich und enthält alles Wissen. Wir müssen uns nur daran erinnern. Das Wissen kann durch „richtiges“ Fragen aus jedem von uns herausgelockt werden
Gruß
Micky
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